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Lebensrückblick und Gestaltung des Lebensabends. Eine autobiographische Einzelfallstudie

Titel: Lebensrückblick und Gestaltung des Lebensabends. Eine autobiographische Einzelfallstudie

Hausarbeit , 2022 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Studie unterliegt dem Erkenntnisinteresse, wie ältere Menschen auf ihr Leben zurückblicken und wie sich das auf die Gestaltung des Lebensabends auswirkt. Dazu werden zunächst theoretische Grundlagen zur Lebensphase hohes Alter genauer erläutert, um Hintergründe zu begreifen und eine Grundlage für das weitere Verstehen dieser Arbeit zu schaffen. Dazu zählen der aktuelle Forschungsstand sowie eine Abgrenzung der Lebensphase Alter generell und das Konstrukt der Care-Arbeit, welche in dieser Untersuchung ein großes Thema ist. Anschließend folgt eine Erläuterung der verwendeten Erhebungs- und Auswertungsmethode, dem autobiographisch-narrativen Interview sowie der Narrationsanalyse nach Fritz Schütze und eine knappe Beschreibung des Feldzugangs.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen zur Lebensphase hohes Alter

2.1 Forschungsstand

2.2 Lebensphase Alter

2.3 Die Care-Arbeit

3. Forschungsdesign und Durchführung

3.1 Erhebungsmethode des autobiographisch-narrativen Interviews nach Fritz Schütze

3.2 Der Feldzugang

3.3 Die Narrationsanalyse

4. Interpretation des Interviews mit Henriette Belle

4.1 Kurzbiographie

4.2 Ehe und Kindererziehung

4.3 Große Fürsorge und fehlende Dankbarkeit

4.4 Frühe Selbstständigkeit und fortwährend durchschimmerndes Autonomiebewusstsein

4.5 Der Ruhestand

5. Forschungsreflexion und Bedeutung für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser autobiographischen Einzelfallstudie ist es, zu untersuchen, wie ältere Menschen auf ihr Leben zurückblicken und wie sich diese Rückschau auf die Gestaltung ihres Lebensabends auswirkt. Die Forschungsarbeit fragt dabei insbesondere danach, welche biographischen Kernereignisse die Gestaltung des Lebensabends der interviewten Person beeinflussen und wie diese Erfahrungen reflektiert werden.

  • Biographieforschung und die Lebensphase hohes Alter
  • Strukturen der Care-Arbeit und familiäre Verpflichtungen
  • Autobiographisch-narrative Interviews als Erhebungsmethode
  • Die Narrationsanalyse nach Fritz Schütze
  • Reflexion über Autonomie, Dankbarkeit und Lebensgestaltung im Alter

Auszug aus dem Buch

Die Einleitung

Die Gesellschaft in Deutschland wird nachweislich immer älter, die Lebenserwartung immer höher. Dieser demographische Wandel wirkt sich auch stark auf die soziale Lage der jüngeren Generation aus: Renten-, Pflege- und Gesundheitspolitik, der Generationenvertrag und die allgemeine intergenerationelle Gerechtigkeit sind Herausforderungen, die dadurch verstärkt in den Fokus der Gesellschaft rücken (vgl. Backes/Clemens 2013, S.31). Infolgedessen besteht ein hohes Konfliktpotenzial zwischen den beiden Generationen, dessen Auswirkungen Gronemeyer (1989) sogar als „Krieg der Generationen“ bezeichnet (vgl. Backes/Clemens 2013, S.53).

Um diese Herausforderungen zu meistern und eine Verstärkung des Generationenkonflikts zu verhindern, ist es wichtig, dass sich die Generationen untereinander austauschen und dass sich mit der letzten Lebensphase stärker auseinandergesetzt wird. Aktives Altern und lebenslanges Lernen tragen außerdem dazu bei, die Lebensqualität im Alter zu erhöhen (vgl. Kruse/Wahl 2010, S.227ff.), daher ist auch eine erziehungswissenschaftliche Auseinandersetzung mit den durch die alternde Gesellschaft immer populärer werdenden Themen Alter(n) und Gestaltung des Lebensabends essenziell.

Diese Studie unterliegt daher dem Erkenntnisinteresse, wie ältere Menschen auf ihr Leben zurückblicken und wie sich das auf die Gestaltung des Lebensabends auswirkt. Dazu werden zunächst theoretische Grundlagen zur Lebensphase hohes Alter genauer erläutert, um Hintergründe zu begreifen und eine Grundlage für das weitere Verstehen dieser Arbeit zu schaffen. Dazu zählen der aktuelle Forschungsstand sowie eine Abgrenzung der Lebensphase Alter generell und das Konstrukt der Care-Arbeit, welche in dieser Untersuchung ein großes Thema ist.

Anschließend folgt eine Erläuterung der verwendeten Erhebungs- und Auswertungsmethode, dem autobiographisch-narrativen Interview sowie der Narrationsanalyse nach Fritz Schütze und eine knappe Beschreibung des Feldzugangs. Das Herzstück dieses Berichts bildet die Interpretation des Interviews mit Henriette Belle. Hier wird zunächst ein Überblick über ihr Leben geschaffen, um anschließend die drei biographischen Kernthemen Ehe und Kindererziehung, große Fürsorge und fehlende Dankbarkeit sowie die frühe Selbstständigkeit und das zeitlebens anhaltende Autonomiebewusstsein zu interpretieren. Diese Themen wirken sich zum Teil stark auf die Gestaltung des Lebensabends von Frau Belle aus, welcher darauf aufbauend analysiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel und das resultierende Interesse an der Lebensgestaltung im Alter sowie das Ziel der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen zur Lebensphase hohes Alter: Dieses Kapitel erläutert den aktuellen Forschungsstand, Definitionen des Alters und das Konzept der Care-Arbeit.

3. Forschungsdesign und Durchführung: Hier werden die methodischen Ansätze, speziell das autobiographisch-narrative Interview und die Narrationsanalyse, dargelegt.

4. Interpretation des Interviews mit Henriette Belle: Dieser Hauptteil analysiert die Lebensgeschichte der Probandin anhand von fünf biographischen Schwerpunkten.

5. Forschungsreflexion und Bedeutung für die Praxis: Das Fazit reflektiert den Forschungsprozess und diskutiert Handlungsempfehlungen für die Praxis im Umgang mit älteren Menschen.

Schlüsselwörter

Alter, Altern, Lebensabend, Biographieforschung, Autobiographisch-narratives Interview, Narrationsanalyse, Care-Arbeit, Generationenkonflikt, Identitätsentwicklung, Autonomie, Lebensrückblick, Qualitative Sozialforschung, Altersbild, Familienkontext, Selbstständigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Altern und Lebensgestaltung im hohen Alter, wobei insbesondere die biographische Rückschau einer älteren Person analysiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die biographische Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte, die Rolle der familiären Care-Arbeit sowie Fragen der Autonomie und des Identitätsgefühls im Alter.

Welches Ziel oder welche Forschungsfrage wird verfolgt?

Das Ziel ist herauszufinden, wie ältere Menschen auf ihr Leben zurückblicken und wie diese retrospektiven Erfahrungen die Gestaltung der letzten Lebensjahre (des Lebensabends) prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine qualitative Forschungsmethode, konkret um das autobiographisch-narrative Einzelinterview nach Fritz Schütze und die dazugehörige Narrationsanalyse.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil besteht aus der detaillierten Interpretation des Interviews mit der Probandin Henriette Belle, gegliedert in ihre Kurzbiographie und spezifische Kernthemen wie Kindererziehung und Fürsorge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alter(n), Lebensrückblick, autobiographisch-narratives Interview, Care-Arbeit und biographische Identitätsentwicklung.

Wie geht die Autorin mit dem Thema Dankbarkeit (oder deren Fehlen) um?

Ein spezifischer Fokus liegt auf der Diskrepanz zwischen der aufopfernden Fürsorge der Probandin für ihre Angehörigen und der von ihr empfundenen fehlenden Anerkennung oder Dankbarkeit seitens dieser Angehörigen.

Warum ist das Thema "Autonomie" für Henriette Belle so bedeutend?

Autonomie und das Streben nach finanzieller sowie persönlicher Unabhängigkeit ziehen sich als roter Faden durch ihr Leben, was die Autorin auf die schwierigen Erfahrungen ihrer Kindheit und ihre Rolle als "Selbstversorgerin" zurückführt.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lebensrückblick und Gestaltung des Lebensabends. Eine autobiographische Einzelfallstudie
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1370973
ISBN (PDF)
9783346920676
ISBN (Buch)
9783346920683
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebensabend Lebensrückblick biographiearbeit autobiographische Einzelfallstudie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Lebensrückblick und Gestaltung des Lebensabends. Eine autobiographische Einzelfallstudie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1370973
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Leseprobe aus  25  Seiten
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