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Einführung in den Buchstaben M. Planungsschwerpunkt Erklär- und Demonstrationsvideo

Title: Einführung in den Buchstaben M. Planungsschwerpunkt Erklär- und Demonstrationsvideo

Lesson Plan , 2020 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Elise Jacobs (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Das Thema der geplanten Unterrichtseinheit ist die ganzheitliche Einführung in den Buchstaben M. Es ist zu erwarten, dass im Deutschunterricht in der ersten Klasse immer zu Beginn der Woche ein neuer Buchstabe von der Lehrkraft eingeführt wird. Der neue Buchstabe wird montags eingeführt und über die Woche verteilt von den Schüler:innen auf unterschiedliche Weise kennengelernt und in Bezug auf verschiedene Teilfähigkeiten erarbeitet. Am Ende der Woche sollte der Buchstabe ganzheitlich gefestigt sein, so dass zu Beginn der nächsten Woche ein neuer Buchstabe eingeführt und dieser mit verschiedensten Materialien gefestigt werden kann. Es wird davon ausgegangen, dass die Schüler:innen bereits die Einführung und Festigung der Vokale durchlaufen haben. Die Einführung des Buchstabens M folgt auf den Vokal U, wodurch die Unterrichtseinheit relativ am Anfang des ersten Schuljahres anzusetzen wäre.

Mit Bezug auf das Kerncurriculum des Faches Deutsch für die Grundschule ist die Einführung der Buchstaben dem Anfangsunterricht zuzuordnen und gilt als Voraussetzung für den Schriftspracherwerb. Im Anfangsunterricht der ersten Klasse sollen die grundlegenden Strukturen und Begriffe gelehrt werden, zu denen auf der Wortebene unter anderem die Vermittlung des Alphabets beziehungsweise der Laute, Buchstaben, Vokale, Konsonanten und Umlaute gehört.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Voraussetzungs- und Bedingungsanalyse

1.1 Positionierung der Unterrichtseinheit

1.2 Erwartete Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen

1.2.1 Erwarteter Lernstand

1.2.2 Erwartetes Lernverhalten

1.2.3 Erwartete Zusammensetzung der Schülerschaft, erforderliches Sozialverhalten und vorausgesetzte soziale Situation in der Schulklasse

1.3 Erwartete Lernumgebung

1.4 Voraussetzungen der Praktikantin

2. Unterrichtsziele

2.1 Beschreibung und Analyse des Unterrichtsziels/der Unterrichtsziele

2.2 Geplante Erfassung der Lernzielerreichung

3.0 Inhaltliche und thematische Analysen und Entscheidungen

3.1 Sachanalyse

3.2 Begründung der Themenwahl

4. Methoden- und Medienentscheidung

5. Differenzierung/ Adaptiver Unterricht

6. Geplanter Verlauf der Lerneinheit

7. Analyse der durchgeführten Unterrichtssequenz

8. Fazit und Entwicklungsaufgaben

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Unterrichtsplanung für die ganzheitliche Einführung des Buchstabens M in einer ersten Grundschulklasse. Ziel ist es, durch den gezielten Einsatz von digitalen Lernmedien in Kombination mit haptischen und motorischen Übungen die phonologische Bewusstheit sowie die Schreibfertigkeiten der Schülerinnen und Schüler aufzubauen und zu festigen.

  • Ganzheitliche Buchstabeneinführung (M,m)
  • Einsatz digitaler Lernvideos im Anfangsunterricht
  • Förderung der phonologischen, visuellen und graphomotorischen Teilfähigkeiten
  • Methodenwahl und Adaptivität im heterogenen Lernumfeld
  • Didaktische Analyse und Reflexion des Unterrichtsgeschehens

Auszug aus dem Buch

3.1 Sachanalyse

Das M ist der 13 Buchstabe des klassischen lateinischen Alphabets, welches insgesamt 26 Buchstaben umfasst. Die deutsche Schrift stellt eine Lautschrift dar, bei der den Buchstaben bestimmten Lauten zuordnet werde. Dem Graphem <m> ist dabei dem Phon [m] zugeordnet.

Es wird zwischen den Buchstaben in schriftlicher Form der Wörter (Grapheme) und den Lautzeichen für Segmente der gesprochenen Form der Wörter (Phoneme) unterschieden. Die Graphem-Phonem-Korrespondenz oder auch die Laut-Buchstaben-Zuordnung beschreibt dabei den Zusammenhang zwischen gesprochenen Lauten und der geschriebenen Schrift.

Das IPA (Internationale Phonetische Alphabet) als ein phonetisches Alphabet stellt dabei die symbolischen Darstellungen der Laute dar (vgl. Wiese 2011, S. 14ff.). Grundlegend wird in der IPA-Tabelle zwischen Konsonanten und Vokalen unterschieden. Der Laut [m] ist dabei den Konsonanten zugeordnet, da bei der Bildung des Lautes im Artikulationstrakt ein relativ enger Verschluss stattfinden, wodurch der Luftstrom ein Hemmnis überwindet und somit kurzzeitig blockiert wird. Weiterhin gilt das [m] in Bezug auf den Artikulationsort als ein bilabialer Laut, bei dessen Bildung die untere Lippe als aktiver Artikulator mit der oberen Lippe als passivem Artikulator einen Verschluss bildet (vgl. Féry 2014, S. 124). Bezüglich der Artikulationsart gilt das [m] als ein Nasalkonsonant, da bei der Lautbildung der Luftstrom durch den Nasenraum entweichen kann, während der Mundraum verschlossen bleibt (vgl. Wiese 2011, S. 32). Somit gilt das [m] als ein bilabialer Nasalkonsonant.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Voraussetzungs- und Bedingungsanalyse: Analyse der schulischen Ausgangsbedingungen, der Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sowie der schulinternen Rahmenbedingungen für die Buchstabeneinführung.

2. Unterrichtsziele: Definition der Lernziele mit Fokus auf die akustische, visuelle und motorische Erfassung des Buchstabens M, eingebettet in die fachlichen Kompetenzbereiche des Kerncurriculums.

3.0 Inhaltliche und thematische Analysen und Entscheidungen: Untersuchung der phonetischen Beschaffenheit des Buchstabens M sowie Begründung der thematischen Relevanz für den Schriftspracherwerb.

4. Methoden- und Medienentscheidung: Darstellung der Entscheidung für den Einsatz digitaler Lernvideos und deren Verknüpfung mit analogen Arbeitsblättern und haptischen Materialien.

5. Differenzierung/ Adaptiver Unterricht: Erörterung der Möglichkeiten, das Unterrichtsangebot trotz heterogener Lernvoraussetzungen für verschiedene Leistungsniveaus zugänglich zu machen.

6. Geplanter Verlauf der Lerneinheit: Tabellarische Übersicht über die zeitliche Struktur und die methodische Abfolge der einzelnen Lerneinheiten von Montag bis Freitag.

7. Analyse der durchgeführten Unterrichtssequenz: Kritische Reflexion der geplanten Unterrichtsplanung im Vergleich zu den realen Anforderungen und den Möglichkeiten der digitalen Umsetzung.

8. Fazit und Entwicklungsaufgaben: Resümee über den Lernfortschritt der Praktikantin hinsichtlich ihrer Planungs- und Vermittlungskompetenz sowie zukünftiger Entwicklungsziele.

Schlüsselwörter

Buchstabeneinführung, Anfangsunterricht, Schriftspracherwerb, Lernvideos, Phonem-Graphem-Korrespondenz, Sachanalyse, Didaktik, Grundschule, Lautgebärde, Graphomotorik, Differenzierung, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Artikulation, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die detaillierte Planung einer Lerneinheit zur Einführung des Buchstabens M im Deutschunterricht der ersten Klasse, wobei der Schwerpunkt auf einer Kombination aus digitalen Lernvideos und praktischen Übungen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Schriftspracherwerb, die fachdidaktische Vorbereitung, die motorische und auditive Schulung von Erstklässlern sowie die methodische Aufbereitung durch digitale Medien.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler den Buchstaben M,m visuell und akustisch sicher identifizieren, korrekt artikulieren und die Schreibrichtung sowie die Form motorisch verinnerlichen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Planung verwendet?

Die Planung stützt sich auf die didaktische Analyse nach Klafki, aktuelle Kerncurricula für das Fach Deutsch in der Grundschule sowie theoretische Ansätze zur Laut-Buchstaben-Zuordnung und zur ganzheitlichen Didaktik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung und Sachanalyse als auch die konkrete methodische Umsetzung durch strukturierte Lernvideos und Arbeitsblätter sowie die anschließende kritische Analyse der Planung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Buchstabeneinführung, Anfangsunterricht, Phonem-Graphem-Korrespondenz, Lernvideos, Graphomotorik und Differenzierung.

Wie werden die Lernvideos didaktisch in den Unterricht integriert?

Die Videos dienen als instruktives Medium, das Arbeitsschritte demonstriert, Wissen vermittelt und Übungen anleitet, wobei sie in einer festen Wochenstruktur zusammen mit analogen Arbeitsblättern und haptischen Materialien eingesetzt werden.

Welche Rolle spielt die Differenzierung bei diesem Entwurf?

Da von einer heterogenen Lerngruppe ausgegangen wird, setzt das Konzept auf Flexibilität durch die Lernvideos, die individuell pausiert oder wiederholt werden können, um verschiedenen Lern- und Arbeitstempi gerecht zu werden.

Warum wird die Lautgebärde als wichtig erachtet?

Lautgebärden dienen als visuelle Merkhilfe und schlagen eine Brücke zwischen der klanglichen Ebene des Lautes und dem schriftlichen Symbol des Buchstabens, was besonders im Anfangsunterricht die Einprägung erleichtert.

Welche Abweichungen reflektiert die Autorin in der Analyse?

Die Autorin reflektiert kritisch, dass im geplanten Video-Format interaktive Elemente wie das gemeinsame Nachmachen der Lautgebärden in der Gruppe oder spontane Interaktionen, wie sie im Präsenzunterricht möglich wären, schwerer abzubilden sind.

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Details

Title
Einführung in den Buchstaben M. Planungsschwerpunkt Erklär- und Demonstrationsvideo
College
University of Hildesheim
Grade
1,7
Author
Elise Jacobs (Author)
Publication Year
2020
Pages
21
Catalog Number
V1372840
ISBN (PDF)
9783346912015
ISBN (Book)
9783346912022
Language
German
Tags
Unterrichtsentwurf Klasse 1 Buchstabeneinführung Einführung Buchstabe M Anfangsunterricht Unterrichtsentwurf Deutsch Deutschunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elise Jacobs (Author), 2020, Einführung in den Buchstaben M. Planungsschwerpunkt Erklär- und Demonstrationsvideo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1372840
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