Ödland Ost - Darstellung der Medienlandschaft der neuen Bundesländer zehn Jahre nach der Vereinigung unter besonderer Berücksichtigung des Zeitungsmarktes


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001
34 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I Medien in der DDR – Funktion und System
I.1. Funktionen der Medien
I.2. Kontrolle der Medien durch den Staat
I.2.1. Organe
I.2.2. Journalisten
I.2.3. Weitere Aspekte der Kontrolle
I.3. Die Entwicklung des Rundfunks in der DDR
I.3.1. Hörfunk
1.3.2. Fernsehen

II Die Wende der DDR-Medien
II.1. Ausgangslage 1989-1990
II.1.1. Die Presselandschaft DDR in Zahlen
II.1.2. Medienpolitischer Wandel
II.2. Reaktionen des Pressemarktes
II.2.1. „Ostmedien“
II.2.2. „Westmedien“ in der Wendezeit
II.3. Bewegung im Rundfunk

III Von der Vereinigung bis heute
III.1. Das Pressewesen
III.1.1. Die Politik der Treuhandanstalt
III.1.2. Die Politik der Unternehmen
III.1.3. Der Zeitungsmarkt 1999
III.2. Der Rundfunk nach der Vereinigung
III.2.1. Die öffentlich-rechtlichen Sender und die Politik
III.2.2. Die Privaten Sender und die Zuschauer
III.2.3. Fernsehkonsum heute
III.3.3. Fazit

IV Anhänge

V. Literaturliste

Einleitung

Zehn Jahre nach der Vereinigung weist die Medienlandschaft Deutschlands wesentliche Unter­schiede zwischen Ost und West aus, wobei die Differenzen bei einer Untersuchung des Zeitungs­marktes besonders deutlich werden. Die Marktverhältnisse in Ostdeutschland spiegeln einerseits weiterhin die Struktur des Zeitungswesens in der Deutschen Demo­kra­tischen Republik. Andererseits reflektieren sie die Medienkonzentration des Westens. Ziel der Hausarbeit ist es, die Entstehung der Marktverhältnisse nach zu vollziehen.

Medien hatten im Sozialismus der DDR eine staatstragende Funktion, sie waren fest in das politische System integriert. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) sowie die Regierungs­organe bestimmten nicht nur die Struktur des Mediensystems, sondern gaben auch die Inhalte vor. Medien waren folglich keineswegs frei, sondern ein Instrument des Systems. Dies galt bis zur Wende im Jahr 1989. Die Funktionsweise der Kontrolle sowie die Aufgaben der Medien sind Gegenstand des ersten Teils der Hausarbeit.

Nach dem Rücktritt Erich Honeckers und der politischen Wende in der DDR erlebte auch das Mediensystem tief greifende Umwälzungen. Unzählige Neugründungen bei den Printmedien und die Distanzierung der alten Medien von der Partei verdeutlichen eine Abkehr vom staat­lich kontrollierten System. Der Markt der Printmedien weist die bemerkenswertesten Veränder­ungen auf, und genau in diesen Bereich drängen Verlage aus Westdeutschland bereits vor der Vereinigung. Die Besonderheiten dieses Zeitabschnitts sind Vorläufer der Gescheh­nisse nach der Wiedervereinigung und werden in Teil II dargestellt.

Die massiven Bewegungen der Wende-Zeit und kurz nach der Vereinigung finden auf dem Markt der Printmedien vergleichsweise schnell ein Ende: Die bedeutendsten Zeitungen der SED werden von der Treuhandanstalt an westdeutsche Verlage gegeben und sind bis heute weiterhin dominierend auf dem Zeitungsmarkt. Die Neugründungen der Wendezeit können der Konkurrenz nicht stand halten und werden eingestellt. Der Konzentrationsprozess dieser Phase ist gegenwärtig weit gehend abgeschlossen. Der Zeitungsmarkt weist seit längerem keine größeren Veränderungen mehr auf. Teil III der Arbeit beinhaltet eine Analyse der derzeitigen Situation in Ostdeutschland.

In allen drei Teilen ist der Blick auf den interessantesten Markt, den der Printmedien fokussiert. Zudem sind die Daten über den Konsum dieser Medien besser zugänglich und vergleich­bar als die Daten des Rundfunks. Dies bedeutet allerdings keine Gewichtung gegen­über der Ereignisse im Rundfunk – auch hier hatte die politische Wende einschnei­dende Auswirkungen, die in den entsprechenden Abschnitten kurz heraus gearbeitet werden.

I Medien in der DDR – Funktion und System

I.1. Funktionen der Medien

Medien haben in sozialistischen Systemen staatstragende Bedeutung, sie dienen der Steuerung der Gesellschaft im Sinne der Herrschenden. Ziel ist die Verbreitung und Unter­mauerung der staatlichen Ideologie, um den Staat zu festigen. Die Medien haben dement­sprechend keine Kontroll- und Kritikfunktion wie in demokratischen Gesellschaften und können sich auch nicht auf das Recht der freien Meinungsäußerung nach demokratischen Maß­stäben berufen. Im Gegenteil, Medien werden kontrolliert und müssen Partei ergreifen.

In der DDR war die Freiheit der Meinungsäußerung durch die Verfassung zwar gegeben[1]. Sie wurde aber durch weitere verfassungsrechtliche Grundsätze wie die führende Rolle der Partei, das Bündnis mit der UdSSR und der Zentralismus entscheidend eingeschränkt. Um jegliche Behinderung des gesellschaftlichen Lebens durch staatsschädigende Äußerungen zu verhindern, beanspruchte die SED daher die totale Überwachung der Öffentlichkeit und der Medien. Die Kontrolle der Information war wesentliches Merkmal des politischen Systems der DDR und setzte sich auch im privaten Bereich fort.

Zu der Unterdrückung staatsfeindlicher Information als Ziel staatlicher Kommunikationspolitik gesellt sich die Förderung der Ideologie. Die Stichworte Propaganda, Agitation und Organi­sation definieren in diesem Zusammenhang die Aufgabe der Medien. Propaganda bedeutet dabei die langfristige Festigung der marxistisch-leninistischen Ideologie mithilfe theoretischer Erkennt­nisse. Die Konkretisierung erfolgt durch Agitation, bei der die Bevölkerung im Kampf gegen feindliche Ideologien gefestigt werden soll. Situationsbezogen und kompromisslos wird eine Idee unter den Menschen verbreitet[2]. Die letztendliche Mobilisierung der Massen leistet die Organisationsfunktion der Medien. Das Gewicht dieser Funktionen verlangt nach einer durchgängigen Befehlsgewalt.

I.2. Kontrolle der Medien durch den Staat

I.2.1. Organe

Die Steuerung der Medien in der DDR erfolgte zentral, durch die dem Zentralkomitee der SED zugehörige Abteilung für Agitation und Propaganda, welche die ideologischen Richt­linien fest legte: „Um dem Leser ein richtiges Bild von der objektiven Wirklichkeit in ihren Zusammen­hängen zu vermitteln, wird die Auswahl der zu veröffentlichenden Nachrichten, ihre Plazierung, die Zusammenstellung der einzelnen Fakten innerhalb einer Nachricht sowie die Wortwahl und Überschriftengestaltung parteilich vorgenommen.“[3] Auf der staatlichen Ebene waren dem Vorsitzenden des Ministerrats ein Presseamt sowie das Staatliche Komitee für Rundfunk untergeordnet. 1968 wird ein Staatliches Komitee für Fernsehen hinzu gefügt. Diese drei Organe bewerkstelligten die Konkretisierung der Ideologie in den jeweiligen Medien.

Sie erließen regelmäßig Leitlinien betreffs des gewünschten Inhalts und des Sprachstils der Medien. Die Kundgebung erfolgte beispielsweise über Pressemitteilungen, für die bei den Redaktionen Bezugszwang galt. Weiterhin fanden wöchentlich Besprechungen mit den Chef­redakteuren statt, welche die Instruktionen an die jeweilige Redaktion weiter leiteten. Bei Nicht-Befolgung drohte den Journalisten unter anderem Berufsverbot.

Dem staatlichen Presseamt war weiterhin die Nachrichtenagentur „Allgemeiner Deutscher Nachrichten­dienst“ (ADN) unterstellt. Die breit gefächerten Dienste der Agentur wurden von jeder Redaktion bezogen und deckten die gesamte Berichterstattung der DDR ab. ADN selbst bezog die Nachrichten von diversen internationalen Agenturen und filterte und manipulierte die Neuigkeiten im Interesse der Partei.

I.2.2. Journalisten

Journalisten besaßen in der DDR keine publizistische Freiheit. Der Journalist war Politiker, für seine Arbeit galten die Prinzipien der Parteilichkeit, Wissenschaftlichkeit und Volks­verbundenheit[4]. Die Kontrolle über die Einhaltung der Prinzipien oblag der Nachzensur oder inoffiziellen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit, die in den Redaktionen arbeiteten.

Neben den oben erwähnten Instruktionen führte auch die Beschränkung des Berufszugangs dazu, dass Journalisten als Befehlsempfänger- und ausführende agierten. In der DDR gab es nur zwei Wege zum Journalisten: die Fachschule für Journalistik des „Verbandes der Journalisten der DDR“ oder der Studiengang Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Dem zukünftigen Journalisten sollten dort weniger technische Feinheiten seines Berufs vermittelt werden. Vielmehr erhielten die Studenten eine politisch-ideologische Qualifikation: „Ziel der Ausbildung und Erziehung (...) ist ein Absolvent, der bereit und in der Lage ist, die Politik der Partei der Arbeiterklasse und des sozialistischen Staates jederzeit und unter allen Bedingungen offensiv zu vertreten, ein Absolvent, der bereit und fähig ist, die DDR und die sozialistische Staatengemeinschaft zu unterstützen und zu verteidigen.“[5]

Die Ausbildung an der Karl-Marx-Universität umfasste daher Gesellschaftswissenschaften (Fragen zum Materialismus, politische Ökonomie, Geschichte der KpdSU u.a.), Publizistik- und Zeitungswissenschaft (u.a. Geschichte und internationale Bedeutung der sowjetischen Presse), eine Spezialfach und Sprachkurse (davon drei Jahre russisch)[6]. Die Zulassung zu dem Studiengang war beschränkt, wobei eine Parteianbindung des Kandidaten oder eine absolvierte Ausbildung zum Facharbeiter unbedingt hilfreich waren.

Derart geschult, fiel den Journalisten systemkonformes Verhalten anscheinend nicht allzu schwer. Der Arbeitsalltag bestand aus dem Empfang der Direktiven und deren praktischer Umsetzung. Journalistische Kreativität und Eigeninitiative spielten dabei keine Rolle, weshalb in den DDR-Medien auch Darstellungsformen wie Reportagen, Serien oder Hintergrund­berichte zu kurz kamen[7]. Die Mehrheit der Journalisten waren darüber hinaus Mitglied beim Verband der Journalisten, dessen explizites Ziel die Unterstützung der Medienpolitik der SED und die systemkonforme Schulung der Journalisten war[8].

I.2.3. Weitere Aspekte der Kontrolle

Der gesamte Produktionsweg von Zeitungen war in der DDR staatlich organisiert. Neben der bereits erwähnten Informations- und Redaktionskontrolle überwachte die Politik auch die Produktions- und Vertriebsebene. Generell war eine staatliche Lizenz zwingend notwendig zur Herausgabe einer Zeitung. Die sowjetische Besatzungsmacht hatte bereits die Lizenz­pflicht eingeführt. Berechtigt zur Herausgabe von Zeitungen waren demnach nur Parteien und Massenorganisationen.

Presseerzeugnisse wurden als Gegenstände des täglichen Bedarf staatlich subventioniert. So konnten trotz des herrschenden Papiermangels die Verkaufspreise niedrig gehalten werden. Allerdings erfuhren SED-Parteipublikationen bei der Zuteilung von Papier eine bevorzugte Behandlung, wohin gegen bei vielen Zeitschriften die Nachfrage unerfüllt blieb[9].

Der Vertrieb und die Beförderung der Printmedien oblag exklusiv dem Zeitungsvertriebsamt der Deutschen Post, das für Zeitungen einen extra Frühdienst eingerichtet hatte. Die Deutsche Post verwaltete zudem die Abonnements, Verlage wussten daher nichts oder kaum etwas über die Leser ihrer Publikationen. Auch die Kioske, wo Zeitungen und Zeitschriften angeboten wurden, waren in der Hand der Deutschen Post. Die generelle Erlaubnis zum Vertrieb erteilte das Presseamt.

Die Herrschaft des Staates schlug sich in der Struktur des Zeitungsmarktes nieder. Die auflagenstärksten Zeitungen waren die sogenannten Bezirkszeitungen der SED. Das Verbreitungs­gebiet dieser Zeitungen endete an den Grenzen der 1952 geschaffenen vierzehn Bezirke der DDR. Sie unterstanden sowohl dem Zentralkomitee als auch der Bezirksleitung.

I.3. Die Entwicklung des Rundfunks in der DDR

I.3.1. Hörfunk

Der Hörfunk hatte zur Verbreitung der Ideologie eine schwergewichtige Rolle. Bereits am 13. Mai 1945 nahm die Sowjetische Militäradministration (SMAD) den Sendebetrieb aus dem besetzten Berliner Haus des Rundfunks auf und behielt Zensurbefugnisse bis 1949. Im gleichen Jahr erhielt die Regierung der neu gegründeten DDR die Verantwortung über die Verwaltung des Rundfunks. Die unter der SMAD begonnene Zentralisierung der Sender setzte sich weiterhin fort und die Landessender verloren sämtliche Eigenverantwortung. 1952 wurde die Kontrolle des Rundfunks auf das Staatliche Rundfunkkomitee übertragen, einem Organ des Ministerrats der DDR, womit die Zentralisierung abgeschlossen war[10]. Die drei nationalen Sender „Radio DDR I“, „Radio DDR II“ und „Berliner Rundfunk“ dominierten den Äther. Dazu kam 1964 als Gegenpol zu den westlichen Radiosendern der erste Zielgruppensender der DDR, Jugendstudio „DT 64“[11]. Der Regierungswechsel zu Erich Honecker gab 1968 Anlass zu einer weiteren Hörfunkreform, durch die den Sendern ein eigenes Profil verliehen werden sollte. Dabei stand Radio DDR I für Information und Unterhaltung, Radio DDR II bot Kultur und Bildung und beim Berliner Rundfunk konnten sich die Hörer über reine Unterhaltung freuen[12].

[...]


[1] Verfassung der von 1967, Art. 27: „Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht, den Grundsätzen dieser Verfassung gemäß seine Meinung frei und öffentlich zu äußern (...)“, zitiert in: Pürer, Heinz / Raabe, Johannes: Medien in Deutschland – Band 1: Presse, Konstanz 21996 (zitiert als Pürer / Raabe 1996), S. 352

[2] Vgl. dazu: Prokhorov, A.M. (Herausgeber im Original): „Agitation“, Great Soviet Encyclopedia, Vol. 1, Macmillan New York, 31973, S. 137

[3] Pürer / Raabe 1996, S. 367, Original in: Journalistisches Handbuch der DDR, Leipzig 1960, S. 193

[4] vgl. Mast, Claudia: Neue Bundesländer – Neuer Journalismus, Zum Wandel des journalistischen Berufs, in: Mahle, Walter A. (Hrsg.): Medien im vereinten Deutschland– Nationale und internationale Perspektiven, AKM-Studien, Band 37, München 1991 (zitiert als Mahle 1991), S. 86

[5] Studienplan für das Grundstudium Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, veröffentlicht vom Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen des Minsterrates der DDR 1988: Zitiert aus: Mast, Claudia: Neue Bundesländer – Neuer Journalismus, in: Mahle 1991, S. 87

[6] vgl. Stuiber, Hans: Medien in Deutschland, Band II – Rundfunk, Konstanz 1998, (zitiert als Stuiber 1998), S. 248

[7] vgl. Mast, Claudia: Neue Bundesländer – Neuer Journalismus, in: Mahle 1991, S. 90

[8] vgl. Pürer / Raabe 1996, S. 363

[9] vgl. Grubitzsch, Jürgen: Presselandschaft der DDR im Umbruch – Ausgangspunkte, erste Ergebnisse und Perspektiven, in: Media Perspektiven 03/1990, (zitiert als Grubitzsch 1990), S. 140

[10] vgl. Mühl-Benninghaus, Wolfgang: Rundfunkgeschichte, in: ARD/ZDF-Arbeitsgruppe Marketing (Hrsg.): Was Sie über Rundfunk wissen sollten – Materialien zum Verständnis eines Mediums, Berlin 1997, (zitiert als Mühl-Benninghaus 1997), S. 377

[11] (ab 1986 hat dieser Sender eine eigene Hörfunkkette)

[12] vgl. Stuiber 1998, S. 246

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Ödland Ost - Darstellung der Medienlandschaft der neuen Bundesländer zehn Jahre nach der Vereinigung unter besonderer Berücksichtigung des Zeitungsmarktes
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto-Suhr-Institut)
Veranstaltung
Bilanz des deutschen Vereinigungsprozesses
Note
1,7
Autor
Jahr
2001
Seiten
34
Katalognummer
V13728
ISBN (eBook)
9783638192996
Dateigröße
600 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung, Medienlandschaft, Bundesländer, Jahre, Vereinigung, Berücksichtigung, Zeitungsmarktes, Bilanz, Vereinigungsprozesses
Arbeit zitieren
Bettina Reuhl (Autor), 2001, Ödland Ost - Darstellung der Medienlandschaft der neuen Bundesländer zehn Jahre nach der Vereinigung unter besonderer Berücksichtigung des Zeitungsmarktes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13728

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