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Typusmodell Projektunterricht

Título: Typusmodell Projektunterricht

Trabajo Escrito , 2000 , 18 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Thomas Reith (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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1. Zentrale Begrifflichkeit
Der Begriff »Projekt« steht im Allgemeinen für die Planung und Durchführung eines Vorhabens und wird in diesem Sinne vor allem in der Industrie und in der Forschung verwendet. Auf den Bereich von Schule und Unterricht übertragen bedeutet er die Planung und Durchführung einer längeren Unterrichtseinheit.(1)
Nach JOHN DEWEY und WILLIAM HEARD KILPATRICK, die als die bedeutendsten Initiatoren des pädagogischen Pragmatismus angesehen werden, ist ein Projekt „ein planvolles Handeln, das von dem gesamten personalen Impetus getragen wird und in einer sozialen Umwelt abläuft“.(2)
[...]
_____
1 vergl. C. Wulf: Wörterbuch der Erziehung, 6. Auflage, München 1984, S. 470. (im folgenden zitiert als: C. Wulf: Wörterbuch der Erziehung.)
2 H. Röhrs: Projekt, Projektunterricht, in: Wörterbuch der Pädagogik, 3. Band, herausgegeben vom Willmann-Institut München – Wien (Leiter der Herausgabe: Prof. Dr. Heinrich Rombach), Freiburg 1977, S. 13. (im folgenden zitiert als: H. Röhrs: Projekt, Projektunterricht.)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Zentrale Begrifflichkeit

2 Historischer Ursprung

3 Begründung

4 Möglichkeiten und Grenzen

5 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis des Typusmodells „Projektunterricht“ zu vermitteln, indem sie dessen begriffliche Grundlagen, historische Herleitung und pädagogische Begründung analysiert und dabei kritisch die Potenziale sowie die praktischen Grenzen dieser Unterrichtsform aufzeigt.

  • Begriffliche Definitionen und Merkmale des Projektunterrichts
  • Historische Entwicklungslinien des Projektgedankens
  • Pädagogische Begründung vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels
  • Strukturmodell nach Herbert Gudjons
  • Chancen und Herausforderungen in der schulpraktischen Anwendung

Auszug aus dem Buch

Schritte und Merkmale eines Projektes

HERBERT GUDJONS stellt in seinem Buch „Handlungsorientiert lehren und lernen“ (4. Auflage 1994) eine „Systematik von Schritten und Merkmalen eines Projektes“ vor:

Diese Systematik soll im folgenden näher erläutert werden. Demnach setzt sich ein Projekt aus vier Projektschritten zusammen, welche wiederum in einzelne Merkmale unterteilt werden können. Der erste Projektschritt (Eine für den Erwerb von Erfahrungen geeignete, problemhaltige Sachlage auswählen) bezieht sich auf die Auswahl einer geeigneten Sachlage bzw. Problemstellung.

Das erste Merkmal beschreibt eine Situation, oder auch Sachlage, als eine nicht auf einen bestimmten Fachaspekt verengte Aufgabe oder Problemstellung. „In einer »Sachlage« hängen die Dinge so zusammen, wie sie in der Wirklichkeit vorkommen (...)“ Das bedeutet, dass sie sich nicht einer systematischen Einteilung in Schulfächer fügt, was bei Lehrkräften dazu führen kann, sich fachlich überfordert zu fühlen. Dies kann dagegen auch Ansatz sein, gemeinsam mit den Schülern an eine Sache heranzugehen. Auf jeden Fall bleibt der Situationsbezug jedoch darauf zu überprüfen, ob er für den Erwerb von Erfahrungen geeignet ist, also ob er von den bisherigen Schülererfahrungen nicht zu weit entfernt ist und ob er andererseits ‚neu’ genug ist, um ein wirkliches ‚Problem’ darzustellen. Situationsbezug bedeutet weiterhin, dass die Fragestellung des Projekts mit dem wirklichen Leben zu tun haben soll. „Es kommt im Projektunterricht darauf an, das Leben wieder am Leben zu lernen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zentrale Begrifflichkeit: Dieses Kapitel definiert den Projektbegriff als planvolles Handeln zur Durchführung eines Vorhabens und stellt die wesentlichen vier Projektschritte nach H. Gudjons vor.

2 Historischer Ursprung: Der Abschnitt skizziert die Genese der Projektmethode von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis hin zur Etablierung in der Reformpädagogik des 20. Jahrhunderts durch Dewey und Kilpatrick.

3 Begründung: Hier wird der Projektunterricht als Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen sowie als notwendige Methode gegen den Verlust sinnlicher Erfahrungen im traditionellen Schulwesen legitimiert.

4 Möglichkeiten und Grenzen: Dieses Kapitel erörtert das Potenzial des Projektunterrichts zur Förderung demokratischer Lernformen und individueller Fähigkeiten, setzt dieses jedoch in Bezug zu praktischen Durchführungsbarrieren im Schulalltag.

5 Literatur: Ein Verzeichnis der im Text zitierten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Projektunterricht, Handlungsorientierung, John Dewey, Projektmethode, Selbstorganisation, demokratische Erziehung, Praxisrelevanz, Lernprozess, Schulpädagogik, Interdisziplinarität, Produktorientierung, Projektwoche, Schülerinteressen, Erfahrungslernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem „Typusmodell Projektunterricht“ und untersucht dessen theoretische Grundlagen, seine pädagogische Systematik sowie seine Bedeutung als demokratische Lernform.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die begriffliche Klärung von Projekten im Unterricht, die historische Rückführung auf die Reformpädagogik, die didaktische Begründung mittels handlungsorientierter Ansätze und die Evaluation der Chancen und Grenzen in der Schulpraxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein systematisches Verständnis für den Projektunterricht zu schaffen und aufzuzeigen, wie durch eine problemorientierte, handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung ein Gegenpol zum traditionellen Fachunterricht geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter pädagogischer Standardwerke und Theoretiker wie Herbert Gudjons und John Dewey, um das Modell des Projektunterrichts hergeleitet darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Systematik der vier Projektschritte nach Gudjons, eine historische Einordnung der Projektidee sowie eine kritische Reflexion der Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der praktischen Anwendung in Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Projektunterricht, Handlungsorientierung, demokratische Erziehung, Selbstorganisation und Interdisziplinarität.

Was bedeutet das von John Dewey geprägte Prinzip „Learning by doing“ im Kontext dieser Arbeit?

Es beschreibt die untrennbare Verbindung von Denken, Handeln und Erfahrung als zentralen Weg der persönlichen Höherentwicklung und erkenntnisorientierten Auseinandersetzung mit der Welt.

Warum gibt es laut der Arbeit eine „Krise der Schule“?

Die Arbeit führt aus, dass die Schule in ein Legitimationsvakuum geraten ist, da sie Schwierigkeiten hat, in einer unsicheren Zukunft zukunftsrelevante Handlungsperspektiven zu vermitteln, anstatt nur isoliertes Fachwissen zu reproduzieren.

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Detalles

Título
Typusmodell Projektunterricht
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Pädagogik, Kiel)
Calificación
1,0
Autor
Thomas Reith (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
18
No. de catálogo
V1373
ISBN (Ebook)
9783638108492
Idioma
Alemán
Etiqueta
Typusmodell Projektunterricht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Reith (Autor), 2000, Typusmodell Projektunterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1373
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