Die Aufarbeitung des Luftkrieges in der deutschen Öffentlichkeit und Literatur


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

41 Seiten, Note: 2


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Inhalt

Einleitung

1. Ausgangspunkt einer Debatte: Die Thesen W. G. Sebalds

2. Der Luftkrieg im Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit
2.1 Konjunktur der Erinnerung
2.2 Die Gedenkkultur der Nachkriegszeit

3. Der Luftkrieg als Gegenstand der deutschen Geschichtswissenschaft

4. Der Luftkrieg in der deutschen Literatur
4.1 Die „Rezeptionslücke“
4.2 Zur Tabuisierung des Schreibens
4.3 Qualitative Aspekte der Luftkriegsliteratur
4.3.1 Hans Erich Nossack: „Der Untergang“
4.3.2 Gert Ledig: „Vergeltung“
4.3.3 Dieter Forte: „Der Junge mit den blutigen Schuhen“

5. Abschließende Betrachtung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Im Jahr 1997 brachte eine in Zürich gehaltene Vorlesungsreihe des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Winfried Georg Sebald die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs ins Blickfeld der deutschen Öffentlichkeit und eine bis ins Folgejahrzehnt anhaltende Diskussion in Gang.[1]

In seiner Vorlesung hatte Sebald die Aufarbeitung der Flächenbombardements deutscher Großstädte thematisiert und die Einschätzung eines Erinnerungsdefizits vertreten. Obwohl es sich bei den Bombenangriffen des 2. Weltkriegs um eine, so Sebald, „in der Geschichte einzigartige Vernichtungsaktion“ gehandelt habe, habe diese von so vielen Deutschen geteilte Erfahrung dennoch „kaum eine Schmerzensspur [...] im kollektiven Bewusstsein“ hinterlassen können und sei „in keinem anderem Sinn als dem des Wiederaufbaus ein nennenswerter Faktor gewesen“.[2]

Dieses bald von Literaten und Journalisten, Literatur- und Geschichtswissenschaftlern gleichermaßen hinterfragte Urteil provozierte schließlich eine große Menge neuer Untersuchungen und mit diesen zahlreiche Anfechtungen und Gegenargumente.

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die prägnantesten Argumentationsgänge innerhalb der auf mehrere Fachbereiche ausgedehnten Diskussion um den tatsächlichen Stand der öffentlichen und literarischen Aufbereitung zu skizzieren. Die Einschätzungen Sebalds sollen dabei sowohl aus geschichts- als auch literaturwissenschaftlicher Perspektive reflektiert werden.

Hierzu werden die Sebald-Thesen in Kapitel 1 zunächst präziser dargestellt, ehe sich das 2. Kapitel mit der deutschen Gedenkkultur und den Erinnerungsprozessen jenseits der literarischen Aufarbeitung befasst. Das 3. Kapitel soll zudem einen knappen Überblick auf den geschichtswissenschaftlichen Forschungstand zum Thema Luftkrieg geben. Kapitel 4 behandelt schließlich den Luftkrieg als Gegenstand der deutschen Literatur. Um hier Einblick in die komplexe Formdebatte zu geben, sollen abschließend drei der bekanntesten Texte zum Thema des Luftkriegs vorgestellt und auf ihre qualitativen Merkmale hin untersucht werden.

1. Ausgangspunkt einer Debatte: Die Thesen W. G. Sebalds

Die Absenz einer tieferen Erinnerung an die Flächenbombardements deutscher Städte, erklärt Sebald, sei sowohl „bezeichnend“ für „Familiengespräche“ als auch für die Geschichtsschreibung, die keine „umfassende oder auch nur grundlegende Studie“ verfasst habe, und so sei auch die Frage nach der strategischen Angemessenheit und einer moralischen Rechtfertigung der alliierten Luftkriegsstrategie in Deutschland nie zum Gegenstand einer öffentlichen Debatte geworden.[3]

Als W. G. Sebald seine „unfertige Sammlung diverser Beobachtungen, Materialien und Thesen, von der [ er ] vermutete, daß sie in vielem der Ergänzung und Korrektur bedürfte[4] 1999 noch einmal in Buchform unter dem Titel „Luftkrieg und Literatur“ veröffentlichte, hatte er sie bereits um die Auswertung zahlreicher Zuschriften ergänzen können, die ihn als Reaktion auf die Züricher Vorlesungen erreicht hatten.

„Gerade aber an der Unzulänglichkeit und Verkrampftheit der mir ins Haus geschickten, unterschiedlichen Schriftstücke und Briefe konnte man ablesen, dass die in den letzten Kriegsjahren von Millionen gemachte Erfahrung einer nationalen Erniedrigung sondergleichen nie wirklich in Worte gefasst und von den unmittelbar Betroffenen weder untereinander geteilt, noch an die später Geborenen weitergegeben worden sind.“[5]

In Sebalds Kommentar über jene Zuschriften klingt besonders heraus, was er an anderer Stelle als für ihn wesentliche Motivation zur Beschäftigung mit dem Thema des Luftkrieges beschreibt: die erfolglose Suche nach Worten der unmittelbar Betroffenen, die es ihm als später Geborenem dennoch erlauben könnten, sich ein Bild zu machen von ihrem „Verlauf“, ihren „Ausmaßen“, ihrer „Natur“ und ihren „Folgen“.[6]

Der vermeintliche Textmangel ist aus Sebalds Sicht Symptom eines gesellschaftlichen Tabus, einer für „alle gleichermaßen gültigen Vereinbarung“, die es verbot, „die finstersten Aspekte“ und den „wahren Zustand der materiellen und moralischen Vernichtung“ zu beschreiben.[7] Jenes Tabu scheint nach Sebalds Ausführungen mehrfach genährt, zum Einen durch den moralischen Druck, unter dem sich viele Nachkriegsautoren, sofern nicht ohnehin nur auf ihre eigenen Leidenserfahrungen fixiert, darauf konzentrierten, sich über die „Definition ihres Selbstverständnisses nach 1945“ ein „neues Ansehen zu geben“. Man fürchtete zudem, durch „wirklichkeitsnahe Schilderungen bei den Besatzungsbehörden in Mißkredit zu geraten.“[8]

Als weiteren Erklärungsfaktor benennt Sebald die „nationale Erniedrigung sondergleichen“ und die Scham des Falls von der einstigen Herrenmenschenhybris zu den unwürdigen Lebensbedingungen als „Rattenvolk“ in den Ruinenstädten.[9]

Zu all diesen noch beschreibbaren Empfindungen tritt, nach Sebalds Erwartung an die menschliche Psyche, eine zwangsläufige „Überladung und Lähmung der Denk- und Gefühlskapazität“ bei denjenigen, die die Luftangriffe unmittelbar miterlebten. Phrasenhafte Formulierungen, wie, „an jenem furchtbaren Tag, an dem unsere schöne Stadt dem Erdboden gleichgemacht wurde“, erscheinen Sebald dementsprechend als „Geste[n] zur Abwehr der Erinnerung.“[10] Das Erzähltabu lasse sich somit auch aus Rücksicht des Individuums auf die Stabilität der eigenen Psyche erklären. So beschreibt Sebald seine Ambitionen an einer Stelle auch kurz gefasst damit, Einblicke in die Art eröffnen zu wollen, „in welcher das individuelle, das kollektive und das kulturelle Gedächtnis mit Erfahrungen umgehen, die die Belastungsgrenze durchbrechen“, und gesteht den Überlebenden das Recht zu Schweigen als unantastbar zu.[11]

Ausgehend von einem berechtigten Unwillen oder Unvermögen befragter Zeitzeugen, ausführlich zu erzählen, muss in Sebalds Augen auch die Geschichtswissenschaft an Möglichkeiten eingebüßt haben, die Überlieferungslücken zu schließen. Es waren stattdessen die Schriftsteller, in welche er seine Hoffnung setzte, denn erst ein „synoptisch[er], künstlich[er] Blick[12] ermögliche es, die verschleiernde Phrasenhaftigkeit der durch psychische und sprachliche Überforderung gekennzeichneten Zeitzeugenberichte zu überwinden. Das wenige literarisch Überlieferte stehe jedoch “sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht in keinem Verhältnis zu den extremen kollektiven Erfahrungen jener Zeit“,[13] eine Feststellung, durch welche Sebald seine These vom Tabu stützt, an dem, seiner Einschätzung nach, nur die Autoren Heinrich Böll, Hans Erich Nossack, Hermann Kasack, Peter de Mendelssohn und Arno Schmidt zu rühren wagten.[14]

Doch selbst, wo es nicht an Bereitschaft fehlte, über die wahren Verhältnisse zu schreiben, zeigte sich, nach Sebalds Ansicht, allzu oft das Problem, überhaupt angemessene Worte und Darstellungsweisen zu finden für eine „auf keinen Begriff mehr zu bringende[...] Welt.“[15]

Sebalds Kritik richtet sich gegen jegliche „Versuch[e] einer Sinngebung des Sinnlosen“, gegen „philosophische[...] Überhöhung und falsche[...] Transzendenz.“ Ablehnend diagnostiziert er in den Arbeiten Kasacks, Nossacks, de Mendelssohns und auch Schmidts „allegorische[...] Überzeichnung“, unangemessene „Abstraktionslust und metaphysischen Schwindel“, eine „Rhetorik der Schicksalshaftigkeit“, „grammatische[...] Entgleisungen und schlechte[n] Stil“, „fatale Neigung zum Melodramatischen“ und, so etwa bei Schmidt, einen verwirrenden und überambitionierten Sprachkonstruktionismus.[16]

Sebalds Anerkennung finden nur die Kompromisslosigkeit und „unheilbare Schwermut“ in Heinrich Bölls erst mit 40 Jahren Verspätung veröffentlichtem Trümmerroman „Der Engel schwieg“, sowie Hans Erich Nossacks „schiere[...] Faktizität“ im „Verzicht auf Kunstübung“, mit welcher der Autor in seinem Bericht „Der Untergang“ über die Bombardierung Hamburgs schreibt.[17]

„Das Ideal des Wahren, das in seiner, über weite Strecken zumindest, gänzlich unprätentiösen Sachlichkeit beschlossen ist, erweist sich angesichts der totalen Zerstörung als der einzige legitime Grund für die Fortsetzung der literarischen Arbeit. Umgekehrt ist die Herstellung von ästhetischen oder pseudoästhetischen Effekten aus den Trümmern einer vernichteten Welt ein Verfahren, mit dem die Literatur sich ihre Berechtigung entzieht.[18]

Im Dokumentarischen, das in Nossacks der Untergang einen frühen Vorläufer hat, kommt die deutsche Nachkriegsliteratur eigentlich erst zu sich und beginnt mit ihren ernsthaften Studien zu einem der tradierten Ästhetik inkommensurablen Material.[19]

Die Thesen W. G. Sebalds fanden schnell ein breites Medienecho und wurden Gegen-stand erneuter Diskussionen in den Feuilletons. Dabei luden Sebalds Einschätzungen nicht nur zur Auseinandersetzung mit dem Tabubegriff ein, sondern belebten außerdem eine Diskussion über die Frage, welche Form literarischer Bearbeitung ein Thema wie der Luftkrieg überhaupt fordere.

Ehe im 4. Kapitel die literarische Behandlung des Luftkrieges betrachtet wird, soll jedoch zunächst skizziert werden, wie Historiker und Literaturwissenschaftler die These eines Tabus im öffentlichen Bewusstsein bewerten.

2. Der Luftkrieg im Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit

2.1 Konjunktur der Erinnerung

Noch eine weitere Veröffentlichung gab der Debatte starken Antrieb und brachte das Thema über eine nach 1997 noch zumeist literaturorientierte Problematisierung in den Feuilletons hinaus zu einer öffentlicheren Wahrnehmung und allgemeineren Auseinandersetzung mit der Frage, welchen Raum der Luftkrieg im kollektiven Bewusstsein der Deutschen einnahm. Im Herbst 2002 erschien „Der Brand– Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945“, eine Studie des Privatgelehrten Jörg Friedrich. Dieser beleuchtet auf über fünfhundert Seiten die technischen Details der vielfältigen von den Alliierten zum Einsatz gebrachten Waffen und Waffensysteme im Kontext der Ziele von Militärführung und Militärwissenschaftlern, liefert Einblick in die strategischen Erwägungen, beschreibt die Zerstörung deutscher Städte sowohl aus der Perspektive von Piloten als auch der Menschen am Boden, erweitert diese Blicke um die Wahrnehmungen der Nachgeborenen und schildert die Zerstörungen der Gebäude sogar im Zusammenhang ihrer einstigen Bedeutung für die früheren Generationen der vergangenen Jahrhunderte. Darüber hinaus lässt Friedrich die Perspektive deutscher Bunkeringenieure und –benutzer, von Feuerwehrleuten und Evakuierten einfließen und widmet sich den „mentalen Reaktionen auf kollektiver und politischer Ebene“ wie auch den „sinnlichen Einwirkungen auf den einzelnen Menschen“, ehe er abschließend die Rettungsversuche und den Verlust vielfacher Kulturgüter zum Thema macht.[20]

Friedrichs Verzicht auf eine zusammenfassende Deutung zugunsten der multiperspektivischen Collage, sein emotionalisierender Schreibstil, vereinzelte historiographische Fehler, aber vor allem die Verwendung von Begriffen, die Assoziationen zum Holocaust und damit den Verdacht einer Parallelisierung zwischen dem deutschen Vernichtungsprogramm und den alliierten Luftangriffen aufkommen ließen, brachten seiner Darstellung im In- und Ausland herbe Kritik ein.[21] Dass Friedrichs Werk, das auch durch Vorabdrucke in der „Bild-Zeitung“ ein enormes Publikum fand, „die Vorstellungswelt vom alliierten Bombenkrieg in der Öffentlichkeit [so] stark geprägt“ zu haben schien, „dass es für Historiker schwer sein dürfte, bestimmte Aussagen zu revidieren oder zu ergänzen[22], wurde von diesen mit Besorgnis aufgenommen.

Der Literaturwissenschaftler Daniel Fulda rechnet Friedrich aber immerhin lobend an, den Blick „von dem von Sebald beklagten Erinnerungsversäumnis zum historischen Geschehen“ gewandt zu haben und charakterisiert es, gemessen an der öffentlichen Resonanz, als „bisher bedeutendstes Ereignis im deutschen Geschichtsdiskurs des beginnenden 21. Jahrhunderts.“[23] Dass ein Thema Platz im Bewusstsein der Öffentlichkeit gefunden hat, lasse sich schließlich, so Fulda, daran erkennen, dass sich Skandale damit erzeugen ließen.[24] Gleichwohl sich das Buch, nach Dietmar Süß’ Einschätzung, in eine allgemeine Konjunktur literarischer und publizistischer Arbeiten füge, „die seit Mitte der 1990er Jahre verstärkt nach den Erfahrungen und Verarbeitungsmustern von Luftkrieg, Flucht und Vertreibung nach der deutschen Opferperspektive im Zweiten Weltkrieg und damit verbundenen Leerstellen in der kollektiven Erinnerung fragten“,[25] erwarb sich „Der Brand“ in der Darstellung der öffentlichen Medien den Ruf eines begrüßenswerten Tabubruchs und machte den Luftkrieg, so Süß, als öffentliches Thema noch 2007 geradezu „in“.[26]

Dass dem so war, bestätigte sich in der Produktion von Spielfilmen, zunehmender Fernseh- und Presseberichterstattung und ebenso in differenzierteren zeitgeschichtlichen Arbeiten, die auch die kritisierten Elemente in Friedrichs Herangehensweise zu kompensieren versuchten.[27]

Silke Arnold-de Simine erklärt die rege Rezeption der Sebald-Thesen, mit einem Wandel der Erinnerungskultur infolge der deutschen Wiedervereinigung und der „damit verbundenen Aufhebung der Nachkriegsordnung“, eine Deutung, die auch das ohnehin seit Mitte der 1990er Jahre anwachsende Interesse am Zweiten Weltkrieg und den Perspektiven deutscher Opfer begreifbar machen könnte.[28] Die Verbrechen des Nazi-Regimes und die deutsche Schuld schienen für Heribert Seifert schon im letzten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts so stark im öffentlichen Bewusstsein verankert zu sein,[29] dass dieser in Thematisierungen des Zweiten Weltkriegs zumeist als obligatorisch angesehene Angelpunkt nun eine Selbstverständlichkeit erreicht habe, die es erlaube, den Kontext des Völkermordes anzuerkennen, ohne ihn noch erwähnen zu müssen. Dies habe, Seiferts Einschätzung nach, die Rekonstruktion vergangenen Lebens neben dem moralischen Richtspruch in den Vordergrund treten lassen und neue Erkundungen der vermeintlich vertrauten Geschichte ermöglicht, eine Erinnerungsnische, die vor den Historikern nun zunächst von Journalisten oder Exmilitärs mit neufokussierten Darstellungen besetzt worden sei.[30]

Es stellte sich in der Debatte um Friedrichs „Der Brand [...]“ jedoch die Frage, ob jener von Vielen diagnostizierte Wandel der Erinnerungskultur bereits zulasse, von einem Tabubruch zu sprechen. Seifert führt weiter aus, dass jene geschichtlichen Neuerkundungen keineswegs neue, ehemals tabuisierte Themen aufgriffen, denn sowohl über das große Sterben während Flucht und Vertreibung der elf Millionen Deutschen aus den Ostgebieten als auch über den Untergang der 6. Armee in Stalingrad und ebenso die Verheerungen, die der Bombenkrieg in Dresden, Hamburg und anderswo angerichtet hatte, sei gesprochen, geschrieben und gefilmt worden. Einzig der reflexartige Verweis auf die größere deutsche Schuld sei weggefallen.[31]

Der Verneinung eines Tabus schließt sich auch Ralph Bollermann an und argumentiert unter anderem damit, dass jeder Schulatlas die zerbombten Städte samt exaktem Zerstörungsgrad verzeichne.[32] Belegt all dies aber schon einen unverkrampften Umgang mit der deutschen Opferperspektive, und hat es ein Tabu, wie Bollermann schreibt, tatsächlich „nie“ gegeben? Wie sehr und in welchen Formen, waren nicht nur der Luftkrieg, sondern auch das damit verbundene Leid deutscher Opfer im öffentlichen Bewusstsein der Deutschen seit den Kriegsjahren präsent?

2.2 Die Gedenkkultur der Nachkriegszeit

Berücksichtigt man den Hinweis des Historikers Thomas Widera, dass Erinnerungen „vielfältigen personalen, politischen, faktischen, semantischen, mentalen, lokalen und rituellen Verzerrungen“ unterliegen und auch Historiographie und Publizistik als Träger eines kollektiven Gedächtnisses gezielter Einflussnahme ausgesetzt sein können,[33] erweist sich schon der von Sebald formulierte Wunsch, eine authentische Vorstellung der individuellen Leiden deutscher Zeitzeugen zu erhalten, als schwierig erfüllbar. Gerade das durch mediale Vorgaben formbare kollektive Gedächtnis vermag, individuelle Wahrnehmungsmuster zu überdecken und das tatsächliche Ausmaß des Aufarbeitungsbedürfnisses für die historische Forschung im Kontakt mit Zeitzeugen unerkannt lassen. Dies aber ist nötig, um eine Tabuisierung zu diagnostizieren. „Strategien der Ästhetisierung, der Fiktionalisierung und Heroisierung bildeten um das reale Geschehen einen heute schwer zu durchdringenden Schleier“, erklärt Widera und bestätigt Sebalds Klage, dass auch gewisse Formen, über Erfahrungen zu sprechen, erlauben, sich der tieferen Beschäftigung damit zu entziehen.[34] Die Präsenz eines Themas in der Öffentlichkeit ist somit kein Beweis, um eine Aufarbeitungslücke auszuschließen.

Noch detaillierter als Widera, der darauf hinweist, dass hinsichtlich der Bombenkriegserfahrungen die von der nationalsozialistischen Propaganda geprägten Topoi noch in Quellen der Nachkriegszeit augenfällig seien,[35] stellt Ursula Heukenkamp heraus, dass nicht erst der moralische Druck nach Kriegsende, einem tieferen Aufarbeitungsbedürfnis und öffentlichem Gedenken der Bombenopfer wenig Raum ließ.

Nach Heukenkamps Untersuchungen erhielt sich die noch in früheren Kriegen gültige Trennung der Begriffe ‚Front’ und ‚Heimat’ bis weit in die fünfziger Jahre hinein. Die unter den Nationalsozialisten propagierte Vorstellung, dass die ‚Heimat’ an der ‚Front’ verteidigt würde, führte schon in den 1940er Jahren zu einer Marginalisierung der Zivilistenperspektive auf den Krieg, die auch darüber hinaus fortbestand.[36] Wenngleich sich mit den Bombardements deutscher Städte genau das abspielte, was mit dem Versprechen des ‚Totalen Krieges’ längst angekündigt war, prägte die Bagatellisierung der Leiden durch gänzliche Unterlassung jedweder Art von Opferriten das Bewusstsein der Daheimgebliebenen.

Die Propaganda der Kriegsjahre verurteilte die alliierten „Terrorangriffe“, inszenierte den Luftkrieg aber als zivile Angelegenheit.[37] Gerade aus der zunächst fehlenden Angst davor, selbst Opfer von Militäroperationen werden zu können, und der verweigerten Symbolbildung auf öffentlicher Ebene resultierte, so Heukenkamp, auch der Schock, der ihrer Beurteilung nach noch über Jahrzehnte die Zunge der Zeugen lähmte. Die Metaphorik propagandistischer Darstellungen suggerierte, die Luftangriffe als fraglos hinzunehmende Schicksalsschläge zu verstehen, was zur Folge hatte, dass auch politische Handlungszusammenhänge und die Frage nach den Verantwortlichen „ausgeklammert“ wurden. So kam es auch nach 1945 „zu keiner verbindlichen Auffassung des Luftkrieges als ein Bestandteil des von Deutschland gegen Europa geführten Krieges“. Versuche, ihn als „Sinnbild der Folgen aller deutschen Expansionsabsichten“ zu behandeln, erwiesen sich im Nachkriegsdeutschland als unpopulär, und selbst heute erscheinen Heukenkamp in historischen Arbeiten noch „Unsicherheiten bei wertenden Aussagen bemerkbar.“[38]

Die Frage nach Deutung und Verarbeitung des Bombenkrieges bietet sich deutlich zur Untersuchung unter Gender-Aspekten an, denn nichts anderes beinhaltete die problematische Trennung der Sphären ‚Heimat’ und ‚Front’ zumeist, als ein Übertönen weiblicher Perspektiven durch männliche Erzähldominanz. Auch die Hoffnung vieler Frauen darin, zur Normalität zurückkehren zu können, indem sie durch ihr Schweigen, die „Schwäche der Männer“ schonten und deren „soziale Genesung“ förderten, erklärt für Heukenkamp das Fehlen tieferer Aufarbeitung, zugunsten optimistischer Trümmerbewältigungsparolen.[39]

Von einseitigen Betrachtungen zeugt möglicherweise auch die noch immer beobachtbare Fixierung auf die technischen Dimensionen des Krieges.

Bis heute ist es dabei geblieben, dass die Opfer von Luftkriegen nur dann vor die Augen der Öffentlichkeit kommen, wenn es politisch zweckmäßig ist. Sonst sieht man nur die Waffe und den Waffenträger, das Flugzeug oder die Rakete. Dieselbe Technik dient allerorts auch zivilen Zwecken. Ihr Einsatz ist sachlich durch ihre Existenz gerechtfertigt, ihre Erscheinung ästhetisch akzeptabel. Gegen dieses Übermaß an Legitimierung waren die Opfer des Bombenkrieges sogar unmittelbar nach dem Krieg stimmlos. Immer nahmen Luftflotte und Luftforschung die Attribute des Fortschrittes, der Zweckmäßigkeit und des Glanzes für sich in Anspruch und sie wurden ihnen zugebilligt.“[40]

Von einer Tabuisierung der Opferperspektive zu sprechen, wäre bezüglich der von Heukenkamp beleuchteten Dynamik wohl zu hoch gegriffen, doch unterstützen ihre Untersuchungen den Eindruck Winfried Sebalds, dass die Auseinandersetzung der Überlebenden mit dem Bombenkrieg unverhältnismäßig zum Schrecken der kollektiven Erfahrung gestanden habe.[41] Sebald selbst gelingt es jedoch nicht, klar die Ebenen zu benennen, auf denen Aufarbeitung entweder ihren Raum erhalten habe oder ihn vermisste. Er schließt den privaten Bereich zunächst in seine Tabuthese ein und spricht von einer „Absenz, die auch für andere Diskursbereiche vom Familiengespräch bis hin zur Geschichtsschreibung bezeichnend ist“, um an späterer Stelle wieder auszuklammern: „Wenn man Familienreminiszenzen, episodische Literarisierungsversuche [...] Erinnerungbüche[r] [...] beiseite lässt, so kann man nur von einer durchgehenden Vermeidung oder Verhinderung sprechen.“[42]

Wie stand es nun aber um den von ihm benannten moralischen Druck, der, im Angesicht deutscher Schuld, nach dem Krieg ein Erinnern der eigenen Leiden verbot? Dietmar Süß erinnert daran, dass zumindest in den Anfangsjahren nach dem Krieg die staatlich organisierte Erinnerungsarbeit eine „offizielle Lesart“ der Bombardements als Schreckensereignis etablierte.[43] In Anknüpfung daran brachten auch die Tageszeitungen ein nationales Gedenken der Opfer rasch und offen in Gang. Im vergleichsweise gering betroffenen Freiburg, erinnerten die Zeitungsberichte bereits ein Jahr nach den Luftangriffen des 27. November 1944 an das „Bombengewitter“ und den „schwärzesten Tag“ der Stadtgeschichte .[44]

Malte Thiessen hat dargestellt, dass es in der Erinnerungskultur der Stadt Hamburg keine Zurückhaltung im Gedenken der Bombardements aus eventueller Angst vor Relativierungen gab.[45] Die Vielzahl an Denkmälern, Gedenkfeiern, Ausstellungen, literarischen und populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie Presseserien zeugen für Thiessen weder von kollektivem Beschweigen, noch von einer Traumatisierung.

In ihren zeitgenössischen Deutungen bildeten integrative, identitätsstiftende und meist zukunftsweisende Luftkriegsnarrative eine fundamentale Grundlage für ein ‚Stadtgedächtnis’, das wiederum für die Konstruktion einer Hamburger Erinnerungsgemeinschaft sowie als politisch-kulturelle Orientierungsgröße konstitutiv war.“[46]

Thiessen unterscheidet drei Phasen der ab 1949 von der Politik forcierten und auf die eigenen Opfer gelenkten Erinnerungskultur in Hamburg, beginnend mit einer „bis in die 50er-Jahre anhaltenden Konstituierung und Etablierung kollektiver Geschichtsbilder aus der direkten Erfahrung der Betroffenen“, in welcher man die Bombenopfer als Mahnung vor den grausamen Auswüchsen der menschlichen Natur deuten lernte. Mit der Erinnerung an apokalyptische Gewalten oder das „Stalingrad der Luft“ erhielten die Darstellungen eine mythologische Überhöhung, die sich auch in der Verherrlichung eines sich im Wiederaufbau bezeugenden Durchhalte- oder sogar Widerstandswillens über die 1960er und 70er Jahre fortsetzte.[47] In dieser bis zum Anfang der 1980er Jahre dauernden zweiten Phase blieb eine gleichmäßige Thematisierung zu beobachten, die politische Zusammenhänge ausblendete und den Opferdiskurs zunehmend einseitiger machte. Mit dem Generationenwechsel setzte sich zudem eine kritischere Einstellung zu den Militärstrategien der Alliierten durch.

In den 1980er Jahren wurden die Wahlkämpfe zum Motor neuer Erinnerungsarbeit, nachdem die zunächst abklingende Gedenkbereitschaft des Senats sich angesichts der überraschenden Bürgerresonanz auf eine Luftkriegsausstellung 1983 als vermeintliche Verkennung öffentlichen Interesses erwiesen hatte.[48]

[...]


[1] Sebald hatte das Thema allerdings schon 1982 in einem Aufsatz behandelt, der an der University von East Anglia veröffentlicht worden war und hatte dabei bereits dieselben Kernthesen vertreten. Vgl. Arnold-de Simine, Silke: Erinnerungspolitik als „Naturgeschichte der Zerstörung“? Die Rezeption von W.G. Sebalds „Luftkrieg u. Literatur“ (1999) in Deutschland und Großbritannien. In: Wende des Erinnerns? Geschichtskonstruktionen in der deutschen Literatur nach 1989. Herausgegeben von Barbara Beßlich, Katharina Grätz und Olaf Hildebrand. Berlin: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. 2006. S. 115-133. S. 118.

[2] Sebald, Winfried Georg: Luftkrieg und Literatur. Mit einem Essay zu Alfred Andersch. München: Carl Hanser Verlag 1999. S. 12 / S. 94.

[3] Sebald: Luftkrieg und Literatur. S. 82 / S. 22.

[4] Ebenda S. 81.

[5] Ebenda S. 6.

[6] Ebenda S. 81 ff.

[7] Ebenda S. 18.

[8] Sebald: Luftkrieg und Literatur. S. 7 / S. 17f.

[9] Ebenda S. 4 / S. 44.

[10] Ebenda S. 34 f.

[11] Ebenda S. 91 f. / S. 103.

[12] Ebenda S. 35.

[13] Ebenda S. 82.

[14] Ebenda S. 19 / S. 56 ff. Sebald bezieht sich hier auf Heinrich Bölls „Der Engel schwieg“, der 1951 vom Verlag abgelehnt erst 1992 veröffentlicht wurde. Darüber hinaus hebt Sebald hinsichtlich ihrer Themen folgende Werke als Ausnahmen in ihrer Zeit hervor: Hans Erich Nossacks Roman „Nekya“ (1947) und dessen Bericht „Der Untergang“ (1948), Herman Kasacks „Die Stadt hinter dem Strom“ (1947), Peter de Mendelssohns „Die Kathedrale“ (1948) und Arno Schmidts Kurzroman „Aus dem Leben eines Faun“ (1953).

[15] Sebald: Luftkrieg und Literatur. S. 18.

[16] Ebenda S. 56.

[17] Ebenda S. 18 f. / S. 62ff.

[18] Ebenda S. 64.

[19] Ebenda S. 71.

[20] Fulda, Daniel: Abschied von der Zentralperspektive. Der nicht nur literarische Geschichtsdiskurs im Nachwende-Deutschland als Dispositiv für Jörg Friedrichs der Brand. In: Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik. Bd. 50 (2001) N. 2. S. 45-65. S. 151ff. / vgl. Friedrich, Jörg: Der Brand – Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945. Propyläen-Verlag, Berlin, 2002.

[21] Vgl. u.a. Krellner, Ullrich: „Aber im Keller die Leichen / sind immer noch da.“ Die Opferdebatte in der Literatur nach 1989. In: Wende des Erinnerns? Geschichtskonstruktionen in der deutschen Literatur nach 1989. Herausgegeben von Barbara Beßlich, Katharina Grätz und Olaf Hildebrand. Berlin: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. 2006. S. 101-115. S. 103f. / Blank, Ralf: Jörg Friedrich: Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg. Eine kritische Auseinandersetzung. In: Militärgeschichtliche Zeitschrift. Bd. 63 (2004), N. 1. S. 175-186. S. 175ff.

[22] Blank: Jörg Friedrich: Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg. Eine kritische Auseinandersetzung. S. 176.

[23] Fulda, Daniel: Irreduzible Perspektivität – „Der Brand“ von Jörg Friedrich und das Dispositiv des nicht nur literarischen Geschichtsdiskurses seit den 1990er Jahren. In: Wende des Erinnerns? Geschichtskonstruktionen in der deutschen Literatur nach 1989. Herausgegeben von Barbara Beßlich, Katharina Grätz und Olaf Hildebrand. Berlin: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. 2006. S. 133-156. S. 133f.

[24] Fulda: Abschied von der Zentralperspektive. [...], S. 45.

[25] Süß, Dietmar: „Massaker und Mongolensturm“ Anmerkungen zu Jörg Friedrichs umstrittenen Buch „Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945“. In: Historisches Jahrbuch. J. 124 (2004). S. 521-544. S. 521.

[26] Deutschland im Luftkrieg. Geschichte und Erinnerung. Herausgegeben von Dietmar Süß. München: R. Oldenbourg Verlag 2007. S. 9.

[27] Vgl. Deutschland im Luftkrieg. Geschichte und Erinnerung. S. 9 / Echternkamp, Jörg: Von der Gewalterfahrung zur Kriegserinnerung – über den Bombenkrieg als Thema einer Geschichte der deutschen Kriegsgesellschaft. In: Deutschland im Luftkrieg. Geschichte und Erinnerung. Herausgegeben von Dietmar Süß. München: R. Oldenbourg Verlag 2007. S. 13-27. S. 15 / Thiessen, Malte: Gedenken an „Operation Gomorrha“. Zur Erinnerungskultur des Bombenkrieges von 1945 bis heute. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. J. 53 (2005) N. 1. S. 46-62. S. 46 / Fulda: Abschied von der Zentralperspektive. [...], S. 46.

[28] Arnold-de Simine: Erinnerungspolitik als „Naturgeschichte der Zerstörung“? [...], S. 119 / vgl. Wehler: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. S. 140.

[29] Seifert unterstreicht diese Aussage mit den Worten, dass „ kein ernst zu nehmender Zeitgenosse “ noch Auschwitz leugne oder deutsche Schuld bestreite. Seifert, Heribert: Rekonstruktion statt Richtspruch. In: Ein Volk von Opfern? Die neue Debatte um den Bombenkrieg 1940-45. Herausgegeben von Lothar Kettenacker. (1. Aufl.) Berlin: Rowohlt 2003. S. 152-158. S. 153f.

[30] Seifert: Rekonstruktion statt Richtspruch. S. 153f.

[31] Ebenda S. 153f.

[32] Bollermann, Ralph: Im Dickicht der Aufrechnung. In: Ein Volk von Opfern? Die neue Debatte um den Bombenkrieg 1940-45. Herausgegeben von Lothar Kettenacker. (1. Aufl.) Berlin: Rowohlt 2003. S. 137-140. S. 139.

[33] Widera, Thomas: Gefangene Erinnerung. Die politische Instrumentalisierung der Bombardierung Dresdens. In: Alliierter Bombenkrieg. Das Beispiel Dresden. (Berichte u. Studien Nr. 50). Herausgegeben von Lothar Fritze, Thomas Widera. (1. Aufl.) Göttingen: V&R Unipress GmbH 2005. S. 109-135.S. 109f.

[34] Ebenda S. 115 / Sebald: Luftkrieg und Literatur. S. 134.

[35] Widera: Gefangene Erinnerung. Die politische Instrumentalisierung der Bombardierung Dresdens. S. 119.

[36] Heukenkamp, Ursula: Gestörte Erinnerungen, Erzählungen vom Luftkrieg. In: Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik., Bd. 50. (2001) N. 2. S. 469-493. S. 469 ff.

[37] Heukenkamp: Gestörte Erinnerungen, Erzählungen vom Luftkrieg. S. 477.

[38] Ebenda S. 476 f. / S. 473 f.

[39] Ebenda S. 478 f.

[40] Heukenkamp: Gestörte Erinnerungen, Erzählungen vom Luftkrieg. S. 475.

[41] Sebald: Luftkrieg und Literatur. S. 82.

[42] Ebenda S. 82 / S. 108 / vgl. Vees-Gulani, Susanne: Trauma and Guilt. Literature of Wartime Bombing in Germany. Berlin: de Gruyter 2003. S. 124.

[43] Süß: „Massaker und Mongolensturm“ [...], S. 539. Süß bezieht sich hier auf die „Dokumente Deutscher Kriegsschäden. Evakuierte, Kriegssachgeschädigte, Währungsgeschädigte“ herausgegeben vom Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegssachgeschädigte.

[44] Ebenda S. 539.

[45] Siehe Thiessen, Malte: Gedenken an „Operation Gomorrha“. Zur Erinnerungskultur des Bombenkrieges von 1945 bis heute. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. J. 53 (2005) N. 1. S. 46-62.

[46] Thiessen: Gedenken an „Operation Gomorrha“. [...] S. 60.

[47] Ebenda S. 50ff.

[48] Ebenda S. 54ff.

41 von 41 Seiten

Details

Titel
Die Aufarbeitung des Luftkrieges in der deutschen Öffentlichkeit und Literatur
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Veranstaltung
Die deutsche Literatur und der 2. Weltkrieg
Note
2
Autor
Jahr
2008
Seiten
41
Katalognummer
V137318
ISBN (Buch)
9783640459414
Dateigröße
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Sprache
Deutsch
Schlagworte
Luftkrieg, Sebald, Nossack, Der Untergang, Gert Ledig, Vergeltung, Dieter Forte, Der Junge mit den blutigen Schuhen, Bombenkrieg
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Toni Ziemer (Autor), 2008, Die Aufarbeitung des Luftkrieges in der deutschen Öffentlichkeit und Literatur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137318

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