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The Business Case of Diversity - Siemens AG

Title: The Business Case of Diversity - Siemens AG

Seminar Paper , 2009 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Markus Allner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In dieser Seminararbeit wird die Bedeutung von Diversity für die Siemens AG untersucht.
Dieses Thema ist aufgrund der Globalisierung der Märkte für Wissenschaft und Praxis von Bedeutung. Durch die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland und Übernahmen von ausländischen Unternehmen hat sich die Mitarbeiterstruktur vieler Unternehmen stark verändert. So hatten 1990 noch 62 Prozent aller Mitarbeiter der Siemens AG die deutsche Staatsbürgerschaft. Im Jahr 2007 waren es noch 32 Prozent. Mit 328.200 Mitarbeitern an 1.698 Standorten ist Siemens in vielen Regionen der Welt vertreten. Und auch der Wettbewerb ist internationaler geworden. So treten inländische Unternehmen sowohl auf ausländischen als auch auf inländischen Märkten in Konkurrenz mit ausländischen Unternehmen. Eine Konzentration auf den heimischen Markt, wie es in der Vergangenheit der Fall war, ist nicht mehr möglich. Das zeigt auch der Umsatzanteil der Siemens AG, welcher in Deutschland erzielt wird. Waren es 1995 noch 39 Prozent, so liegt dieser Anteil im Geschäftsbericht von 2007 bei 17 Prozent.
Diese Veränderungen der Mitarbeiterstruktur, die Erschließung neuer Märkte und die damit verbundene Vielfalt macht es für die Wirtschaft unausweichlich sich mit dem Thema Diversity zu beschäftigen. So heißt es in den Richtlinien der Siemens AG, dass Diversity „eine unschätzbare Quelle für Talent, Kreativität und Erfahrung“ ist. „Sie umfasst die Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Nationalitäten, Hautfarben, ethnischen und gesellschaftlichen Gruppen, der Geschlechter und der Altersgruppen - also alles, was jeden von uns innerhalb der Gesellschaft einzigartig macht.“
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es einen Überblick über die Ziele und Maßnahmen im Management dieser Vielfalt zu geben. In den weiteren Abschnitten werden die Wahrnehmung der Mitarbeiter bezüglich Diversity und erste Erfolge der Siemens AG aufgezeigt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziele des Diversity Managements der Siemens AG

3. Maßnahmen der Siemens AG

3.1 Landesspezifische Diversity Strategien

3.2 Diversity Management in Deutschland

3.3 Diversity Management in den USA

3.4 Diversity Management in Südafrika

4. Empirische Erkenntnisse zu Diversity in der Siemens AG

4.1 Aufbau der Untersuchung

4.2 Bewusstsein für Diversity Management

4.3 Umsetzung von Diversity Management

4.4 Wettbewerbsvorteile

4.5 Regulierungsmaßnahmen

5. Aktuelle Erfolge des Diversity Managements

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Relevanz und praktische Ausgestaltung von Diversity Management bei der Siemens AG. Dabei wird analysiert, wie das Unternehmen auf die veränderte Mitarbeiterstruktur und die Globalisierung reagiert, um durch gezielte Maßnahmen Vielfalt als Wettbewerbsvorteil zu nutzen und die Chancengleichheit in verschiedenen kulturellen Kontexten zu fördern.

  • Bedeutung von Diversity in global operierenden Unternehmen
  • Landesspezifische Diversity-Strategien am Beispiel Deutschland, USA und Südafrika
  • Empirische Analyse der Wahrnehmung und Umsetzung durch Führungskräfte
  • Vergleich von ökonomischen versus sozial-moralischen Motiven für Diversity
  • Aktuelle Entwicklungen und personelle Schritte in der Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

3.1 Landesspezifische Diversity Strategien

Für alle Länder, in denen die Siemens AG vertreten ist, wurde ein festgelegtes Verfahren eingeführt um einen auf das entsprechende Land abgestimmten Maßnahmenkatalog zu erstellen: Das „Diversity Status Report Tool“. Dieses besteht aus fünf Bereichen die erfolgreich bearbeitet werden müssen.

Der erste Bereich ist die „Basic Implementation“. Sie beinhaltet die Indentifizierung der Diversity- Zielgruppen des Landes und die Erstellung der darauf abgestimmten Landesstrategie. Im Bereich „Recruiting“ müssen die Einstellungsstrategie und Maßnahmen der Anwerbung von Personal an die Diversity Ziele angepasst werden. Im Rahmen des „Personnel Development“ soll die Personalentwicklung Diversity Anforderungen angepasst werden. So wird sicher gestellt, dass es für alle Mitarbeiter den gleichen Zugang zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gibt. Außerdem wird überwacht, dass alle Mitarbeiter gleich behandelt werden. Das „Training“ der Führungskräfte ist der vierte Bereich. Diese sollen aufgrund ihrer Personalverantwortung besonders für Anforderungen von Diversity geschult sein. Der letzte Bereich beinhaltet Maßnahmen der „Information and Communication“. Ziel dieser Kommunikation und Information sind Mitarbeiter des Unternehmens, externe Unternehmenspartner und die Öffentlichkeit gleichermaßen um das Image des Unternehmens zu verbessern.

In den folgenden Abschnitten wurden drei Länder gewählt um verschiedene Landesstrategien aufzuzeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Diversity durch Globalisierung und die Veränderung der Mitarbeiterstruktur bei der Siemens AG.

2. Ziele des Diversity Managements der Siemens AG: Dieses Kapitel definiert Diversity Management bei Siemens und erläutert die unternehmensweiten Leitsätze für Chancengleichheit und Antidiskriminierung.

3. Maßnahmen der Siemens AG: Hier wird das Diversity Status Report Tool vorgestellt und die Implementierung der Strategie in Deutschland, den USA und Südafrika detailliert beschrieben.

4. Empirische Erkenntnisse zu Diversity in der Siemens AG: Dieser Abschnitt wertet eine Studie zur Wahrnehmung von Diversity durch Führungskräfte aus und analysiert Bewusstsein, Umsetzung, Wettbewerbsvorteile und Regulierungsmaßnahmen.

5. Aktuelle Erfolge des Diversity Managements: Das Kapitel beschreibt positive Trends bei der Frauenquote in technischen Studiengängen sowie wegweisende personelle Veränderungen im Siemens-Vorstand.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse der Praxisbeispiele und identifiziert weiteren Forschungsbedarf für zukünftige Entwicklungen im Bereich Diversity Management.

Schlüsselwörter

Diversity Management, Siemens AG, Globalisierung, Chancengleichheit, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Mitarbeiterstruktur, Antidiskriminierung, Führungskräfte, Wettbewerbsvorteil, Frauenquote, Interkulturelles Training, Diversity Status Report, Integration, Minderheiten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie die Siemens AG Diversity Management als strategisches Instrument einsetzt, um auf globale Herausforderungen und die veränderte Zusammensetzung der Belegschaft zu reagieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die weltweiten Ziele von Siemens zur Förderung von Vielfalt, die länderspezifische Umsetzung in verschiedenen Regionen sowie die empirische Wahrnehmung dieser Maßnahmen durch die Führungsebene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Ziele, die konkreten Maßnahmen und den Erfolg des Diversity Managements innerhalb des Konzerns zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Daten einer Studie von Sepheri aus dem Jahr 2002, die Führungskräfte zu ihrem Verständnis von Diversity befragte.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Darstellung der Strategien, einen Vergleich verschiedener nationaler Ansätze (Deutschland, USA, Südafrika) sowie eine empirische Analyse der Unternehmenserkenntnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind Diversity Management, Chancengleichheit, Globalisierung, Wettbewerbsvorteile und die spezifische Unternehmenspraxis der Siemens AG.

Warum unterscheidet Siemens die Strategien zwischen Deutschland, den USA und Südafrika?

Die Arbeit zeigt, dass die Strategien an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden: In Deutschland liegt der Fokus aufgrund der Homogenität auf der Förderung von Frauen, während in heterogenen Ländern wie Südafrika die Integration benachteiligter Minderheiten im Vordergrund steht.

Welche Rolle spielen Regulierungsmaßnahmen bei der Implementierung von Diversity?

Die Arbeit verdeutlicht, dass in multikulturellen Ländern wie Südafrika staatliche Vorgaben (z.B. Black Economic Empowerment) stärker akzeptiert werden, während in Deutschland eine eher skeptische Haltung gegenüber Regulierungen und Quoten herrscht.

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Details

Title
The Business Case of Diversity - Siemens AG
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,7
Author
Markus Allner (Author)
Publication Year
2009
Pages
16
Catalog Number
V136754
ISBN (eBook)
9783640443857
ISBN (Book)
9783640443581
Language
German
Tags
Diversity Diversity Management Managing Diversity Business Case Business Vielfalt Siemens Siemens AG
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Allner (Author), 2009, The Business Case of Diversity - Siemens AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136754
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