Ich strebe mit dieser Hausarbeit an, gezielt auf das Thema psychische Erkrankungen, mit Fokus auf die Schizophrenie, anhand des Fallbeispiels und Interviews einzugehen und zu sensibilisieren. Darüber hinaus möchte ich mich mit der Frage beschäftigen: Wie kann man eine Person, welche an der psychischen Erkrankung Schizophrenie erkrankt ist, in alltäglichen und beruflichen sowie sozialen Gegebenheiten unterstützen?
Psychische Erkrankungen können jeden betreffen und werden immer mehr ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Aktuell sind in Deutschland jedes Jahr basierend auf epidemiologischen Studien ca. 27,8 % der Erwachsenen von einer psychischen Erkrankung betroffen. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und diese zu akzeptieren, da psychische Erkrankungen trotz allem ein Tabuthema unserer Gesellschaft sind.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Fallbeschreibung der Protagonisten
- Krankheitsbild Schizophrenie
- Definition
- Epidemiologie
- Ätiologie
- Vulnerabilitäts-Stress-Modell
- Resilienz
- Coping-Strategien
- Stadien
- Symptomatik
- nach Bleuler
- nach Schneider
- Positiv- und Negativsymptomatik
- Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten
- nach Rogers
- nach Beauchamp und Childress
- Umgang mit psychisch kranken Menschen - ICN-Ethikkodex
- Entscheidungsmöglichkeiten
- Unterstützungsangebote
- Für Paul
- Für das Team
- ÖHK Mühlhausen, Pfafferode - Haus 22
- Interview mit Pfleger Philipp
- Interview mit Sr. Anja
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, das komplexe Thema psychischer Erkrankungen, insbesondere der Schizophrenie, anhand eines Fallbeispiels und Interviews aus dem ÖHK Mühlhausen, Pfafferode zu beleuchten und die Sensibilität dafür zu fördern. Im Zentrum steht die Frage, wie eine Person mit Schizophrenie im alltäglichen, beruflichen und sozialen Kontext optimal unterstützt werden kann.
- Das Krankheitsbild Schizophrenie: Definition, Epidemiologie, Ätiologie, Symptomatik und Diagnostik
- Ethische Entscheidungsfindung im Umgang mit psychisch kranken Menschen
- Unterstützungsangebote für Menschen mit Schizophrenie und ihre Bezugspersonen
- Die Bedeutung des Vulnerabilitäts-Stress-Modells und die Rolle von Resilienz
- Der Einfluss von sozialen und beruflichen Rahmenbedingungen auf die Lebensqualität von Menschen mit Schizophrenie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik psychischer Erkrankungen ein und verdeutlicht die Relevanz des Themas Schizophrenie im Kontext der heutigen Gesellschaft. Im Anschluss wird die Fallbeschreibung der Protagonisten Paul und Fr. Schlegel vorgestellt, die als Ausgangspunkt für die Analyse dienen. Das Kapitel „Krankheitsbild Schizophrenie“ widmet sich der Definition, Epidemiologie, Ätiologie, Symptomatik und Diagnostik der Erkrankung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Vulnerabilitäts-Stress-Modell, welches die Anfälligkeit für psychische Erkrankungen erklärt.
Schlüsselwörter
Schizophrenie, psychische Erkrankung, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, Resilienz, Coping-Strategien, Ethische Entscheidungsfindung, Unterstützung, Sensibilisierung, gerontopsychiatrische Versorgung, Interaktionen, Soziales Umfeld, Alltag.
Häufig gestellte Fragen
Wie verbreitet sind psychische Erkrankungen in Deutschland?
Studien zufolge sind jedes Jahr etwa 27,8 % der Erwachsenen in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen, wobei Schizophrenie eine der komplexesten Formen darstellt.
Was erklärt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell?
Das Modell erklärt, dass die Entstehung einer Schizophrenie auf einem Zusammenspiel von biologischer Anfälligkeit (Vulnerabilität) und belastenden Lebensereignissen (Stress) basiert.
Welche Symptome sind typisch für Schizophrenie?
Man unterscheidet zwischen Positivsymptomatik (z. B. Halluzinationen, Wahn) und Negativsymptomatik (z. B. Antriebslosigkeit, sozialer Rückzug).
Wie kann man Betroffene im Alltag und Beruf unterstützen?
Wichtig sind stabile soziale Rahmenbedingungen, Coping-Strategien zur Stressbewältigung, Resilienzförderung und ein sensibilisiertes Umfeld, das Vorurteile abbaut.
Was ist der ICN-Ethikkodex im Umgang mit psychisch Kranken?
Der Kodex gibt ethische Leitlinien für die Pflege und den respektvollen Umgang mit Patienten vor, um deren Würde und Selbstbestimmung zu wahren.
- Arbeit zitieren
- Lena Hartmann (Autor:in), 2023, Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Schizophrenie. Im Alltag, Beruf und sozial, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1367669