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Der Clinical-Reasoning-Prozess am Patientenbeispiel mit chronischer VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz mittels eGym-Kraftgeräten

Titel: Der Clinical-Reasoning-Prozess am Patientenbeispiel mit chronischer VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz mittels eGym-Kraftgeräten

Hausarbeit , 2019 , 42 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Speck (Autor:in)

Gesundheit - Physiotherapie, Ergotherapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es anhand von einem digitalisierten, vollelektronischen eGym-Krafttrainingsprogramm zum Muskelaufbau durch ein negatives Training und Auswahl passender eGym-Krafttrainingsgeräte hinsichtlich einer Beinpresse, Abduktoren-/Adduktoren-Maschine bei einem Patienten im mittleren Alter eine Stärkung der knieumgebenden Muskulatur (Extensoren-/Abduktoren-/ Adduktorengruppe) zu erzielen.

Fallbeschreibung: Ein Patient, 60 Jahre alt, mit chronischen belastungsabhängigen Knieschmerzen durch VKB-/HKB-/IB-Insuffizienzen verursachte Knieinstabilität und Muskelschwäche der knieumgebenden Muskulatur, welcher nicht mehr lange gehen kann, wie auch eingeschränkt beim Treppenlaufen herauf und herunter ist sowie das Gefühl hat, keine Kraft in den Beinen zu haben.

Folgende Kriterien sollen kritisch betrachtet werden: Repräsentativität der Ergebnisse, Durchführungsobjektivität der Messzeitpunkte, Auswahl-Verzerrungen des Fragebogens, fehlender Periodisierung des Krafttrainingsprogramms, potentielle Erweiterungen von Assessments (Kraftverhältnisse Agonist/Antagonist, Stair Measure Test), mögliche freie Übungen als Hausaufgabenprogramm.

Diese Arbeit enthält Kommentare, um die Hypothesen des Clincial-Reasoning-Prozesses anhand des ICF-Befundbogens in der Physiotherapie für den Leser besser nachvollziehbar/verständlich zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Abstrakt

1.1 Studiendesign

1.2 Zielsetzung

1.3 Fallbeschreibung

1.4 Ergebnisse.

1.5 Diskussion

1.6 Stichwörter

2 Einleitung

3 Fall-/Problembeschreibung

3.1 Anamnese

3.2 Aktuelles Fallgeschehen

4 Methodik/Versuchsplanung und Intervention

4.1 Setting und Messinstrumente

4.2 eGym GmbH

4.2.1 Krafttrainingsprogramme

4.2.2 Krafttrainingsgeräte

4.2.3 Apps

5 Klinischer Befund und diagnostische Assessments

6 Clinical Reasoning

7 Ergebnisse

7.1 Ergebnisse des Evaluationsfragebogens

7.2 Ergebnisse der Maximalkraftanalysen

8 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Fallstudie untersucht die Wirksamkeit eines digitalisierten, vollelektronischen eGym-Krafttrainingsprogramms zur Stärkung der knieumgebenden Muskulatur bei einem 60-jährigen Patienten mit chronischer VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz und daraus resultierender Knieinstabilität sowie Muskelschwäche.

  • Einsatz digitaler eGym-Technologie für gezieltes Krafttraining
  • Analyse muskulärer Defizite bei chronischer Kniegelenksinstabilität
  • Evaluation von Schmerz und Lebensqualität mittels KOOS-Fragebogen
  • Monitorisierung von Kraftzuwächsen durch objektive Maximalkraftanalysen
  • Diskussion der methodischen Limitationen und des Einflusses der Patientenperspektive

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Krafttrainingsprogramme

Einen Überblick der sechs aktuellen eGym-Trainingsprogramme, abgestimmt auf neueste sportwissenschaftliche Erkenntnisse und wirksame Trainingsmethoden/-prinzipien, gibt die Abbildung 4. Trainiert wird grundsätzlich nach dem automatischen Prozess des periodisierten Krafttrainings zur Steigerung des Trainingseffekts und zu einer effektiveren Trainingssteuerung. Dies bedeutet für den Trainierenden nach sechs Trainingseinheiten in eine andere vorgegebene Trainingsmethode für einen regelmäßigen neuen Trainingsreiz zu wechseln. Es hat sich gezeigt, dass durch eine wellenförmige Periodisierung mit vier Phasen (Phase 1-4), die Trainingspotenziale jedes Einzelnen bestmöglich ausgeschöpft werden können. Diese setzen sich aus einer Trainingsvorbereitung, dem eigentlichen Trainingsziel, einer eingebauten Trainingsvariation und nochmals einer letzten Phase des eigentlichen Trainingsziels, zusammen. Praktiziert ist das eGym-Trainingsprogramm „Muskelaufbau - negativ Training“ in Phase 2 mit folgenden Trainingsparametern: 3 Sätze, 20 Wiederholungen, 75% der Maximalkraft, 80 Sek. Belastungsdauer und 2 Min. Pause sowie einer langsamen Bewegungsausführung. Ersichtlich wird dies in Tabelle 1. Vor jeder finalen automatischen Maximalkraftmessung an den Therapiegeräten der Beinpresse, Abduktoren-/Adduktoren-Maschine sind jeweils zwei Probeversuche voraus gegangen. Ein negatives Training ist v.a. dann von Nutzen, wenn:

• Muskel-Sehnen-Verletzungen vorgebeugt und reduziert sowie die sportliche Leistungsfähigkeit gesteigert werden soll,

• bei kardiovaskulären Patienten es zu einem geringen Anstieg des systolischen Blutdrucks und der Herzfrequenz im Vergleich zu einem regulären Training kommen soll, d.h. dieses Training eignet sich besonders für ältere Menschen,

• Fortgeschrittene einen größeren Muskelzuwachs und Kraftsteigerung im Vergleich zu einem regulären Training erzielen wollen.

Die Funktionsweise eines negativen Trainings ist wie folgt zu erklären: An den Umkehrpunkten wechselt sich das Gewicht zwischen leicht und schwer ab, d.h. die negative (exzentrische) Phase ist im Vergleich zur positiven (konzentrischen) Phase erhöht. Der Fokus des Trainingsreizes wird somit in der exzentrischen Phase gesetzt und der Muskel wird durch das Nachlassen gegen Widerstand koordinationsfähiger wie auch kräftiger im Vergleich zu einem regulären Training.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abstrakt: Dieses Kapitel fasst das Studiendesign, die Zielsetzung sowie die wesentlichen Ergebnisse und die kritische Diskussion der Fallstudie kurz zusammen.

2 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung in der Sport- und Physiotherapie und stellt die medizinische Relevanz der vorliegenden Kniegelenksdiagnose dar.

3 Fall-/Problembeschreibung: Hier werden die Anamnese des Patienten und das aktuelle Fallgeschehen, einschließlich der funktionellen Beeinträchtigungen im Alltag, detailliert beschrieben.

4 Methodik/Versuchsplanung und Intervention: Dieses Kapitel erläutert das Setting, die verwendeten Messinstrumente sowie die technische Umsetzung des eGym-Trainingsprogramms und der Apps.

5 Klinischer Befund und diagnostische Assessments: Es werden die Ergebnisse der ärztlichen bzw. therapeutischen Untersuchung, der Inspektion und der spezifischen orthopädischen Funktionstests dargelegt.

6 Clinical Reasoning: Der Abschnitt beschreibt den hypothetisch-deduktiven Prozess, in dem klinische Hinweise (Cues) in systematische Hypothesen und Diagnosestellungen überführt werden.

7 Ergebnisse: Dieser Teil präsentiert die Daten aus dem Evaluationsfragebogen (KOOS) sowie die Entwicklung der Maximalkraftwerte an den eingesetzten eGym-Geräten.

8 Diskussion: Die Diskussion reflektiert kritisch die Methodik, die Grenzen der Studie aufgrund des zeitlichen Rahmens und die individuelle Patientenperspektive.

Schlüsselwörter

Chronische VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz, Knieinstabilität, Muskelschwäche, eGym-Krafttrainingsprogramm, Clinical Reasoning, KOOS-Fragebogen, Maximalkraftanalyse, Physiotherapie, digitale Trainingstherapie, exzentrisches Training, Rehabilitationswissenschaften, Bewegungseinschränkung, Genu valgum, Gelenkarthrose, Beinpresse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist eine Fallstudie, die untersucht, wie ein digitalisiertes Krafttraining mit eGym-Geräten zur Stabilisierung eines instabilen Kniegelenks bei einem Patienten mit komplexen chronischen Verletzungen beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Management chronischer Kreuzband- und Meniskusproblematiken, der Einsatz digitaler Gesundheitsanwendungen (eGym) in der Physiotherapie und das wissenschaftliche klinische Denken (Clinical Reasoning).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, durch ein digital gesteuertes, negatives Krafttraining eine Stärkung der knieumgebenden Muskulatur zu erzielen und die funktionellen Defizite des Patienten zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine prospektive Fallstudie, inklusive objektiver Maximalkraftmessungen über eGym-Geräte und subjektiver Selbsteinschätzung des Patienten mittels standardisiertem KOOS-Fragebogen.

Was wird im Hauptteil der Fallstudie behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der ausführlichen Anamnese und Befunderhebung bis hin zur methodischen Beschreibung der Intervention und deren Ergebnisauswertung im klinischen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind chronische Knieinstabilität, Muskelschwäche, eGym-Systeme, Clinical Reasoning und rehabilitative Trainingstherapie.

Wie wirkt sich die kurze Studiendauer auf die Ergebnisse aus?

Der Autor merkt an, dass der fünf-wöchige Zeitraum zu kurz war, um alle Phasen der eGym-Periodisierung zu durchlaufen, wodurch die Repräsentativität der Ergebnisse für eine breitere Population eingeschränkt ist.

Warum spielt die Patientenperspektive eine Rolle?

Die Erfassung der Patientenperspektive ist essenziell für die evidenzbasierte Therapie, um den Behandlungsplan an individuelle Bedürfnisse anzupassen und die therapierelevante Compliance sicherzustellen.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Clinical-Reasoning-Prozess am Patientenbeispiel mit chronischer VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz mittels eGym-Kraftgeräten
Hochschule
Dresden International University
Veranstaltung
Clinical Reasoning und Professionelles Handeln
Note
1,3
Autor
Tobias Speck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
42
Katalognummer
V1375100
ISBN (PDF)
9783346912732
ISBN (Buch)
9783346912749
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Clinical Reasoning chronische VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz eGym-Kraftgeräte Knieinstabilität Muskelschwäche eGym-Krafttrainingsprogramm
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Speck (Autor:in), 2019, Der Clinical-Reasoning-Prozess am Patientenbeispiel mit chronischer VKB-/HKB-/IB-Insuffizienz mittels eGym-Kraftgeräten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1375100
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Leseprobe aus  42  Seiten
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