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Universität als Organisation

Title: Universität als Organisation

Term Paper , 2009 , 8 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jasmin Ilg (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Die Universität ist eine vielschichtige Organisation, in welcher sehr unterschiedliche Interessen und Ziele zusammentreffen. Zum einem sind dort die Studenten und Professoren, aber auch die zahlreichen Angestellten der Bibliothek, des Rechenzentrums oder der Mensa sind unentbehrlich für die Hochschule. Diese unterschiedlichen Zielsetzungen der Personengruppen spiegelt sich in den zentralen Aufgaben Lehre, Forschung und Dienstleistung wieder (Pellert 1999, S. 107).
In dieser Hausarbeit werde ich mich mit der Frage auseinander setzten, warum die Universität als eine Organisation betrachtet werden kann. Hierzu werde ich verschiedene organisationstheoretische Ansätze vorstellen und diese dann auf die Organisation Universität anwenden. Meine Untersuchung wird sich hierbei auf die folgenden vier Organisationstheorien beschränken: Institutionsökonomie, Evolutionstheorie, konstruktivistische Ansätze und Neoinstitutionalismus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Organisationstheorien

2.1 Institutionsökonomischer Ansatz

2.1.1 Transaktionskostenansatz

2.1.2 Prinzipal – Agent Ansatz

2.1.3 Verfügungsrechtsansatz

2.2. Evolutionsansatz

2.3 Konstruktivismus

2.4 Neoinstitutionalistische Ansätze

2.4.1 Makroinstitutionalismus

2.4.2 Mikroinstitutionalismus

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, warum die Universität als Organisation betrachtet werden kann. Dabei wird analysiert, inwiefern verschiedene organisationstheoretische Ansätze dazu beitragen, die komplexen Strukturen und Funktionsweisen einer Hochschule zu erklären.

  • Anwendung von Organisationstheorien auf die Institution Universität
  • Analyse der Institutionsökonomie und ihrer Teilansätze
  • Evolutionstheoretische Sicht auf organisatorischen Wandel
  • Konstruktivistisches Verständnis von Organisation
  • Neoinstitutionalistische Perspektiven auf Legitimität und Struktur

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Transaktionskostenansatz

Die Transaktionskostenökonomie geht auf Ronald Coase zurück, welcher in seinen Artikel „The Nature of the Firm“ sein Konzept erstmals vorstellte (Williamson, 1993: S. 39). Ausgangspunkt diese Ansatzes ist die Annahme, dass Markt und Hierarchie alternative Instrumente für die Ausführung von Transaktionen sind (Coase, 1937: S. 397). Fraglich ist, welche Alternative kostengünstiger und damit effizienter organisieren kann.

Forschung und Lehre, als die zentralen Aufgaben der Universität, sind sehr kostspielig. Eine effiziente und kostengünstiger Abwicklung über den Markt ist nicht gegeben. An der Universität befindet sich das kumuliertes Wissen der einzelnen Fachbereiche. Außerhalb einer Hochschule ist eine solche Anhäufung nicht vorstellbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Vielschichtigkeit der Universität als Organisation und Vorstellung der gewählten theoretischen Ansätze.

2. Organisationstheorien: Systematische Darstellung theoretischer Modelle zur Erklärung von Organisationen.

2.1 Institutionsökonomischer Ansatz: Untersuchung der Universität als wirtschaftliche Einheit unter Annahme begrenzt rationaler Akteure.

2.1.1 Transaktionskostenansatz: Analyse der Effizienz von Markt und Hierarchie im Kontext der akademischen Wissensanhäufung.

2.1.2 Prinzipal – Agent Ansatz: Betrachtung der Vertragsbeziehungen zwischen Akteuren in der Hochschule, etwa zwischen Professoren und studentischen Hilfskräften.

2.1.3 Verfügungsrechtsansatz: Diskussion über Anreize zur Ressourceneffizienz unter Berücksichtigung von Wettbewerb zwischen Universitäten.

2.2. Evolutionsansatz: Erklärung des Wandels von Universitäten durch Variation, Selektion und Retention.

2.3 Konstruktivismus: Betrachtung der Organisation als ein soziales Konstrukt, das durch die Kommunikation der Mitglieder entsteht.

2.4 Neoinstitutionalistische Ansätze: Einordnung der Universität in gesellschaftliche Erwartungshaltungen.

2.4.1 Makroinstitutionalismus: Analyse der Bedeutung von Legitimität und äußeren Erwartungen für die Überlebensfähigkeit der Universität.

2.4.2 Mikroinstitutionalismus: Untersuchung der Universität als Institution, die selbst auf ihre Umwelt einwirkt.

3. Schluss: Fazit über die Notwendigkeit pluraler Ansätze zur Erfassung der komplexen Dimensionen einer Universität.

Schlüsselwörter

Organisation, Universität, Organisationstheorien, Institutionsökonomie, Transaktionskosten, Prinzipal-Agent-Theorie, Verfügungsrechte, Evolutionstheorie, Konstruktivismus, Neoinstitutionalismus, Makroinstitutionalismus, Mikroinstitutionalismus, Wissensmanagement, Lehre und Forschung, Hochschule

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Universität als Organisation durch die Brille verschiedener sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Organisationstheorien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Institutionsökonomie, der Evolutionsansatz, der Konstruktivismus sowie der Neoinstitutionalismus als analytische Rahmenkonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Theorien dazu beitragen, die Universität in ihren verschiedenen Funktionen wie Lehre, Forschung und Dienstleistung besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, bei der bestehende Organisationstheorien auf die spezifische Institution der Universität angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der drei institutionökonomischen Teilansätze sowie die Erläuterung evolutionärer, konstruktivistischer und neoinstitutionalistischer Perspektiven.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Organisation, Institution, Universität, Wettbewerb, Legitimität, Struktur, Wandel, Kommunikation und Effizienz.

Wie erklärt der Evolutionsansatz die Entwicklung von Universitäten?

Er betrachtet die Universität analog zu Lebewesen, die sich an Umweltbedingungen anpassen, wobei sich erfolgreiche universitäre Elemente durch Selektion und Retention verbreiten.

Welche Rolle spielt der Konstruktivismus für das Verständnis der Universität?

Er betont, dass die Universität nicht nur eine objektive Struktur ist, sondern primär in den Köpfen der Mitglieder durch Kommunikation und gemeinsame Interpretation entsteht.

Wie unterscheidet sich der Makro- vom Mikroinstitutionalismus?

Der Makroinstitutionalismus fokussiert darauf, wie die Umwelt und gesellschaftliche Erwartungen die Organisation formen; der Mikroinstitutionalismus betrachtet hingegen, wie die Organisation selbst ihre Umwelt beeinflusst.

Warum gibt es laut Autorin nicht den einen Begriff der Organisation?

Da jede Organisation vielschichtig ist, bieten verschiedene Theorien jeweils nur eine Teilperspektive, weshalb für eine umfassende Analyse eine Kombination verschiedener Ansätze notwendig ist.

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Details

Title
Universität als Organisation
College
University of Constance  (Fachbereich Politik-und Verwaltungswissenschaft)
Course
Proseminar Organisationsforschung
Grade
1,7
Author
Jasmin Ilg (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V136940
ISBN (eBook)
9783640443086
ISBN (Book)
9783640443222
Language
German
Tags
Universität Organisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasmin Ilg (Author), 2009, Universität als Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136940
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