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Zum Gebrauch des definiten und indefiniten Artikels im Deutschen

Title: Zum Gebrauch des definiten und indefiniten Artikels im Deutschen

Term Paper , 2015 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tasja Schwormstedt (Author)

German Studies - Linguistics
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Die Arbeit zeigt den Gebrauch der Artikel im Deutschen mit seiner jeweiligen Funktion im Satz auf. Welche Merkmale weisen Artikel auf? Wie werden sie verwendet? Wie unterscheidet sich der Gebrauch eines definiten Artikels vom indefiniten Artikel?

Die vorliegende Arbeit zeigt zunächst die Herausbildung der Artikel im Rahmen der Grammatikalisierung auf. Hier wird verständlich warum sich Artikel in der deutschen Sprache herausgebildet haben und woraus ihre ursprüngliche Funktion besteht. Auf Basis des etymologischen Wissens folgt die Kategorisierung der Artikel.

In der Forschung herrscht große Uneinigkeit. Die traditionelle Grammatik gilt als überholt. Doch auch die synthetische Grammatik oder die Dependenz-Verb Grammatik haben unterschiedliche Ansätze zum Einordnen der Artikel in Kategorien. An dieser Stelle kann keine vollständige Diskussion erfolgen. Dennoch ist es wichtig die Komplexität der verschiedenen Ansätze und ihre Heterogenität nachzuvollziehen, um sich im weiteren Schritt mit der Form und Funktion zu beschäftigen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur etymologischen Basis

3. Zur Kategorisierung der Artikel

4. Form und Funktion der Artikel

4.1 definiter Artikel

4.2 indefiniter Artikel

5. Zum Gebrauch der Artikel

5.1 Unterarten von Substantiven

5.2 Sprachwandel

5.3 Generischer Gebrauch

5.4 Spezifischer Gebrauch und unspezifischer Gebrauch

5.5 Nullartikel

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Gebrauch des definiten und indefiniten Artikels in der deutschen Sprache, um Lernenden im Bereich Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache ein tieferes Verständnis über ihre Funktion und Verwendung zu vermitteln, das über rein auswendig gelernte Tabellen hinausgeht.

  • Etymologische Herleitung und grammatische Kategorisierung von Artikeln.
  • Differenzierung zwischen definiten und indefiniten Artikeln in Form und Funktion.
  • Analyse des Gebrauchs unter Berücksichtigung von Substantivarten.
  • Diskussion aktueller Sprachwandelphänomene und Reduktionsformen.
  • Erläuterung des spezifischen, unspezifischen und generischen Gebrauchs sowie der Funktionen des Nullartikels.

Auszug aus dem Buch

4. Form und Funktion der Artikel

Grundsätzlich unterscheidet die deutsche Sprache zwischen dem definiten Artikel, auch genannt bestimmter Artikel, und dem indefiniten Artikel, auch genannt unbestimmter Artikel. Zu den definiten Artikeln zählen die folgenden Wörter: der, die, das. Zu den indefiniten Artikeln zählen wiederum die folgenden Wörter: ein, eine.

Nach den morphologischen Kriterien zählen die Artikel zu den flektierbaren Wörtern, die dekliniert werden (vgl. Pittner/Berman 20135:15). Dies bedeutet, dass Artikel Kasus-, Genus- und Numerusmarkierungen tragen können. Im Deutschen weisen diese Markierungen folgende Merkmale auf:

Kasus: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ

Numerus: Singular, Plural

Genus: Maskulinum, Femininum, Neutrum

(vgl. Pittner/Berman 20135:16).

Folglich hängt von der Flektion nach Kasus, Genus und Numerus die korrekte Verwendung der Form des direkten oder indirekten Artikels ab.

Gerade für DAF/DAZ-Lerner sind Fälle von Formensynkretismus herausfordernd.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten beim intuitiven Artikelgebrauch, stellt das Ziel der Arbeit dar und diskutiert die Herausforderungen für DAF/DAZ-Lerner sowie die Heterogenität linguistischer Ansätze.

2. Zur etymologischen Basis: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Artikels im Rahmen der Grammatikalisierung sowie die Entstehung der Kategorie der Definitheit.

3. Zur Kategorisierung der Artikel: Es wird erörtert, wie verschiedene linguistische Schulen, von der traditionellen Grammatik bis zur Dependenz-Verb-Grammatik, die Einordnung der Artikel in Wortarten kontrovers diskutieren.

4. Form und Funktion der Artikel: Dieses Kapitel definiert die morphologischen Eigenschaften, die Unterschiede zwischen definiten und indefiniten Artikeln und geht auf Herausforderungen wie den Formensynkretismus ein.

5. Zum Gebrauch der Artikel: Hier werden praxisnah die verschiedenen Anwendungsgebiete, von der Rolle der Substantive über den Sprachwandel bis hin zum Nullartikel, exemplarisch und durch Sprachbeispiele dargestellt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Komplexität und plädiert für ein tieferes Verständnis der Artikelverwendung im DaF/DaZ-Unterricht anstelle von reinem Auswendiglernen.

Schlüsselwörter

Artikelgebrauch, DAF, DAZ, Definitartikel, Indefinitartikel, Grammatikalisierung, Funktionswörter, Determinative, Nullartikel, Sprachwandel, Formensynkretismus, Nominalphrase, Konomen, Genus, Kasus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Gebrauch des definiten und indefiniten Artikels im Deutschen mit dem Ziel, die zugrunde liegenden Funktionen und die Problematik für DaF/DaZ-Lerner aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Etymologie, die grammatische Kategorisierung, die Unterscheidung von Form und Funktion der Artikel sowie spezifische Gebrauchsweisen inklusive des Nullartikels.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Lernern und Lehrenden über das reine Auswendiglernen von Tabellen hinaus ein tieferes, funktionales Verständnis für den Artikelgebrauch in der deutschen Sprache zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer linguistischen Literaturanalyse verschiedener grammatischer Ansätze, die durch exemplarische Anwendungsbeispiele ergänzt wird.

Was wird primär im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben der etymologischen Basis und Kategorisierungsfragen vor allem die Formen der Artikel, ihr Einsatz in unterschiedlichen Kontexten, der Sprachwandel und die Verwendung des Nullartikels detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Artikelsprachen, Grammatikalisierung, Definitheit, Formensynkretismus, Determinative und Nullartikel.

Warum kritisieren neuere linguistische Forschungen die traditionelle Lehre?

Die traditionelle Einordnung als "Geschlechtswort" wird als zu stark vereinfachend und für DaF-Lerner oft verwirrend beurteilt, da die Artikel oft nicht mit dem natürlichen Geschlecht übereinstimmen.

Welche Rolle spielt der Sprachwandel bei der Verwendung von Artikeln?

Es zeigt sich eine Tendenz zur Klitisisierung und Kurzformbildung des indefiniten Artikels sowie ein Wegfall des definiten Artikels in bestimmten gesprochenen Kontexten, was auf eine aktive Formerosion hindeutet.

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Details

Title
Zum Gebrauch des definiten und indefiniten Artikels im Deutschen
College
University of Hamburg  (Germanistik)
Course
Ausgewählte Probleme der Grammatik für DaF/DaZ
Grade
1,7
Author
Tasja Schwormstedt (Author)
Publication Year
2015
Pages
21
Catalog Number
V1369064
ISBN (PDF)
9783346899484
ISBN (Book)
9783346899491
Language
German
Tags
Grammatik Artikel DaZ
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tasja Schwormstedt (Author), 2015, Zum Gebrauch des definiten und indefiniten Artikels im Deutschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1369064
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