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Die frühe und spätere Glückslehre von Augustinus von Hippo

Title: Die frühe und spätere Glückslehre von Augustinus von Hippo

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Theology - Systematic Theology
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Beschreibung und Entwicklung des Glücksmodells von Augustinus von Hippo. Seine Ansichten zum Glück werden in dieser Arbeit vorgestellt, um der Frage nach dem wahren Glück möglicherweise ein Stück näherzukommen. Der Hauptteil dieser Hausarbeit wird in zwei Teile getrennt, da man durch die intensiv Beschäftigung mit seiner Theologie, Augustins frühere und spätere Glückslehre differenzieren sollte. Zunächst wird seine frühere Glückslehre betrachtet, welche hauptsächlich an seinem Werk „de beata vita“ veranschaulicht und analysiert wird. Die daraus entstandenen Ansichten werden mit der damalig vorherrschenden antiken Philosophie verglichen und versucht in einen Konsens zu bringen. Im zweiten Teil wird sich mit seiner späteren Glückslehre beschäftigt und die Aspekte derer werden dargelegt. Hierzu wird hauptsächlich sein von 413 bis 426 n.Chr. verfasstes Werk „de civitate dei“ betrachtet. Nach der Analyse der Bestandteile folgt ein Versuch der Kontexteinbettung und Erklärung der Unterschiede zwischen den Glückslehren. Die daraus resultierenden Überlegungen werden ebenfalls mit der damaligen antiken Philosophie verglichen und ihre Unterschiede vorgebracht und erläutert. Der Abschluss der Arbeit greift nochmals auf die am Anfang gestellte Frage auf und versucht sie durch Augustins Augen und durch die zuvor gesammelten Erkenntnisse zu beantworten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Augustins frühe Glückslehre

2.1 de beata vita – Die Schrift über das Glück

2.2 Im Konsens mit der antiken Glückslehre

3. Augustins spätere Glückslehre

3.1 Das Glück nach der Wende

3.2 Der Bruch mit der antiken Glückslehre

4. Wie kommt man zu wahrem Glück?

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Glücksmodell nach Augustinus von Hippo und analysiert dessen Entwicklung von einer frühen, mit der antiken Philosophie konsensfähigen Ansicht hin zu einer späteren, radikaleren Gnadenlehre, um die grundlegende Frage zu beantworten, wie der Mensch laut Augustinus zu wahrem Glück gelangen kann.

  • Augustins frühe Glückslehre im Werk "de beata vita"
  • Vergleich mit antiken philosophischen Strömungen
  • Augustins Wende und seine spätere Gnadenlehre
  • Die Rolle der Erbsünde und Prädestination
  • Die Bedeutung von Glaube und Gott für das wahre Glück

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Glück nach der Wende

Augustinus führte nun seine schon früher angedachten Überlegungen aus und radikalisierte diese aufs Äußerste. Er stand nun im starken Konflikt mit der antiken Philosophie, indem er sich von der Aussage ablöste, der Mensch könnte sein Glück selbst ermöglichen oder auch nur etwas dazu beitragen. 53

„Augustin verwirft nun die ciceronische Ansicht, man könne aus eigener Kraft weise und damit glücklich werden, durch willentliche und intellektuelle Anstrengung Anteil am göttlichen Sein gewinnen.“54

Seine Überlegungen legte er in einem seiner relevantesten und bekanntesten Werken „de civitate dei“ vor. Diese Schrift wurde von Augustinus zwischen 413 und 426 n.Chr. verfasst und der Grund für sein Schreiben war wohl der Einfall der Goten in Rom 410 n.Chr.. Die Christen wurden durch ihr Verbot des Götterkultes und der Opfer als Verantwortliche für diesen Angriff gesehen, da sie „den Vertrag der Römer mit den Göttern“ torpedierten.55

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Glückssuche bei Augustinus von Hippo ein und umreißt den Aufbau der Untersuchung, die eine Differenzierung zwischen früher und später Glückslehre vornimmt.

2. Augustins frühe Glückslehre: Hier wird anhand des Werkes „de beata vita“ analysiert, wie Augustinus das Streben nach Glück in der frühen Phase seines Schaffens noch in Einklang mit antiken Denkweisen und eigener Anstrengung sah.

3. Augustins spätere Glückslehre: Dieser Abschnitt beleuchtet die Wende in Augustins Denken, die durch seine Gnadenlehre geprägt ist und das menschliche Können zur Erlangung des Glücks radikal infrage stellt.

4. Wie kommt man zu wahrem Glück?: Das Abschlusskapitel resümiert, dass für Augustinus ungeachtet der zeitlichen Entwicklung das wahre Glück ausschließlich in der Zuwendung zu Gott und im Glauben gefunden werden kann.

5. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Primär- und Sekundärquellen der Arbeit aufgelistet.

Schlüsselwörter

Augustinus von Hippo, Glückslehre, de beata vita, de civitate dei, Gnadenlehre, wahres Glück, antike Philosophie, Erbsündenlehre, Platonismus, Stoa, Glaube, Gottesstaat, Prädestination, Theologe des Glücks, christliche Philosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Verständnis des „wahren Glücks“ bei Augustinus von Hippo und untersucht, welcher Weg laut seiner Theologie dazu führt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Augustins frühe und spätere Glückslehre, der Einfluss der antiken Philosophie, christliche Gnadenlehre sowie die Rolle von Erbsünde und Prädestination.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung von Augustins Ansichten zur Glückserlangung aufzuzeigen und zu klären, warum er seine frühe Position zugunsten seiner späteren Gnadenlehre revidierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine textliche Analyse und vergleichende Untersuchung seiner Hauptwerke „de beata vita“ und „de civitate dei“ unter Einbeziehung philosophischer und theologischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung seiner frühen Glückslehre, der darauffolgenden Wende in seinem Denken und seiner späteren, abgrenzenden Haltung gegenüber antiken Glückslehren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augustinus, Glückslehre, Gnade, Erbsünde, Glaube, Gott, Antike und Prädestination.

Warum unterscheidet Augustinus zwischen einer frühen und einer späten Glückslehre?

Er vollzog nach 396 n. Chr. eine Wandlung in seinem Denken, in der er die menschliche Fähigkeit, aus eigener Kraft tugendhaft und glücklich zu werden, aufgrund des Einflusses der Erbsünde deutlich kritischer betrachtete.

Wie verändert sich Augustins Sicht auf die antike Philosophie im Laufe seines Lebens?

Während er in seinen frühen Schriften noch Konsens mit antiken Lehren suchte, rückt er später davon ab und radikalisiert seinen Standpunkt dahingehend, dass der Mensch ohne die Gnade Gottes sein Glück nicht finden kann.

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Details

Title
Die frühe und spätere Glückslehre von Augustinus von Hippo
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Theologie)
Course
Proseminar Systematische Theologie
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1366089
ISBN (PDF)
9783346894007
ISBN (Book)
9783346894014
Language
German
Tags
Augustinus Glück Glücksmodell Augustin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Die frühe und spätere Glückslehre von Augustinus von Hippo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1366089
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