Ziel dieser Hausarbeit ist es anhand des Five Forces Modells, nach Michael E. Porter, die Automobilindustrie einer Branchenstrukturanalyse zu unterziehen, um die Attraktivität der Branche zu ermitteln.
Die Auswahl der Branche entscheidet über den zukünftigen Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Anhand der Branchenstrukturanalyse, nach Porter, lässt sich ermitteln, ob die Wettbewerbssituation und Entwicklung der deutschen Automobilindustrie eine langfristige und profitable Existenz für ein Unternehmen gestatten. Das Five Forces Modell hilft das Marktumfeld und die Einflussfaktoren, die sich auf die Marktstruktur auswirken, zu untersuchen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 STRUKTUR DER ARBEIT
2 FIVE-FORCES-MODELL NACH MICHAEL E. PORTER
2.1 DEFINITION
2.2 DIE FÜNF WEBEWERBSKRÄFTE
2.2.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten
2.2.2 Verhandlungsstärke der Kunden
2.2.3 Bedrohung durch Ersatzkräfte
2.2.4 Verhandlungsstärke der Lieferanten
2.2.5 Wettbewerbsintensität innerhalb der Branche
3 DIE DEUTSCHE AUTOMOBILINDUSTRIE
3.1 BRANCHENSTRUKTURANALYSE AN DER DEUTSCHEN AUTOMOBILINDUSTRIE
3.1.1 Bedrohung durch neue Konkurrenten
3.1.2 Verhandlungsstärke der Kunden
3.1.3 Bedrohung durch Ersatzprodukte
3.1.4 Verhandlungststärke durch Lieferranten
3.1.5 Rivalität innerhalb der Branche
3.2 LÖSUNGSANSÄTZE ZUR BEWÄLTIGUNG DER WETTBEWERBSKRÄFTE
4 FAZIT – BEWERTUNG DER ATTRAKTIVITÄT DER DEUTSCHEN AUTOMOBILINDUSTRIE
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist die Anwendung des Five-Forces-Modells von Michael E. Porter auf die deutsche Automobilindustrie, um deren Branchenattraktivität fundiert zu bewerten.
- Einführung in die theoretischen Grundlagen des Five-Forces-Modells.
- Detaillierte Analyse der fünf Wettbewerbskräfte im Kontext der deutschen Automobilbranche.
- Untersuchung des Wandels zur Elektromobilität als kritischer Einflussfaktor.
- Ableitung von Lösungsansätzen zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen.
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition
Der amerikanische Ökonom, Michael E. Porter, veröffentlichte 1979 erstmals das Five-Forces-Modell oder zu Deutsch Fünf-Kräfte-Modell. Dieses Modell umfasst die Branchenstrukturanalyse und dient der Bewertung der Attraktivität von Branchen und Märkten. Porter nimmt an, dass die Attraktivität einer Branche durch das Marktumfeld bestimmt werden kann. Er erfasst die Komplexität des Branchenwettbewerbs in fünf verschiedenen Wettbewerbskräften. Dazu gehören die Bedrohung durch neue Konkurrenten, Verhandlungsstärke der Kunden, Bedrohung durch Ersatzkräfte, Verhandlungsstärke der Lieferanten und die Wettbewerbsintensität innerhalb der Branche. Porter verändert mit seinem Modell die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Konkurrenten betrachten und bringt eine neue Disziplin der Wettbewerbsbetrachtung hervor.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Branchenwahl für den Unternehmenserfolg und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Struktur der Untersuchung.
2 FIVE-FORCES-MODELL NACH MICHAEL E. PORTER: In diesem Kapitel wird das Five-Forces-Modell theoretisch eingeführt und die fünf zentralen Wettbewerbskräfte erläutert, die das Gewinnpotenzial einer Branche bestimmen.
3 DIE DEUTSCHE AUTOMOBILINDUSTRIE: Dieses Hauptkapitel wendet das Modell konkret auf die deutsche Automobilindustrie an, wobei der Wandel zur Elektromobilität in allen fünf Kraftdimensionen analysiert wird.
4 FAZIT – BEWERTUNG DER ATTRAKTIVITÄT DER DEUTSCHEN AUTOMOBILINDUSTRIE: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Attraktivität aufgrund aktueller Trends und Lieferkettenabhängigkeiten als derzeit niedrig.
Schlüsselwörter
Branchenstrukturanalyse, Five Forces Modell, Michael E. Porter, Deutsche Automobilindustrie, Elektromobilität, Wettbewerbskräfte, Marktattraktivität, Verhandlungsstärke, Lieferanten, Kunden, Wettbewerbsintensität, Ersatzprodukte, Markteintrittsbarrieren, Wertschöpfungskette, Strukturwandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der branchenstrukturellen Analyse der deutschen Automobilindustrie unter Anwendung des theoretischen Frameworks von Michael E. Porter.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die fünf Wettbewerbskräfte nach Porter, der Strukturwandel innerhalb der deutschen Automobilbranche durch die Elektromobilität sowie die Abhängigkeit von globalen Lieferketten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel der Arbeit ist es, durch eine strukturierte Analyse die aktuelle Attraktivität der deutschen Automobilindustrie zu ermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt als methodische Basis das Five-Forces-Modell von Michael E. Porter zur Untersuchung des Wettbewerbsumfelds.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Definition des Modells, gefolgt von einer detaillierten Anwendung der fünf Kräfte auf die deutsche Automobilbranche und der Erarbeitung von Lösungsansätzen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Branchenstrukturanalyse, Five-Forces, Automobilindustrie, Elektromobilität und Wettbewerbsintensität.
Wie beeinflusst die Elektromobilität die Branchenattraktivität?
Der Wandel zur Elektromobilität erhöht den Wettbewerbsdruck durch neue Anforderungen an Forschung und Entwicklung sowie an die technologische Anpassungsfähigkeit, was die Attraktivität kurzfristig durch hohe Investitionskosten mindert.
Warum wird die Attraktivität der Branche im Fazit als niedrig eingestuft?
Die Einstufung resultiert aus der hohen Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten, der steigenden Bedrohung durch innovative Ersatzprodukte sowie der hohen Wettbewerbsintensität bei gleichzeitig hohen Markteintrittsbarrieren.
- Quote paper
- Angelika Neitemeier (Author), 2023, Die Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter. Anwendung des Five Forces Modell am Beispiel der deutschen Automobilindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1366199