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Global Compact und der Fall Siemens

Title: Global Compact und der Fall Siemens

Term Paper , 2009 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Evangelos Chatzigeorgakidis (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Die Geschäftstätigkeit, der Handel und die Investitionen stellen zu Beginn des 21 Jahrhunderts grundlegende Masten zur Absicherung des Wohlstands und der Frieden weltweit dar. Die fortgeschrittene Globalisierung und die Grenzüberschreitenden Transfers von Geld, Gütern, Menschen und Informationen stellen an die Weltgesellschaft große Herausforderungen. Die globale unternehmungslustige Tätigkeit ist aber häufig mit seriösen Dilemmas verbunden, beispielweise Korruption, Zwangs- und Kinderarbeit, Hunger, Krieg, Ungleichheit von Einkommen und Hindernissen, welche die Innovation und die Geschäftstätigkeit abschrecken. Außerdem wird in der globalisierten Wirtschaft sozialen und ökologischen Arbeitsbedingungen immer weniger Platz eingeräumt. Verantwortungsvolle unternehmerische Methode können auf viele Weisen ein Vertrauensklima und ein gesellschaftliches Kapital bebauen und infolgedessen zu einer integrierten Entwicklung beitragen.
Um die vielfältige Probleme und Auswirkungen der Globalisierung zu bewältigen haben die Vereinten Nationen mit der Beteiligung der Internationalen Handelskammer (ICC) entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen, indem sie einen globalen Pakt gegründet haben, das sogenannte „Global Compact“ (deutsch: globaler Pakt).
Die vorliegende Arbeit versucht die wichtigsten und wesentlichen Fragen des Global Compact zu erfassen und darzustellen, mit Beispiel des weltweit tätigen Unternehmens und Mitglieds dieses Pakts Siemens, das vor kurzem von der größten Korruptionsaffäre aller Zeiten erschüttert wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Global Compact

2.1 Entstehung und Hintergrund des Global Compact

2.2 Das Konzept des Global Compact

2.2.1 Die 10 Prinzipien

2.2.2 Die 10 Prinzipien

2.2.3 Voraussetzungen für die Beteiligung am Global Compact

2.2.4 Global Compact in der Praxis

2.3 Die Vorteile der Teilnahme

2.4 Die Entwicklung des Global Compact

2.5 Global Compact in Deutschland

3. Das Unternehmen Siemens

3.1 Siemens und die Umsetzung des Global Compact

3.2 Siemens und die Verletzung des zehnten Prinzips

4. Schlussfolgerungen

4.1 Probleme

4.2 Perspektiven-Empfehlungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des UN Global Compact als Instrument zur Förderung verantwortungsvoller Unternehmensführung und analysiert dessen praktische Anwendung sowie die damit verbundenen Herausforderungen am Beispiel des Siemens-Konzerns.

  • Entstehung und konzeptionelle Grundlagen des UN Global Compact
  • Die zehn Prinzipien des Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung
  • Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung des Global Compact in Großunternehmen
  • Die Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und unternehmerischer Realität
  • Fallstudie: Der Korruptionsskandal bei Siemens im Kontext der Einhaltung des zehnten Prinzips

Auszug aus dem Buch

3.2 Siemens und die Verletzung des zehnten Prinzips

Trotz des Beitritts dem Global Compact der Vereinten Nationen und der ergriffenen Gegenmaßnahme wird der Konzern Siemens seit 2006 mit einer der größten weltweiten Korruptionsaffäre vorgeworfen. Die Vorwürfe gegen Siemens bestehen aber nicht nur innerhalb Deutschlands sondern auch im Ausland wie in Italien und Griechenland. Der Siemens-Korruptionsskandal begann am 15 November 2006 aufgrund einer anonymen Anzeige sowie von Rechtshilfeersuchen aus der Schweiz und Italien. Der Skandal betraf Verdachte von Untreuehandlungen von sowohl aktiven als auch ehemaligen leitenden Angestellten zum Nachteil der Gesellschaft Siemens durch die Bildung „schwarzer Kassen“ im Ausland, Bestechung von Amtsträgern einschließlich Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung sowie Schmiergelder für geschäftsfördernde Zwecke. Das Schmiergeldsystem funktionierte wie folgt: Für die Bildung von „schwarzen Kassen“ wurden Firmen in Lichtenstein, Österreich, in der Schweiz, Sudan, Lettland, den USA und auf den britischen Virgin-Inseln in der Karibik gegründet. Millionenbeträge wurden aus Siemens auf die Konten dieser Firmen über Scheinrechnungen für nie erbrachte Leistungen geflossen. Die Gelder wurden anschließend umgebucht und über einen Treuhänder an Siemens-Manager in der ganzen Welt, um öffentliche und andere Großaufträge in vielen Ländern zu bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung globaler Unternehmensverantwortung dar und führt den Global Compact sowie den Siemens-Konzern als Fallbeispiel ein.

2. Der Global Compact: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, das Konzept, die Prinzipien sowie die Vorteile und Verbreitung des Global Compact weltweit und in Deutschland.

3. Das Unternehmen Siemens: Dieser Abschnitt beschreibt die Implementierung des Global Compact bei Siemens und analysiert kritisch den Korruptionsskandal, der die Verletzung des zehnten Prinzips darstellt.

4. Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst die Probleme der Initiative wie mangelnde Messbarkeit zusammen und gibt Empfehlungen für eine zukünftige Stärkung des Global Compact.

Schlüsselwörter

Global Compact, Unternehmensverantwortung, Vereinte Nationen, Korruptionsbekämpfung, Siemens, Nachhaltigkeit, Globalisierung, Ethik, Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz, Compliance, Unternehmensführung, Transparenz, Good Practices.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Rolle des UN Global Compact als freiwillige Initiative für unternehmerische Verantwortung und untersucht dessen Wirksamkeit anhand des Siemens-Konzerns.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen die zehn Prinzipien des Pakts, die Anforderungen an Unternehmen sowie die kritische Analyse von Korruptionsvorfällen bei großen Mitgliedsunternehmen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Funktionsweise des Global Compact darzustellen und kritisch zu prüfen, ob die theoretischen Vorgaben der Initiative in der unternehmerischen Praxis, insbesondere bei Siemens, erfolgreich umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Nachhaltigkeitsberichten und Fallstudien zum Thema Global Compact und Siemens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung des Global Compact und eine detaillierte Untersuchung der Siemens-Unternehmenspraxis vor dem Hintergrund des Korruptionsskandals.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Global Compact, Unternehmensverantwortung, Korruptionsbekämpfung, Compliance, Nachhaltigkeit und soziale Unternehmensführung.

Welche Bedeutung hat das „zehnte Prinzip“ für Siemens?

Das zehnte Prinzip verpflichtet Unternehmen zum Kampf gegen Korruption; seine Verletzung durch Siemens bildet den Kern der kritischen Fallstudie in dieser Arbeit.

Warum wird der Siemens-Skandal als Beispiel gewählt?

Siemens gilt als prominentes Mitglied des Global Compact, das trotz dieser Mitgliedschaft in einen der größten Korruptionsskandale der Geschichte verwickelt war, was die Problematik der Initiative verdeutlicht.

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Details

Title
Global Compact und der Fall Siemens
College
Reutlingen University
Grade
2,0
Author
Evangelos Chatzigeorgakidis (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V136789
ISBN (eBook)
9783640452088
ISBN (Book)
9783640452262
Language
German
Tags
Global Compact und der Fall Siemens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Evangelos Chatzigeorgakidis (Author), 2009, Global Compact und der Fall Siemens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136789
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