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Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Analyse eines Cartoons der modernen Gesellschaft

Titel: Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Analyse eines Cartoons der modernen Gesellschaft

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das vorliegende Portfolio, welches im Rahmen des Seminars "Kindheit und Gesellschaft" verfasst wird, gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil thematisiert Aspekte der Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Der Begriff der Kindheit hat sich historisch betrachtet in den letzten Jahrhunderten schließlich weitgehend verändert, da sich auch die Gesellschaft samt ihrer Werte und Normen weiterentwickelt hat. Der zweite Teil untersucht einen ausgewählten Cartoon im Hinblick auf einen Aspekt der Kindheit in der modernen Gesellschaft. Der zu analysierende Aspekt bezieht sich auf die Gerechtigkeit von Bildung, indem die soziale Ungleichheit in der heutigen, modernen Gesellschaft vertiefend behandelt wird. Hierbei greifen besonders die Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu, die insofern einen Erklärungsversuch darstellen, als dass sie die ungleichen Bildungschancen erklären sollen. Zudem wird kurz auf die Bildungssprache eingegangen, dessen Kompetenz einen schulischen Erfolg maßgeblich beeinflusst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt

3. Soziale Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit

3.1 Theoretischer Hintergrund

3.2 Cartoonanalyse

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Dieses Portfolio analysiert die historische Entwicklung der Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt sowie die Auswirkungen sozialer Ungleichheit und Bildungssprache auf die Chancengerechtigkeit im institutionellen schulischen Kontext.

  • Historische Wandlung des Kindheitsbegriffs
  • Soziologische Perspektiven auf soziale Ungleichheit
  • Bedeutung der Bildungssprache für Schulerfolg
  • Kapitalsorten nach Pierre Bourdieu
  • Analyse von bildungsgerechten Aspekten in Cartoons

Auszug aus dem Buch

3.2 Cartoonanalyse

Es folgt zunächst eine kurze Beschreibung des zu analysierenden Cartoons. Der dargestellte Cartoon illustriert eine Szene in der Institution der Schule. Eine Tafel ziert die Aufschrift „Der erste Schultag“, welches den zeitlichen Rahmen des Cartoons eingrenzt. Eine Person mit einem etwas erschrockenen Gesichtsausdruck steht hinter der Tafel, vermutlich die angehende Lehrerin der neuen Schüler*innen. Im Fokus des Cartoons sind zwei erwachsene Personen, die ein Kind auf einem bestuhlten Konstrukt tragen. Die vorausgehende männliche Person (Vater) fragt: „Wo sitzen wir?“, die weibliche Person (Mutter) sagt: „Unsere USA-Cleopatra wird einmal die Kanzlei übernehmen!“. Das Kind in der Mitte auf dem „Thron“, welches eine Schultüte in den Armen hat, sagt mit herabschauendem Blick zu einer weiteren Schulanfängerin mit Schultüte in der Hand, die von ihrer Mutter begleitet wird: „Tragen deine Eltern dich nicht?!“. Der Titel des Cartoons wird unten rechts mit dem Begriff „Bildungsgerechtigkeit?!“ beschrieben.

Die Auseinandersetzung mit dem theoretischen Hintergrund hat deutlich gezeigt, wie sehr die Familie und dementsprechend der soziale Hintergrund einen Einfluss auf den schulischen Erfolg haben. Der beschriebene Cartoon zeigt deutlich, wie heterogen die Voraussetzungen des getragenen Kindes im Vergleich zu dem Kind sind, die von ihrer Mutter begleitet wird. Das Kind auf dem „Thron“, welches den königlichen Namen „Cleopatra“ trägt, soll eine mittlere bis obere soziale Schicht darstellen. Hierbei ist auch die räumlich höhere Ebene metaphorisch als „höhere Schicht“ zu betrachten. Eine familiengeführte Kanzlei, die die Tochter später übernehmen soll, verdeutlicht zudem die hohen Ressourcen der Familie. So ist anzunehmen, dass entsprechendes ökonomisches Kapital und auch das kulturelle Kapital ausreichend vorhanden sind bei Schuleintritt und zukünftig auch beständig erhalten bleiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Struktur des Portfolios, welches zunächst die theoretische Konstruktion von Kindheit beleuchtet und anschließend mittels einer Cartoonanalyse soziale Ungleichheiten im Bildungssystem untersucht.

2. Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt: Dieses Kapitel diskutiert die historische Wandlung der Kindheit vom „kleinen Erwachsenen“ zu einer eigenständigen Lebensphase und betont, dass Kindheit kein statisches Phänomen, sondern ein durch gesellschaftliche Prozesse gestaltetes Konstrukt ist.

3. Soziale Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit: Hier wird der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, Bildungssprache und schulischem Erfolg unter Rückgriff auf Bourdieus Kapitalsorten analysiert, um aufzuzeigen, wie das Bildungssystem soziale Privilegien reproduziert.

3.1 Theoretischer Hintergrund: Dieser Abschnitt erarbeitet die theoretische Grundlage zu Bildungsgerechtigkeit, Kapitalsorten und der Rolle der Bildungssprache als zentrale Faktoren für den Bildungserfolg.

3.2 Cartoonanalyse: Die Cartoonanalyse wendet die theoretischen Erkenntnisse praktisch an, indem sie bildhaft vor Augen führt, wie durch familiäre Ressourcen bedingte Differenzen den Schuleinstieg ungleich gestalten.

4. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literaturhinweise auf.

Schlüsselwörter

Kindheit, gesellschaftliches Konstrukt, soziale Ungleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Bildungssprache, Pierre Bourdieu, kulturelles Kapital, ökonomisches Kapital, schulisches Leistungsprinzip, Chancengleichheit, Reformpädagogik, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Kindheit als soziales Konstrukt und analysiert, wie soziale Ungleichheiten im Bildungskontext entstehen und durch das Schulsystem fortgeführt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf Kindheitsforschung, Soziologie der Bildung, soziale Disparitäten, Bildungssprache sowie pädagogische Konzepte zur Chancengerechtigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu reflektieren, inwiefern Kindheit gesellschaftlich konstruiert ist und wie soziale Unterschiede (Kapitalarten) bereits bei Schuleintritt die Bildungschancen von Kindern maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin/der Autor nutzt eine literaturgestützte theoretische Analyse, ergänzt durch eine qualitative Fallanalyse in Form einer pädagogischen Interpretation eines Cartoons.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Abschnitte: die historische Definition von Kindheit als Konstrukt und die soziologische Analyse von Bildungsgerechtigkeit, wobei Bourdieus Kapitalsortentheorie zentral eingesetzt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe umfassen soziale Ungleichheit, kulturelles Kapital, Bildungssprache, Kindheitskonstruktion und Bildungsgerechtigkeit.

Welche besondere Bedeutung hat der Name „Cleopatra“ im Cartoon?

Der Name symbolisiert im Kontext der Analyse einen hohen sozialen Status und herrschaftliche Ambitionen, die der Familie zugeschrieben werden und ein bewusstes Abheben von anderen Kindern darstellen.

Warum wird die „Bildungssprache“ als so wichtig hervorgehoben?

Bildungssprache ist ein entscheidendes, oft unbewusst vermitteltes Werkzeug, das über akademischen Erfolg entscheidet; Kinder ohne Zugang zu dieser Varietät sind laut Arbeit strukturell benachteiligt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Analyse eines Cartoons der modernen Gesellschaft
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Veranstaltung
Kindheit und Gesellschaft
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1375310
ISBN (PDF)
9783346911346
ISBN (Buch)
9783346911353
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kindheit konstrukt analyse cartoons gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt. Analyse eines Cartoons der modernen Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1375310
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Leseprobe aus  14  Seiten
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