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Berufswahl von Kindern und Jugendlichen. Angebote zur Unterstützung von Berufswahlprozessen

Título: Berufswahl von Kindern und Jugendlichen. Angebote zur Unterstützung von Berufswahlprozessen

Trabajo Escrito , 2023 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Jan Faky (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Junge Erwachsene sind nach der Schule mit vielfältigen Schwierigkeiten bezüglich ihres Berufswegs konfrontiert. Manche entscheiden sich für einen schnellen Einstieg ins Berufsleben mit einer beruflichen Ausbildung, während andere eher ein Studium bevorzugen. Diese Berufswahl wird als ein komplexer interaktiver Entscheidungs- und Lernprozess gekennzeichnet, bei dem es sich um einen Prozess der Entscheidungsfindung handelt, der von vielen gesellschaftlichen und persönlichen Bedingungen beeinflusst wird. Zudem stellt die Entscheidungsfindung im Prozess der Berufs- und Studienwahl ein zielgerichtetes Verhalten dar, welches mit einem kognitiven Problemlösen verbunden ist und eine Veränderung der Lebensgeschichte und sozialer Identität bewirkt. Neben den Einflüssen durch Familienangehörigen und Schulen wird davon ausgegangen, dass Freundeskreis und die eigenen Erfahrungen aus Praktikumstätigkeiten ebenfalls eine Rolle bei dieser Entscheidungsfindung spielen. Der Einfluss dieser Entscheidung über ein Studium oder eine Ausbildung auf die soziale Identität und Persönlichkeit der Menschen wurde ebenfalls mittels einer Langzeitstudie festgestellt. Basierend auf der Befundlage dieser Studie lässt sich sagen, dass Jugendliche, die nach der zehnten Klasse ins Berufsleben eingestiegen sind und mit den beruflichen Umgebungen sowie herrschenden Verhaltensregeln konfrontiert wurden, gewissenhafter als diejenigen sind, die sich weiterhin für die Schule entschieden haben. Daraus lässt sich die Bedeutung der Lernumwelten für die persönliche Entwicklung von jungen Erwachsenen und Kindern feststellen. Dies hat sich bei der zweiten Datenerhebung nach sechs Jahren ebenfalls dadurch bestätigt, dass die erst erwähnten sich weiterhin weniger für Forschungstätigkeiten, Beobachtungsarbeit, Lehr- oder Sozialberufe interessieren und eher Berufstätigkeiten ohne Führungspositionen bevorzugen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Fundierung der Fallstudie

2.1. Die Theorie der Berufswahl nach Gottfredson

2.2. Einfluss der schulischen Lernwelt auf die Berufswahl

2.3. Außerschulische Einflüsse auf die Berufswahl

3. Das Programm zur Förderung von Berufswahlprozessen

3.1. Zielsetzung des Förderprogramms

3.2. Vorschläge und Maßnahmen des Förderprogramms

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein multidimensionales Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, das den komplexen Berufswahlprozess durch schulische und außerschulische Unterstützungsmaßnahmen optimiert. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch eine gezielte Verzahnung von Theorie (nach Gottfredson) und praktischen Angeboten Fehlentscheidungen bei der Berufsorientierung vermieden werden können.

  • Theoretische Einordnung der Berufswahl nach Gottfredson
  • Einfluss von schulischer und außerschulischer Lernumgebung
  • Konkrete Fördermaßnahmen an verschiedenen Schultypen
  • Integration digitaler Medien und Kompetenzvermittlung
  • Rolle der Eltern und schulisches Umfeld

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Theorie der Berufswahl nach Gottfredson

Die Eingrenzens- und Kompromisstheorie der Berufswahl von Gottfredson (1981) wurde erstmalig als integrativer Ansatz im Jahr 1981 publiziert und im Laufe der folgenden Jahre weiterentwickelt. Diese Theorie geht von einem soziopsychologischen langjährigen Passungsprozess der Berufswahl aus, der sich auf die kognitive Entwicklung in der Kindheit zurückführen lässt und die Bedeutung der individuellen Selbstkonzepte bezüglich subjektiver Berufsbilder oder Berufswünsche hervorhebt (Gottfredson, 1981, S.547). Gottfredson zufolge ist das Selbstkonzept für die Berufswahl zentral, da es allgemeine Kognitionen über das selbst mit eigenen Interessen, Vorlieben und Fähigkeiten beinhaltet. Zudem lässt sich das Selbstkonzept in einen sozialen und einen psychologischen Selbst unterteilen. Das soziale Selbst umfasst Bewertungen bezüglich selbstbezogener sozialer Aspekte wie z.B. Geschlecht oder soziale Identität und Zugehörigkeit, während das psychologische Selbst individuelle Persönlichkeitsmerkmale, Werte und Interessen beinhaltet (Gottfredson, 1981, S.547-557).

Relevante Forschungen in diesem Kontext besagen, dass verschiedene Selbstkonzepte auf vielen Dimensionen während der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung gebildet werden. Eines dieser Selbstkonzepte ist das berufliche Selbstkonzept, welches sich lediglich auf Kognitionen bezüglich Berufsvorstellungen und der Arbeitswelt bezieht und die Entstehung von beruflichen Interessen und Ambitionen mitbedingt (Ratschinski, 2011, S.2). Der Aufbau dieses beruflichen Selbstkonzepts basiert auf zwei grundlegenden Voraussetzungen, die für den beruflichen Passungsprozess als zentral gelten. An erster Stelle muss die Person alle mit dem Beruf zusammenhängende Merkmale und Anforderungen zur Kenntnis nehmen, um mögliche Berufe in das Selbstkonzept integrieren oder bewerten zu können. Zweitens muss die Person sich selbst und ihre eigene Passungsmerkmale sowie Fähigkeiten kennen, da die Berufswahl stark mit dem Selbstkonzept des Individuums zusammenhängt (Gottfredson, 2002, S. 8; Ratschinski, 2009, S.52).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Komplexität der Berufswahl bei jungen Erwachsenen und führt in die theoretische Relevanz von Lernumwelten ein.

2. Theoretische Fundierung der Fallstudie: Dieses Kapitel erläutert die Theorie der Berufswahl nach Gottfredson sowie die verschiedenen schulischen und außerschulischen Einflussfaktoren.

2.1. Die Theorie der Berufswahl nach Gottfredson: Hier wird der Prozess der beruflichen Identitätsbildung durch Selbstkonzepte und Entwicklungsstadien detailliert dargelegt.

2.2. Einfluss der schulischen Lernwelt auf die Berufswahl: Der Fokus liegt hier auf dem Beitrag pädagogischer Maßnahmen und der Rolle der Lehrkräfte zur Unterstützung der Berufswahl.

2.3. Außerschulische Einflüsse auf die Berufswahl: Es wird analysiert, wie Eltern, Medien und Internet den Berufswahlprozess bei Kindern und Jugendlichen prägen.

3. Das Programm zur Förderung von Berufswahlprozessen: Vorstellung eines multidimensionalen, gemeinsamen Programms an zwei fiktiven Schulen zur gezielten Unterstützung.

3.1. Zielsetzung des Förderprogramms: Definition der Ziele zur Optimierung der Lernumwelt und Vermittlung von berufsspezifischem Wissen.

3.2. Vorschläge und Maßnahmen des Förderprogramms: Anwendung der Theorie durch konkrete schulische Praxisbeispiele und Maßnahmenpläne.

4. Fazit: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Schlussfolgerung zur Bedeutung individueller Förderung für den Übergang ins Berufsleben.

Schlüsselwörter

Berufswahl, Gottfredson, Selbstkonzept, Lernumwelt, Förderprogramm, Berufsorientierung, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung, Lebensweltbezug, Übergangsphase, Berufsberatung, Medienpädagogik, Schülerförderung, Passungsprozess, Berufsbilder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der komplexen Aufgabe der Berufswahl unter Berücksichtigung theoretischer Modelle und praktischer Förderansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Theorie der Berufswahl nach Gottfredson, der Einfluss von Schule und Elternhaus, die Rolle digitaler Medien sowie die Entwicklung spezifischer Förderprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung eines multidimensionalen Programms, das Schülern hilft, eigene Interessen, Fähigkeiten und berufliche Möglichkeiten besser zu identifizieren und Fehlentscheidungen zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Fallstudie, die durch die Modelltheorie der Berufswahl nach Gottfredson gestützt wird und diese auf ein fiktives schulartübergreifendes Förderprogramm anwendet.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Neben der theoretischen Herleitung werden Einflussfaktoren wie schulische Unterstützung, Medieneinsatz und der Einbezug der Eltern analysiert sowie konkrete Maßnahmen für den Übergang zur weiterführenden Schule vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Berufswahl, Berufsorientierung, Selbstkonzept, Lernumwelt und Förderprozess.

Wie unterscheidet sich die individuelle Förderung an der XY-Grundschule?

Die Grundschule legt den Fokus auf die Identifizierung der eigenen Stärken und die erste Begegnung mit geschlechtsunabhängigen Berufsbildern unter Einbezug der Eltern.

Welche Bedeutung kommt dem RIASEC-Test in der weiterführenden Schule zu?

Der Test dient als diagnostisches Werkzeug, um die individuellen Interessen der Schüler objektiv zu bestimmen und darauf basierend gemeinsam einen passenden, zielgerichteten Förderplan zu entwickeln.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Berufswahl von Kindern und Jugendlichen. Angebote zur Unterstützung von Berufswahlprozessen
Universidad
(International University of Applied Sciences)
Calificación
1,7
Autor
Jan Faky (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
20
No. de catálogo
V1370315
ISBN (PDF)
9783346902016
ISBN (Libro)
9783346902023
Idioma
Alemán
Etiqueta
Berufswahl Kinder und Jugend KJP Lernumwelt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan Faky (Autor), 2023, Berufswahl von Kindern und Jugendlichen. Angebote zur Unterstützung von Berufswahlprozessen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1370315
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