Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Der Armutsbegriff bei Franziskus von Assisi

Titel: Der Armutsbegriff bei Franziskus von Assisi

Hausarbeit , 2013 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Florian Stern (Autor:in)

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welcher Armutsbegriff wird im Testament des hl. Franziskus deutlich, und in welcher Form wird dieser rezipiert?
Der hl. Franziskus hat sich vom Evangelium, besonders von Markus 10,21, leiten lassen. Er hat den Ruf der Armut aufgegriffen und ihn wie kaum ein Anderer gelebt. Als sich ihm Menschen anschlossen, versuchte er, auch ihnen diesen Weg zu weisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zeitgeschichte des 12. und 13. Jahrhunderts

3 Das Leben des hl. Franziskus

4 Das Testament des hl. Franziskus

4.1 Genauere Betrachtung des Testaments

4.2 Ideale des hl. Franziskus

4.3 Einordnung in die Armutsbewegung

4.4 Rezeption des Testaments

4.4.1 Rezeption im Orden

4.4.2 Rezeption in der Gesellschaft

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den spezifischen Armutsbegriff, der im Testament des hl. Franziskus zum Ausdruck kommt, und analysiert die Art und Weise der Rezeption dieses Textes innerhalb des Ordens sowie in der Gesellschaft. Das primäre Ziel ist es, das Testament als Primärquelle zu nutzen, um Franziskus' eigenes Verständnis der Armut in Abgrenzung zu zeitgenössischen häretischen Bewegungen zu bestimmen.

  • Historischer Kontext der Armutsbewegungen des 12. und 13. Jahrhunderts
  • Biografische Hintergründe und Bekehrung des hl. Franziskus
  • Exegese und Analyse des Testaments des hl. Franziskus
  • Vergleichende Untersuchung der franziskanischen Idealvorstellung von Armut
  • Auswirkungen der päpstlichen Interventionen und Ordensentwicklung auf die Rezeption des Testaments

Auszug aus dem Buch

4.1 Genauere Betrachtung des Testaments

Im ersten Teil seines Testaments beschreibt Franziskus in Kürze seine Berufungsgeschichte. Er will „ein Vorbild [sein /s.c. F.G.] für seine Brüder; so hält er sich selbst ihnen als Lebensmodell vor.“ Er beginnt mit seiner Begegnung mit Aussätzigen und seinem guten Gefühl, nachdem er diesen Barmherzigkeit erwiesen hatte. Danach führt er mit dem ihm von Gott geschenkten Glauben an Christus, an die Kirche und an die Priester fort und über die Anerkennung, die er diesen, auch den sündigen, geben will.

Hier wird bereits deutlich, dass sich Franziskus von den häretischen Gruppierungen der Armutsbewegung des 13. Jahrhunderts, die den sündigen Priester und dessen Sakramente verwarfen, abgrenzen will und es ihm sehr wichtig war, dass er und seine Bewegung innerhalb der Kirche stehen.

Er stellt sich in diesem Teil, was sehr ungewöhnlich ist, unter den Willen der Pfarrer, gegen den er nicht predigen will, auch wenn ihm der Bischof dafür das Recht geben würde, und wäre dieser Pfarrer noch so „armselig“. Franziskus „will nicht, daß seine Bruderschaft dem Diözesanklerus Konkurrenz macht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung exponiert die Aktualität des franziskanischen Armutsideals und formuliert die zentrale Fragestellung in Bezug auf das Testament als Primärquelle.

2 Zeitgeschichte des 12. und 13. Jahrhunderts: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Aufstieg der europäischen Armutsbewegungen sowie der Bettelorden nach und beleuchtet das Streben nach einer authentischen Nachfolge Christi.

3 Das Leben des hl. Franziskus: Die Biografie des Heiligen wird skizziert, wobei insbesondere die Bekehrung, die Vision von San Damiano und die Entwicklung hin zur Gründung der Minderbrüder thematisiert werden.

4 Das Testament des hl. Franziskus: In diesem zentralen Teil wird das Testament analysiert, seine Ideale diskutiert, in den Kontext der Armutsstreitigkeiten gesetzt und seine Rezeption innerhalb und außerhalb des Ordens untersucht.

5 Fazit: Das Fazit resümiert, dass Franziskus ein absolutes, auf innerer Hingabe beruhendes Armutsideal verfolgte, das jedoch in der Realität der Ordensentwicklung Spannungen mit der offiziellen Kirchenlehre erzeugte.

Schlüsselwörter

hl. Franziskus, Testament, Armutsbewegung, Armutsideal, franziskanische Bewegung, Nachfolge Christi, Minoriten, Bettelorden, vita apostolica, Kirchenreform, Spiritualen, Besitzverzicht, Nachfolge, Ordensgeschichte, Eucharistiefrömmigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Verständnis von Armut, wie es der hl. Franziskus in seinem Testament formuliert hat, und analysiert die historische Wirkung dieses Dokuments.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind der historische Kontext des 12. und 13. Jahrhunderts, das Leben des Heiligen, die Analyse des Testaments als Primärquelle sowie die Rezeptionsgeschichte innerhalb des Ordens und der Gesellschaft.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: „Welcher Armutsbegriff wird im Testament des hl. Franziskus deutlich, und in welcher Form wird dieser rezipiert?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der kritischen Sichtung und Auslegung der Primärquelle (Testament) sowie der Einordnung in den kirchengeschichtlichen Kontext basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung, die Untersuchung des Testamentsinhalts, eine Diskussion franziskanischer Ideale sowie die Ausarbeitung der inner- und außerordentlichen Rezeptionsgeschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Armutsideal, hl. Franziskus, Testament, Armutsbewegung, Nachfolge Christi und Ordensgeschichte.

Warum war das Testament für den Orden so umstritten?

Das Testament forderte radikale Armut, was im Widerspruch zur notwendigen administrativen und materiellen Absicherung eines schnell wachsenden Ordens stand, was schließlich päpstliche Schiedssprüche erforderlich machte.

Inwiefern unterschied sich Franziskus von anderen Armutsbewegungen seiner Zeit?

Im Gegensatz zu vielen häretischen Armutsbewegungen, die die Kirche oder deren Priester ablehnten, betonte Franziskus seine tiefe Verbundenheit mit der Kirche und ein sakramentales Kirchenverständnis.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Armutsbegriff bei Franziskus von Assisi
Hochschule
Universität Münster
Note
1,0
Autor
Florian Stern (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V1371490
ISBN (PDF)
9783346904164
ISBN (Buch)
9783346904171
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Franziskus Franz von Assisi Armut Franziskaner Orden Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Stern (Autor:in), 2013, Der Armutsbegriff bei Franziskus von Assisi, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1371490
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  15  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum