Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Social Psychology

Was sind Einstellungen und wie lassen sich diese ändern? Im Bezug auf fehlende Erfolge bei der Reduzierung des Raucheranteils

Title: Was sind Einstellungen und wie lassen sich diese ändern? Im Bezug auf fehlende Erfolge bei der Reduzierung des Raucheranteils

Term Paper , 28 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Social Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ziel der Arbeit ist es, die Frage zu klären, wie die ausbleibenden Erfolge der Maßnahme zur Reduzierung des Raucheranteils aus psychologischer Sicht erklärbar sind. Dabei gilt es, sich den ältesten Fragen der Sozialpsychologie zu stellen: Was sind Einstellungen und wie lassen sich diese ändern?

In einem ersten theoretischen Teil wird vorab definiert, was unter Einstellungen zu verstehen ist. Anschließend wird erläutert, wie Einstellungen entstehen und welche Möglichkeiten der Einstellungsänderung bestehen. Die Resistenz gegenüber Einstellungsversuchen soll dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Abschließend wird auf den Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten eingegangen. In einem zweiten Teil wird anschließend die Maßnahme der "Schockbilder" und Sprüche auf Zigarettenpackungen vor dem theoretischen Hintergrund zur Einstellungsbildung und Einstellungsänderung diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Einstellungen

3 Entstehung von Einstellungen

3.1 genetische Aspekte

3.2 kognitiv basierte Einstellungen

3.3 affektiv basierte Einstellungen

3.4 Verhaltensbasierte Einstellungen

3.5 Explizite und implizite Einstellungen

3.6 Einstellungsbildung in Bezug auf das Rauchverhalten

4 Änderung von Einstellungen

4.1 Einstellungsänderung aufgrund kognitiver Dissonanz

4.2 Einstellungsänderung mittels persuasiver Kommunikation

4.3 Einstellungsänderung mittels Emotion

4.4 Einstellungsänderung in Abhängigkeit von der Art der Einstellung und Kultur

4.5 Resistenz gegenüber Einstellungsänderungsversuchen

4.6 Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten

4.6.1 Die Vorhersage spontanen Verhaltens

4.6.2 Die Vorhersage überlegten Verhaltens

4.6.3 Einflussfaktoren auf den Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten

5 Diskussion: Maßnahme der „Schockbilder“ auf Zigarettenpackungen

5.1 Um welche Methoden der Einstellungsänderung handelt es sich?

5.2 Wie lässt sich erklären, dass dennoch so viele Leute rauchen?

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Einstellungen auf sozialpsychologischer Ebene entstehen und durch gezielte Maßnahmen, wie etwa Schockbilder auf Zigarettenpackungen, verändert werden können. Dabei wird insbesondere beleuchtet, warum trotz dieser Maßnahmen das Rauchverhalten vieler Menschen weitgehend unbeeinflusst bleibt und welche theoretischen Erklärungsmodelle hierfür zur Verfügung stehen.

  • Theoretische Grundlagen zur Entstehung und Veränderung von Einstellungen
  • Analyse des Einflusses von Emotionen und kognitiven Prozessen auf Einstellungsänderungen
  • Rolle der kognitiven Dissonanz und der persuasiven Kommunikation
  • Kulturelle Unterschiede in der Einstellungsbildung
  • Kritische Bewertung der Wirksamkeit von Schockbildern auf Tabakwaren

Auszug aus dem Buch

3.6 Einstellungsbildung in Bezug auf das Rauchverhalten

Zur Erklärung der Entstehung von Tabakabhängigkeit bestehen derzeit kein umfassenden Erklärungsmodelle (Kröger & Lehmann, 2007, S. 19). In den meisten Fällen stehen Rauchgewohnheiten in Zusammenhang mit affektiv basierten Einstellungen (z.B. Rauchen zum Stressabbau, aus Genuss oder Vergnügen). Dabei kann die Entstehung der Rauchgewohnheit gut durch Konditionierungsprozesse erklärt werden. Im Rahmen der operanten Konditionierung führen positive Verstärker (z.B. soziale Akzeptanz, Stressabbau, Entspannung, Vergnügen etc.) dazu, dass zunehmend eine positive Einstellung zum Rauchen entwickelt wird (z.B. „Rauchen ist cool“, „Rauchen reduziert meinen Stress“ etc.) (Fischer et al., 2018, S. 106). Dabei gelten insbesondere Anerkennung und das Zugehörigkeitsgefühl als positive, soziale Verstärker, die das Rauchverhalten begünstigen bzw. stabilisieren können (ebd., S. 106). Prozesse der Peer Pressure, um der Gruppennorm zu entsprechen, spielen dabei eine große Rolle (s. Kapitel 4.5). Durch das bewusste Nachdenken über solche vorherrschenden Normen und Werte können sich zunehmend kognitiv basierte Einstellungen zum Rauchen entwickeln (z.B. „Ich rauche, da alle Kollegen in der Pause rauchen“). Eine positive Einstellung gegenüber dem Rauchen kann jedoch auch durch klassische Konditionierung erfolgen. Daraus resultiert schlussendlich die Assoziation bestimmter Schlüsselreize mit dem Rauchen. So kommt es beispielsweise dazu, dass sich manche Raucher automatisch eine Zigarette anzünden, sofern das Telefon klingelt oder wenn sie einen Wein, Bier oder Kaffee trinken. Neben affektiv basierten Erklärungsansätzen von Einstellungen im Zusammenhang mit dem Rauchverhalten, sehen weitere Überlegungen den Ursprung sowohl in Denk- und Bewertungsprozessen als auch in verhaltensbezogenen Rückschlüssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Allgegenwart von Einstellungen im Alltag und führt in die Thematik der Tabakprävention ein.

2 Definition Einstellungen: Definiert den Begriff der Einstellung aus sozialpsychologischer Perspektive als interne psychologische Tendenz.

3 Entstehung von Einstellungen: Beleuchtet genetische Aspekte sowie kognitive, affektive und verhaltensbasierte Ursprünge von Einstellungen.

4 Änderung von Einstellungen: Erläutert Mechanismen wie kognitive Dissonanz und persuasive Kommunikation, die zur Veränderung von Einstellungen führen können.

5 Diskussion: Maßnahme der „Schockbilder“ auf Zigarettenpackungen: Kritische Reflexion der Wirksamkeit bildhafter Warnhinweise unter Berücksichtigung psychologischer Erkenntnisse.

6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der begrenzten Wirksamkeit von Schockbildern und Empfehlung weiterführender Präventionsansätze.

Schlüsselwörter

Sozialpsychologie, Einstellungen, Einstellungsänderung, Kognitive Dissonanz, Tabakprävention, Schockbilder, persuasive Kommunikation, Konditionierung, Raucher, Rauchverbot, Gesundheitspsychologie, Einstellungsbildung, Werbewirkung, Verhaltensänderung, Risikowahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den sozialpsychologischen Grundlagen der Entstehung und Änderung von Einstellungen, insbesondere im Kontext von Tabakkonsum und Präventionsmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Definition von Einstellungen, die verschiedenen Wege ihrer Bildung (genetisch, affektiv, kognitiv) sowie die Mechanismen, durch die Einstellungen modifiziert werden können.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aus psychologischer Sicht zu analysieren, warum Warnhinweise wie Schockbilder auf Zigarettenpackungen oft nicht die gewünschte Verhaltensänderung bei langjährigen Rauchern bewirken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender sozialpsychologischer Theorien, wie beispielsweise der Theorie der kognitiven Dissonanz und des Elaborations-Likelihood-Modells.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Einstellungsänderung erläutert und im Anschluss auf die spezifische Maßnahme der Schockbilder anwendbar gemacht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Untersuchung wird maßgeblich durch Begriffe wie Einstellungsänderung, kognitive Dissonanz, Tabakprävention und sozialpsychologische Einflussfaktoren geprägt.

Warum ist die kognitive Dissonanz für die Analyse des Rauchverhaltens wichtig?

Sie erklärt den innerpsychischen Zustand eines Rauchers, der sein Rauchen als gesundheitsschädlich erkennt, aber dennoch weiter raucht, um diesen Widerspruch zu bewältigen.

Welche Rolle spielt die Differenzierung zwischen zentralem und peripherem Weg der Überzeugung?

Diese Unterscheidung verdeutlicht, dass Menschen je nach Motivation und Fähigkeit Informationen entweder tiefgründig (zentral) oder nur oberflächlich (peripher) verarbeiten, was für die Wirksamkeit von Werbebotschaften essenziell ist.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Was sind Einstellungen und wie lassen sich diese ändern? Im Bezug auf fehlende Erfolge bei der Reduzierung des Raucheranteils
College
SRH - Mobile University
Author
Anonym (Author)
Pages
28
Catalog Number
V1367358
ISBN (PDF)
9783346896827
ISBN (Book)
9783346896834
Language
German
Tags
einstellungen bezug erfolge reduzierung raucheranteils
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), Was sind Einstellungen und wie lassen sich diese ändern? Im Bezug auf fehlende Erfolge bei der Reduzierung des Raucheranteils, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1367358
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint