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Kinder in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen. Rechtliche Grundlagen für Regenbogenfamilien und der Einfluss dieses Familienmodells auf die Sozialisation der Kinder

Titel: Kinder in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen. Rechtliche Grundlagen für Regenbogenfamilien und der Einfluss dieses Familienmodells auf die Sozialisation der Kinder

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fabio Eiden (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit setzt sich mit dem Oberthema Familie und Partnerschaft auseinander. Ein besonderes Augenmerk wird hier allerdings auf die noch recht jungen Familienmodelle gelegt, die in der Gesellschaft weiterhin eher wenig Aufmerksamkeit und Beachtung finden: Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen.

Laut Studien, sind ca. 5 % aller Männer und Frauen homosexuell, in Deutschland wären das bei 83,2 Millionen Bundesbürgern rund 4,1 Millionen Menschen. Wie die meisten Menschen, haben diese auch den Wunsch der Gründung einer Familie nach ihren Vorstellungen, doch leider wird ihnen der Weg zu ihrem Ziel oft erschwert und zusätzlich schwer gemacht, da Familienformen mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen noch nicht in allen Bereichen akzeptiert sind, auch wenn rechtlichen Gegebenheiten vorhanden sind. diese legal zu gründen.

Diese Familienmodelle werden im Alltag oft als Regenbogenfamilien benannt und zusammengefasst. Besondere Aufmerksamkeit erregen diese Familien seit einigen Jahren. Explizit nach der Ehe-Öffnung 2017 wurde die Stellung in der Gesellschaft und die Entstehung von Regenbogenfamilien von allen Seiten der Bevölkerung aufmerksamer betrachtet und diskutiert. Sehr stark diskutiert wird vor allem dann, wenn es um die Sozialisation der Kinder und um deren psychische Verfassung geht, die laut Kritikern von den unkonventionellen Familiensituationen beeinflusst werden kann. Es gibt dort positiv relativierende und sehr negative Stimmen in Bezug auf die Entwicklung der Kinder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsklärung

1.1. Familie und Partnerschaft

1.2 Regenbogenfamilien

2. Regenbogenfamilien

2.1 Geschichtliche Grundlagen

2.2 Rechtliche Grundlagen

2.3 Familienmodelle mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen

2.4 Kritik an Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen

3. Sozialisation von Kindern in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen

4. Aufwachsen von Kindern in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen aus sozialpsychologischer Sicht

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebensrealität von Kindern in Regenbogenfamilien sowie die gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Familienform. Ziel ist es, sowohl die historische Entwicklung als auch aktuelle sozialpsychologische Aspekte der Sozialisation in nicht-heteronormativen Familien zu beleuchten und kritische Stimmen im Kontext wissenschaftlicher Erkenntnisse zu prüfen.

  • Historische Entwicklung der rechtlichen Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
  • Differenzierung verschiedener Familienmodelle innerhalb der LGBTQ+-Community
  • Analyse sozialisationstheoretischer Grundlagen in Familienstrukturen
  • Untersuchung von Resilienz und Identitätsbildung bei Kindern in Regenbogenfamilien
  • Kritische Reflexion gesellschaftlicher Vorurteile gegenüber Regenbogenfamilien

Auszug aus dem Buch

1. Begriffsklärung

„Familie ist durch das Zusammenleben mindestens zweier Generationen gekennzeichnet, das durch emotionale Verbundenheit, solidarische Beziehung und verlässliche Betreuung geprägt ist.“ (Hurrelmann, Bründel 2017: 46)

Der Begriff der Familie wird meist für eheliche Eltern-Kind-Gemeinschaften genutzt, jedoch werden auch andere Familienformen mit Kindern als Familien betitelt. Die Familie ist eine der wichtigsten zentralen gesellschaftlichen Institutionen, in welcher ihre Mitglieder einen Großteil ihrer Zeit verbringen (vgl. ebd.). Sie gilt als soziale Institution und als solche hat sie grundlegende Funktionen für die Gesellschaft zu erfüllen. Zum einen kommt ihr die Aufgabe zu, die Bedürfnisse nach Liebe und emotionaler Geborgenheit der Mitglieder (insbesondere der Kinder) zu befriedigen. Des Weiteren zählt zu den Aufgaben der Familie auch die Regulierung der Sexualität, dies meint, dass die Familie den Kreis derer eingrenzt mit denen ihre Mitglieder sexuell verkehren dürfen, dies sind meist nur Menschen, welche nicht zum Kreis der weiteren Familie gehören, da Inzest grundsätzlich und kulturübergreifend abgelehnt beziehungsweise verurteilt wird.

Eine weitere Funktion ist die Selbstrekrutierung, welche sich vor allem auf die Sozialisation der Kinder richtet und für eine biologische Reproduktion sorgen soll um, den Fortbestand der Familie zu sichern. Die Familie erfüllt auch die Funktion als Schutzraum für Säuglinge, alte und kranke Menschen, um die sich fürsorglich gekümmert werden soll zu dienen, dies stellt eine Kernaufgabe der Familie dar. Außerdem beeinflusst die Familie die soziale Stellung eines Individuums in der Gesellschaft und gibt so verschiedenste Startmöglichkeiten in Bereichen wie beispielsweise Bildungsmöglichkeiten für Kinder oder ihre soziale Stellung in der Gesellschaft her (vgl. Joas 2007 : 291).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Themas und Erläuterung der Relevanz von Regenbogenfamilien in der modernen Gesellschaft inklusive der zentralen Zielsetzung.

1. Begriffsklärung: Definition von zentralen Termini wie Familie, Partnerschaft und die Einordnung des Akronyms LGBTQ+ im Kontext von Regenbogenfamilien.

2. Regenbogenfamilien: Aufarbeitung der juristischen Geschichte von der Kriminalisierung bis zur Ehe für alle sowie Analyse gängiger Familienmodelle und kritischer gesellschaftlicher Diskurse.

3. Sozialisation von Kindern in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen: Erläuterung der soziologischen Grundlagen von Sozialisation und der besonderen Dynamik innerhalb regenbogenfamiliärer Strukturen.

4. Aufwachsen von Kindern in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen aus sozialpsychologischer Sicht: Untersuchung der psychischen Entwicklung und Resilienz der betroffenen Kinder im Lichte wissenschaftlicher Studien.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Debatte mit dem Ergebnis, dass keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder durch Regenbogenfamilien belegt sind.

Schlüsselwörter

Regenbogenfamilien, Sozialisation, LGBTQ+, Familienrecht, Ehe für alle, Psychologie, Identitätsbildung, Homosexualität, Diskriminierung, Resilienz, Elternschaft, Gesellschaft, Kinderrechte, Familienmodelle, Stiefkindadoption.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Thema Familie und Partnerschaft mit speziellem Fokus auf die Lebenssituation von Kindern, die in Regenbogenfamilien aufwachsen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die historische rechtliche Entwicklung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, die Definition von Familienkonstellationen und die sozialpsychologischen Aspekte des Aufwachsens in Regenbogenfamilien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis wissenschaftlicher Literatur zu klären, ob das Aufwachsen in einer gleichgeschlechtlichen Familie Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung hat und wie die gesellschaftliche Debatte hierzu einzuordnen ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender Studien zum Thema Sozialisation und Familiensoziologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsklärung, die historische und rechtliche Aufarbeitung des Themas, eine Darstellung verschiedener Familienmodelle sowie eine sozialpsychologische Betrachtung der kindlichen Entwicklung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Regenbogenfamilien, Sozialisation, Ehe für alle, Resilienz und Identitätsentwicklung.

Wie unterscheidet sich die Sozialisation in Regenbogenfamilien von traditionellen Modellen?

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der fehlenden geschlechtstypischen Rollenverteilung, die Kindern mehr Freiraum bei der eigenen Identitätsentwicklung und Geschlechterrollenfindung ermöglicht.

Gibt es wissenschaftliche Belege für negative Auswirkungen auf Kinder in Regenbogenfamilien?

Nein. Laut den in der Arbeit angeführten Untersuchungen zeigen Kinder aus Regenbogenfamilien keine höhere Beeinträchtigung; eventuelle Probleme sind meist auf externe Faktoren wie soziale Stigmatisierung zurückzuführen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinder in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen. Rechtliche Grundlagen für Regenbogenfamilien und der Einfluss dieses Familienmodells auf die Sozialisation der Kinder
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)  (Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
humanwissenschaftliche Grundlagen
Note
1,3
Autor
Fabio Eiden (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1373835
ISBN (PDF)
9783346910578
ISBN (Buch)
9783346910585
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regenbogenfamilie Familie schwul lesbisch kinder sozialpädagogik humanwissenschaften partnerschaft pride verhalten homosexualität familienformen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabio Eiden (Autor:in), 2020, Kinder in Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen. Rechtliche Grundlagen für Regenbogenfamilien und der Einfluss dieses Familienmodells auf die Sozialisation der Kinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1373835
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Leseprobe aus  18  Seiten
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