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Resiliente Geschäftsmodelle als Mittel gegen Volatilität bei Unternehmen

Title: Resiliente Geschäftsmodelle als Mittel gegen Volatilität bei Unternehmen

Seminar Paper , 2023 , 61 Pages

Autor:in: Anna Heidt (Author)

Business economics - Controlling
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit Geschäftsmodellen in Zeiten starken Wandels und Volatilität. Hinsichtlich dessen gibt es verschiedene Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können. Neben dem verstärkten Einsatz von Controlling-Instrumenten und der Flexibilisierung von Ressourcen, wie Arbeit oder Kapital, können auch Anpassungen des Geschäftsmodells als Reaktion auf eine gestiegene Volatilität im Unternehmensumfeld in Betracht gezogen werden. Eine Studie des WHU-Controllerpanels zeigt, dass von Volatilität stärker betroffene Unternehmen ihre Geschäftsmodelle stärker anpassen, als jene, die weniger von Volatilität betroffen sind. Ferner wird daneben auch die enorme Bedeutung der Resilienz für Unternehmen hervorgehoben und diese häufig als Zukunftskompetenz, insbesondere im Hinblick für unsichere Zeiten deklariert. Sind resiliente Geschäftsmodelle also der Schlüssel im Umgang mit Volatilität? Diese Frage soll im Rahmen dieser Seminararbeit vertiefend untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Volatilität

2.1.1 Volatilität im Bezug zur Unternehmenswelt - VUCA

2.1.2 Volatilität an den Finanzmärkten

2.1.3 Abgrenzung der Begriffe Volatilität und Risiko

2.2 Resilienz

2.3 Konzept des Geschäftsmodells

3. Hauptteil

3.1 Umgang von Unternehmen mit Volatilität

3.1.1 Nutzenintensivierung von Controlling-Instrumenten

3.1.2 Flexibilisierung der Ressourcen

3.1.3 Anpassungen des Geschäftsmodells

3.1.4 Informationsaustausch und Hinterfragen des Status Quo

3.2 Konzipierung resilienter Geschäftsmodelle

3.3 Resilienz durch Geschäftsmodellinnovationen

3.4 Praxisbeispiel Nestlé

3.5 Eigenschaften resilienter Geschäftsmodelle

3.5.1 Flexibilität

3.5.2 Redundanz

3.5.3 Reaktionsschnelligkeit

3.5.4 Elastizität

3.5.5 Vernetzung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in einer zunehmend volatilen und komplexen Wirtschaftswelt (VUCA-Welt) agieren können, um durch resiliente Geschäftsmodelle langfristig erfolgreich zu bestehen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob und wie resiliente Geschäftsmodelle als „Wunderwaffe“ dienen können, um Risiken abzumildern und Marktchancen trotz unvorhersehbarer Veränderungen aktiv zu nutzen.

  • Analyse der Auswirkungen von Volatilität auf Unternehmensführung und Controlling
  • Untersuchung von Maßnahmen zur strategischen Anpassung an volatile Marktsituationen
  • Konzeptualisierung resilienter Geschäftsmodelle und deren Kernmerkmale
  • Identifikation der Bedeutung von Geschäftsmodellinnovationen für die Zukunftsfähigkeit
  • Praktische Untersuchung anhand des Fallbeispiels Nestlé

Auszug aus dem Buch

3.2 Konzipierung resilienter Geschäftsmodelle

Aus den Erkenntnissen des vorherigen Kapitels ergibt sich, dass es für einen adäquaten Umgang mit Volatilität nicht eine Musterlösung gibt, sondern viele Maßnahmen, die auch miteinander kombiniert eingesetzt werden können. Jedoch erfordert es ein schnelles und sicheres Agieren auf volatile Marktsituationen. So erweisen sich auch Anpassungen des Geschäftsmodells als eine geeignete und flexible Maßnahme im Umgang mit Volatilität, welche auch in der Unternehmenspraxis Anwendung findet. Mit der Frage, wie resiliente Geschäftsmodelle konzipiert werden können, beschäftigt sich dieses Kapitel.

Klassische Geschäftsmodelle fokussieren sich meistens nur auf einzelne Fragestellungen, sodass die komplexen volatilen Rahmenbedingungen der Unternehmensumwelt nicht angemessen in diesen klassischen Modellen berücksichtigt werden. Oft fehlt die gesamtheitliche Betrachtung aller relevanten Unternehmens-Einflussfaktoren. So gilt grundsätzlich, um erfolgreich und langfristig wirtschaften zu können, müssen Geschäftsmodelle erstellt werden, die gleichzeitig widerstandsfähig beziehungsweise „resilient“ sind gegenüber äußeren Einflüssen. Insbesondere im digitalen Zeitalter, welches rapiden Veränderungen unterliegt, ist dies in besonderem Maße von Bedeutung. Unternehmen sollten daher ihr bestehendes Geschäftsmodell kontinuierlich überprüfen.

Die Grundlage für ein resilientes Unternehmen ist auch eine möglichst resiliente beziehungsweise widerstandsfähige Infrastruktur, welche sowohl Mensch, Maschinen und IT gleichermaßen beinhaltet. Verfügt ein Unternehmen über eine resiliente Infrastruktur, welche diese drei Komponenten gleichermaßen berücksichtigt, ist die Basis für ein resilientes Unternehmen geschaffen, welches möglichst widerstandsfähig und krisensicher gegenüber einschneidenden Veränderungen zu sein scheint. Dies bedingt jedoch nicht automatisch ein resilientes Geschäftsmodell. Wie können also resiliente Geschäftsmodelle aufgebaut werden?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Dynamik und Volatilität (VUCA-Welt) des Marktumfelds und begründet die Notwendigkeit für Unternehmen, Strategien zur Resilienz zu entwickeln.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert essenzielle Fachbegriffe wie Volatilität, VUCA-Komponenten, Resilienz und das Konzept des Geschäftsmodells zur fundierten Vorbereitung auf die Hauptthematik.

3. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert, wie Unternehmen der Volatilität begegnen können, untersucht Controlling-Instrumente, Geschäftsmodellanpassungen und -innovationen und illustriert diese anhand des Praxisbeispiels Nestlé sowie der Merkmale resilienter Modelle.

4. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bekräftigt, dass resiliente Geschäftsmodelle in volatilen Zeiten einen strategisch entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen.

Schlüsselwörter

Volatilität, Resilienz, Geschäftsmodell, Controlling, VUCA, Anpassungsfähigkeit, Geschäftsmodellinnovation, Krisenmanagement, Unternehmenssteuerung, Wettbewerbsvorteil, Strategie, Nachhaltigkeit, Marktumfeld, Risikomanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen ihre Geschäftsmodelle in einem zunehmend volatilen und unvorhersehbaren Marktumfeld so gestalten können, dass sie nicht nur krisenfest sind, sondern auch proaktiv Chancen nutzen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Volatilität (VUCA), die Bedeutung von Resilienz, die Rolle des Controllings sowie die Methoden zur Anpassung und Innovation von Geschäftsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob resiliente Geschäftsmodelle effektiv als „Wunderwaffe“ dienen können, um den Herausforderungen von Volatilität und instabilen Marktbedingungen erfolgreich zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und stützt sich auf empirische Erkenntnisse aus Studien (wie dem WHU-Controllerpanel) sowie auf praxisnahe Fallbeispiele zur Analyse von Geschäftsmodellstrategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden unter anderem Ansätze zur Ressourcenflexibilisierung, die Rolle von Controlling-Instrumenten, die schrittweise Konzipierung resilienter Geschäftsmodelle sowie Innovationsmuster (anhand des St. Galler Business Model Navigator) detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Volatilität, Resilienz, Geschäftsmodell, Controlling und VUCA bilden das inhaltliche Rückgrat der Arbeit.

Wie unterscheidet sich Risiko von Volatilität im Kontext der Arbeit?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass Risiko oft subjektiv mit Verlustängsten assoziiert wird, während Volatilität ein objektiveres Maß für die Schwankungsbreite von Marktdaten ist, die sowohl Chancen als auch Risiken beinhaltet.

Warum wird das Unternehmen Nestlé als Fallbeispiel angeführt?

Nestlé dient als Beispiel, um zu zeigen, wie ein Konzern trotz volatiler Rohstoffmärkte und globaler Krisen durch gezielte, breit gestreute Diversifikationsstrategien und ständige Geschäftsmodellinnovationen (z.B. Nespresso-Systeme) eine hohe Beständigkeit beweisst.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Geschäftsmodellkonzipierung?

Die Digitalisierung wird als einer der wesentlichen Treiber für Volatilität identifiziert, der Unternehmen dazu zwingt, ihre Geschäftsmodelle agiler und innovativer zu gestalten, um nicht durch Wettbewerber vom Markt verdrängt zu werden.

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Details

Title
Resiliente Geschäftsmodelle als Mittel gegen Volatilität bei Unternehmen
College
University of Applied Sciences Offenburg
Author
Anna Heidt (Author)
Publication Year
2023
Pages
61
Catalog Number
V1371733
ISBN (PDF)
9783346907417
ISBN (Book)
9783346907424
Language
German
Tags
resiliente geschäftsmodelle mittel volatilität unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Heidt (Author), 2023, Resiliente Geschäftsmodelle als Mittel gegen Volatilität bei Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1371733
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