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Traditionelle und neuere Ansätze der Bilanzanalyse - Die Rentabilitätsanalyse

Title: Traditionelle und neuere Ansätze der Bilanzanalyse - Die Rentabilitätsanalyse

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Martin Plathe (Author)

Business economics - General
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Summary Excerpt Details

Gewinn und Rentabilität sind in einer marktwirtschaftlich orientierten Unternehmung
oberste Ergebnisziele.1 Diese können strategischer, operativer und taktischer
Natur sein. Der finanzielle Maßstab des Erfolgs einer Periode ist dabei der
erwirtschaftete Gewinn. Dieser lässt jedoch keine Beurteilung seiner Qualität zu.
Um diesen Gewinn zu bewerten muss daher das zur Erwirtschaftung des Gewinns
eingesetzte Kapital herangezogen werden.2 Ziel der Rentabilitätsanalyse ist es
über Erfolg oder Misserfolg der unternehmerischen Tätigkeit Auskunft zu geben
und gegebenenfalls die Ertragskraft mit anderen Unternehmen zu vergleichen.3 In
ihren verschiedenen Varianten besitzt die Rentabilität eine zentrale Bedeutung in
der Bilanzanalyse und ist ein entscheidendes Beurteilungskriterium für verschiedene
Fragestellungen.4

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Rentabilitätsanalyse

I. Bedeutung der Rentabilitätsanalyse

II. Definition der Rentabilität

III. Die Rentabilitätsanalyse aus Eigentümer und Kapitalgebersicht

C. Rentabilitätskennzahlen

I. Gewinn je Aktie

II. Kurs – Gewinn – Verhältnis

III. Dividendenrendite und Dividendendeckungsgrad

IV. Eigenkapitalrentabilität

V. Gesamtkapitalrentabilität und return on investment

VI. Umsatzrentabilität

VII. Cash Flow ROI

D. Rentabilitätsanalyse mit Kennzahlensystem

I. Kennzahlensystem zur Analyse der Eigenkapitalrentabilität

II. Kennzahlensystem zur Analyse der Gesamtkapitalrentabilität

E. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rentabilitätsanalyse als zentralen Bestandteil der Bilanzanalyse, um die Ertragskraft von Unternehmen zu bewerten und vergleichbar zu machen. Ziel ist es, verschiedene Rentabilitätskennzahlen sowie deren Einbindung in Kennzahlensysteme darzustellen, um unternehmerischen Erfolg unter Berücksichtigung von Kapitalstrukturen und Steuerwirkungen fundiert zu analysieren.

  • Bedeutung und Definition der Rentabilität
  • Analyse der wichtigsten Rentabilitätskennzahlen (z.B. ROI, KGV)
  • Unterscheidung zwischen Eigentümer- und Kapitalgebersicht
  • Einsatz von Kennzahlensystemen zur Ursachenanalyse
  • Wertorientierte Steuerung mittels Cash-Flow-basierten Kennzahlen

Auszug aus dem Buch

I. Bedeutung der Rentabilitätsanalyse

Die Rentabilitätsanalyse ist Bestandteil des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens. Dabei wird die Rentabilität relativ ausgewiesen und resultiert aus finanzwirtschaftlichen sowie aus kosten- und leistungswirtschaftlichen Komponenten. Zwischen diesen Komponenten bestehen gegenseitige Abhängigkeiten die übersehen werden könnten, wenn der Erfolg als absolute Zahl und nicht in Relation zum eingesetzten Kapital ausgewiesen werden würde.

Des Weiteren ist eine Relativierung notwendig, um Ergebnisse des zu analysierenden Unternehmens mit dem Branchendurchschnitt oder anderen Unternehmen zu vergleichen. Besitzen Untersuchungs- und Vergleichsobjekt unterschiedliche Betriebsgrößen, wird mittels Relativierung eine Vergleichbarkeit hergestellt. Aus dem ökonomischen Prinzip ergibt sich, dass eine bestimmte Ertragszielgröße mit minimalem Faktoreinsatz erzielt werden soll. Eine Erfolgsbeurteilung ist nicht allein an Hand von absoluten Ergebnissen möglich und muss daher im Verhältnis zum Faktoreinsatz betrachtet werden. Neben ihrer Bedeutung für die externe Bilanzanalyse lassen sich Rentabilitätskennzahlen auch für interne Zwecke, der Unternehmensplanung und –steuerung, einsetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung betont die Notwendigkeit, absolute Gewinne zur Beurteilung der Qualität in Bezug zum eingesetzten Kapital zu setzen, um Erfolg oder Misserfolg unternehmerischer Tätigkeit zu bewerten.

B. Rentabilitätsanalyse: Dieses Kapitel erläutert die konzeptionellen Grundlagen der Rentabilität als Beziehungszahl und differenziert zwischen den Interessenlagen von Eigentümern und Kapitalgebern.

C. Rentabilitätskennzahlen: Hier werden zentrale Kennzahlen wie Gewinn je Aktie, KGV, Dividendenrendite sowie Rentabilitätsmaße wie Eigen- und Gesamtkapitalrentabilität detailliert analysiert und kritisch hinterfragt.

D. Rentabilitätsanalyse mit Kennzahlensystem: Dieses Kapitel stellt die Methodik der Kennzahlensysteme vor, um Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge in der Rentabilitätsentwicklung transparent zu machen und steuerbar zu gestalten.

E. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Notwendigkeit, Kennzahlen um bilanzpolitische Effekte zu bereinigen und betont die wachsende Bedeutung wertorientierter, Cash-Flow-basierter Ansätze für die Unternehmenssteuerung.

Schlüsselwörter

Bilanzanalyse, Rentabilität, Rentabilitätsanalyse, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Return on Investment, ROI, Umsatzrentabilität, Kennzahlensystem, Cash Flow, Unternehmenswert, Kapitalstruktur, Unternehmenssteuerung, Aktienrentabilität, Fremdkapitalzinslast.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rentabilitätsanalyse als Instrument zur Beurteilung der Ertragskraft und Effizienz von Unternehmen im Rahmen der Bilanzanalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der Rentabilität, die Vorstellung diverser Rentabilitätskennzahlen sowie die Anwendung von Kennzahlensystemen zur Ursachenanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Rentabilitätskennzahlen zur Erfolgsbeurteilung genutzt werden können und wie man durch deren Verknüpfung in Systemen die Ursachen für Renditeabweichungen identifiziert.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Es werden klassische betriebswirtschaftliche Methoden der Bilanzanalyse, die Relativierung von Erfolgsgrößen sowie Kennzahlensysteme wie das Du-Pont-Modell angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Kennzahlen (wie Gewinn je Aktie oder KGV), diskutiert deren Aussagekraft aus verschiedenen Perspektiven und erläutert die methodische Aufgliederung in Kennzahlensystemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Bilanzanalyse, Rentabilität, Return on Investment (ROI), Kennzahlensysteme und wertorientierte Unternehmensführung.

Warum wird im Text der Cash Flow als Alternative zum Gewinn genannt?

Der Cash Flow wird als Alternative diskutiert, da der ausgewiesene Gewinn aufgrund von Bilanzierungsspielräumen manipulierbar sein kann, während der Cash Flow weniger durch solche Ermessensspielräume beeinflusst wird.

Was besagt die Unterscheidung in synthetische und analytische Betrachtungsweise bei Kennzahlensystemen?

Die synthetische Betrachtung dient der Planung und Vorhersage von Auswirkungen, während die analytische Betrachtung der Ursachenanalyse dient, um bei Renditeabweichungen die einzelnen Einflussfaktoren in der Hierarchie zu identifizieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Eigentümer- und Kapitalgebersicht wichtig?

Je nach Interessengruppe sind unterschiedliche Rentabilitätsgrößen relevant; Eigentümer fokussieren primär auf die Eigenkapitalrendite, während Gesamtkapitalgeber das Unternehmen als Ganzes unabhängig vom Verschuldungsgrad betrachten.

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Details

Title
Traditionelle und neuere Ansätze der Bilanzanalyse - Die Rentabilitätsanalyse
College
Martin Luther University  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät - Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere betriebswirtschaftliche Steuerlehre)
Grade
2,7
Author
Martin Plathe (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V137015
ISBN (eBook)
9783640447374
ISBN (Book)
9783640447619
Language
German
Tags
BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften Bilanzanalyse Rentabilitätsanalyse Rentabilitätskennzahlen Gewinn je Aktie KGV Kurs Gewinn Verhältnis Dividendenrendite Dividendendeckungsgrad Eigenkapitalrentabilität Gesamtkapitalrentabilität Return on Investment ROI Umsatzrentabilität Cash Flow Return on Investment Cash Flow ROI Kennzahlensysteme Aktiengesetz Cash Flow Earnings per share WACC weighted average cost of capital
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Plathe (Author), 2005, Traditionelle und neuere Ansätze der Bilanzanalyse - Die Rentabilitätsanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137015
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