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Theorie der Isotopie in Verbindung mit DaF/DaZ

Titel: Theorie der Isotopie in Verbindung mit DaF/DaZ

Hausarbeit , 2020 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Isotopiekonzept in Verbindung mit Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache oder Fremdsprache. Die Arbeit zeigt den Ursprung und die Definition des Konzeptes auf und verweist auf Probleme.

Durch den stetigen Kulturwandel, sind Mitbürgerinnen und Mitbürger mit einem Migrationshintergrund aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Durch die neue sprachliche Aneignung, die entweder im Heimatland oder auch erst in Deutschland stattfindet, kommen neue Herausforderungen auf diese Personen zu. Deutsch als Zweitsprache ist auf Grund der Flüchtlingswelle und einem internationalen Deutschland immer präsent. Jede Sprache erfordert die Erstellung von kohärenten Bezügen, die je nach Muttersprache unterschiedlich aussehen. Somit müssen sich die Personen, die Deutsch neu erlernen, mit den linguistischen Strukturen auseinandersetzten. Dies bedeutet, dass man Sinninhalte nur durch Beziehungen zwischen Sätzen herstellen kann. Kohäsive Verbindungsmittel an der Textoberfläche geben hierbei Aufschluss und stellen die Textkohärenz dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ursprung und Definition des Isotopiekonzeptes

2.1 Probleme des Isotopiekonzeptes

3 DaF/DaZ

3.1 Definitionen

3.2 Beispiel

3.3 Probleme/ Vorteile für Personen mit DaF/DaZ durch das Isotopiekonzept

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das linguistische Isotopiekonzept nach Algirdas J. Greimas und dessen Anwendbarkeit zur Erleichterung der Textkohärenz für Menschen, die Deutsch als Fremd- (DaF) oder Zweitsprache (DaZ) erlernen.

  • Historische Herleitung und theoretische Grundlagen des Isotopiekonzeptes.
  • Strukturalistische Textanalyse und Identifikation von Isotopieebenen mittels Seme und Lexeme.
  • Analyse eines Beispielgedichts zur praktischen Anwendung des Konzepts.
  • Diskussion der Potentiale und Schwierigkeiten des Isotopiekonzepts für DaF/DaZ-Lernende.

Auszug aus dem Buch

Ursprung und Definition des Isotopiekonzeptes

Der Begriff Isotopiekonzept wird meist in Verbindung mit Algirdas Julien Greimas aufgegriffen. Algirdas Julien Greimas ist ein litauisch- französischer Sprachwissenschaftler. Dieser führte mit dem Sprachwissenschaftler Francois Rastier den Begriff Isotopie in Kombination mit strukturaler Semantik erstmals 1966 in seinem Buch „Semantique Structurale“ ein. Das Isotopiekonzept gehört somit zum großen Bereich der Textlinguistik. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Griechischen „isos topos“ und bedeutet „derselbe Ort/Ebene“. Der Begriff Isotopie wurde von Greimas eingeführt um eine genauere Beschreibung für den Begriff der semantischen Kohärenz einzuführen (vgl. Bak 1994: 7).

„Isotopie, verstanden als ein Schlüsselbegriff für den Übergang von der lexikalischen Semantik zur Textsemantik, beschreibt diejenige semantische Struktur, durch die eine Folge von Lexemen eine ganzheitliche, textuelle Bedeutung erhält“ (Bak 1994: 7). Nach Greimas handelt es sich also bei einer Isotopie um einen semantischen Ansatz, bei dem die semantische Textstruktur mittels lexikalischer Indikatoren transparent gemacht werden. Ein Text lässt sich auf Grund dessen in Isotopieebenen einteilen. Wichtig hierbei ist, dass eine Isotopie zwei Einheiten umfasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Sprachaneignung im Kontext von Migration und Erläuterung der Forschungsfragen zur Textkohärenz.

2 Ursprung und Definition des Isotopiekonzeptes: Theoretische Grundlegung des Konzepts sowie Darstellung seiner methodischen Anwendung in der Textlinguistik.

2.1 Probleme des Isotopiekonzeptes: Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Anwendbarkeit und den theoretischen Unzulänglichkeiten des Modells.

3 DaF/DaZ: Einordnung der Begrifflichkeiten Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache in einem gesellschaftlich diversen Kontext.

3.1 Definitionen: Differenzierung zwischen den Lernkontexten von DaF und DaZ.

3.2 Beispiel: Praktische Anwendung des Isotopiekonzepts am Gedicht „Die Frau mit der Reiherfeder“ von Joachim Ringelnatz.

3.3 Probleme/ Vorteile für Personen mit DaF/DaZ durch das Isotopiekonzept: Evaluation der Möglichkeiten, mittels Isotopieanalysen den Kern von Texten für Lernende zugänglicher zu machen.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des Konzeptes unter Berücksichtigung der sprachlichen Voraussetzungen von Lernenden.

Schlüsselwörter

Isotopiekonzept, Textlinguistik, Semantik, Textkohärenz, DaF, DaZ, Sprachaneignung, Strukturale Semantik, Semanalyse, Lexeme, Seme, Migrationshintergrund, Inhaltsanalyse, Greimas, Rastier.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des linguistischen Isotopiekonzepts nach Greimas, um die Textkohärenz und damit das Verständnis von Texten für Deutschlernende zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die strukturalistische Textanalyse, die Definition semantischer Einheiten sowie die Herausforderungen des Sprachverstehens im Kontext von DaF und DaZ.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu erörtern, ob und wie das Isotopiekonzept dazu beitragen kann, Menschen mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache bei der Erschließung komplexer Texte zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Fundierung mit einer strukturalanalytischen Methode angewandt, konkret die Zerlegung von Texten mittels Isotopieebenen nach Rastier und Greimas.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Einführung in das Konzept, die Darstellung der DaF/DaZ-Problematik sowie eine praktische Fallstudie anhand eines Gedichts von Joachim Ringelnatz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Isotopie, Textkohärenz, Semantik, Sprachendifferenzierung und Strukturaneinheiten charakterisiert.

Warum ist das Vorwissen des Lesers für das Isotopiekonzept laut der Analyse so entscheidend?

Das Konzept setzt voraus, dass der Leser semantische Verknüpfungen (z.B. zwischen "bleicher Haut" und "Schönheit") kulturell einordnen kann, was Lernenden ohne entsprechende Vorerfahrung erschwert wird.

Inwiefern bietet die Analyse der Adjektive eine Hilfestellung für DaF/DaZ-Lernende?

Die Autorin stellt fest, dass durch die Fokussierung auf Adjektive und deren Zuordnung zu Semen der inhaltliche Kern komplexer Texte schneller und systematischer erschlossen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theorie der Isotopie in Verbindung mit DaF/DaZ
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Germanistik)
Veranstaltung
Proseminar Sprachwissenschaften: Textkohärenz
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1375334
ISBN (PDF)
9783346911247
ISBN (Buch)
9783346911254
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DaF DaZ Isotopiekonzept Textkohärenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Theorie der Isotopie in Verbindung mit DaF/DaZ, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1375334
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Leseprobe aus  14  Seiten
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