Ziel dieser Arbeit ist es, Fragen zu klären, die im Rahmen eines Softwareentwicklungsprogramms auftauchen. Um diese Fragen zu beantworten, werden Methoden und Instrumente des personellen und funktionellen Projektmanagements herangezogen. Dabei geht diese Arbeit auf die Themenfelder Termin- und Kostenplanung, Personalplanung sowie Strukturierung und Kontrolle eines Projektes ein. Diese Themen werden anhand eines Beispielprojektes beantwortet.
Zum Anfang des Assignments werden die Grundlagen geklärt. Dabei werden auch die Begriffe Projektmanagement, funktionelles Projektmanagement und personelles Projektmanagement ausführlich definiert. Im Anschluss wird die Frage "Wie funktioniert Projektmanagement in der Softwareentwicklung?" beantwortet. Im Hauptteil werden die Instrumente und Methoden des Projektmanagements anhand eines Beispielprojektes veranschaulicht. Im Abschluss werden die Inhalte dieser Arbeit nochmals zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Beschreibung des Problems
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Definition Projektmanagement
2.2 Funktionelles Projektmanagement
2.3 Personelles Projektmanagement
2.4 Projektmanagement in der Softwareentwicklung
3 Fragestellungen im funktionellen und personellen Projektmanagement
3.1 Was ist zu machen?
3.2 Wer macht was?
3.3 Wer arbeitet mit wem?
3.4 Wann ist was fertig?
3.5 Wie viele Ressourcen müssen wofür zur Verfügung stehen?
3.6 Wie viel kostet was?
3.7 Wer hält welches Budget und welche Termine nicht ein?
3.8 Was wurde erreicht, was wurde nicht erreicht?
3.9 Welche Normen, Auflagen und Anforderungen wurden wie erfüllt?
4 Abschluss
4.1 Zusammenfassung
4.2 Kritische Auseinandersetzung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Methoden und Instrumente des funktionellen und personellen Projektmanagements im Kontext der Softwareentwicklung zu analysieren und anhand eines konkreten Beispielprojekts (PC-Konfigurator) zu illustrieren, um praktische Antworten auf typische Projektfragen zu liefern.
- Grundlagen des Projektmanagements
- Strukturierung von Aufgaben und Phasenplanung
- Personelle Verantwortlichkeiten und Teamzusammenstellung
- Terminplanung und Ressourcenmanagement
- Kostenplanung und Earned-Value-Analyse
Auszug aus dem Buch
3.1 Was ist zu machen?
Der Projektstrukturplan ist ein häufig eingesetztes Werkzeug, um die verschiedenen Aufgaben eines Projektes zu erarbeiten und zu strukturieren. Dabei wird das Projekt in Phasen aufgeteilt. Diesen Phasen werden dann Teilaufgaben zugeordnet. Ziel ist hierbei die einzelnen Aufgaben plan- und kontrollierbar zu machen. Dies erhöht die Übersicht und ermöglicht eine Vollständigkeitsprüfung der Aufgaben.
Der PC-Hersteller „Dein-PC24“ des Beispielprojekts betreibt eine eigene IT-Abteilung, ein eigenes Rechenzentrum und eine eigene Verwaltung an verschiedenen Standorten. Das Softwareprojekt „PC-Konfigurator“ soll in der Lage sein, die verschiedenen Komponenten eines Computers aus der Datenbank zu übernehmen, die Komponenten auf Kompatibilität zu prüfen und anschließend dem Kunden einen fertigen Endpreis anzeigen. Das Projekt soll intern als Individualsoftware verwirklicht werden. Für die Umsetzung ernennt der Geschäftsführer/Vorstand einen Projektleiter. Dieser stellt sich ein Projektteam aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen und Standorten zusammen, um alle nötigen Kompetenzen zu bündeln.
Abbildung 1 zeigt das Projekt „PC-Konfigurator“ mit den Phasen Planung, Durchführung, Kontrolle und Abschluss. Je nach Größe des Projektes können in den einzelnen Phasen noch Teilaufgaben dazukommen. Optional kann links noch die Spalte Initialisierung mit aufgenommen werden. Die oberste Ebene beinhaltet den Namen des Projekts. Auf der 2. Ebene stehen die Projektphasen. In der dritten Ebene werden die Teilaufgaben aufgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung des Projektmanagements und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen: Klärung der Begriffe Projektmanagement, funktionelles sowie personelles Projektmanagement und Projektmanagement in der Softwareentwicklung.
3 Fragestellungen im funktionellen und personellen Projektmanagement: Detaillierte Betrachtung operativer Aspekte wie Strukturplanung, Ressourcen, Kosten und Qualitätskontrolle anhand eines Beispielprojekts.
4 Abschluss: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und kritische Reflexion des Arbeitsprozesses.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Projektstrukturplan, Funktionsdiagramm, Softwareentwicklung, PC-Konfigurator, Ressourcenplanung, Kostenplanung, Stakeholder, Terminplanung, Teamentwicklung, Earned-Value-Analyse, Qualitätsmanagement, Abschlussbericht, Projektphasen, Individualsoftware.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Einsatz verschiedener Methoden und Instrumente des Projektmanagements, um Projekte in Unternehmen effizient zu planen, zu strukturieren und erfolgreich zu steuern.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die Planung und Kontrolle von Terminen, Kosten und Ressourcen sowie die personelle Besetzung und Teamstrukturierung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Beantwortung praxisrelevanter Fragen bei der Leitung von Softwareentwicklungsprojekten durch die Anwendung fachlicher Projektmanagement-Methoden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche mit einer praktischen Veranschaulichung durch ein durchgängiges Beispielprojekt (PC-Konfigurator) verknüpft.
Was behandelt der Hauptteil?
Der Hauptteil analysiert spezifische Management-Instrumente wie Projektstrukturpläne, Funktionsdiagramme, Termin- und Kostenpläne sowie die Earned-Value-Analyse in verschiedenen Projektphasen.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Projektstrukturplan, Softwareentwicklung, Projektphasen, Ressourcenmanagement und Kostenkontrolle.
Warum wird im Beispielprojekt ein Projektstrukturplan genutzt?
Er dient dazu, Aufgaben übersichtlich in Phasen zu unterteilen, was die Planbarkeit erhöht und eine Vollständigkeitsprüfung der notwendigen Arbeiten ermöglicht.
Welche Bedeutung hat das „Funktionsdiagramm“?
Es visualisiert in zweidimensionaler Form, wer im Projektteam welche Verantwortung trägt und wer bei bestimmten Aufgaben informiert oder einbezogen werden muss.
Wie wird bei der Kostenplanung vorgegangen?
Die Kosten werden meist „bottom-up“ ermittelt, indem die Kosten pro Arbeitspaket auf Basis von Tages- und Sachkosten berechnet und anschließend addiert werden.
- Arbeit zitieren
- Oliver Lemm (Autor:in), 2023, Methoden und Instrumente des personellen und funktionellen Projektmanagements in der Softwareentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1372865