Vom Realen zum Symbolischen. Ist der Roman "Los de abajo" von Mariano Azuela realistisch?


Hausarbeit, 2004

21 Seiten, Note: 3,0


Leseprobe

Inhalt

I. Einleitung

II. Was ist Realismus?

III. „So wie es ist“
3.1. Orte
3.2. Zeit
3.3. Personen
3.4. Handlung
3.5. „realer Realismus“ nach Griffin

IV. Widerspiegelung oder teoría del reflejo
4.1. Handlung
4.2. Personen

V. Nicht realistische Elemente im Roman: Allegorische Funktion

VI. Schlussfolgerung und Beantwortung der Frage

Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Die lateinamerikanische Literatur entsteht durch ihre Geschichte, dem Wunsch nach nationaler und auch sozialer Befreiung. Diese Ereignisse sind fest mit der sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung des Volkes verknüpft.1

Romane, die in den zwanziger Jahren entstanden sind, sind überwiegend novelas criollas, die sich durch den Versuch, ihrer Kultursubstanz2 literarisch Ausdruck zu verleihen, charakterisieren. Nach diesem Entwicklungsschritt erkennt man, dass die Romane auch soziale und sozialistische Ansätze vorweisen.3 Während der Zeit der novela criolla gewinnt der mexikanische Revolutionsroman an großer Bedeutung. Es entwickelt sich ein Roman, der autobiographische und biographische Elemente aufweist und das Leben in Mexiko beschreibend-kostumbristisch4 darstellt. Diese Darstellungsweise geht später zum kritischen Realismus über.5 Genau in dieser Zeit entsteht einer der bekanntesten mexikanischen Revolutionsromane, Los de abajo von Mariano Azuela. Die Idee, über die Revolution aus der Sicht des Volkes zu schreiben ist ein lang gehegter Wunsch Azuelas.

Obwohl dieser so bedeutsam für die Zeit der Revolution ist, sind sich die Literaturwissenschaftler nicht einig, ob dieser Roman als realistisch oder nicht-realistisch bezeichnet werden kann.

Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten der Definition des Realismus: zum einem die sozialistisch-marxistisch orientierte Definition nach Lukács, auf die sich auch Dessau in seinem Werk „Der mexikanische Revolutionsroman“ bezieht, zum anderen die mögliche Auslegung nach Griffin, Leal und Richardson, welche sich auf die „Realität“ bzw. „Nicht Realität“ im Werk Azuelas beziehen. In der folgenden Arbeit möchte ich mich nicht konkret auf eine bestimmte Begriffsbestimmung festlegen, sondern versuchen beide Seiten zu beleuchten.

Wie realistisch bzw. inwieweit ist also der Roman Los de abajo realistisch? Diese Fragen sollen nun in der anschließenden Arbeit beantwortet werden. Um die Frage beantworten zu können werde ich im Folgenden versuchen, eine Definition des Begriffes Realismus zu geben. Hierbei werde ich die oben genannten Auslegungen des Realismus nach Lukács, sowie die von Griffin berücksichtigen. Den Terminus werde ich später in folgende Punkte aufteilen: „So wie es ist“, hier soll die Realität Azuelas und seine Beteiligung an der mexikanischen Revolution und der damit verbundene Bezug auf das Buch dargestellt werden. Was also hat Azuela von seinen Erfahrungen, Eindrücken etc. übernommen? Was ist wirklich geschehen? Ebenso möchte ich mich dem Punkt „Widerspiegelung“ widmen, hierbei soll untersucht werden ob Realität und Fiktion adäquat sind und ob, wenn fiktive Elemente vorkommen, diese trotzdem realistisch erscheinen. Inwieweit kann man also von Stimmigkeit sprechen? Des weiteren soll geklärt werden ob der Roman die sozialbedingte Gesellschaft widerspiegelt und ob so eine objektive Konstruktion vorhanden ist. Darauf folgend soll nachgeprüft werden ob „Nicht – realistische Elemente“ vorkommen und ob diese Elemente auch allegorische Funktion beinhalten. Den Abschluss bildet die Zusammenfassung dieser Arbeit und die damit verbundene Frage: Wie realistisch ist der Roman Los de abajo von Mariano Azuela?

II. Was ist Realismus?

Zunächst soll nun der Schlüsselbegriff dieser Arbeit – Realismus – zu definieren versucht werden. Hierbei wird man aber sogleich mit der ersten Problematik konfrontiert. Obwohl der Begriff Realismus mehrfach pauschalisiert wird, ist eine Definition in der Literaturwissenschaft sehr problematisch.

Schlägt man in einem normal gebräuchlichen Nachschlagewerk den Begriff Realismus (lat. res: Sache, Wirklichkeit) nach, findet man Erklärungen und Definitionen wie zum Beispiel: „Wirklichkeits-, Tatsachensinn; wirklichkeitsgetreue Darstellungsweise“6. Obwohl immer wieder versucht worden ist, eine fundierte Begriffsbestimmung festzulegen, wird Realismus eher immer noch als Pauschalbegriff von literarischen und künstlerischen Werken bezeichnet7. Im Metzler Band Grundbegriffe der Literaturwissenschaft werden zwei verschiedenen Sichtweisen dargestellt. Zum einen bezieht sich der Begriff insbesondere auf die aktuelle Zeit und reflektiert demgemäß soziale, ökonomische, politische und ideologische Zeiterscheinungen. Ebenso werden die Zusammenhänge von gesellschaftlichen und individuellen Daseinsformen aufgezeigt. Exakte und detailgenaue Angaben von Zeit und Raum sowie die Differenzierung der Personen aus psychologischer Sicht und die „Wirklichkeit als eine dynamische, durch sinnliche Erfahrungen, bestimmte Perspektiven, usw. gebildete Kategorie und nicht als statische Gegebenheit“8 sind maßgebend. Die andere mögliche Auslegung benennt Realismus als eine künstlerische Darstellungsweise, die sich am Beispiel der Wirklichkeit veranschaulicht und versucht, diese naturgemäß und überzeugend darzustellen. Nach Wellek bedeutet Realismus „...die objektive Darstellung der zeitgenössischen sozialen Wirklichkeit“.

Das Problem einer Definition des Realismus liegt ausschließlich daran, eine eindeutige Begriffsbestimmung für den Terminus Wirklichkeit zu finden, da „Konstruktionsformen, Wahrnehmungen und Definitionen von Wirklichkeit einem ständigen Wandel unterworfen sind“9.Die Bedeutung eines realistischen Textes besteht darin, dass dieser mit der jeweiligen Realitätsauffassung des Lesers übereinstimmt. Ausnahmslos streben die Vertreter den sogenannten Realismus-Effekt an. Dieser Effekt ruft den Eindruck ausgeprägter Wirklichkeitsnähe und Lebensechtheit der fiktiven Welt hervor. Seit dem Mittelalter bis zur heutigen Zeit hat sich die Definition des Realismus-Begriffes ständig gewandelt. Im Mittelalter gilt er als „Terminus für die Realität der Universalien außerhalb des Denkens“. Nach der Revolution im Jahre 1848 gilt ein realistischer Roman nur als anti-romantisch, kurze Zeit später jedoch definierte man Realismus als „die möglichst objektive Vorstellung der ideologisch sehr unterschiedlich definierten Wirklichkeit“. Im 19. Jahrhundert werden Naturalismus und Realismus zusammengefasst und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist er in der Literaturwissenschaft als Epochenbegriff etabliert. In den 30er Jahren schlägt Georg Lukács einen „marxistisch orientierten Realismus als Norm vor“, der einen bürgerlichen und kritischen Realismus umfasst. Lukács vertritt die Auffassung, dass sich aus der korrekten Erfassung der gesellschaftlichen Widersprüche eine sich ständige entwickelnden Totalität schaffen lässt. Auf Lukács und seine Auslegung in Bezug auf die Wiedergabe der Realität und den sogenannten Begriff der Totalität werde ich in der folgenden Arbeit noch genauer eingehen. Andere Vertreter wie zum Beispiel Brecht entwickeln darauf „ein modernistisches Konzept eines tieferen und unkonventionellen Realismus“, wobei sie Darstellungstechniken wie den Bewusstseinsstrom und die Montage befürworten. Die Bedeutsamkeit von Details in einem literarischen Werk des Realismus erwähnt Jakobson zum ersten Mal in seinem Beitrag über den Realitäts-Effekt im Jahre 1968, später greift dies auch Barthes auf.10

Um meine Arbeit über den Roman Los de abajo von Mariano Azuela schlüssig gestalten zu können, werde ich nun hier den Terminus in den wirklichkeitsreflektierenden Aspekt „So wie es ist“ und in den Punkt „Widerspiegelungstheorie“ aufgliedern, später auf die nichtrealistischen Elemente eingehen.

III. „So wie es ist“

In diesem Punkt meiner Arbeit soll aufgezeigt werden, was Mariano Azuela in der Zeit der Revolution erlebt hat und was er letztendlich in seinen Roman übernommen hat. Was ist wirklich geschehen und „wie es gewesen ist“ in der Zeit von 1911 –1915?

Die Idee, über die Revolution aus der Sicht des Volkes zu schreiben, ist ein lang gehegter Wunsch Azuelas. „Seit die Bewegung mit Madero begann, fühlte ich ein großes Verlangen, mit den echten Revolutionären – nicht denen mit den schönen Reden, sondern denen mit Gewehren – zusammenzuleben, ein unschätzbarer Stoff für die Komposition dieses Buches“12 Azuela selbst verfolgt den Verlauf der Revolution mit großem Interesse, bis ihm die Möglichkeit geboten wird, aktiv daran teilzunehmen; dies ist im Juli 1914, als Lagos durch Villa eingenommen wird.13 Im Oktober des selben Jahres nimmt er das Angebot als Militärarzt im Range eines Oberleutnants zu dienen, an und stößt zu Julián Medinas Truppen. Bis zum Jahr 1916 hält er sich, mit dem Ziel, die carrancistas zu schlagen, bei dieser Truppe auf.

3.1. Orte

Bei folgendem Punkt soll der Weg Azuelas durch Mexiko mit den Truppen Medinas geschildert werden, um einen Vergleich mit dem Roman Los de abajo anstellen zu können.

Nachdem sich Azuela den Truppen Medinas angeschlossen hat, ziehen diese unter Druck der carrancistas weiter nach Guadalajara. Zu dieser Zeit erzählt Medina Azuela viele seiner Revolutionsabenteuer.14 Durch den Druck von Obregón ziehen die Truppen nach Lagos de Moreno und dann weiter nach Aguascalientes.15 Bei dem Versuch, Guadalajara wieder einzunehmen befindet sich Azuela gerade in Tepatitlán. Kurze Zeit später wird der führender Kommandeur, Manuel Caloca, stark verwundet und zu Azuela nach Tepatitlán gebracht. Auch hier finden die Truppen keine Ruhe und werden erneut gezwungen weiterzuziehen. Abermals suchen die Truppen Schutz, diesmal in der Schlucht von Juchipila, dort werden sie jedoch von Föderalisten überrascht.16 Von der Schlucht aus ziehen die Männer weiter Richtung Calvillo und später nach Aguascalientes. An diesem Punkt tauchen ersten Differenzen der Kritiker auf, laut Richardson reist Azuela allein weiter nach Chihuahua,17 laut Leal aber nach Limón und später nach Aguascalientes.18

Wenn man nun den Weg Azuelas mit dem von Demetrio Macias und seiner Männer vergleicht, lassen sich Gemeinsamkeiten erkennen. Eine Reflektion der Wirklichkeit ist eindeutig festzustellen.19

Azuelas Weg: Guadalajara → Lagos de Moreno → Aguascalientes → Tepatitlán → Juchipila (Schlucht von Juchipila) → Calvillo/ Jalpa → (Limón/) Aguascalientes → Chihuahua → Ciudad Juarez → El Paso.

Demetrio Macias´ Weg: Limón → Fresnillo → Zacatecas → Moyahua → Cuquío → Tepatilán → Lagos de Moreno → Aguascalientes → Juchipila.20

Gegenwärtig lässt sich erkennen, dass wichtige Orte, wie zum Beispiel Tepatitlán, Aguascalientes oder Juchipila im Roman wirklichkeitsbezogen sind. Ausnahmslos existieren diese Städte, Dörfer und rancheros wirklich und sind somit keine vom Autor intendierten fiktiven Elemente. Es zeigt sich, dass der Autor einen Grossteil des zurückgelegten Weges mit den Truppen in seinen Roman übernommen hat. Ein besonderes Augenmerk fällt hier auf den Ort Juchipila bzw. die Schlucht von Juchipila. Der Autor selbst hat schon an einem Kampf in der Schlucht von Juchipila teilgenommen. „We were ambushed by a group of carrancistas at the bottom of the canyon. But Caloca´s men were excellent horsemen, among whom were many mountaineers, and they easily were able to get out of the trap and defeat the enemy….”21 In dieser Schlucht beginnt und endet gleichzeitig auch das „Heldenleben“ von Demetrio Macias. Darauf werde ich in den folgenden Punkten näher eingehen.

3.2. Zeit

Durch die Tatsache, dass nur wenige Zeitangaben im Roman genannt werden, scheint es unmöglich zu sein eindeutig festzustellen, in welcher Zeitspanne sich der Roman abspielt. Durch vereinzelte Angaben, lässt sich eine chronologische Folge erkennen, die mit der Geschichte der mexikanischen Revolution übereinstimmen.

Die Handlung des Romans beginnt im Juli/ Juni 1913.22 Zu Beginn des ersten Teils von Los de abajo existieren statt genauen Zeitangaben, nur unbestimmte Angaben „...se quedó dormido... Demetrio despertó sobresaltado“23 , „...durmieron los veinticinco hombres.. .hasta que la señal del cuerno los hizo despertar“24. Verfolgt man diese Angaben, lässt sich erkennen, dass es sich hier um eine Zeitspanne von ca. einer Woche handelt. Den Zeitablauf nachzuvollziehen wird zunehmend schwieriger „...pasó una semana, quinze días...“25. Erst am Ende des ersten Kapitels wird eine feste geschichtliche Begebenheit erwähnt, die Schlacht um Zacatecas am 23.06.1914. Dieses Datum wird nicht explizit genannt, das Ereignis wird hier durch eine der Romanfiguren beschrieben26. Demzufolge ist eine zeitlich genaue Einordnung möglich.

Der zweite Teil beginnt abermals mit ungenauen Angaben. Später jedoch stellt Azuela eine Verbindung zur Realität her, die Männer von Medina übernachten auf einer kleinen Ranch in der Nähe von Tepatitlán, wo sich der Autor selbst im Juni 1915 auf einem rancho bei Tepatitlán aufgehalten hat. Kurz darauf reflektiert Azuela durch die Schilderung der Zugfahrt nach Aguascalientes „...a tomar el tren de Aguascalientes“27 noch einmal die Wirklichkeit. Dieser Teil umfasst die Zeitspanne von Juni 1914 bis zur Konvention von Aguascalientes im Oktober 1914.28

Der dritte Teil von Los de abajo beginnt mit einer sehr konkreten Zeitangabe, die durch den Brief von Luis Cervantes an Venancio „El Paso, Tex., mayo 16 de 1915“ 29, jedoch keinen Zusammenhang mit der Wirklichkeit aufweisen kann. Im zweiten Kapitel wird erneut ein konkretes geschichtliches Ereignis, die Niederlage Villas bei Celaya gegen Obregón, beschrieben als „...una detallada relación de la tremanda derrota de Villa en Celaya.“30 Die zeitliche Einordnung der Schlacht bei Celaya31 ist daher ohne weiteres möglich. Nach diesem historisch belegten Datum findet man keine weiteren Angaben, die eine Verbindung zu Realität herstellen. Die Schlussszene weist dennoch einen Bezug zur Realität auf. Als Azuela zusammen mit Manuel Caloca im Juni/ Juli 1915 von carrancistas überrascht wird, fällt er die Entscheidung, dass dieser Kampf als Schlussszene in seinem Roman dienen soll. „Con Caloca en agarillas, una partida de carrancistas nos sorprendió en el fondo del canyón, pero como toda la gente del coronel era de serranos y caballistas magnifícos, con facilidad se apoderaron de las alturas y pronto pusieron en fuga al enemigo. Yo, entretanto, al amparo de un convachón abierto en la peña viva, tomaba apuntes para la escena final de la novela apenas comenzada.” 32

Es sind nicht viele Zeitangaben der mexikanischen Revolution übernommen worden, dennoch ist eine chronologische Abfolge erkennenbar, die mit der Realität übereinstimmt.

3.3. Personen

In diesem Punkt werde ich mich ausschließlich den Kritikern Richardson, Leal und Griffin zuwenden. Es ist schwer eine konkrete Aussage darüber zu treffen, ob die Protagonisten des Romans wahre Personen repräsentieren. Gegenwärtig werde ich mich nur auf die wichtigsten Figuren in Los de abajo beziehen, Demetrio Macias, Luis Cervantes, Anastasio Montañes, El Güero Magarito, La Pintada und Camila.

Insgesamt sind sich die oben genannten Literaturwissenschaftler einig, dass es sich in Los de abajo um einen realistischen Roman handelt. Dennoch sind sie unterschiedlicher Auffassungen, ob alle Figuren wahre Personen der Revolution wiederspiegeln. Griffin schreibt in seiner Arbeit: „Azuela maintains that many people of the characters of Los de abajo were modelled upon real people he observed during the Revolution.“33 Dieser Meinung sind auch Leal und Richardson. Demnach basieren die Charaktere auf Personen, die Azuela während der Zeit in Medinas Truppen kennen gelernt hat oder von denen ihm authentisch erzählt worden ist.

Nach Richardson basiert die Figur des Protagonist Demetrio Macias auf der Person des führenden Kommandeurs der Medina Truppe, Manuel Caloca. Griffin wiederum meint, dass Macias ein Produkt der Fantasie Azuelas ist. „Si yo me hubiera encontrado entre los revolucionarios un tipo de la talla de Demetrio Macias, lo habria seguido hasta la muerte!“34 Leal ist der Auffassung, dass Macias eine Mischung aus mehreren Offizieren darstellt, wobei Manuel Caloca das Hauptgerüst der zentralen Gestalt bildet. Schon hier ist zu erkennen, dass die Ansichten der Kritiker nicht übereinstimmen. Grundsätzlich ist festzustellen, dass Manuel Caloca hier das Gerüst von Demetrio Macias bildet. Luis Cervantes spiegelt nach Auffassungen der Kritiker den Sekretär von Medina, Francisco M. Delgado wider.35 Auch bei Anastacio Montañes ist man sich einig, dass dieser ein Helfer und Freund von Medina war. Im Falle der oben genannten Personen handelt es sich laut Dessau auch hier um Romanfiguren, die durchaus realistisch sind. Obgleich spalten sich die Meinungen bei den Figuren La Pintada und El Güero Magarito.

Auf Dessau und die jeweiligen Romanfiguren werde ich in den folgenden Punkten näher eingehen. Die Basis von La Pintada stellt eine Geliebte bzw. Begleitung eines Kommandeurs dar. Auch bei El Güero Magarito fügen sich die Meinungen, hierbei handelt es sich um einen bösartigen und übellaunigen Kellner in einem Restaurant.

Nach Richardson, Leal und Griffin müssen die Charaktere weitestgehend realistisch sein, da sie alle einer Ansicht sind und ihre Annahmen durch Zitate Azuelas belegen können.

[...]


1 Dessau, S. 5 ff.

2 zum Beispiel: indianische Kulturen und afrikanische Volkskulturen etc.

3 Dessau, S. 12.

4 Gesellschaftsdarstellung, die von einer weltanschaulich festgelegten theoretischen Verallgemeinerung ausgeht; Dessau, S. 17.

5 Dessau, S. 17.

6 Nünning, S. 451.

7 Duden, S. 777.

8 Gfrereis, S. 164.

9 Gfrereis, S. 165.

10 Nünning, S. 452 ff.

12 Dessau, S. 132.

13 Leal, S. 25.

14 Richardson, S. 37.

15 Richardson, S. 38.

16 Leal, S. 27.

17 Richardson, S. 39.

18 Leal, S. 27.

21 Leal, S. 27.

22 Dessau, S. 133.

23 Azuela, Los de abajo, S. 323.

24 Azuela, Los de abajo, S. 325.

25 Azuela, Los de abajo, S. 341.

26 Azuela, Los de abjao, S. 366f.

27 Azuela, Los de abajo, S. 397.

28 Dessau, S. 133.

29 Azuela, Los de abajo, S. 406.

30 Azuela, Los de abajo, S. 409.

31 zwei Schlachten: 06.07.1915 und 13.05 – 15.05.1915.

32 Richardson, S. 38.

33 Griffin, S. 42.

34 Griffin, S. 42.

35 Griffin, S. 42ff; Leal, 101ff; Richardson, S. 50ff.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Vom Realen zum Symbolischen. Ist der Roman "Los de abajo" von Mariano Azuela realistisch?
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Der mexikanische Revolutionsroman – Mariano Azuela: Los de abajo
Note
3,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V137568
ISBN (eBook)
9783668301788
ISBN (Buch)
9783668301795
Dateigröße
549 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
realen, symbolischen, roman, mariano, azuela
Arbeit zitieren
Liliana Merino Gurri (Autor), 2004, Vom Realen zum Symbolischen. Ist der Roman "Los de abajo" von Mariano Azuela realistisch?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137568

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