Diese Arbeit widmet sich dem wachsenden Interesse an Nachhaltigkeit in der Gesellschaft und den Unternehmen. Im Zentrum der Untersuchung steht der Missbrauch des Begriffs "Nachhaltigkeit" durch Greenwashing und die anschließende Untersuchung von Zertifizierungsmaßnahmen zur Minimierung dieser Praxis. Das Ziel ist es, eine fundierte Handlungsempfehlung zur praktischen Implementierung von Nachhaltigkeits-Zertifizierungen in Unternehmen zu erarbeiten. Die Arbeit ist in vier Hauptteile gegliedert: Einführung in die Thematik, Definition der Schlüsselbegriffe, Untersuchung von Zertifizierungen und ihrer Potenziale sowie die Ausarbeitung einer Handlungsempfehlung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Ziel der Arbeit
- Aufbau der Arbeit
- Theoretische Grundlagen
- Definition Nachhaltigkeit
- Definition Zertifizierung
- Nachhaltigkeitszertifizierungen
- DIN EN ISO 140017
- EMAS
- ZNU-Standard
- DIN EN ISO 26000
- Empfehlung für die praktische Implementierung
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Nachhaltigkeitsmanagement und Zertifizierung, insbesondere mit den Möglichkeiten von Nachhaltigkeits-Zertifizierungen, Accountings, Reportings und Audits. Das Ziel ist es, die Gefahr von Greenwashing durch ausgewählte Nachhaltigkeits-Zertifizierungen einzudämmen und eine Empfehlung für die praktische Implementierung zu entwickeln.
- Definition und Bedeutung von Nachhaltigkeit im Kontext von Unternehmen
- Analyse verschiedener Nachhaltigkeitszertifizierungen und deren Anwendungsmöglichkeiten
- Bewertung der Vor- und Nachteile der einzelnen Zertifizierungen
- Erstellung einer Handlungsempfehlung für die praktische Implementierung von Nachhaltigkeitszertifizierungen
- Einbezug des Greenwashing-Problems und dessen Einfluss auf die Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitsinitiativen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in die Thematik ein und beleuchtet die Problemstellung, das Ziel der Arbeit und den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 definiert die zentralen Begriffe Nachhaltigkeit und Zertifizierung, um eine gemeinsame Basis für die Analyse zu schaffen. Kapitel 3 stellt verschiedene Nachhaltigkeitszertifizierungen vor, analysiert deren Vorteile und Nachteile und entwickelt eine Handlungsempfehlung für die praktische Implementierung.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsmanagement, Zertifizierung, Greenwashing, DIN EN ISO 140017, EMAS, ZNU-Standard, DIN EN ISO 26000, Accountings, Reportings, Audits, Implementierung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Greenwashing im Unternehmenskontext?
Greenwashing bezeichnet den Versuch von Unternehmen, sich durch Marketingmaßnahmen ein umweltfreundliches Image zu geben, ohne entsprechende nachhaltige Maßnahmen tatsächlich umzusetzen.
Welche Zertifizierungen unterstützen ein effektives Nachhaltigkeitsmanagement?
Wichtige Standards sind die DIN EN ISO 14001, EMAS (Eco-Management and Audit Scheme), der ZNU-Standard und die DIN EN ISO 26000 für gesellschaftliche Verantwortung.
Was ist der Unterschied zwischen ISO 14001 und EMAS?
ISO 14001 ist ein weltweit anerkannter Standard für Umweltmanagementsysteme, während EMAS ein EU-weites System ist, das über ISO hinausgeht und eine öffentliche Umwelterklärung fordert.
Welche Rolle spielen Audits im Nachhaltigkeitsprozess?
Audits dienen der Überprüfung, ob die festgelegten Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele erreicht wurden und ob das Managementsystem den Standards entspricht.
Warum ist ein transparentes Reporting wichtig?
Ein ehrliches Reporting schafft Vertrauen bei Stakeholdern und schützt das Unternehmen vor dem Vorwurf des Greenwashings.
- Arbeit zitieren
- Stephanie Schubert (Autor:in), 2023, Effektives Nachhaltigkeitsmanagement. Potenziale und Praxis von Zertifizierungen, Accounting, Reporting und Audits, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1375592