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Entwurf einer Unterrichtsstunde zum Thema "Bargeldlose Zahlungsarten"

Wirtschaftsdidaktik - GY Kl 9 BY

Title: Entwurf einer Unterrichtsstunde zum Thema "Bargeldlose Zahlungsarten"

Lesson Plan , 2009 , 25 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Thomas Windhoevel (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

1. Bedingung- und Situationsanalyse

1.1. Lerngruppensituation
Seit beginn des Schuljahres unterrichten wir die Klasse 9b des neusprachlichen Ignaz-Taschner-Gymnasiums in Dachau, zwei Mal wöchentlich im Fach Wirtschaft- und Rechtslehre.
Der Unterricht findet im Klassenzimmer der 9b statt, welches die gängige Schulausstattung wie Tafel und Overheadprojektor bietet. Nur in Ausnahmefällen besteht auch die Möglichkeit in einen benachbarten Fachraum auszuweichen, wenn neue Medien bzw. audiovisuelle Medien eingesetzt werden sollen.
Die Sitzordnung in der Klasse ist lehrerzentriert, sie kann aber durch Verrücken der Tische und Stühle so umgebaut werden, dass sie für Gruppenarbeiten, Stationsarbeiten, usw. genutzt werden kann.

1.2. Soziokulturelle Vorraussetzungen
Die 25 Schüler/innen der Klasse setzten sich aus 13 Mädchen und 12 Jungs zusammen und haben fast ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft. Lediglich zwei Schüler haben einen türkischen Migrationshintergrund. Das Einzugsgebiet der Schule kann zum Landkreis Dachau zusammengefasst werden und die soziale Zugehörigkeit der Schüler/innen liegt etwa in der sozialen Mittelschicht.
Das Interesse der Eltern am Schulalltag ihrer Kinder kann auch durchwegs als positive beschrieben werden. Der erste Elternabend des laufenden Schuljahres wurde immerhin von ca. ¾ der Eltern besucht. ¼ der Eltern zeigt ein etwas geringeres Interesse, was aber auf die durchwegs guten Leistungen der betreffenden Schüler/innen zurückgeführt werden kann.
Die Klasse weist eine gute Klassengemeinschaft auf, was zum Einen auch auf die gemeinsame Klassenfahrt zu Beginn des Schuljahres zurückzuführen ist und zum Anderen auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass sich die meisten Schüler schon seit der fünften Klasse kennen. Auch die zwei Schüler mit Migrationshintergrund haben keine Probleme sich in die Klasse zu integrieren und werden von ihr gut aufgenommen.

1.3. Anthropologisch-psychologische Vorraussetzungen
Die Altersstruktur der Klasse kann, für eine neunte Klasse, als durchwegs normal angesehen werden und liegt zwischen 15 und 17 Jahren.

Die Klasse zeigt relativ großes Interesse an dem bisher durchgenommen Stoff, was auch darauf zurückgeführt werden kann, dass sie in dem Unterrichtsfach zum ersten Mal unterrichtet werden. Dennoch kann nur selten von einer intrinsischen Motivation der Schüler, sich mit dem Unterrichtsstoffe zu beschäftigen, gesprochen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungs- und Situationsanalyse

a. Lerngruppensituation

b. Soziokulturelle Vorraussetzungen

c. Anthropologisch-psychologische Vorraussetzungen

d. Position des Lehrers

e. Fachspezifischer Entwicklungstand der Klasse

f.Richtlinien und Bildungsstandards

2. Sachanalyse

Zielsetzung & Themen

Die Seminararbeit entwirft eine Unterrichtsstunde für das Fach Wirtschaft- und Rechtslehre am Gymnasium, in der den Schülern der 9. Klasse die grundlegenden Arten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs vermittelt werden sollen. Ziel ist es, den Schülern Sicherheit im Umgang mit modernen Finanztransaktionen zu geben und sie zur reflektierten Teilnahme am Wirtschaftsleben zu befähigen.

  • Grundlagen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs
  • Kreditkarten und deren Funktionalität
  • Überweisungsverfahren und Online-Banking
  • Lastschriftverfahren und Einzugsermächtigungen
  • Didaktische Planung und methodische Gestaltung

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Kreditkarte

Mit der Kreditkarte ergibt sich die Möglichkeit Waren und Dienstleistungen sowohl national, als auch international, zu erwerben. Die Einsatzmöglichkeiten bieten sich im Geschäfts- und im Privatleben. Die vier führenden Kreditkartengesellschaft sind Master Card, Visa, Diners und American Express.

Bei der Nutzung der Kreditkarte können sowohl für den Händler, als auch für den Karteninhaber, Kosten entstehen. Der Händler muss monatliche Fixkosten für die Bereitstellung der Systeme abführen. Des Weiteren muss er an das Kreditinstitut zwischen 3-5% vom Kaufpreis abtreten. Als Gegenleistung erhält der Händler dafür eine Zahlungshaftung (Delkredere). Je nach Kreditkarteninstitut können auch für den Karteninhaber Kosten anfallen. In den meisten Fällen ist allerdings der Erhalt einer Karte kostenlos, sofern ein gewisser Mindestumsatz getätigt wurde. Zur Sicherheit wird aber bei den Kreditkarteninstituten für jeden Kunden eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Im Falle des Verlusts der Kreditkarte muss dies sofort angezeigt werden, um einen Missbrauch zu verhindern. In der Regel haftet der Kunde mit 50 Euro bei zu später Kartensperrung. Ausgenommen ist die Tatsache, dass grob fahrlässig mit der Kreditkarte umgegangen wurde, z.B. dass die Pin nicht sorgfältig aufbewahrt wurde oder dass der Verlust nicht umgehend gemeldet wurde.

Bei der klassischen Kreditkarte erhält der Inhaber monatlich eine Abrechnung, in der die kompletten Transaktionen aufgelistet werden. Kreditkarten gewähren somit dem Inhaber einen Kredit bis zum nächsten Monat.

Aus dieser Tatsache ergeben sich diverse Vorteile. Zum einen ergibt sich der Vorteil, dass nach einem Kauf das Konto erst nach einigen Wochen belastet wird. Außerdem erhält man zum Monatsende eine genaue Abrechnung und hat somit einen guten Überblick über die gemachten Ausgaben. Des Weiteren wird das Bezahlen im Ausland erleichtert. Als weitere Vorteile sind noch das Abheben von Geld und das Zahlen in Onlineshops zu nennen.

Nachteilig an dieser Zahlungsart ist zu sehn, dass nicht alle Geschäfte flächendeckend entsprechende Systeme zur Verfügung stellen. Auch ein Missbrauch im Internet ist ebenso möglich. Zuletzt ist noch anzumerken, dass im Regelfall die bereits genannten Gebühren für die Kreditkarte an das entsprechende Institut abgeführt werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Bedingungs- und Situationsanalyse: Hier werden die Rahmenbedingungen der Lerngruppe, die soziokulturellen Gegebenheiten sowie die fachspezifischen Voraussetzungen und die Einbettung in den Lehrplan dargelegt.

2. Sachanalyse: Dieses Kapitel erläutert die fachwissenschaftlichen Hintergründe zu verschiedenen Zahlungsarten, insbesondere Barzahlung, halbbare Zahlung und bargeldlose Zahlung sowie spezifische Instrumente wie die Kreditkarte.

Schlüsselwörter

Wirtschaftspädagogik, Unterrichtsentwurf, bargeldlose Zahlung, Kreditkarte, Überweisung, Lastschriftverfahren, Online-Banking, Didaktik, Methodik, Gruppenarbeit, Finanzkompetenz, Zahlungsverkehr, Lernziele, Wirtschaft- und Rechtslehre, Schule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Planung und Konzeption einer Unterrichtsstunde zum Thema "Bargeldlose Zahlungsarten" für die neunte Klasse am Gymnasium.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit umfasst die Situationsanalyse der Klasse, die fachwissenschaftliche Analyse der Zahlungsarten sowie die didaktisch-methodische Umsetzung im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines fundierten Unterrichtsentwurfs, der Schülern die verschiedenen Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlens näherbringt und ihre Handlungskompetenz im Wirtschaftsalltag stärkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Unterricht verwendet?

In der Unterrichtsstunde kommt ein deduktives Verfahren zum Einsatz, ergänzt durch eine thementeilige Gruppenarbeit, um die Inhalte entdeckend zu erschließen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungs- und Situationsanalyse sowie eine fachwissenschaftliche Analyse, die die Grundlagen von Kreditkarten, Überweisungen und Lastschriften definiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Wirtschaftspädagogik, bargeldlose Zahlung, Finanzkompetenz, Didaktik, Gruppenarbeit und Unterrichtsplanung.

Wie unterscheidet sich laut Arbeit die Barzahlung von der bargeldlosen Zahlung?

Bei der Barzahlung findet der Austausch von physischem Geld zwischen zwei Parteien statt, während beim bargeldlosen Verfahren beide Partner ein Konto benötigen und der Zahlungsverkehr mittels Buchungen abgewickelt wird.

Warum wird für die Erarbeitungsphase die Gruppenarbeit gewählt?

Die Gruppenarbeit soll die Sozialkompetenz fördern, den Lernprozess individualisieren und es ermöglichen, das komplexe Gesamtthema in bearbeitbare Unterthemen zu gliedern.

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Details

Title
Entwurf einer Unterrichtsstunde zum Thema "Bargeldlose Zahlungsarten"
Subtitle
Wirtschaftsdidaktik - GY Kl 9 BY
College
LMU Munich
Grade
2,7
Author
Thomas Windhoevel (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V136536
ISBN (eBook)
9783640486755
ISBN (Book)
9783640486908
Language
German
Tags
Entwurf Unterrichtsstunde Thema Bargeldlose Zahlungsarten Wirtschaftsdidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Windhoevel (Author), 2009, Entwurf einer Unterrichtsstunde zum Thema "Bargeldlose Zahlungsarten", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136536
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