Die Großstadt als Handlungsraum städtischer Kinderbanden in der Kinderliteratur unter besonderer Berücksichtigung der Zeit der Weimarer Republik


Bachelorarbeit, 2006
56 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung und methodisches Vorgehen

3. Historischer Abriss der Zeit der Weimarer Republik

4. Kultur der Weimarer Republik
4.1 Zeitung, Zeitschriften, Rundfunk und Film der Zeit der Weimarer Republik
4.2 Kunst zur Zeit der Weimarer Republik
4.3 Literatur zur Zeit der Weimarer Republik

5. Die Darstellung der Großstadt in der Kinderliteratur

6. Die Darstellung der Kinderbande in der Kinderliteratur

7.1 Emil und die Detektive
7.1.1 Die Darstellung der Großstadt Berlin
7.1.2 Die Darstellung der Kinderbande im Roman
7.2 Kai aus der Kiste
7.2.1 Die Darstellung der Großstadt im Roman
7.2.2 Die Darstellung der Kinderbande im Roman
7.3 „Das rote U“
7.3.1 Die Darstellung der Großstadt Berlin im Roman
7.3.2 Die Darstellung der Kinderbande im Roman

8. Vergleich der drei Kinderromane

9. Fazit

1. Einleitung

„Emil und die Detektive“, „Kai aus der Kiste“ und „Das Rote U“ – wer kennt sie nicht, die kleinen Helden, die mit ihren Banden, die Großstadt unsicher machen, und die auch heute noch Spannung in viele Kinderzimmer bringen und die Phantasie der Kinder anregen.

Kästner, Durian und Matthießen schrieben Romane für Kinder, die sich zu Kinderbuchklassikern entwickelten. Als Kind liest man die Romane mit anderen Erwartungen als Erwachsene, man taucht ein in eine Phantasiewelt und erlebt zusammen mit den kleinen Protagonisten eine aufregende Zeit. Gemeinsam mit ihnen läuft man durch die dargestellte Großstadt und spielt Detektiv. Durch diese Identität mit den kleinen Helden fällt es dabei vielleicht nur wenigen auf, dass in den Romanen eine andere Zeit geschildert wird.

Die heutigen Kinder kennen das Leben ohne Technologisierung und Modernisierung nicht. Für sie sind Fernsehen und Computer vor allem selbstverständliche Gebrauchsgegenstände, aber auch bevorzugte Spielkameraden.

„Längst an Straßenverkehr, Menschenmassen, Lärm, moderne Massenmedien, Telefon, Straßenbeleuchtung, elektrisches Licht usw. gewöhnt, können wir von heute aus nur noch schwer nachvollziehen, wie die Menschen damals die einschneidenden Veränderungen moderner Zivilisation in ihrer Alltagswirklichkeit erlebten“.[1]

Fast hundert Jahre später lässt es sich wohl nur sehr schwer vorstellen, dass Kinder in Großstädten unbeschwert eine schöne Zeit auf der Straße erleben. Neben der Technologisierung hat auch die Kriminalität zugenommen. Eltern haben dabei selber viel zu viel Angst vor Menschen, beispielsweise in Kästners „Emil und die Detektive“ vor dem Dieb Grundeis oder vor den drei aus dem Gefängnis entlassenen Verbrechern, mit denen es die fünf Kinder, von Matthießens `Räuberbande` in „Das Rote U“ aufnehmen. An den `Amerikanischen Traum`, der uns in Durians „Kai aus der Kiste“ vorgelebt wird, glaubt heute so gut wie keiner mehr.

Die drei von mir ausgewählten Werke sind in der Zeit der Weimarer Republik entstanden, einem wichtigen Abschnitt der deutschen Geschichte, der besonders auf die Kultur und Literatur des 20. Jahrhunderts – dementsprechend auch auf die Kinderliteratur – einen großen Einfluss hatte.

„Die Kinderliteratur mit großstädtischer Thematik ist eine realistische Literatur. Ihren Spuren nachzugehen heißt über einen Hauptzweig der Kinderliteratur des 20. Jahrhunderts zu sprechen“.[2]

2. Fragestellung und methodisches Vorgehen

Das Thema dieser Arbeit ist die Darstellung der Großstadt als Handlungsraum städtischer Kinderbanden in der Kinderliteratur unter besonderer Berücksichtigung der Zeit der Weimarer Republik.

Als erstes soll die Zeit der Weimarer Republik, die so genannten „Goldenen Zwanziger“ unter verschiedenen Gesichtspunkten dargestellt werden. Begonnen wird mit einem historischen Abriss, der vor allem die politische Lage, dieser Zeit widerspiegeln soll. Der politische und soziale Umbruch nach Ende des Ersten Weltkrieges hatte großen Einfluss auf das kulturelle Leben im Deutschen Reich. Deshalb wird in einem nächsten Schritt, die Kultur der Weimarer Republik vorgestellt. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf der Literatur dieser Zeit.

Danach soll eine Darstellung der Großstadt und Kinderbanden in den Kinderromanen, der Weimarer Republik erfolgen.

Die Darstellung der Großstadt und städtischer Kinderbanden wird dann an drei exemplarischen Kinderbüchern betrachtet. Erich Kästners „Emil und die Detektive“ ist dabei der wohl bekannteste Kinderroman der zu behandelnden Epoche. Am Beispiel dieses Romans sowie an Wilhelm Matthießens „Das Rote U“ und Wolf Durians „Kai aus der Kiste“ werden der Handlungsraum „Großstadt“ und die Bedeutung und Rolle der Kinderbanden herausgearbeitet.

Zum Schluss wird ein Vergleich dieser Romane durchgeführt. Die unterschiedliche Darstellung der Großstadt als Handlungsraum wird beschrieben und es werden Grund der Zusammenkunft, Aufgaben der Banden, ihr Mädchenanteil, Anzahl der Bandenmitglieder, Namen der Banden, ihre Anführer, ihre Zusammensetzung und die Anwesenheit Erwachsener in den einzelnen Romanen verglichen.

Zunächst werden die gesellschaftlichen Verhältnisse der Weimarer Zeit unter historischen Gesichtspunkten aufgezeigt.

3. Historischer Abriss der Zeit der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik umfasste die Jahre 1918-1933 und begründete den ersten demokratischen Rechtsstaat auf deutschem Boden. Sie wurde nach der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg errichtet und begann mit der Abdankung Kaiser Wilhelms II. am 09.11.1918. Ihr Ende fand sie 1933 durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Führung Adolf Hitlers.

Das Kriegsende am 11.November 1918 teilte Europa in Sieger und Besiegte. Eine Folge des Krieges war die politische Veränderung der europäischen Landkarte. Nicht nur, dass das alte Reich territorial auseinanderbrach, auch die innerpolitische Ordnung war durch die Abdankung des Kaisers zerstört. Die Menschen sehnten sich nach Ruhe, Ordnung und nach einem wirtschaftlich gesicherten Leben. Nationalistische und militärische Bewegungen wollten ihre politischen Ziele gewaltsam durchsetzen. Diese faschistischen Gruppen versuchten den Staat und die Partei nach dem „Führungsprinzip“ aufzubauen, das die Beseitigung aller demokratischen Rechte und die bedingungslose Unterwerfung aller unter den „Führerwillen“ beinhaltete.

Das Kriegsende hatte zunächst eine Revolution und dramatische politische Veränderungen zur Folge, denn zum ersten Mal trat eine demokratische Republik an Stelle des Kaiserreichs. Obwohl die militärische Niederlage absehbar war, schickten einige Offiziere im Oktober 1918 die Flotte zu einem letzten Gefecht. Die Schiffsbesatzungen setzten sich zur Wehr, denn sie wollten nicht sinnlose Opfer werden. Matrosen, Werftarbeiter und viele aus dem Krieg zurückgekehrte Soldaten verbündeten sich, und es kam zur Rebellion. In dieser verwirrenden Situation bildeten sich rasch kommunistische Arbeiter- und Soldatenräte, die die Macht in vielen Städten übernahmen. In den darauf folgenden Tagen weitete sich der Aufstand zur Revolution aus. Am 09. November 1918 erreichte die Revolution Berlin, und die Ereignisse überschlugen sich. Der Reichskanzler der kaiserlichen Regierung verkündete eigenmächtig den Rücktritt des Kaisers und gleichzeitig wurde der Vorsitzende der SPD, Friedrich Ebert, zum neuen Reichskanzler ernannt. Noch am selben Nachmittag riefen Phillipp Scheidemann (SPD) und Karl Liebknecht (Spartakusbund) die Räterepublik aus.

Eine Übergangsregierung, der „Rat der Volksbeauftragten“, bildete sich. Friedrich Ebert strebte eine parlamentarische Demokratie mit einer neuen Verfassung an. Im Dezember fiel dann die Entscheidung für die Nationalversammlung und somit für die parlamentarische Demokratie.

„Bei den ersten freien, geheimen und gleichen Wahlen auf deutschem Boden entschied sich die große Mehrheit für demokratische Parteien […] Die SPD wurde stärkste Partei“.[3]

Erstmals durften auch Frauen sich als gleichberechtigte Wähler am politischen Willensbildungsprozess beteiligen. Die SPD, das Zentrum und die DDP bildeten eine Koalitionsregierung. Friedrich Ebert (SPD) wurde zum Reichspräsidenten gewählt und ernannte Phillipp Scheidemann (SPD) zum Reichskanzler. Viele Arbeiter hatten der Arbeiterpartei jedoch das Zweckbündnis mit dem Militär nicht verziehen. Weil man weitere Unruhen in Berlin befürchtete, fand die Eröffnung der Nationalversammlung am 06. Februar 1919 in Weimar statt.

„Deshalb nennt man den deutschen Staat nach 1918 noch heute die Weimarer Republik.“[4]

Dort trat am 11. August 1919 die neue Verfassung in Kraft.

„Diese Verfassung war eine freiheitliche demokratische Verfassung, in der erstmals ausdrücklich der Anspruch jedes deutschen Staatsbürgers auf bestimmte Grundrechte anerkannt wurde.“[5]

Im Laufe der Zeit zeigte sich aber, dass diese Verfassung einige Schwachstellen aufwies, wie zum Beispiel das Wahlverfahren nach dem Verhältniswahlrecht, das sehr vielen Parteien den Einzug in den Reichstag ermöglichte. Es fehlte eine Sperrklausel für kleine Parteien, und die Funktion des Reichspräsidenten war die eines „Ersatzkaisers“.

Im Januar 1919 kamen im Pariser Vorort Versailles die Vertreter der Kriegsgegner Deutschlands zusammen, um über Friedensbedingungen zu beraten. Dem Deutschen Reich wurde die Alleinschuld am Krieg angelastet. Die Versailler Friedensverträge waren ausschlaggebend für weitere Unruhen in Deutschland, denn die Beschuldigungen empfanden viele Deutsche als Kränkung und Schmach ihrer nationalen Ehre.

„Die Demokraten wurden als Vaterlandsverräter“ beschuldigt […]. Bald machten auch Schlagworte wie „Novemberverbrecher“ und „Erfüllungspolitiker“ die Runde“.[6]

Im Jahre 1923 war Deutschland mit den zu leistenden Reparationsleistungen im Rückstand und daraufhin wurde das Ruhrgebiet durch französische Truppen besetzt. Die deutsche Regierung rief zum „passiven Widerstand“ auf und unterstütze die Streikenden finanziell. Um die erforderlichen Geldsummen zu bekommen, wurde immer mehr Geld gedruckt. Die schleichende Inflation beschleunigte sich während der „Ruhrbesetzung“ und ging in eine „galoppierende Inflation“ über. Dadurch verloren viele Menschen ihre Arbeit, ihr Hab und Gut und endgültig auch das Vertrauen in den Staat. Da auch die Regierung des Kaiserreichs bereits die Papiergeldmenge in den Jahren 1914 und 1918 aufgrund der hohen Kriegskosten stark erhöht hatte kam es letztendlich zur Inflation. Die Mark verlor über 90% an Wert. Vor allem die Menschen, die Ersparnisse angelegt hatten fühlten sich von der Republik belogen und betrogen.

Im selben Jahr versuchte Adolf Hitler, „Führer“ der rechtsradikalen NSDAP, die Krise in Deutschland für sich zu nutzen. Mit Waffengewalt wollte er die Regierung stürzen, was ihm aber nicht gelang. Der so genannte Hitlerputsch am 09.November 1923 in München führte zur Verhaftung Hitlers und zum Verbot der NSDAP.

Im Dezember 1923 wurde die Inflation durch die Einführung einer neuen Währung beendet. Die Wirtschaft blühte auf. Deutschland erhielt finanzielle Unterstützung von Seiten der USA. Die guten Jahre der Weimarer Republik dauerten bis zum Jahr 1929 und wurden erst durch den Börsencrash in den USA beendet. Die Wirtschaftskrise übertrug sich auf Deutschland und weitete sich zur großen Weltwirtschaftskrise aus. Der deutsche Export ging zurück, Banken wurden zahlungsunfähig und viele Betriebe gingen in Konkurs. Die Folge war eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, die ihre Anfänge schon in den Jahren des Aufschwungs hatte. Radikale Parteien, wie NSDAP und KPD nutzen die trostlose Lage der verarmten Menschen und betrieben Hetze gegen die Vertreter der Republik.

Durch Interessengegensätze und fehlende Kompromissfähigkeit gab es große Probleme in der Regierung. Weil keine Einigung über den Ausgleich des Defizits der Arbeitslosenversicherung erzielt werden konnte, trat die Regierung zurück. Eine demokratische Mehrheit war im Reichstag nicht mehr zu finden. Reichspräsident Paul von Hindenburg regierte den Staat durch Notverordnungen, und der Zentrumspolitiker Heinrich Brüning wurde neuer Reichskanzler. Diejenigen, die durch Krieg, Inflation und Wirtschaftskrise alles verloren hatten, waren besonders anfällig für die radikalen Ideen der Republikfeinde. 40% der Reichstagsabgeordneten gehörten nach den Neuwahlen im Jahr 1930 antidemokratischen Parteien an. Im Juli 1932 erhielten die NSDAP und KPD bei den Reichstagswahlen die Stimmenmehrheit. Der Ruf nach Ordnung, Ruhe und einem „starken Mann“ wurde immer lauter. Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Das war das Ende der Weimarer Republik und der Weg war frei für die Diktatur der NSDAP unter Führung Adolf Hitlers.

4. Kultur der Weimarer Republik

Das kulturelle Leben der Weimarer Republik lässt sich in verschiedene Aspekte unterteilen. Zum einem gab es regelmäßige Printmedien, etliche Tageszeitungen, „Groschenromane“ und die neuartigen Illustrierten. Zum anderen begeisterten „Neue Medien“, wie Rundfunk und Film die Menschen. Sie hörten erste Radioprogramme und sahen sich Tonfilme im Kino an. In Berlin existierten 49 Theater, drei Opernhäuser sowie 75 Kabarett- und Varietébühnen.

Aber auch die bildende Kunst bereicherte das kulturelle Leben der Weimarer Republik. Viele Maler machten die Metropole Berlin zum Thema ihrer Werke.

Die „Neue Sachlichkeit“ war eine in den Zwanziger Jahren in Deutschland aufkommende Richtung, die sich mit den Problemen der Zeit, zum Beispiel in der bildenden Kunst (Bauhaus), kritisch auseinandersetzte. Die Künstler und Literaten definierten sich und ihre Einstellungen zum System und Umsetzung der Republik in ihrer Kunst. Dabei gingen die Meinungen stark auseinander, was sich auf die einzelnen Werke auswirkte.

4.1 Zeitung, Zeitschriften, Rundfunk und Film zur Zeit der Weimarer Republik

Im Jahre 1932 gab es im Deutschen Reich 4702 Zeitungen und Zeitschriften mit einer Gesamtauflage von 25 Millionen Exemplaren. Besonders in Berlin war das Zeitungswesen überproportional vertreten.

„Schon kurz vor der Jahrhundertwende verfügte Berlin mit seinen Vororten über 834 Zeitungen und Zeitschriften, von denen 36 täglich erschienen.“[7]

Die Zeitungen wurden von einigen Autoren als öffentliches Sprachrohr ihrer politischen Einstellungen genutzt. Bereits im Expressionismus um 1910 begann ein politischer Journalismus, der sich durch den Wegfall der staatlichen Zensur während der Weimarer Republik noch stärker etablieren konnte. Die Zeitungen hatten großen Einfluss auf die Bevölkerung, und somit begannen viele Literaten ihre Karriere bei Zeitungen und Zeitschriften. So arbeitete Heinrich Mann zum Beispiel als Auslandskorrespondent und wurde später sogar Herausgeber einer eigenen Zeitung. Wolf Durian war als Redakteur der Jugendzeitschrift „Der heitere Fridolin“ beim Ullstein Verlag tätig. Der Erfolg seiner Fortsetzungsgeschichte über den Straßenjungen Kai verdoppelte nicht nur die Auflage, sondern sorgte auch dafür, dass Durian zum Chefredakteur der Zeitung befördert wurde.

Carl von Ossietzky war der wohl bedeutendste politische Journalist der Weimarer Republik, der Herausgeber der Wochenzeitschrift „Weltbühne“. Für ihn schrieben viele linke Intellektuelle.

Der Rundfunk zählte in der Zeit zu den neuen Medien.

„Am Abend des 29.Oktober 1923 erlebten etwa 200 Besitzer der ersten Radioapparate in Berlin die Premiere des <öffentlichen Unterhaltungsrundfunks> für Deutschland. […] Aus den 200 Berliner Teilnehmern vom Oktober 1923 waren nur ein Jahr später schon 100 000 geworden.“[8]

Im Jahr 1931 hatte bereits jeder zweite Haushalt in Berlin ein Radio.

Das Medium Film gewann in der Weimarer Republik ebenfalls mehr Bedeutung und wurde verbessert. Die „Neue Sachlichkeit“ ließ Filme mit einer sozialen Komponente und einer realistischen Darstellungsweise entstehen. Thema der Filme waren sozialen Probleme, vor allem die der unteren Schichten.

„Die Ufa beginnt 1929 mit der Produktion von Tonfilmen und erzielt […] mit anspruchsvollen Literaturverfilmungen […] große Erfolge.“[9]

Der Tonfilm wurde 1929 entwickelt und feierte große Erfolge. Die Literaturverfilmung „Der blaue Engel“ nach dem Roman von Heinrich Mann war zum Beispiel der erste bedeutende Tonfilm im Deutschen Reich. Auch der Roman „Berlin Alexanderplatz“ von Alfred Döblin wurde erfolgreich verfilmt.

4.2 Kunst zur Zeit der Weimarer Republik

Die Subjektivität war in der Zeit des Expressionismus das vorherrschende Element. In der Weimarer Republik dominierte die bisher unbedeutende sehr realistische Gegenbewegung der „Neuen Sachlichkeit“.

„Die auch als Magischer Realismus bezeichnete Neue Sachlichkeit wird um 1923/24 in der Malerei selbstbestimmend.“[10]

Die Künstler stellten Missstände dar, äußerten dadurch ihre Kritik daran und gaben eine detaillierte Darstellung der Wirklichkeit. Otto Dix zeichnete sich durch eine äußerst realistische Darstellung einer erschreckenden und beklemmenden Atmosphäre aus. So dokumentierten Maler wie Otto Dix und George Grosz das Leben in den modernen Metropolen in ihren Bildern.

Viele Maler und Bildhauer zeigten mit ihren Werken Gefahren auf, die der Republik drohten und wollten damit die Bevölkerung zum Nachdenken aufrufen.

4.3 Die Literatur zur Zeit der Weimarer Republik

Die Zwanziger Jahre waren literaturgeschichtlich gesehen sehr bedeutend und produktiv. Ein Abgrenzen der Epoche ist nicht möglich, denn zu Beginn wurde dieser Epochenstil noch vom Expressionismus beeinflusst.

„Zum kulturellen Leben der Zwanziger Jahre gehörte einerseits das Weiterleben der literarischen Strömungen seit den letzten Jahrzehnten des 19.Jahrhunderts, aber andererseits trat gerade als Gegenreaktion zu den utopischen Hoffnungen des weltverbessernden Expressionismus eine Ernüchterung ein, dass man die Welt so sehen müsse, wie sie nun einmal ist. Diese Entwicklung wurde unter der Bezeichnung Neue Sachlichkeit zusammengefasst.“[11]

Der Begriff „Neue Sachlichkeit“ des Malers Gustav Friedrich Hartlaub gab der Kultur der Zwanziger Jahren eine neue Bedeutung. Dabei sollte die Literatur keine Spekulation über die soziale Wirklichkeit sein, sondern eine Auseinandersetzung mit alltäglichen Erfahrungen.

Die Inflation und deren ernüchternden Folgen veränderten dann das Lebensgefühl. Es begann ein Bewusstsein der geschärften Wirklichkeit, die Verständnis und Form der Literatur änderte.

„Sie soll zeitbezogen, allgemein verständlich und informativ sein.“[12]

Die interessante und vielfältige Literatur basierte auf den politischen Wirren dieser Zeit, von denen nicht nur die Leser, sondern auch die Autoren beeinflusst wurden. Wie schon erwähnt nutzten viele Autoren ihre Werke dazu, um ihre politische Einstellung zu verbreiten. Zahlreiche Literaten waren sogar aktiv politisch tätig. Heinrich Mann zum Beispiel war Gründer des „Politischen Rates geistiger Arbeiter“.

Andere Autoren zogen sich lieber zurück und schrieben künstlerisch anspruchsvolle Werke.

So zum Beispiel Erich Kästner, der wegen seiner unpolitischen Werke als Asphaltliterat beschimpft wurde.

„Das trug Kästner den Vorwurf ein, eine <sozialversöhnlerische> Kindergeschichte geschrieben zu haben. Und Walter Benjamin charakterisierte sein Schreiben als <<linke Melancholie>>, der die engagierte Parteilichkeit fehle.“[13]

Die Literaten wollten die breite Öffentlichkeit ansprechen und schrieben Inhalte in der Form, die für eine breite Masse der Bevölkerung zugänglich wurde. Sie wählten eine allgemein verständliche Sprache und wirklichkeitsnahe Darstellungen, mit denen sich die einfache Bevölkerung identifizieren konnte. Einige Autoren bezogen klar Stellung und wirkten polarisierend auf die Leser. Viele Werke setzen sich mit Missständen der aktuellen Situation auseinander. Sie waren von der Vielschichtigkeit des Alltagslebens beeinflusst und behandelten verschiedene Themen, wie zum Beispiel das Großstadtleben.

Die Bevölkerung Berlins wuchs stetig, immer mehr Menschen kamen in die Stadt, vor allem durch Zuzug aus ganz Deutschland. Berlin entwickelte sich schnell zur Medienmetropole und Literaturhauptstadt. Düsseldorf, Köln und München wuchsen ebenfalls, aber nicht im gleichen Maße, sondern auf natürliche Weise durch hohe Geburtsraten.

Durch die Entwicklung Berlins zur Metropole wuchsen auch die Bedeutung und der Einfluss der Literatur. Der Großstadtroman war also keinesfalls eine neue Erfindung der Weimarer Republik, allerdings stieg die Anzahl der Romane mit dem Motiv Großstadt stetig.

„Die Termini „Großstadtlyrik“ und „Großstadtroman“ sind historisch in der Auseinandersetzung mit dem Großstadtsujet entstanden und von dorther in mancherlei Hinsicht vorbelastet. Sie wurden und werden oftmals einseitig verwandt, so dass die Großstadt als eine höchst komplexe, widersprüchliche gesellschaftliche Lebensform für die Literatur wie als Sujet in der Literatur weitreichende Auswirkungen hat.“[14]

Neben der Großstadt spielen weitere Motive, die aber allesamt mit der Großstadt verbunden sind, eine Rolle. So etwa Bereiche wie Presse, Verkehr, Kino oder die Emanzipation der Frau weitere interessante und häufig behandelte Themen. Anzumerken ist aber, dass nicht nur die positiven Aspekte der Großstadt in den Werken beschrieben, sondern auch negative Aspekte einer Millionenstadt thematisiert wurden.

Alfred Döblin schuf mit seinem Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ einen neuen Romantyp. Um das hektische Leben in der Großstadt Berlin realistischer und anschaulicher darzustellen, benutze er einen journalistischen Stil, der Elemente des Films wie Montage und Collage beinhaltete. Ähnlich arbeitete Wolf Durian in seinem Kinderroman „Kai aus der Kiste“. Auch er benutzte die filmische Darstellungsweise um die Hektik der Großstadt dem Leser möglichst realistisch nahe zu bringen.

„Die Affinität der filmischen Montageform beschleunigter Bilder zum raschen Wechsel der Eindrücke der Großstadt ist verschiedentlich herausgearbeitet worden.“[15]

Diese neuen Möglichkeiten zeigen, dass die strengen formalen Regeln, unter denen die Literatur bis zu Beginn der Zwanziger Jahre gestanden hatte, nicht mehr galten und die Literaten experimentierfreudiger wurden.

Neben der Epik war auch die Dramatik der Zwanziger Jahre sehr produktiv. Es durften viele Stücke aufgeführt werden, die zur Zeit des Kaiserreiches verboten waren. Berthold Brecht gilt als der wohl bekannteste Dramatiker der `Goldenen Zwanziger`, sein berühmtestes Werk war „Die Dreigroschenoper“. Man kann sagen, dass Brecht mit seinem epischen Theater die Literaturgeschichte dieser Zeit mitgeprägt hat.

Auch im dritten Gattungsbereich der Lyrik gewann die „Neue Sachlichkeit“ Einfluss. Zum Beispiel wurde die Naturlyrik nicht mehr subjektiv dargestellt, sondern man bemühte sich um mehr Objektivität, das heißt eine genaue Beschreibung der Natur. Die Lyrik der Weimarer Republik hatte jedoch keinen so großen Stellenwert wie die Epik und das Drama.

Literaturgeschichtlich gesehen war die Weimarer Republik sehr ergiebig, aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht brachte die Literatur einen Aufschwung. Es wurden zahlreiche Verlage gegründet, die von vielen jungen Autoren als „Sprungbretter“ für ihre Karriere benutzt wurden.

5. Die Darstellung der Großstadt in der Kinderliteratur

Die Weimarer Republik war zweigeteilt, zum einen gab es die Metropole und zum anderen die Provinz. Heutzutage hat jedes Land mehrere Großstädte, aber in der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen wurde in Deutschland nur Berlin als Großstadt gesehen. Alle anderen Städte galten als Provinz, in denen sich aber auch Kunstzentren und – richtungen entwickelten. Die meisten Menschen, darunter auch Schriftsteller, zog es jedoch in die Hauptstadt Berlin. Durch diese Zuwanderer wurde die Literatur nicht nur ein Teil von Berlin, sondern auch Berlin ein Teil der Literatur.

„ Im Verlaufe der zwanziger Jahre vergrößert sich die Zahl künstlerischer Werke, in denen die Stadt Berlin Handlungsort ist, Schauplatz von persönlichen oder historischen Ereignissen, ja, in denen die Stadt selbst aktiv die Ereignisse des Geschehens mitbestimmt.“[16]

Aber nicht nur die Erwachsenenliteratur behandelte das Thema Großstadt, auch die Kinderliteratur beschäftigte sich mit diesem Motiv. Das bevorzugte Sujet der neuen „Romane für Kinder“ ist der Kinderalltag in der Großstadt.

„Selbst die „Geschichte der deutschen Kinder- und Jugendliteratur“, Stuttgart 1990, reduziert das riesige Angebot an Kinderliteratur der Weimarer Republik auf die Epik und den Aspekt der „großen Stadt“.[17]

Bis zur Jahrhundertwende wurde das Thema Großstadt eher ausgespart oder allenfalls negativ dargestellt, was sich aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts änderte.

„Etwa ab der Mitte der 20er Jahre wird die Großstadt als positiver Handlungsraum von Kindheit auch von Kinderliteratur entdeckt.“[18]

Viele Autoren behandelten die große Stadt als Handlungsort ihrer Kindergeschichten und distanzierten sich von dem typischen kindgemäßeren Kleinstadtleben. Das wohl bekannteste Werk der Kinderliteratur dieser Zeit ist „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner, welches 1929 erstmals veröffentlicht wurde. Weitere Vertreter waren Alex Wedding („Ede und Unku“), Carl Dantz, Wolf Durian, Wilhelm Speyer, Wilhelm Matthießen, Lisa Tetzner und Werner Bergensgruen.

„Die neuen Helden, die Kais, Emils Edes und Unkus, sind gewitzte, selbstständige Zeitgenossen, die durchaus in der Lage sind, sich im „Dschungel der Großstadt“ souverän zu bewegen und es nicht nur darin mit den Erwachsenen aufzunehmen.“[19]

Kinder- und Jugendbücher, die sich nur auf den Leserkreis der Kinder und Jugendlichen beschränken, gibt es erst seit Mitte des 19.Jahrhunderts. Erst mit der Jahrhundertwende entstanden dann erste Kinder- und Jugendbücher, die auch von den Kritikern als qualitativ hochwertig und anspruchsvoll bewertet wurden.

Bevorzugte Handlungsorte waren idyllische Orte und einsame Inseln. Wenn die Großstadt als Handlungsort gewählt wurde, wurde sie oft als ein „Moloch voller Gefahren“[20], in dem sich ein Kind nicht wohl fühlen kann, dargestellt. Das behütete, „Heile Welt-Leben“ fand auf dem Land in der Provinz statt. Das änderte sich aber, da immer mehr Kinder in den Städten lebten, und die Autoren sich mit ihrer Situation auseinander setzen mussten, um gelesen zu werden. Das dargestellte Leben in der Provinz wurde zunehmend utopischer.

„Ein neuer, urbaner Blick sieht die Stadt nicht mehr als defizitären, krankmachenden Ort von Nicht-Natur (wie etwa in Johanna Spyris „Heidi“, als Kumulation von Irritationen im Rahmen von Ferien- Visiten (Josefine Siebe „Die Sternbuben in der Großstadt“), allenfalls als zu durcheilende Gefahrenzone an der Hand des Kindermädchens (etwa in Else Urys „Nesthäkchen“, 1918) sondern als Produktionsort von Wahrnehmungsweisen, Erfahrungen, Abenteuern.“[21]

Die Metropole Berlin ersetzt die einsame Insel und die Provinz. Erklären lässt sich dieser Wandel vermutlich durch den neuen Realitätsanspruchs an die Literatur.

„Etwa ab 1925 beginnt sich in der Kinderliteratur ein Paradigmenwechsel abzuzeichnen, der ihre überkommenden Muster gründlich durcheinander bringt. Die Märchenwelle der unmittelbaren Nachkriegszeit wird in der Phase der relativen Stabilisierung von einer Flut <realistischer> Kindergeschichten abgelöst […] neue Genres wie Kinderromane und Kinderdetektivgeschichten entstehen; neue Motive schieben sich in den Vordergrund: Thema Nr.1 ist die Großstadt.“[22]

Die Gründe für diesen Wechsel mochten unterschiedlich sein. Es könnte die verkaufsfördernde Anpassung an den neusachlichen Zeitgeist des kindlichen Lesepublikums sein, ein einfach nur im up-to-date-Meer (Ernst Bloch) Mitschwimmen wollen oder die Annahme sein, dass die Stadt ein Ort urbaner Freiheit verspricht. Diese Vorstellungen müssen von Fall zu Fall unterschieden werden.[23]

„Festzustehen scheint mir aber, daß der neusachliche Habitus beiträgt zur Entmythologisierung und Entfeudalisierung von Kindheit. Es entlässt die Kinder aus einem zeitlosen Arkadien direkt in die Metropole des 20.Jahrhunderts.“[24]

Auf welche Weise die Großstadt als Handlungsraum städtischer Kinderbanden dargestellt wird, soll im weiteren Verlauf dieser Arbeit an drei exemplarischen Kinderromanen darstellt werden. Die ersten zwei Romane (Erich Kästners „Emil und die Detektive“ und Wolf Durians „Kai aus der Kiste“) spielen in Berlin, zeigen aber die Metropole als Zentrum in unterschiedlicher Weise. Wilhelm Matthießens „Das Rote U“ spielt in der Großstadt Düsseldorf und stellt die Großstadt im Gegensatz zu Kästner und Durian eher als einen „Moloch voller Gefahren“ dar.[25]

6. Die Darstellung der Kinderbande in der Kinderliteratur

Nicht nur das Motiv „Großstadt“, war ein beliebtes Thema. Auch die Straßenbande, die zwangsläufig, eine verbreitete Sozialform der damaligen Kinder und Jugendlichen war, wurde vielfach verwandt. Wie schon im historischen Abriss beschrieben, veränderten die politischen und wirtschaftlichen Situationen des Landes.

„Vielmehr muss der Parameter für Krisenzeiten nunmehr in Zusammenhang mit den Auswirkungen des industriellen Zeitalters gesehen werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Verelendung breiter Bevölkerungsgruppen mußten viele Kinder notgedrungen auf der Straße ihren Alltag erleben, auch um dort Geld zu verdienen.“[26]

Folglich daraus und um dem Realitätsanspruch der „Neuen Sachlichkeit“ gerecht zu werden, behandelten viele Autoren, das Thema „Straßenbande“.

„Bandenwesen und Solidarität der Straßenkinder konstituieren sich zu einem Grundthema der Kinder- und Jugendliteratur“.[27]

Viele Romane für Kinder, die in der Zeit der Weimarer Republik veröffentlicht wurden, stellen Kinder in der Sozialform „Straßenbande“ dar.

„Zu den charakteristischen Merkmalen der Straßenkinder zählen die Bedeutung lokaler Spielgruppen ebenso wie die Dominanz bestimmter Bewegungsspiele […]“.[28]

Die meisten in den Kinderbüchern dargestellten Banden sind 5-10 Mitglieder stark.

„Sozialgeschichtlich gesehen, befinden wir uns in einer Zeit, in der die einschneidenden Wirtschaftskrisen den Verhäuslichungstrend der vorangegangenen Jahre unterbrachen.“[29]

Besonders die Großstadtliteratur reagierte auf die Veränderungen des urbanen Lebensraums. Die Autoren wollten einen Gegenwartsbezug zu den Lesern herstellen und eine besondere literarische Behandlung der Straßenbande vorlegen. Die Straßenbanden sind als immer wiederkehrende Handlungsträger zu finden.

„Sie repräsentierten dort den neuen, großstädtisch geprägten Zivilisationstypus bzw. werden zum Sinnbild idealer Lebensgemeinschaften innerhalb des Zivilisationsgebildes Großstadt“.[30]

Die Straßenbande besteht oft aus Kindern verschiedenster sozialer Herkünfte, die aber in der Gemeinschaft nivelliert werden.

„So wie die bürgerliche Gesellschaft ihrem Selbstverständnis nach sozialen Klassengegensätzen in der und über die Tauschsphäre ausgleicht, so nivelliert die Straßengemeinschaft der Kinder diesem Konzept zufolge die Unterschiede der sozialen Herkunft. Das gemeinsame Straßenleben stellt sich dar als Schmelztiegel für die Auflösung sozialer Gegensätze unter Kindern“.[31]

Nicht alle Kinder auf der Straße spielen zusammen, es bilden sich Gruppen, so genannten Banden oder Cliquen.

„Die Bande oder Clique ist die Straßengemeinschaft der Jugendlichen par exellence […] Das territoriale Selbstverständnis der Bande oder Clique drückt sich vor allem in der Namensgebung aus“.[32]

Frederic M. Trasher hat das Bandenwesen in Chicago analysiert, seine Analyse unter soziologischen Gesichtspunkten lässt sich auch auf das vorliegende Bandenmuster anwenden.

„Frederic M. Trasher, dem wir die umfangreichste soziologische Bandendarstellung verdanken […] Er sieht die Gang als eine spontan im sozialen Vakuum gebildete Gruppierung, die sich in Konflikten festigt“.[33]

Die meisten Kinderbanden sind eine gefestigte Gemeinschaft, sie kann sich aber auch aus spontanen Zusammenschlüssen bilden, wie das bei „Emil und die Detektive“ der Fall ist.

In dieser Arbeit soll neben der Darstellung der Großstadt auch die Darstellung der Kinderbande am Beispiel der drei bereits erwähnten Kinderromane der Zeit der Weimarer Republik von Kästner, Matthießen und Durian erläutert werden. Zunächst aber sollen kurz ein paar ausgewählte Werke der Kinderliteratur aus der Zeit der Weimarer Republik vorgestellt werden, weil diese Werke, alle das Motiv Großstadt zur Zeit der Weimarer Republik thematisieren.

[...]


[1] Nassen, Ulrich (1995), S.86

[2] Nassen, Ulrich (1995), S.87

[3] Christoffer, Sven (2006), S.53

[4] Dellmann, Gerhard / Schölling, Josef, (o.A.), S.64

[5] Ebd. S.65

[6] Ebd. S.66

[7] Schrader, Bärbel/ Schebera, Jürgen (1987), S.29

[8] Schrader, Bärbel/ Schebera, Jürgen (1987), S.120-121

[9] Nürnberger, Helmuth (2006), S.387

[10] Ebd. S.387

[11] Rötzer, Hans Gerd (2002), S.223

[12] Nürnberger, Helmuth (2006), S.387

[13] Wild, Reiner (1990), S.252

[14] Kähler, Hermann (1986), S.98

[15] Karrenbrock, Helga (1995), S.186

[16] Kähler, Hermann (1986), S.72

[17] Altner, Manfred (1991), S.3

[18] Karrenbrock, Helga (1995), S.176

[19] Ebd .S.176

[20] vgl. Wild, Reiner (1990), S.252

[21] Karrenbrock, Helga (1995),S.176

[22] Becker, Sabina / Weiss, Christpoh (1995), S.177

[23] Vgl. Becker, Sabina / Weiss, Christpoh (1995), S.178

[24] Ebd. S.178

[25] Wild, Reiner (1990), S.252

[26] vgl. Nassen, Ulrich (1995), S.102

[27] Altner, Manfred (1991), S.235

[28] Ebd. S.89

[29] Ebd. S.93

[30] Ebd. S.94

[31] Zinnecker, Jürgen (1979), S.730

[32] Lindner, Rolf (1983), S.202

[33] Scherf, Walter (1963), S.146-147

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Details

Titel
Die Großstadt als Handlungsraum städtischer Kinderbanden in der Kinderliteratur unter besonderer Berücksichtigung der Zeit der Weimarer Republik
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
56
Katalognummer
V136531
ISBN (eBook)
9783640437269
ISBN (Buch)
9783640437405
Dateigröße
652 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Großstadt, Handlungsraum, Kinderbanden, Kinderliteratur, Berücksichtigung, Zeit, Weimarer, Republik
Arbeit zitieren
Marlena Börger (Autor), 2006, Die Großstadt als Handlungsraum städtischer Kinderbanden in der Kinderliteratur unter besonderer Berücksichtigung der Zeit der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136531

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