Die Auszubildende Susi S. ist 19 Jahre alt und hat eine abgeschlossene Fachoberschulreife. Frau S. befindet sich am Anfang des zweiten Ausbildungsjahres.
Frau Schmidt zeigte bisher gute Leistungen im Betrieb sowie in der Berufsschule.
Sie ist sehr beliebt bei den Kollegen und erledigt die Ihr aufgetragenen Aufgaben mit großem Interesse.
Im Rahmen Ihrer Ausbildung befindet sich Frau Schmidt gerade in der Buchhaltung.
Die Ihr dort aufgetragenen Aufgaben sind Ihr bereits bekannt.
Um Störungen zu vermeiden findet die Unterweisung an meinem Arbeitsplatz statt. Meine Kollegen habe ich gebeten mir keine Telefonate durchzustellen und auch sonstige Störungen von mir bis zum Ende der Unterweisung fernzuhalten.
Inhaltsverzeichnis
1.Ramenbedingungen
1.1. Adressatenanalyse
1.2. Ort der Unterweisung
1.3. Unterweisungszeitpunkt und Dauer
1.4. Arbeitsmittel
2.Didaktische Analyse
2.1. Thema der Unterweisung
2.2. Formulierung des Lernziels
2.3. Umsetzung von Schlüsselqualifikationen
2.4. Gliederung in Lernabschnitte
3.Methodische Analyse
3.1. Methode der Unterweisung
3.2. Arbeitsmittel
3.3. Rolle des Ausbilders und des Auszubildenden
4.Ablauf der Unterweisung
5.Lernerfolgskontrolle
Zielsetzung und Themen der Unterweisung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Planung einer berufspraktischen Unterweisung für Auszubildende im Bereich der Bürowirtschaft. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie ein Auszubildender methodisch angeleitet werden kann, um eine Eingangsrechnung eigenständig auf ihre sachliche und rechnerische Richtigkeit zu prüfen.
- Strukturierung einer betrieblichen Unterweisungseinheit
- Didaktische Aufbereitung komplexer Buchhaltungsprozesse
- Anwendung der fragend-entwickelnden Methode in der Ausbildung
- Vermittlung von Kontrollmechanismen bei der Rechnungsprüfung
- Förderung der Selbstständigkeit und Handlungskompetenz von Auszubildenden
Auszug aus dem Buch
3.3. Rolle des Ausbilders und des Auszubildenden
Ich werde lediglich das Interesse des Auszubildenden wecken und gebe Hilfestellungen, wenn die Auszubildende nicht mehr weiter weiß. Durch meine gezielten Fragen ,,entlocke" ich ihr die Antworten und rege sie zum Nachdenken an. Frau Schmidt soll weitestgehend selbständig die Aufgabe lösen.
4. Ablauf der Unterweisung
Methode: Lehrgespräch / Fragend-entwickelnde Methode
Frau Schmidt wird freundlich von mir begrüßt, ich erläutere Ihr das Thema der heutigen Unterweisung und versuche eine lockere Atmosphäre zu schaffen.
Ich frage die Auszubildende nach den Vorkenntnissen aus der letzten Abteilung um Ihren Wissensstand zu erfahren.
a. Vorbereitung und Motivieren
Während unseres Gespräch lege ich Frau Schmidt die Unterlagen zurecht die Sie während der heutigen Unterweisung braucht. Da ich aus unserem kurzen Vorgespräch heraus gehört habe welche Themen Sie in der Abteilung davor hatte, kann ich Frau Schmidt mit der Unterweisung,, Eingangsrechnung bearbeiten‘‘ helfen, Sachverhalte aus vorigen Unterweisungen besser zu verstehen ( Motivation ). Ich werde Ihr die Wichtigkeit einer Eingangsrechnung erläutern und hoffe somit Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration zu erhalten.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Ramenbedingungen: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe der Auszubildenden, den zeitlichen Rahmen sowie die benötigten Arbeitsmittel für die Unterweisung.
2.Didaktische Analyse: Hier wird das Thema der Unterweisung festgelegt und in fachliche Lernziele sowie Schlüsselqualifikationen unterteilt.
3.Methodische Analyse: Dieses Kapitel begründet die Wahl des Lehrgesprächs als Unterrichtsmethode und beschreibt die Rollenverteilung zwischen Ausbilder und Auszubildenden.
4.Ablauf der Unterweisung: Der praktische Durchführungsprozess wird in die Phasen Vorbereitung, Erarbeitung und Festigung gegliedert.
5.Lernerfolgskontrolle: Der Abschluss bildet die Evaluierung des Lernerfolgs durch die eigenständige Anwendung des Gelernten auf weitere Rechnungsbeispiele.
Schlüsselwörter
Unterweisung, Auszubildende, Eingangsrechnung, Rechnungsprüfung, Lehrgespräch, Buchhaltung, Lernziele, Didaktik, Methodik, Fachkompetenz, Schlüsselqualifikationen, Lernerfolgskontrolle, Ausbilder, Bürokauffrau, Sachprüfung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterweisungsprobe?
Die Arbeit dokumentiert den strukturierten Ablauf einer betrieblichen Unterweisung für angehende Bürokaufleute im Bereich der sachlichen und rechnerischen Prüfung von Eingangsrechnungen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Adressatenanalyse, der didaktischen Zielformulierung, der methodischen Durchführung und der abschließenden Erfolgskontrolle.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Eingangsrechnungen selbstständig und fehlerfrei unter Berücksichtigung steuerrechtlicher Vorgaben zu prüfen.
Welche Lehrmethode kommt zum Einsatz?
Der Ausbilder nutzt das Lehrgespräch in Kombination mit der fragend-entwickelnden Methode, um die Auszubildende aktiv zur Problemlösung anzuregen.
Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?
Der Hauptteil behandelt die Vorbereitung der Unterlagen, die Vermittlung der Prüfkriterien (z.B. Steuernummer, MwSt., Zahlungsziel) und die schrittweise Durchführung am praktischen Beispiel.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Eingangsrechnung, Rechnungsprüfung, Lehrgespräch, didaktische Analyse und Lernzielerarbeitung.
Warum wird der Eingangsstempel bei der Rechnungsprüfung thematisiert?
Der Eingangsstempel dient als Dokumentationsnachweis für die Buchhaltung, um den Zeitpunkt des Rechnungseingangs rechtssicher festzuhalten.
Welche Rolle spielt die Steuernummer laut dieser Unterweisung?
Seit dem 1. Juli 2002 müssen Rechnungen zwingend die Steuernummer enthalten, damit der Vorsteuerabzug beim Finanzamt ordnungsgemäß abgewickelt werden kann.
- Quote paper
- Dirk Born (Author), 2003, Eingangsrechnung prüfen, Lehrgespräch (Unterweisung Einzelhandelskaufmann/-frau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13755