Frauenalkoholismus im biopsychosozialen Kontext


Bachelorarbeit, 2009

60 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung .

2. Alkoholismus unter Beriicksichtigung frauenspezifischer Aspekte
2.1 Der Begriff des Alkoholismus
2.2 Biologische Grundlagen
2.2.1 Familienstudien
2.2.1.1 Zwillingsstudien
2.2.1.2 Adoptionsstudien
2.2.1.3 Studien zu Risikopopulationen
2.2.2 Genetisch und nicht genetisch determinierte Enzyme
2.2.3 Tierversuche
2.2.3.1 Die Suche nach dem Suchtgedächtnis
2.2.4 Genetische bedingte Besonderheiten der Frau

3. Die Rolle des sozialen Umfeldes im Hinblick auf den Alkoholkonsum vonFrauen
3.1 Die Stigmatisierung der trinkenden Frau
3.1.1 Folgen der Stigmatisierung
3.2 Schichtspezifische Auffälligkeiten der Geschlechter 3.3 Erziehungsstil der Eltern
3.3.1 Sexueller Missbrauch und Abhängigkeitspotenzial
3.4 Besonderheiten der Partnerschaftsbeziehungen trinkender Frauen
3.5 Der Konsum von Jugendlichen heute
3.5.1 Drogen- und Suchtbericht
3.6 Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit von Frauen
3.6.1 Wechselwirkungen von Alkohol und Medikamenten

4. Das Krankheitsbild — Folgen des Alkoholismus
4.1 Trinkmuster
4.1.1 Typologie nach Jellinek
4.1.2 Trinkmuster der Frau
4.2 Folgen des Alkoholismus
4.2.1 Komorbidität mit psychischen Störungen
4.2.2 Soziale Folgen
4.2.2.1 Berufliche Beeinträchtigung
4.2.2.2 Familiäre Beeinträchtigung
4.2.3 Folge- und Begleiterkrankungen
4.2.3.1 Alkoholvergiftung
4.2.3.2 Alkoholentzugssyndrom
4.2.3.3 Alkoholdelir
4.2.3.4 Kognitive Beeinträchtigungen
4.2.3.5 Wernicke-Korsakow-Enzephalopathie
4.2.3.6 Organische Wesensveränderung
4.2.3.7 Alkoholhalluzinose
4.2.3.8 Alkoholparanoia
4.2.3.9 Sonstige körperliche Folgeerkrankungen
4.2.4 Mortalitätsrate
4.2.5 Alkohol in der Schwangerschaft
4.2.5.1 Alkoholembryopathie

5. Therapie und Hilfe
5.1 Salutogenese-Modell
5.2 Therapieansatz
5.2.1 Kontaktphase
5.2.2 Entgiftung
5.2.3 Entwöhnung
5.2.3.1 Rückfallprävention durch medikamentöse Behandlung
5.2.4 Nachsorge
5.2.5 Vor- und Nachteile einer frauenspezifischen Behandlung
5.3 Soziale Arbeit mit Suchtkranken

6. Fazit

7. Anhang

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der Bundesrepublik Deutschland liegt der jahrliche Pro-Kopf-Verbrauch bei etwa zehn Litern reinen Alkohols, was im internationalen Vergleich einen Hochkonsum darstellt (vgl. Batzing, 2009, S. 38; Kruse / Korkel / Schmalz, 2000, S. 92 f.). Der Anteil der alkoholabhangigen Menschen macht etwa drei bis ffinf Prozent der Gesamtbevolkerung aus und stellt damit ein groBes sozialmedizinisches Problem dar (vgl. Hell et al., 2007, S. 80). Manner sind wesentlich haufiger von dieser Krankheit betroffen, doch der Anteil der Frauen hat in den letzten Jahrzehnten drastisch zugenommen. Wahrend der Anteil der Frauen 1960 noch auf ein Zehntel geschatzt wurde, geht man heute von etwa einem Drittel aus (vgl. Vogt, 2004, S. 33). In Anbetracht der zahlenmaBigen Uberlegenheit der Manner und der Zunahme alkoholabhangiger Frauen stellen sich mehrere Fragen, auf die ich in dieser Arbeit unter anderem eingehen mochte:

Welche Einflussfaktoren bedingen die geringere Anzahl abhangiger Frauen? Wie kommt es zur Zunahme des Frauenalkoholismus? Warum und auf welche Weise trinken sie? Welche Frauen sind besonders betroffen? Welchen Platz nimmt die Frau im Zusammenhang mit Alkohol in unserer Gesellschaft ein? Was unterscheidet sie von den Mannern? Was haben die Geschlechter gemeinsam? Welche Faktoren schfitzen vor einer Abhangigkeit, welche bergen Risiken? Welche Entwicklung ist derzeit beim Alkoholkonsum von Frauen zu beobachten? Welche Besonderheiten ergeben sich ffir die Behandlung alkoholabhangiger Frauen?

Die Betrachtung von stoffgebundener Sucht stellt sich aufgrund der Vielzahl beteiligter Faktoren generell als schwierig heraus. Zu berficksichtigen sind genetische Dispositionen, die Wirkung der psychoaktiven Substanz, individuelle Erfahrungen, soziale Beziehungen, soziales Milieu und kulturell bedingte Gegebenheiten, wie die Legalitat bzw. Illegalitat einer Droge oder in der Gesellschaft haufig vertretene Einstellungen bezfiglich der Droge und der Entstehung von Abhangigkeit. Durch die vielschichtige Kausalitat einer Abhangigkeitsentwicklung verlangt die Sucht nach einer biopsychosozialen Betrachtungsweise. Diese kann in einem multifaktoriellen Modell dargestellt werden, das sich aus drei Faktorengruppen der Substanzabhangigkeit zusammensetzt:

- Droge (Verffigbarkeit, spezifische Wirkung der psychoaktiven Substanz, Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial)
- Individuum (individuelle genetische Disposition, physische und psychische Verfassung, Lebenserfahrungen, Einstellungen)
- und Sozialraum (soziale Beziehungen, Integration in die Gesellschaft, soziales Milieu, Werte und Normen)

bilden ein Geffige von Wechselwirkungen, in dem sich die Faktoren gegenseitig beeinflussen (vgl. DHS, 2003, S. 30; Feuerlein, 2008, S. 18; Franke / Winkler, 2001, S. 95; Soyka / Kfifner, 2008, S. 20 f.; Vogt, 2004, S. 14 f.).

Droge

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Individuum Sozialraum

Abbildung 1: In Anlehnung an: Dreiecksschema ffir Bedingungsfaktoren der Drogenabhängigkeit, Soyka / Kfifner, 2008, S. 21

Meine Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche mit dem Ziel, die aktuelle Situation sowie die sich derzeitig vollziehenden Entwicklungen des Alkoholismus bei Frauen zu beleuchten.

Ich werde zunächst in Kapitel zwei erläutern, was unter Alkoholismus zu verstehen ist. Zudem gehe ich auf die biologischen Grundlagen in Bezug auf die Krankheit ein, wobei der Schwerpunkt auf der Genetik und den Besonderheiten des weiblichen Organismus liegt.

In Kapitel drei geht es vor allem um den Einfluss des sozialen Umfeldes, wie gesellschaftliche Wert- und Normvorstellungen, Schichtzugehörigkeiten, Erziehungsstile etc., die das Konsumverhalten von Frauen beeinflussen können. Kapitel vier beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild sowie den psychischen, sozialen und physischen Folgen des Alkoholismus.

Das fiinfte Kapitel widmet sich der Therapie des Alkoholismus sowie der Sozialen Arbeit mit suchtkranken Menschen und den möglichen Problematiken des Berufsfeldes, welche im Anhang anhand eines Beispiels verdeutlicht werden sollen.

SchlieBlich ziehe ich in Kapitel sechs ein Fazit, in dem ich noch einmal die wesentlichsten Aussagen meiner Arbeit benenne.

Hinweis:

Im Folgenden treffe ich immer wieder Aussagen, die auf beide Geschlechter zutreffen. Ich verwende daf u r die miinnliche Schreibform. Wenn ich nicht explizit auf ein Geschlecht verweise, ist von einer Allgemeing i dtigkeit auszugehen. Ich bitte diesen Hinweis in meiner gesamten Arbeit zu beachten.

2. Alkoholismus unter Berficksichtigung frauenspezifischer Aspekte

2.1 Der Begriff des Alkoholismus

Alkoholismus ist eine Sucht nach der Droge Alkohol und wird nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes seit 1968 offiziell als Krankheit anerkannt (vgl. Rode, 2000, S. 30). Betroffene werden als „Alkoholiker", „Alkoholkranke" oder „Alkoholabhängige" bezeichnet. In Verbindung mit Alkoholismus werden häufig die Begriffe Alkoholabhängigkeit und Alkoholmissbrauch verwendet. Unter Alkoholismus versteht man allerdings nur die Alkoholabhängigkeit. Laut dem internationalen Klassifikationssystem von Krankheiten ICD 10 lassen sich Missbrauch und Abhängigkeit wie folgt voneinander abgrenzen (vgl. Feuerlein, 2008, S. 15):

Von Missbrauch bzw. schädlichem Gebrauch spricht man, wenn durch iibermäBigen Konsum der psychotropen Substanz pathologische (physische und/oder psychische) Schäden auftreten (vgl. WHO, 1994, zit. nach DIMDI,

1999, http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl/fr-
icd.htm?gf10.htm, 29.05.2009).

Von einer Abhängigkeit bzw. dem Abhängigkeitssyndrom ist auszugehen, wenn der Betroffene das starke Verlangen verspiirt, die Substanz zu konsumieren, es ihm schwer fällt die Substanz kontrolliert einzunehmen, er sie trotz Folgeschäden weiter zufiihrt, er der Substanzeinnahme eine höhere Priorität beimisst als anderen Aktivitäten, er zunehmend gröBere Mengen einnehmen muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen (Toleranzerhöhung) und / oder physische Entzungserscheinungen aufweist. Zur Diagnose des Alkoholismus sollten mindestens drei dieser Kriterien erf?llt sein (vgl. WHO, 1994, zit. nach DIMDI,

1999, http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl/fr-
icd.htm?gf10.htm, 29.05.2009).

2.2 Biologische Grundlagen

Alkoholabhangigkeit tritt in einigen Familien haufiger auf als in anderen. Die familiare Haufung der Krankheit lasst sich durch zwei Faktoren erklaren, einerseits durch den sozialen Einfluss auf das Kind und andererseits durch die genetische Disposition. Um den Einfluss der genetischen Komponente in Bezug auf Alkoholismus zu bestatigen, sind Familienstudien durchgef?hrt worden.

Zudem hat die Wissenschaft interessante Studien zu genetisch und nicht genetisch determinierten Enzymen vorgelegt, die fur den Alkoholabbau zustandig sind. Die Ergebnisse geben Aufschluss dariiber, warum Menschen Alkohol unterschiedlich gut vertragen, und wie es dazu kommt, dass Menschen mit zunehmendem, regelmaBigem Konsum mit der Zeit immer gröBere Mengen Alkohol trinken können.

Weiterhin halfen Tierversuche dabei, den Einfluss von Botenstoffen und Prozessen im Gehirn in Bezug auf eine Abhangigkeitsentwicklung besser zu verstehen.

Es geht im Folgenden darum, den Einfluss verschiedener biologischer Faktoren zu klaren sowie genetisch bedingte Besonderheiten der Frau herauszufiltern. Zudem gilt es herauszufinden, ob und wenn ja, inwieweit sich anhand der Genetik erklaren lasst, dass Frauen seltener alkoholabhangig werden als Manner.

2.2.1 Familienstudien

Wichtig fir die Familienstudien war, den sozialen Einfluss so weit wie möglich als Faktor fur die Entstehung von Abhangigkeit auszuschlieBen, weshalb folgende Untersuchungen durchgef?hrt wurden.

2.2.1.1 Zwillingsstudien

In mehreren Zwillingsstudien wurden eineiige und zweieiige Zwillinge auf eine Ubereinstimmung hin verglichen. Da eineiige Zwillinge im Gegensatz zu zweieiigen genetisch identisch sind, bestand die Hypothese, dass eineiige Zwillinge haufiger beide alkoholabhangig werden als zweieiige, was sich auch bestatigte. Allerdings ist die vermehrte Ubereinstimmung von eineiigen Zwillingen kritisch zu betrachten, da eineiige und zweieiige Zwillinge nicht nur andere genetische, sondern in der Regel auch andere psychologische Voraussetzungen haben (vgl. Feuerlein, 2008, S. 32; Soyka, 1999, S. 32).

2.2.1.2 Adoptionsstudien

In Adoptionsstudien versuchte man genetische Einflüsse festzumachen, indem man adoptierte Kinder von alkoholabhangigen mit denen von nicht-abhangigen Eltern verglich, um den Anteil des genetischen Einflusses abschatzen zu können. Es stellte sich heraus, dass die Kinder, deren leibliche Eltern Alkoholiker waren, weitaus haufiger selbst alkoholkrank wurden. Noch gröBer war der Anteil, wenn zusatzlich die Adoptiveltern von der Krankheit betroffen waren, wodurch sich nicht nur die genetische Disposition sondern auch der soziale Einfluss bestatigen lieB. Weiterhin zeigte sich ein Unterschied zwischen den Geschlechtern. Interessanterweise weisen Söhne bei der Erkrankungshaufigkeit mehr Ubereinstimmungen mit ihren leiblichen Alkoholikereltern auf als Töchter, bei denen kaum Unterschiede mit der Vergleichsgruppe bestanden (vgl. Feuerlein, 2008, S. 32 f.). In Anbetracht der Tatsache, dass Manner mit einem Anteil von zwei Dritteln haufiger alkoholkrank sind, legt dieses Ergebnis die Uberlegung nahe, dass Manner auch haufiger eine diesbezügliche genetische Disposition aufweisen. Jedoch kommen den meisten anderen Untersuchungen zu Folge Frauen haufiger aus Alkoholikerfamilien (vgl. Feuerlein, 2008, S. 31; Morkart-Klute / Soyka, 2002, S. 37). Die Ergebnisse sind widersprüchlich und die bisherige Literatur entzieht sich haufig dieser Frage, da es keine stichhaltigen Beweise gibt. Es ist daher nach dem derzeitigen Stand der Forschung davon auszugehen, dass Manner und Frauen gleich haufig eine risikoreiche Disposition aufweisen. Folglich können die Ursachen der unterschiedlichen Anzahl zunachst nur in soziokulturellen und psychischen Bedingungen gesucht werden (vgl. Franke / Winkler, 2001, S. 106).

2.2.1.3 Studien zu Risikopopulationen

In Untersuchungen von Risikopopulationen galt es herauszufinden, ob sich Kinder aus Alkoholikerfamilien (Hoch-Risiko-Gruppe) von der Kontrollgruppe (Niedrig-Risiko-Gruppe) beim Alkoholgenuss hinsichtlich Verträglichkeit, Abbau und der Vulnerabilität für gesundheitliche Schädigungen voneinander unterscheiden. Die Söhne von Alkoholikern zeigten bei ihrem ersten Kontakt mit Alkohol geringere Ausfallerscheinungen und fühlten sich auch subjektiv geringer beeinflusst. Zudem wiesen sie häufiger neurologische Defizite auf als die Kontrollgruppe (vgl. Feuerlein, 2008, S. 33; Soyka, 1999, S. 34).

2.2.2 Genetisch und nicht genetisch determinierte Enzyme

Die Relevanz der genetischen Komponente zeigt sich auch anhand der alkoholabbauenden Enzyme Alkohol-Dehydrogenasen (ADH), von denen Menschen unterschiedliche Mengen im Körper haben. Der Einfluss dieser Enzyme wird deutlich bei den Chinesen, Japanern und Vietnamesen, von denen etwa 50 Prozent eine Alkoholunverträglichkeit aufweisen. Bereits nach dem Konsum geringer Mengen treten Gesichtsrötung, eine Erhöhung der Herzfrequenz, Ubelkeit und Erbrechen auf. Diese Nebenerscheinungen hängen mit einem unterschiedlichen Stoffwechsel zusammen. Beim Alkoholabbau entsteht zwischenzeitlich die giftige Substanz Acetaldehyd, für deren Abbau das Enzym Acetaldehyddehydrogenase (ALDH) zuständig ist, welches zur Gruppe der ADH zählt. Da viele Asiaten genetisch bedingt geringere Mengen des Enzyms im Körper haben, reagieren sie empfindlicher auf Alkohol. Diese Unverträglichkeit lässt die betreffenden Personen schneller die negativen Wirkungen des Alkohols spüren, was einen protektiven Faktor gegenüber einer Abhängigkeit darstellt (vgl. Feuerlein, 2008, S. 21; Soya / Küfner, 2008, S. 73).

Ein weiterer am Alkoholabbau beteiligter Enzymkomplex ist das Mikrosomale Ethanol oxidierende System (MEOS). Anhand dieses Enzymkomplexes lässt sich die zunehmende Alkoholtoleranz bei ansteigendem Konsum erklären, also warum Menschen mit der Zeit immer mehr Alkohol vertragen. Das MEOS ist nicht genetisch bedingt, es bildet sich entsprechend der Höhe des Blutalkoholspiegels (BAS). Durch die Anpassung der Enzymmenge an die Konsummenge vollzieht sich der Alkoholabbau bei Abhängigen wesentlich schneller als üblich (vgl. Feuerlein, 2008, S. 22).

2.2.3 Tierversuche

Die Gefahr beim Alkoholismus liegt vor allem in der psychischen Abhängigkeit. Obwohl die körperlichen Entzugserscheinungen, wie Zittern und Schwitzen, recht schnell überwunden sind, greifen Abhängige trotz bekannter Folgen immer wieder zur Flasche. Dieses immer wiederkehrende und für AuBenstehende völlig unlogische Verhalten konnte auch an Tierversuchen mit Ratten beobachtet werden. Die Ratten wurden zunächst süchtig gemacht. Nach einer längeren Phase der Abstinenz und dem Verschwinden körperlicher Entzugserscheinungen kamen die Ratten wieder in den Kontakt mit Alkohol. Sie konnten sich entscheiden zwischen alkoholfreien Getränken und einem alkoholischen Getränk, dem das extrem bitter schmeckende Chinin zugesetzt wurde. Trotz des schlechten Geschmacks entschieden sich mit Abstand die meisten Ratten für den Alkohol (vgl. Feuerlein, 2008, S. 25).

2.2.3.1 Die Suche nach dem Suchtgedichtnis

Die Versuche mit Ratten hatten gezeigt, dass nicht nur der Mensch sondern auch das Tier nach Entstehung einer Abhängigkeit den Drang verspürt, immer wieder Alkohol zu trinken, auch noch nachdem die Entzugserscheinungen überwunden sind. Man ging davon aus, dass im Gehirn ein Suchtgedächtnis existiert, was den Regeln der lerntheoretisch geprägten Konditionierung folgt. Im Suchtgedächtnis ist gespeichert, dass der Konsum von Alkohol angenehme Gefühle auslöst, welche das Individuum aufgrund seiner Erfahrungen immer wieder hervorrufen möchte. Es galt nun herauszufinden, ob es eine bestimmte Hirnregion gibt, genannt das Belohnungssystem, welche beim Konsum der psychotropen Substanz aktiviert wird und dadurch angenehme Gefühlszustände herstellt. Um das Belohnungssystem zu lokalisieren wurden Ratten Elektroden an verschiedenen Stellen des Gehirns implantiert. AnschlieBend wurden den Ratten mehrere Hebel zur Verfügung gestellt, bei deren Betätigung jeweils ein bestimmtes Hirnareal einem StromstoB ausgesetzt wurde. Bei mehrfacher Betätigung eines Hebels, ging man davon aus, dass der einwirkende StromstoB auf das entsprechende Hirnareal angenehme Zustände hervorruft (vgl. Soya / Küfner, 2008, S. 74). Heute ist die Erkenntnis gesichert, dass das Belohnungssystem vorwiegend im limbischen System zu finden ist, welches für die Entstehung von Emotionen zuständig ist. Bei der Aktivierung des Belohnungssystems können bestimmte Stoffe, wie Dopamin, GABA-erge Substanzen, Glutamat, Endorphine und Stresshormone freigesetzt werden, welche einen erheblichen Einfluss auf den Wunsch Alkohol zu trinken ausiiben (vgl. Feuerlein, 2008, S. 26).

2.2.4 Genetisch bedingte Besonderheiten der Frau

Frauen weisen genetisch bedingt drei Besonderheiten gegenüber Männern auf:

- Sie bauen Alkohol langsamer ab,
- ihr Blutalkoholspiegel ist bei gleicher Menge konsumierten Alkohols hiiher als beim Mann und
- sie bekommen schneller die Folgeschäden eines risikoreichen Konsums zu spören (vgl. Feuerlein, 2008, S. 22; Meulenbelt, 1998, S. 15).

Man vermutet, dass die Ursachen daf?r zum einen in einer niedrigeren Konzentration der fur den Alkoholabbau zuständigen Enzyme ADH und zum anderen an dem niedrigeren Wassergehalt des weiblichen Kiirper liegen. Zudem haben Frauen in der Regel ein niedrigeres Kiirpergewicht, wodurch die Alkoholkonzentration bei gleicher Trinkmenge im Kiirper hiiher ist (vgl. Feuerlein, 2008, S. 22).

Entsprechend des unterschiedlich ansteigenden Alkoholspiegels der Geschlechter sind auch die Grenzwerte von nicht-riskantem, riskantem und gefährlichem Konsum bei Frauen niedriger. Ein Konsum von 20 Gramm reinen Alkohols pro Tag wird bei Frauen als nicht-riskant betrachtet. Diese Menge entspricht etwa einem viertel Liter Wein oder einem halben Liter Bier. Der Konsum von 21 bis 40 Gramm pro Tag fällt in die Kategorie des riskanten Gebrauchs. Was fiber der 40-Gramm-Grenze liegt, ist als gefährlich einzustufen. Bei Männern hingegen liegt der Grenzwert fur einen nicht-riskanten Konsum bei 30 oder 40 Gramm. Als riskant werden 41 bis 60 Gramm angesehen. Uber der 60-Gramm-Grenze spricht man von gefährlichem Gebrauch. Diese Grenzwerte haben sich in den letzten 20 Jahren immer wieder verändert und sind daher kritisch zu betrachten. Es ist nicht miiglich, exakte, fur alle Menschen geltende Grenzen zu setzten. Aber sie zeigen zumindest, dass Männer biologisch bedingt in der Regel wesentlich mehr Alkohol vertragen als Frauen (vgl. Vogt, 2004, S. 18 f.).

Frauen weisen einige Besonderheiten in Bezug auf den Alkoholkonsum auf, einen stichhalten Beweis fir die geringere Anzahl alkoholabhängiger Frauen liefern sie jedoch nicht. Zwar haben Frauen geringere ADH-Mengen im Kiirper, daf?r müssen sie aber auch weniger konsumieren, um den gleichen alkoholisieren Zustand zu erreichen wie Männer.

Weiterhin zeigt sich im Verlauf von 1960 bis heute deutlich, dass sich die Anzahl alkoholabhangiger Frauen vervielfacht hat. Eine derartig groBe zahlenmaBige Veranderung ist wohl kaum durch eine genetische Veranderung zu erklaren. Die Ursachen müssen daher in psychosozialen Umstanden gesucht werden.

3. Die Rolle des sozialen Umfeldes im Hinblick auf den Alkoholkonsum von Frauen

3.1 Die Stigmatisierung der trinkenden Frau

Trinkende Frauen sind in der Offentlichkeit im Zuge der Emanzipation akzeptierter denn je, dennoch gelten für ihren Konsum andere und strengere Verhaltensregeln. In Werbespots sehen wir junge, perfekt gestylte Frauen, die in geselliger, romantischer oder erotischer Atmosphare alkoholische Getranke genieBen (vgl. Meulenbelt, 1998, S. 10). „Niemals würden sie ein Glas zu viel trinken, niemals würden sie die Kontrolle verlieren" (Meulenbelt, 1998, S. 10). Wenn die Frau nun schon mitmachen darf, dann soll sie wenigstens MaB halten können. Tut sie es nicht, wird dies als „unzulassiges Ubernehmen mannlicher Verhaltensweisen verstanden" (Franke / Winkler, 2001, S. 100). Hingegen darf sich ein Mann gelegentlich einen Vollrausch leisten, wahrend Frauen im gleichen Zustand in der Regel nicht anerkannt oder sogar verachtet werden. Manner, die einen „ordentlichen Schluck" vertragen, stellen in vielen Kreisen damit ihre Mannlichkeit unter Beweis, wobei Abstinente teilweise ausgegrenzt werden (vgl. Voigt, 2004, S. 18 f.).

Bei alkoholisierten Frauen wird die ausgelassene Stimmung von Mannern haufig mit erhöhter sexueller Aktivitat verwechselt. Diese Annahme führt bei einigen zur Abneigung, bei anderen weckt sie das sexuelle Interesse, wodurch angetrunkene Frauen öfter mit eindeutigen Absichten angesprochen werden. Je nach Schweregrad des Kontrollverlustes kann der Zustand ausgenutzt werden, was unter Umstanden bis hin zur Vergewaltigung führt. Solche Straftaten werden anschlieBend mit dem Argument verteidigt, dass die Frau es angesichts ihres Alkoholkonsums und gegebenenfalls zusatzlich leichter Bekleidung nicht anders gewollt hatte (vgl. Meulenbelt, 1998, S. 124). Frauen neigen dazu, sich dadurch verunsichern zu lassen, was die Hemmschwelle, Anzeige zu erstatten, erhöht.

Ein weiterer Stigmatisierungsgrund findet sich im gesellschaftlichen Auftrag der Frau, sich um Kinder und Haushalt zu kümmern, der unter keinen Umstanden vernachlassigt werden darf. Sollte das Trinken einer Frau in irgendeiner Form auffallig werden, wird ihr automatisch unterstellt, dass sie ihren Aufgaben nicht mehr gewachsen ist (vgl. Franke / Winkler, 2001, S. 100). Obwohl sich Manner mittlerweile immer mehr an der Kindererziehung und hauswirtschaftlichen Tatigkeiten beteiligen, tragt die Hauptverantwortung immer noch die Frau. Zusatzlich ist es Aufgabe der emanzipierten Frau zum Familieneinkommen beizutragen, was eine Doppelbelastung hervorruft, die zu bewaltigen als selbstverstandlich gilt (vgl. Morhart-Klute / Soyka, 2002, S. 36). Die gesellschaftlich zugeschriebene Zustandigkeit der Geschlechter zeigt sich deutlich bei allein erziehenden Elternteilen. So erfahren allein erziehende Vater wesentlich mehr Verstandnis und Lob als Miitter. Demnach bekommen Frauen nicht nur die positiven Seiten der Emanzipation zu spiiren, sondern auch gestiegene Anforderungen, die die Balance zwischen Belastung und Belastbarkeit stören können.

Letztlich sind Alkoholiker(innen) grundsatzlich verpönt, was Frauen allerdings noch starker betrifft als Manner.

3.1.1 Folgen der Stigmatisierung

Die Summe der Stigmatisierungen, die sich nicht nur bei Alkoholikerinnen, sondern auch bei Frauen mit ungefahrlichem Konsum zeigen, fiihren dazu, dass Frauen haufiger und friiher anfangen heimlich zu trinken, weshalb sie ihren Konsum in der Regel langer verbergen können. Der heimliche Konsum, Ausreden und Liigen gehören bei beiden Geschlechtern zum Krankheitsbild, jedoch miissen Frauen dem gesellschaftlichen Ausschluss durch Bekanntwerden der Sucht wesentlich friiher vorbeugen als Manner. Die Angst in der Offentlichkeit und im sozialen Nahraum aufzufallen, lasst die Frau ihren Konsum in die eigenen vier Wande verlegen, was zur Isolation fiihrt (vgl. Meulenbelt, 1998, S. 122; Wrusch, 1995, S. 20). Es bildet sich ein Teufelskreis, bei dem nicht nur das Trinken die Einsamkeit bedingt, sondern auch die Einsamkeit durch das Trinken ertraglicher gemacht wird.

Andererseits bildet die Stigmatisierung auch einen protektiven Faktor gegeniiber der Entstehung einer Alkoholabhangigkeit. Dieser begriindet sich in der friihen Ablehnung alkoholisierter Frauen, welche sie lehrt, moderat zu trinken und sie damit vor einer Abhangigkeit bewahrt. Somit bildet die Stigmatisierung einen wesentlichen Grund fiir die niedrigere Anzahl alkoholkranker Frauen im Vergleich zu den Mannern (vgl. Meulenbelt, 1998, S. 121). Gleichzeitig kann der Anstieg der Alkoholikerinnen im Vergleich zu früher in der vermehrten Akzeptanz trinkender Frauen in der Offentlichkeit im Zuge der Emanzipation begründet werden.

3.2 Schichtspezifische Auffälligkeiten der Geschlechter

Alkoholabhangige Frauen und Manner weisen interessante Differenzen hinsichtlich ihrer Herkunft aus einem sozialen Milieu auf. Manner aus mittleren und oberen sozialen Milieus trinken haufiger Alkohol, als die aus unteren. Dennoch sind gefahrliche Konsummuster und Abhangigkeitserkrankungen bei Mannern der Unterschicht haufiger anzutreffen. Je geringer der Bildungsgrad umso haufiger sind problematische Konsummuster vorzufinden. Daraus lasst sich schlieBen, dass Manner der Ober- und Mittelschicht ihren Konsum mengenmaBig im Durchschnitt besser unter Kontrolle haben. Ein haufiger Genuss geringer Mengen kann als Luxus-Trinken gewertet werden, welches nach den gesellschaftlichen Vorstellungen im Gegensatz zum Rausch-Trinken steht (vgl. Vogt, 2004, S. 31 f.).

Bei Frauen hingegen sind problematische Konsummuster und Abhangigkeitserkrankungen eher in mittleren und oberen sozialen Milieus vorzufinden, wahrend Frauen der Unterschicht haufiger abstinent sind. In Studien konnte gezeigt werden, dass Studentinnen im Schnitt einen riskanteren Konsum ausweisen, als die Vergleichsgruppe (vgl. Vogt, 2004, S. 29, 32). Folglich bildet eine hohe Bildung bei Frauen keinen Schutz gegenüber einer Alkoholabhangigkeit, bei Mannern hingegen schon. Es ist erwiesen, dass Frauen aus oberen sozialen Milieus haufiger zur Alkoholabhangigkeit neigen. Dies kann darin begründet sein, dass Frauen der Oberschicht ein Stück weit emanzipierter und selbstbewusster sind, was es ihnen erleichtert sich über weibliche Verhaltensregeln hinwegzusetzen.

Dennoch lasst eine hohe Bildung und die Herkunft aus Familien oberer sozialer Milieus auf Ressourcen schlieBen, die sich zumindest auf die Bewaltigung einer Alkoholabhangigkeit günstig auswirken müssten.

3.3 Erziehungsstil der Eltern

Studien zu Folge kann der Erziehungsstil Einfluss auf eine spätere Abhängigkeit des Kindes haben. Bei Jugendlichen aus einem stark kontrollierenden, autoritären Elternhaus ist ein vermehrter Hang zum Alkohol zu beobachten. Das gleiche trifft aber auch auf junge Menschen zu, die ein inkonsistentes, nicht-berechenbares Erziehungsverhalten erfahren haben oder bei denen jegliche Verhaltensregeln fehlten. Zudem wirken sich ein Mangel an Anteilnahme am Leben und der Gefühlswelt des Kindes, an Unterstützung und positiver Bestärkung negativ auf die Entwicklung aus, was gleichzeitig zu einer Erhöhung des Suchtpotenzials allgemein führen kann (vgl. Farke / GraB / Hurrelmann, 2003, S. 83).

Dem gegenüber steht ein positiver Erziehungsstil, der einen protektiven Faktor gegenüber Abhängigkeitserkrankungen darstellt. Dieser besteht in einer unterstützenden Haltung der Eltern in Verbindung mit klarem, konsistenten Verhalten und dem Aufstellen und Durchsetzten begründeter Regeln. Eindeutige Verhaltenserwartungen an das Kind und ein vorbildhaftes Einhalten der Regeln auch seitens der Eltern geben zusätzlich Sicherheit und Orientierung (vgl. Farke / GraB / Hurrelmann, 2003, S. 83).

3.3.1 Sexueller Missbrauch und Abhängigkeitspotenzial

Die Anzahl der sexuell Missbrauchten ist in der Gruppe der Alkoholikerinnen deutlich höher als beim Durchschnitt der Frauen.

Seltener ist von einem Inzest auszugehen. Häufiger handelt es sich um Töchter die von ihren Eltern, besonders alkoholabhängigen, vernachlässigt werden und dadurch nicht ausreichend Schutz vor einem Missbrach im sozialen Nahraum erfahren (vgl. Franke / Winkler, 2001, S. 106 f.).

Nicht nur der direkte Schutz durch die Eltern, sondern auch die Entwicklung von Selbstschutzmechanismen ist für die Vermeidung von Missbrauchserfahrungen relevant. Mangelnde Aufklärung, fehlende Ansprechpartner für sexuelle Fragen, fehlende Kenntnisse über soziale Kontakte und Aufenthaltsorte des Kindes, mangelnde Bindung in der Familie, fehlende Förderung von Selbstbewusstsein und —vertrauen sind nur einige Aspekte der Vernachlässigung, die sich auf die Kinder auswirken. Somit sind solche Kinder prädestiniert für sexuellen Missbrach, der nicht selten eine posttraumatische Belastungsstörung zur Folge hat.

3.4 Besonderheiten der Partnerscha tsbeziehungen trinkender Frauen

Alkoholikerinnen sind im Vergleich mit nicht Abhangigen seltener verheiratet, haufiger geschieden und leben seltener in einer aktuellen Partnerschaft. Sie leben oft alleine oder sind allein erziehend. Unklar ist, ob diese Tatsache Folge oder Ursache ihres Konsums darstellt (vgl. Franke / Winkler, 2001, S. 104 f.). Allerdings werden Alkoholikerinnen schneller verlassen als mannliche Abhangige. Dies könnte unter andrem an der schlechteren Verhandlungsposition von Frauen und besonders Miittern liegen, die um ihre finanzielle Grundlage fiirchten miissen, wenn sie einen berufstatigen Alkoholiker verlassen wollen. Hingegen fallt Mannern bezogen auf die finanzielle Situation die Trennung in der Regel leichter, da sie trotz der Emanzipation der Frau im Durchschnitt immer noch besser verdienen und weniger Verantwortung fiir die Kinder iibernehmen (vgl. Meulenbelt, 1989, S. 14, 70).

Abhangige Frauen leben nicht nur oft alleine, sondern relativ haufig auch mit einem ebenfalls trinkenden Partner zusammen. Das Zusammenleben mit einem Alkoholiker kann Frauen zum Mittrinken bewegen, was eine Abhangigkeitsentwicklung fördert (vgl. Meulenbelt, 1998, S. 14).

Alkohol und körperliche sowie sexuelle Gewalt stehen nicht selten in Zusammenhang. Zwar begehen auch einige Frauen im alkoholisierten Zustand gewalttatige Ubergriffe auf ihren Partner, jedoch stellt Gewalt eher ein mannliches Verhalten dar, was sich anhand kriminologischer Statistiken bestatigen lasst. Möglicherweise nutzen einige Frauen Alkohol als Betaubungsmittel, um das aggressive Verhalten ihres Partners besser ertragen zu können (vgl. Franke / Winkler, 2001, S. 105).

Unabhangig von gewalttatigen Ausschreitungen geben Frauen haufiger als Manner Partnerschaftsprobleme als Grund fiir ihren iibermaBigen Alkoholkonsum an (vgl. Franke / Winkler, 2001, S. 105).

3.5 Der Konsum von Jugendlichen heute

Kinder lernen bereits vor dem ersten Konsum, dass Alkohol mit SpaB, Geselligkeit und Lustig-Sein in Verbindung steht. Dadurch entsteht eine Neugier darauf, wie das fiir Kinder verbotene Getrank im eigenen Körper wirkt.

Zudem ist der Alkoholkonsum ein Symbol fiir das Erwachsensein. Die daraus resultierende Experimentierfreudigkeit fiihrt dazu, dass die meisten Jugendlichen heute bereits zwischen elf und 14 Jahren Alkohol erstmals konsumieren.

[...]

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Frauenalkoholismus im biopsychosozialen Kontext
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
60
Katalognummer
V136662
ISBN (eBook)
9783640437290
ISBN (Buch)
9783640437436
Dateigröße
900 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar des Dozenten: "Die Bachelorarbeit umfasst mit Literatur und Anhang 59 Seiten und ist inhaltlich angemessen und formal logisch gegliedert. Die Verfasserin argumentiert in einer klaren und fachlich adäquaten Wissenschaftssprache(...). Das Literaturverzeichnis ist umfangreich und aktuell(...). Inhaltlich handelt es sich um eine Literaturarbeit mit dem Ziel,die aktuelle Situation sowie die sich derzeitig vollziehende Entwicklung des Alkoholismus zu beleuchten(...). Insgesamt bewerte ich diesen kompetenten Überblick (...) mit der Note gut(1,7)
Schlagworte
Alkoholismus, Frauen, Frauenalkohlismus, Sucht, Abhängigkeit, Soziale Arbeit, Therapie, Abhängigkeitsentwicklung, Alkohol, Frauen und Alkohol, Frauen und Sucht, Alkoholismus bei Frauen, Drogen, legale Drogen, Suchtentwicklung, Frau
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Vivian Leonie Hages (Autor:in), 2009, Frauenalkoholismus im biopsychosozialen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136662

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Titel: Frauenalkoholismus im biopsychosozialen Kontext



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