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Attributionstheorien. Dimensionen der Kausalattribution

Title: Attributionstheorien. Dimensionen der Kausalattribution

Term Paper , 2023 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Manuela Kalbitz (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf dem Transfer zwischen theoretischen Grundannahmen der Motivationspsychologie und konkreten Handlungsleitlinien für die Berufspraxis. Aber wie können die Lern- und Leistungsmotivationen der Lernenden geweckt werden? Wie können Lehrpersonen den Lehrstoff vermitteln, sodass ein Lernender freiwillig ein Buch zum Thema liest? Und worauf ist noch zu achten?

Nun stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einer Klasse angehender Pflegefachkräfte und möchten ihnen das Thema Kontrakturprophylaxe näherbringen. Sie wollen das Thema so interessant wie möglich präsentieren, damit die Lernenden danach motiviert sind, sich selbstständig intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Es ist nur logisch, dass Lernende, die sich motiviert mit Unterrichtsinhalten auseinandersetzen, bessere Ergebnisse erreichen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.2 Fragestellung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Alltagspsychologie & Motivationspsychologie

2.1 Motivation

2.2 Motiv, Anreiz und Situationen

3. Selbstbestimmungstheorie

4. Attributionstheorien

4.1 Begriffserklärung Attribution und fundamentaler Attributionsfehler

4.2 Attributionale Theorie nach Weiner

5. Selbstkonzept

5.1 Zusammenhang der Kausalattribution mit dem Selbstkonzept

5.2 Einfluss der Lehrperson auf die Dimensionen der Kausalattribution

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Transfer zwischen theoretischen Annahmen der Motivationspsychologie und der pädagogischen Praxis zu untersuchen, um Lernende zielgerichtet zu aktivieren und ihre Lernmotivation positiv zu beeinflussen.

  • Grundlagen der Motivationspsychologie und des Lernverhaltens
  • Die Rolle der Selbstbestimmungstheorie in Lehr-Lern-Prozessen
  • Analyse von Attributionstheorien und deren Auswirkung auf Lernleistungen
  • Einfluss des Selbstkonzepts auf die Motivation
  • Strategien für Lehrpersonen zur Förderung günstiger Attributionsmuster

Auszug aus dem Buch

4.2 Attributionale Theorie nach Weiner

Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Attributionalen Theorie nach Weiner. Laut Götz ist die einflussreichste und auch für die praktische Anwendung nützlichste Theorie zu den Wirkungen von Ursachenerklärungen im Leistungsbereich ist die attributionale Theorie von Weiner (2017, S. 112). Im Mittelpunkt stehen dabei die Konsequenzen verschiedenster Attributionen für Motivationen, Emotionen und Verhalten der attribuierenden Person (und daher wird seine Theorie nicht den Attributionstheorien zugeordnet, sondern den attributionalen Theorien (Knickenberg, 2018, S. 35).

Weiner unterscheidet beim Verständnis von Ursachenfaktoren drei Aspekte, die er Attributionsdimensionen nennt: Lokation (oftmals auch „Internalität“): Damit ist gemeint, ob der Ursachenfaktor im Handelnden selbst (intern) oder in äußeren Umständen bzw. anderen Personen (extern) liegt. Stabilität: bezieht sich darauf, ob sich der auslösende Faktor im Laufe der Zeit stabil verhält oder veränderlich ist. Kontrollierbarkeit: Darunter versteht man, ob der Handelnde in der Lage war, den Ursachenfaktor zu kontrollieren oder ob er sich der Kontrolle des Handelnden entzog (Bak, 2019, S. 103).

Attributionen beeinflussen die Erfolgserwartung für zukünftige Ereignisse sowie die Gefühlslage von Personen. Dabei sind insbesondere die Erklärungen in Bezug auf die Ursachen von Bedeutung (Fischer et al., 2021). Die Attributionstheorie von Weiner beschreibt, wie Leistungsergebnisse und Ursachenzuschreibungen (Attributionen) zusammenhängen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung der Motivationspsychologie für die Lehre und verdeutlicht das Ziel, Möglichkeiten zum Transfer theoretischer Erkenntnisse in die Praxis aufzuzeigen.

2. Alltagspsychologie & Motivationspsychologie: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Motiv, Anreiz und Motivation und grenzt die wissenschaftliche Psychologie von naiven Erklärungsmodellen des Alltags ab.

3. Selbstbestimmungstheorie: Das Kapitel behandelt die Bedeutung der drei Grundbedürfnisse Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit für eine intrinsische Lernmotivation nach dem Modell von Deci und Ryan.

4. Attributionstheorien: Hier werden die Grundlagen der Ursachenzuschreibung gelegt, inklusive der Abgrenzung von Attributionstheorien und der attributionalen Theorie von Weiner.

5. Selbstkonzept: Dieses Kapitel erläutert die Struktur des Selbstkonzepts und dessen essenzielle Rolle bei der Interpretation von Erfolg und Misserfolg sowie den Einfluss durch die Lehrkraft.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass pädagogisch-psychologische Maßnahmen in Kombination mit gezieltem Feedback die Motivation und das Selbstkonzept von Lernenden nachhaltig fördern können.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivationspsychologie, Attributionstheorie, Attribution, Selbstkonzept, Kausalattribution, Weiner, Selbstbestimmungstheorie, Lehr-Lern-Arrangement, Lernleistung, pädagogische Psychologie, Feedback, Attributionale Theorie, Lernende, Leistungsoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Motivationspsychologie, Attributionstheorien und dem Selbstkonzept, um praxisorientierte Wege für Lehrpersonen zu finden, die Lernmotivation von Schülern zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Motivationspsychologie, der Selbstbestimmungstheorie, den Attributionsmodellen nach Weiner sowie der Bedeutung des Selbstkonzepts für den Bereich Schule und Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Handlungsleitlinien für Lehrpersonen zu entwickeln, wie sie durch pädagogisch-psychologische Maßnahmen und gezieltes Feedback die Lernenden zielgerichtet aktivieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlicher Fachliteratur, Datenbankrecherchen und der Analyse psychologischer Theorien zur Motivationssteigerung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Alltags- und Motivationspsychologie, die Selbstbestimmungstheorie, verschiedene Attributionstheorien sowie die wechselseitigen Beziehungen zwischen Selbstkonzept und Kausalattribution.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Motivation, Attributionstheorie, Selbstkonzept, Kausalattribution und Lernleistung.

Warum unterscheidet man zwischen internen und externen Attributionen?

Die Art der Attribution – ob man Erfolg auf sich selbst (intern) oder auf äußere Umstände (extern) zurückführt – hat massiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die zukünftige Erfolgserwartung einer Person.

Welchen Einfluss hat die Lehrperson auf die Attribution der Lernenden?

Die Lehrperson kann durch die Art des Feedbacks, die Vermeidung von Sozialnormvergleichen und die Anerkennung von Anstrengung dazu beitragen, dass Lernende eine kontrollierbare und motivierende Ursachenzuschreibung entwickeln.

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Details

Title
Attributionstheorien. Dimensionen der Kausalattribution
College
(International University of Applied Sciences)
Course
Allgemeine Didaktik
Grade
1,3
Author
Manuela Kalbitz (Author)
Publication Year
2023
Pages
13
Catalog Number
V1372540
ISBN (PDF)
9783346910370
ISBN (Book)
9783346910387
Language
German
Tags
Attributionsstheorien Motivation Selbstkonzept Motivationspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuela Kalbitz (Author), 2023, Attributionstheorien. Dimensionen der Kausalattribution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1372540
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