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Risiko in der Unternehmensbewertung

Fokus Kapitalkosten

Titel: Risiko in der Unternehmensbewertung

Hausarbeit , 2008 , 25 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Manuel Niederhofer (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wer jedes Risiko ausschalten will, der zerstört auch alle Chancen.“ - HANS-OLAF HENKEL

Der deutsche Topmanager Hans-Olaf Henkel beschreibt mit diesem Zitat den Trade- Off zwischen Risiko und Rendite, dem sich Unternehmer täglich stellen. Unzählige Risiken werden von Beratungen, Unternehmensabteilungen oder Wissenschaftlern diskutiert. Welche Relevanz besitzen sie? Wie wirken sie? Wie gefährlich sind sie?
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über den Einfluss von Risiken auf die Unternehmensbewertung darzustellen, und dabei speziell die Rolle der Kapitalkosten herauszustellen. Dabei werden die gängigen Methoden zur Ermittlung der Kapitalkosten vorgestellt und diskutiert. Ebenso wird erläutert an welchen Punkten im Bewertungsprozess, Risiken ihren Einfluss auswirken können. Abschließend wird ein Auszug aus Themen vorgestellt, die innerhalb des Risikokalküls im aktuellen Brennpunkt der Wissenschaft stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Risiko in der Unternehmensbewertung

2.1 Wirkung von Risiken in der Unternehmensbewertung

2.2 Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten

2.2.1 Capital Asset Pricing Modell

2.2.2 „Three-Factor Model“ nach FAMA/FRENCH

2.2.3 Aribtrage Pricing Theory

2.3 Bestimmung der Fremdkapitalkosten

2.4 Zusammenführung zu den Weighted Average Cost of Capital

3. Aktuelle diskutierte Risiken

3.1 Risiko im Kontext finanziell angeschlagener Unternehmen

3.2 Equity Premium

4. Abschließende Bemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss von Risikofaktoren auf die Unternehmensbewertung systematisch darzustellen, wobei ein besonderer Fokus auf die Kapitalkosten und deren Ermittlung mittels gängiger Bewertungsverfahren gelegt wird.

  • Analyse der Wirkung von Risiken auf den Unternehmenswert
  • Evaluierung von Modellen zur Eigenkapitalkostenbestimmung (CAPM, Fama/French, APT)
  • Untersuchung der Fremdkapitalkostenbestimmung und der WACC-Methodik
  • Diskussion aktueller wissenschaftlicher Risikodebatten
  • Betrachtung von Insolvenzrisiken und der Equity-Premium-Problematik

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Capital Asset Pricing Modell

Im Kontext der Kapitalmarkttheorie stellen STEINER, M./BRUNS, C. (2007), S.21, die Kernfrage, „[w]elche Rendite von einem Portfolio im Kapitalmarktgleichgewicht erwartet werden [kann], wenn neben den risikotragenden Anlageformen auch eine risikolose Anlage besteht?“ Nach KOLLER, T./GOEDHART, M./WESSELS, D. (2005), S.294 postuliert das CAPM eine erwartete Rendite auf Basis des risikolosen Zinssatzes, der mit einer Risikoprämie bezogen auf das betrachtete Unternehmen addiert wird. Dies ergibt die folgende Standardgleichung des CAPM.

BREALEY, R. A./MYERS, S. C./ALLEN, F. (2008), S.214 erweitert diese Kernaussage und beschreibt, dass „[...] the expected risk premium on each investment is proportional to its beta. This means that each investment should lie on the sloping security market line connecting treasury bills and the market portfolio.“

Um die Einflüsse der einzelnen Komponenten des CAPM auf die erwartete Rendite, und somit auf den Eigenkapitalzinssatz zu verstehen, werden die wichtigsten Wechselwirkungen kurz beschrieben. Der Beta Faktor bildet nach STEINER, M./BRUNS, C. (2007), S.26 das systematische Risiko eines Wertpapiers, „[...] also das nicht wegdiversifizierbare Marktrisiko [...]“ ab. Im CAPM wird „für die Übernahme des unsystematischen Risikos keine Risikoprämie gewährt. Dies lässt sich [innerhalb des CAPM, Anm. d. Verf.] damit begründen, dass unsystematische Risiken durch Diversifikation vollständig eliminiert werden können.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Risiko und Rendite und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die sich mit der Integration von Risiken in die Unternehmensbewertung befasst.

2. Risiko in der Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der risikoadjustierten Unternehmensbewertung und diskutiert verschiedene Modelle zur Ermittlung der Eigenkapital- sowie Fremdkapitalkosten.

3. Aktuelle diskutierte Risiken: Es werden spezifische, wissenschaftlich relevante Risikothemen wie Insolvenzrisiken und die Dynamik der Equity Premium-Debatte in den Bewertungsprozess eingeordnet.

4. Abschließende Bemerkung: Das Schlusskapitel resümiert die Komplexität der Thematik und würdigt trotz der Kritikpunkte die Rolle des CAPM als Standardmodell in der Praxis.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Kapitalkosten, Risiko, CAPM, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten, WACC, Beta-Faktor, Marktrisikoprämie, Equity Premium, Arbitrage Pricing Theory, Finanzielle Notlage, Diversifikation, Rendite, Investitionsprojekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Risikofaktoren die Ermittlung von Kapitalkosten beeinflussen und welche Rolle diese bei der Unternehmensbewertung spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Modellierung von Eigenkapitalkosten, die Bestimmung von Fremdkapitalkosten sowie die Aggregation dieser Komponenten zum WACC-Modell.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über den Einfluss von Risiken auf den Unternehmenswert zu geben und dabei gängige Methoden zur Kapitalkostenbestimmung kritisch zu diskutieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit analysiert und vergleicht etablierte kapitalmarkttheoretische Modelle wie das CAPM, das Three-Factor Model von Fama/French sowie die Arbitrage Pricing Theory.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Herleitung der Kapitalkostenmodelle, deren mathematische Grundlagen sowie die Grenzen dieser Modelle in der Anwendung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Unternehmensbewertung, Kapitalkosten, Beta-Faktor, systematische Risiken und risikoadjustierte Renditeerwartungen.

Warum ist das Insolvenzrisiko für die Bewertung relevant?

In Zeiten finanzieller Krisen kann das Insolvenzrisiko den Unternehmenswert erheblich negativ beeinflussen, weshalb es laut Autor als Opportunitätskosten erfasst werden sollte.

Was wird im Hinblick auf das "Three-Factor Model" kritisiert?

Obwohl das Modell die Differenzierung gegenüber dem einfachen CAPM verbessert, liefert es laut Literatur nicht immer die erhoffte präzisere Rendite und weist hohe Standardfehler auf.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Risiko in der Unternehmensbewertung
Untertitel
Fokus Kapitalkosten
Hochschule
Universität Augsburg
Note
2,0
Autor
Manuel Niederhofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
25
Katalognummer
V136576
ISBN (eBook)
9783640447336
ISBN (Buch)
9783640447572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risiko Unternehmensbewertung CAPM Multifaktormodelle APT Weighted Average Cost of Capital WACC Equity Premium Risk of Distressed Companies
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Niederhofer (Autor:in), 2008, Risiko in der Unternehmensbewertung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136576
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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