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Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz. Beratung in sonderpädagogischen Handlungsfeldern

Título: Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz. Beratung in sonderpädagogischen Handlungsfeldern

Trabajo Escrito , 2023 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Die wesentliche Grundlage dieser Arbeit bezieht sich auf ein ausgewähltes Fallbeispiel. In diesem Beispiel wird eine Situation vorgegeben, in der eine 15-jährige Schülerin namens V durch selbstverletzendes Verhalten auf sich aufmerksam macht. Eine Mitschülerin weist die Klassenlehrkraft auf den Umstand hin und dieser führt mit beiden ein Gespräch, in der Verletzungen auch sichtbar werden. Der Umstand wird mit Stress seitens der Schülerin begründet. Dieser soll seine Ursache vor allem in dem türkischstämmigen Freund Vs haben, mit denen die Eltern laut V ein Problem haben sollen.

Dieses Portfolio wird im Rahmen des Moduls "Beratung in sonderpädagogischen Handlungsfeldern" erstellt. Dieses Modul beinhaltete eine Vorlesung, in der ein erster Einstieg zum Thema Beratung in der Sonderpädagogik gegeben wurde und ein Seminar, in dem ein bestimmtes Themenfeld intensiver bearbeitet wurde. Das Seminar hieß in diesem Fall „Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz“ und gibt damit den inhaltlichen Rahmen dieser Arbeit vor. Es sollen hier also die Kernaspekte von Beratung, wie sie in der Vorlesung deutlich wurden, mit dem Thema Kinderschutz verbunden werden. Dazu wird hier ein bestimmtes Vorgehen vorgegeben, aber auch ein gewisses Maß an Freiheit dem Autor überlassen, wenn es um die Auswahl von Aspekten des Themas geht. Damit ist gemeint, dass die Inhalte von Seminar und Vorlesung behandelt werden sollen und dementsprechend deutlich eingebunden werden müssen, aber eine Wahlfreiheit bezüglich des Beratungsansatzes und des ausgewählten Fallbeispiels, welche hier erörtert werden sollen, existiert. Das ausgewählte Fallbeispiel ist hier Fall 2: V. Dabei handelt es sich um einen Fall der Kindeswohlgefährdung, welcher in einer Beratungssituation mit den Eltern durch eine Lehrkraft ohne Anwesenheit der Schülerin mündet.

Hinzukommt, dass ein struktureller Aufbau dieser Arbeit vorgegeben wurde. Nach der Einleitung in Abschnitt 1 soll in Abschnitt 2 die Fallbearbeitung stattfinden. Diese Fallbearbeitung beginnt in Abschnitt 2.a mit der Theoretischen Darstellung des Themenfeldes unter Bezugnahme eines bestimmten Beratungsansatzes bevor dann in Abschnitt 2.b die Planung des pädagogischen Vorgehens erläutert wird. Im Folgenden Abschnitt 2.c soll eine Reflexion der vorangegangenen Arbeit erfolgen bevor in Abschnitt 3 die Reflexion des gesamten Lernzuwachses in Modul "Beratung in sonderpädagogischen Handlungsfeldern" dargelegt werden soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fallbearbeitung

2.1. Theoretische Darstellung des Themenfeldes: systemischer Beratungsansatz

2.2 Der lösungsorientierte Beratungsansatz

2.2.1 Elterliche Beratung

2.3 Planung des pädagogischen Vorgehens

2.4 Reflexion

3. Reflexion des eigenen Lernzuwachses im Modul

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Planung und Durchführung einer Beratungssituation mit Eltern im Kontext schulischer Kindeswohlgefährdung auf Basis eines systemisch-lösungsorientierten Ansatzes theoretisch zu erörtern.

  • Systemische Beratung im schulischen Kontext
  • Lösungsorientierte Gesprächsführung nach Schnebel und Lindemann
  • Herausforderungen der Elternberatung bei Kindeswohlgefährdung
  • Methodische Planung von Erstgesprächen (Phasenmodell nach Lindemann)
  • Reflexion theoretischer Ansätze anhand eines Fallbeispiels

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Elterliche Beratung

Die Beratung von Eltern befasst sich in den allermeisten Fällen mit zwei Themenbereichen. Diese sind einerseits Schullaufbahnentscheidungen und andererseits Aspekte des Lernens, der Leistung, des Verhaltens und der sozialen Einbindung des Kindes (2017, S. 83). Die beiden Bereiche bedingen einander und sollten daher nach Möglichkeit zusammen betrachtet werden. Schnebel beschreibt vor allem die Einschätzung der Lehrkräfte hinsichtlich Schullaufbahnentscheidungen als schwer, da die Prognose, die auf Empfehlungen und auch auf Tests beruht, wahrscheinlich nur kurz- bis mittelfristig gelten könne (2017, S. 83). Lehrer und Eltern haben in dieser Hinsicht meist unterschiedliche Erwartungen aneinander. Eltern werden von Lehrkräften über schulische Leistungen informiert und sollten hinsichtlich ihrer Entscheidungen unterstützt werden (2017, S. 84). Das Element der Steuerung durch Lehrkräfte tritt erst dann in Aktion, wenn sich die elterlichen Vorstellungen als unmöglich in ihrer Umsetzung erweisen. Die Diskrepanz zwischen Vorstellungen muss immer als Möglichkeit mitgedacht werden.

In der Einzelfallhilfe werden Eltern meist auf negative Entwicklungen ihrer Kinder hingewiesen (2917, S. 85). Im Fallbeispiel wird vorwiegend auf ein Problem Vs im Verhalten durch Stress mit den Eltern verwiesen, was den Kontext Leistung in der Schule natürlich nie ganz verschwinden lassen sollte. Trotzdem sei vor dem Hintergrund des Fallbeispiels darauf hingewiesen, dass wir uns hier im Bereich der Erziehung und ihrer Optimierung bewegen. Lehrkräfte sind nicht für die Übernahme elterlicher Erziehung im Fall von Überforderung zuständig, werden aber auch diesbezüglich um Rat gefragt (2017, S. 86). Grundsätzlich sollten die unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten als Chance gesehen werden, was dem systemischen Ansatz entspricht. Wichtig im Umgang zwischen Lehrkräften und Eltern bleibt dabei das Wissen darum, dass die eigenen Erkenntnisse mit Blick auf das Thema unvollständig sein können. Sofern dieses Verständnis vorhanden ist, kann Beratung einen positiven Beitrag in der schulischen wie der elterlichen Erziehung leisten. Vor allem die Herstellung von Transparenz in der erzieherischen Arbeit kann hier an beiden Orten gefördert werden (Hertel, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, erläutert die Anbindung an das Seminar „Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz“ und führt in das Fallbeispiel der 15-jährigen Schülerin V ein, deren selbstverletzendes Verhalten Anlass für eine geplante Elterberatung ist.

2. Fallbearbeitung: In diesem Hauptteil wird der theoretische Rahmen der systemisch-lösungsorientierten Beratung dargelegt und auf die spezifische Planung des Beratungstermins mit den Eltern von V übertragen.

2.1. Theoretische Darstellung des Themenfeldes: systemischer Beratungsansatz: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des systemischen Ansatzes nach Schnebel und Lindemann, wobei der Fokus auf Wechselwirkungen im System und der Umbewertung von Symptomen als Lösungsangebot liegt.

2.2 Der lösungsorientierte Beratungsansatz: Hier wird der Fokus von der Problemanalyse auf die Lösungsfindung verschoben, wobei Methoden wie Pre-session-change-Fragen und Ressourcenorientierung im Zentrum stehen.

2.2.1 Elterliche Beratung: Dieser Abschnitt thematisiert die spezifischen Herausforderungen in der Arbeit mit Eltern, insbesondere die Diskrepanz zwischen elterlichen Vorstellungen und schulischen Erfordernissen sowie die Rolle der Lehrkraft zwischen Erziehungsunterstützung und professioneller Beratung.

2.3 Planung des pädagogischen Vorgehens: Dieses Kapitel verknüpft das konkrete Fallbeispiel mit dem 16-Phasen-Modell der Gesprächsplanung nach Lindemann, um ein strukturiertes Vorgehen für das geplante Elterngespräch theoretisch zu entwerfen.

2.4 Reflexion: Das Kapitel bietet eine kritische Würdigung des theoretischen Vorgehens und reflektiert die Rolle der Lehrkraft als Erstwahrnehmer im Kontext von Kindeswohlgefährdung.

3. Reflexion des eigenen Lernzuwachses im Modul: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Entwicklung im Modul und hebt die Bedeutung von Kommunikation als pädagogisches Mittel sowie die Relevanz der systemischen Beratung für die sonderpädagogische Praxis hervor.

Schlüsselwörter

Beratung, Sonderpädagogik, Kinderschutz, Fallbearbeitung, systemischer Beratungsansatz, lösungsorientierte Beratung, Elterngespräch, Kindeswohlgefährdung, Gesprächsführung, Pädagogik, Kommunikation, Reflexion, schulischer Kontext, Interaktion, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Vorbereitung und Planung eines Elterngesprächs in einer Sonderschulsituation, in der eine Kindeswohlgefährdung durch selbstverletzendes Verhalten einer Schülerin vermutet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der systemische Beratungsansatz, die lösungsorientierte Gesprächsführung, professionelles Handeln von Lehrkräften im Kinderschutz und die methodische Planung von Beratungsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis wissenschaftlicher Fachliteratur einen strukturierten, theoretischen Ablaufplan für eine Beratungssituation mit Eltern zu entwickeln, die aufgrund einer akuten Problemlage bei ihrem Kind das Gespräch suchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturarbeit als methodische Grundlage, um Theorien von Schnebel, Lindemann und anderen zur systemisch-lösungsorientierten Beratung auf ein hypothetisches Fallbeispiel anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Beratungsansatzes und die kleinschrittige Planung des Elterngesprächs anhand eines 16-Phasen-Modells, wobei sowohl die Vorbereitung und Gesprächsführung als auch die Reflexion des Prozesses berücksichtigt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Beratung, Sonderpädagogik, Kinderschutz, lösungsorientierter Ansatz, systemische Beratung und Gesprächsführung.

Warum wird im Fallbeispiel der Grund für das Gespräch zunächst verschwiegen?

Die Verfasserin hält die Entscheidung der Lehrkraft für richtig, den Grund (selbstverletzendes Verhalten) erst einmal nicht vorab zu nennen, um V vor einer unmittelbaren, unvorhersehbaren elterlichen Reaktion zu schützen, auf die die Lehrkraft keinen Einfluss hätte.

Welche Rolle nimmt die Lehrkraft laut der Autorin ein?

Lehrkräfte agieren laut der Autorin als „semi-professionelle Berater“, die zwar eine Sorgfaltspflicht zur Wahrnehmung von Problemen haben, bei schweren Fällen von Kindeswohlgefährdung jedoch auch auf externe Expertise wie Schulsozialarbeit oder Psychologie angewiesen sind.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz. Beratung in sonderpädagogischen Handlungsfeldern
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Institut für Sonder- u. Rehabilitationspädagogik)
Curso
Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
20
No. de catálogo
V1368389
ISBN (PDF)
9783346917911
ISBN (Libro)
9783346917928
Idioma
Alemán
Etiqueta
Beratung Kinderschutz Gesprächsführung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Beratung und Gesprächsführung im Kinderschutz. Beratung in sonderpädagogischen Handlungsfeldern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1368389
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