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Die Bedeutung sozialer Netzwerkarbeit für die Minimierung von Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger

Titel: Die Bedeutung sozialer Netzwerkarbeit für die Minimierung von Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger

Hausarbeit , 2023 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Vanessa David (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb dieser Hausarbeit wird das Konzept der Netzwerkarbeit unter den drei Netzwerktypen nach Bollinger und Nowak in Relation zu den Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger gesetzt. Es wird erörtert, inwieweit die Netzwerkarbeit pflegende Angehörige durch den Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes dazu verhilft, Belastungen zu minimieren und trotz Pflege an Lebensqualität zu gewinnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Pflegende Angehörige

2.1 Belastungsfaktoren

2.2 Auswirkungen

3 Soziale Netzwerkarbeit

3.1 Bedeutung der sozialen Netzwerkarbeit

3.2 Konzepte sozialer Netzwerkarbeit

3.3 Netzwerktypen nach Bullinger und Nowak

3.4 Soziales Unterstützungspotenzial der Netzwerktypen

4 Netzwerkarbeit für pflegende Angehörige

4.1 Potenziale von Netzwerken innerhalb der drei Netzwerktypen

4.2 Grenzen der Netzwerkarbeit

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Sozialen Netzwerkarbeit als Interventionsmöglichkeit zur Reduzierung der vielfältigen Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger. Dabei wird analysiert, wie durch die gezielte Gestaltung persönlicher Netzwerke auf Basis der Typologie nach Bullinger und Nowak langfristige Unterstützung und Entlastung im Pflegealltag erreicht werden kann.

  • Analyse der physischen, psychischen und sozialen Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger.
  • Einführung in die theoretischen Grundlagen und Konzepte der Sozialen Netzwerkarbeit.
  • Detaillierte Vorstellung der drei Netzwerkebenen (primär, sekundär, tertiär) nach Bullinger und Nowak.
  • Evaluation des sozialen Unterstützungspotenzials unterschiedlicher Netzwerkstrukturen für Pflegende.
  • Diskussion der Grenzen und kritischen Aspekte in der Anwendung der Netzwerkarbeit.

Auszug aus dem Buch

3.3 Netzwerktypen nach Bullinger und Nowak

Um genauere Einblicke in die Netzwerkforschung zu erhalten, sollen im Folgenden die Netzwerktypen nach Bullinger und Nowak vorgestellt werden. Laut den Autoren ist es besonders für die Soziale Arbeit relevant, verschiedene Netzwerke zu unterscheiden, um auf jedes Beziehungsgeflecht so individuell wie möglich eingehen zu können (vgl. Bullinger und Nowak, 1998, S. 70). Bullinger und Nowak unterscheiden zwischen dem primären (mikrosozialen), dem sekundären (makrosozialen) und dem tertiären (mesosozialen) Netzwerk. So ist ihnen zufolge die primäre Netzwerkebene gemeint, wenn es um mikrosoziale Kontexte, also Netzwerkbeziehungen innerhalb des nahen Umfelds, der Familie oder dem Freundeskreis geht (vgl. ebd. S. 70). In ein solches „lokal gemeinschaftliches Netzwerk“ (ebd. S. 70) wird man also entweder hineingeboren oder man hat es, mittels verschiedenster sozialer Kontakte in unterschiedlichsten Kontexten, selbst für sich ausgewählt. Die sekundäre Netzwerkebene beläuft sich auf Netzwerke, in welche Individuen hineinsozialisiert werden. Zumeist handelt es sich um öffentliche Einrichtungen wie der Schule oder dem Altenheim, aber auch der eigene Arbeitsplatz fällt unter das mikrosoziale Netzwerk eines Menschen (vgl. ebd. S. 82). Die tertiäre Ebene wird Bullinger und Nowak zufolge zwischen der primären und der sekundären Ebene eingeordnet und stellt eine bedeutsame Alternative zu beiden Typen dar. Besonders Selbsthilfegruppen und sogenannte „intermediäre professionelle Dienstleistungen“, welche zwischen Individuum und Institution als Vermittlungs- und Unterstützungsinstanz eingesetzt werden, fallen unter die tertiäre Netzwerkebene. Die tertiäre Ebene eröffnet vielen Menschen, auch im Kontext dieser Ausarbeitung, neue Perspektiven und schenkt Klient:innen, welche über schwach ausgeprägte mikro- und makrosoziale Netzwerke verfügen, erweiterte Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten und an Hilfen zu gelangen (vgl. ebd. 85ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der hohen Belastungen von pflegenden Angehörigen ein und begründet die Relevanz der Sozialen Netzwerkarbeit als Unterstützungsansatz.

2 Pflegende Angehörige: Dieses Kapitel definiert die Personengruppe der pflegenden Angehörigen und erörtert deren vielfältige Belastungsfaktoren sowie deren physische und psychische Auswirkungen.

3 Soziale Netzwerkarbeit: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Netzwerkarbeit sowie die spezifischen Netzwerktypen nach Bullinger und Nowak inklusive deren Unterstützungspotenziale erläutert.

4 Netzwerkarbeit für pflegende Angehörige: Dieses Kapitel überträgt die methodischen Ansätze der Netzwerkarbeit auf die Zielgruppe der Pflegenden und diskutiert sowohl Potenziale zur Entlastung als auch die methodischen Grenzen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Netzwerkarbeit zur Stärkung der psychischen und physischen Gesundheit pflegender Angehöriger zusammen und betont die Notwendigkeit eines stabilen Netzwerks.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerkarbeit, pflegende Angehörige, Belastungsfaktoren, Netzwerktypen, soziale Unterstützung, Bullinger und Nowak, Pflegealltag, Entlastungsangebote, Selbsthilfegruppen, soziale Isolation, Resilienz, professionelle Pflege, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwiefern Soziale Netzwerkarbeit dazu beitragen kann, die hohen Belastungen pflegender Angehöriger durch den Aufbau tragfähiger sozialer Strukturen zu minimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Belastungssituation pflegender Angehöriger, den theoretischen Konzepten der Netzwerkarbeit und der praktischen Anwendung unterschiedlicher Netzwerkebenen zur Unterstützung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Netzwerkarbeit als professionelles Konzept der Sozialen Arbeit genutzt werden kann, um pflegende Angehörige langfristig zu stärken und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Fachliteratur zu Netzwerk- und Sozialarbeitswissenschaften (insb. Bullinger und Nowak) sowie empirischen Studien zur Belastung pflegender Angehöriger basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Belastungssituation, eine fundierte Einführung in die Netzwerkarbeit nach Bullinger und Nowak sowie eine Diskussion über die konkrete Anwendung und Grenzen dieses Konzepts in der Pflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Soziale Netzwerkarbeit, pflegende Angehörige, Belastungsfaktoren, soziale Unterstützung und Netzwerktypen nach Bullinger und Nowak.

Was unterscheidet das primäre vom sekundären Netzwerk bei Bullinger und Nowak?

Das primäre Netzwerk umfasst das nahe, private Umfeld wie Familie und Freunde, während das sekundäre Netzwerk öffentliche, institutionelle Räume wie Schule oder Arbeitsplatz beinhaltet.

Warum spielt die tertiäre Ebene eine wichtige Rolle für Pflegende?

Die tertiäre Ebene bietet durch Angebote wie Selbsthilfegruppen oder intermediäre Dienste eine wichtige Option für Personen, deren primäre und sekundäre Netzwerke als Unterstützung nicht ausreichen oder nicht stabil genug sind.

Welche Gefahren sieht die Autorin bei der Netzwerkarbeit?

Die Arbeit warnt unter anderem davor, Netzwerkbeziehungen rein instrumentell nur auf Unterstützung zu reduzieren und traditionelle Rollenbilder, die besonders Frauen einseitig belasten könnten, ungewollt zu festigen.

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Details

Titel
Die Bedeutung sozialer Netzwerkarbeit für die Minimierung von Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger
Hochschule
Fachhochschule Bielefeld  (Sozialwesen)
Veranstaltung
Netzwerkarbeit
Note
2,0
Autor
Vanessa David (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
16
Katalognummer
V1367501
ISBN (PDF)
9783346896322
ISBN (Buch)
9783346896339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Netzwerkarbeit Soziale Arbeit Bollinger und Nowak Pflegende Angehörige Pflege Belastung Netzwerktypen Netzwerkorientierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa David (Autor:in), 2023, Die Bedeutung sozialer Netzwerkarbeit für die Minimierung von Belastungsfaktoren pflegender Angehöriger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1367501
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Leseprobe aus  16  Seiten
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