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Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation

Titel: Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation

Bachelorarbeit , 2008 , 60 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nina Junge (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine essentielle Bedingung für erfolgreiches unternehmerisches Handeln ist das Zurechtkommen mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit (vgl. Pfriem 2005, S. 29). Zu diesen Herausforderungen gehört, dass sich unternehmerisches Wirtschaften und betriebliches Management heute unter ganz anderen Voraussetzungen vollziehen als noch vor wenigen Jahren (vgl. Doppler & Lauterburg 2005, S. 21). Das Schlagwort der heutigen Zeit lautet: Globalisierung. Sie präsentiert die heutige Welt in anderen ökonomischen Verflechtungen und bringt einen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandel mit sich (vgl. Pfriem 2005, S. 29). Dazu gehört auch, dass Faktoren wie die Kundennachfrage, das Marktwachstum, die Produktlebenszyklen oder das Tempo des technologischen Wandels nicht mehr konstant oder vorhersehbar sind. Aber nicht nur die Bedingungen am Markt oder der Wettbewerb haben sich geändert, sondern auch die Qualität der Veränderung selbst. Veränderung ist zu einer gewohnten Norm geworden, wodurch Innovationen vorangetrieben werden und sich die Produktlebenszyklen verkürzen, die Entwicklungs- und Einführungsphasen neuer Produkte einbezogen. Der ständige Wandel verlangt von den Unternehmen Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit (vgl. Simon 2000, S. 203 f.). Eben diese Bedingungen machen es notwendig, den Wandel nicht sich selbst zu überlassen, sondern eine gezielte Veränderung herbeizuführen. Das entscheidende Schlagwort ist in diesem Fall Change Management. Gerade für Unternehmen ist es wichtig dieses zu beherrschen, denn es stellt die unabdingbare Kompetenz eines Unternehmens dar, um im vorherrschenden Wettbewerb bestehen zu können (vgl. Böning & Fritschle 1997, S. 21). „Nur wer sich selbst verändert und das gezielte Veränderungsmanagement beherrscht, wird Zukunftschancen haben“ (Böning & Fritschle 1997, S. 21). Bewusste, von der Organisation geplante und initiierte Lernprozesse mit dem Ziel der Effizienzsteigerung, sind erforderlich, um sich den neuen Herausforderungen zu stellen (vgl. Kostka & Mönch 2006, S. 10 f.). Jedoch stellt sich die Frage, was das Change Management erfolgreich sein lässt. Bekannt ist, dass vor allem die Mitarbeiterbindung und die Identifikation mit dem Unternehmen einen unerlässlichen Wettbewerbsvorteil hervorrufen, der durch die Befriedigung grundlegender Bedürfnisse immer wieder erzeugt werden muss. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 CHANGE MANAGEMENT

2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG

2.2 GRÜNDE UND URSACHEN FÜR DEN WANDEL

2.3 GRUNDLEGENDE VORAUSSETZUNGEN FÜR DAS VERÄNDERUNGSMANAGEMENT

2.4 PHASEN DES CHANGE MANAGEMENTS

2.4.1 Drei-Phasen-Modell nach Lewin

2.4.2 Sieben-Phasen-Modell nach Streich

2.5 ZWISCHENFAZIT

3 HINDERNISSE IM CHANGE MANAGEMENT

3.1 PSYCHOLOGISCHE HINDERNISSE

3.1.1 Eisberg-Modell

3.1.2 Das Drei-Zonen-Modell

3.1.3 Psychologischer Widerstand

3.1.3.1 Ursachen für den psychologischen Widerstand

3.1.3.2 Erscheinungsformen des Widerstands

3.1.3.3 Widerstandstypen

3.1.4 Zwischenfazit

3.2 ORGANISATIONALE HINDERNISSE

3.2.1 Begriff der Organisationsstruktur

3.2.2 Mögliche Widerstände durch die Organisationsstruktur

3.2.3 Zwischenfazit

3.3 DAS GESAMTE UNTERNEHMEN ALS HINDERNIS

3.4 ZWISCHENFAZIT

4 KOMMUNIKATION IM VERÄNDERUNGSPROZESS

4.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG KOMMUNIKATION

4.2 KOMMUNIKATION IM SOZIALEN SYSTEM „UNTERNEHMEN“

4.3 ERFOLGSFAKTOR KOMMUNIKATION ÜBER KOMMUNIKATION

4.4 METHODEN DER REENTRY-KOMMUNIKATION

4.4.1 Die Frage

4.4.2 Der Kommunikations-Tacho

4.4.3 Das Kommunikations-Radar

4.4.4 Dynamic Facilitation

4.5 ZWISCHENFAZIT

5 FAZIT DER ARBEIT

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen Change Management und Kommunikation zu untersuchen und aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kommunikationsstrategie Widerstände in Veränderungsprozessen erfolgreich überwunden werden können.

  • Grundlagen des Change Managements und dessen Phasenmodelle.
  • Identifikation und Analyse von psychologischen und organisationalen Widerständen.
  • Die Rolle der Kommunikation im sozialen System „Unternehmen“.
  • Vorstellung von Methoden der Reentry-Kommunikation zur Reflexion und Steuerung von Veränderungsprozessen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Eisberg-Modell

Das Eisberg-Modell, basierend auf den Theorien von Psychoanalytiker Sigmund Freud (1923), ist ein Persönlichkeitsmodell, das das menschliche Bewusstsein mit einem im Meer treibenden Eisberg vergleicht. Freud verfolgt die Annahme, dass bewusstes und rationales Handeln und Denken gerade nur ein Fünftel des gesamten menschlichen Handelns ausmacht. Dieses Fünftel bildet somit die Spitze des Eisbergs, die oberhalb der Wasseroberfläche liegt, während die restlichen vier Fünftel, das Unterbewusstsein mit seinen Ängsten, Konflikten, Instinkten etc., unterhalb der Wasseroberfläche verborgen bleiben. Aber gerade das verborgene Unbewusste hat einen enormen und bestimmenden Einfluss auf das, was sich über dem Wasser abspielt. Das Modell ist auch auf die Betriebswirtschaftslehre übertragbar. So wie sich die Handlungen eines Menschen nach Freuds Auffassungen in bewusste und unbewusste Handlungen unterteilen (vgl. Arndt 2005, o. S.), so zergliedern sich auch die multiplen Einflüsse eines Unternehmens in harte und weiche Faktoren (siehe Abb. 3) (vgl. Kaune 2004, S. 28).

Nach Doppler & Lauterburg (2005) besteht ein Unternehmen „genauso wie ein Datenverarbeitungssystem nicht nur aus ‚Hardware’ sondern auch aus ‚Software’ [...]“ (Doppler & Lauterburg 2005, S. 61). Es zeichnet sich nicht nur durch die harten Faktoren, wie technische und administrative Strukturen und Abläufe aus, sondern auch durch weiche Faktoren, wie z. B. Emotionen, Einstellungen, Verhaltensweisen, Sympathien, Motivationen und Ängste, die tragende Elemente einer Organisation sind (vgl. Kaune 2004, S. 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Change Management angesichts globaler wirtschaftlicher Herausforderungen und stellt die Relevanz der Kommunikation als Erfolgsfaktor heraus.

2 CHANGE MANAGEMENT: Dieses Kapitel definiert den Begriff Change Management, erläutert Ursachen für den Wandel und strukturiert den Prozess in Phasenmodelle.

3 HINDERNISSE IM CHANGE MANAGEMENT: Es werden die verschiedenen Barrieren (psychologisch, organisational und systemisch) analysiert, die den Erfolg von Veränderungsprozessen gefährden können.

4 KOMMUNIKATION IM VERÄNDERUNGSPROZESS: Der Fokus liegt auf der Rolle der Kommunikation als Nervensystem des Unternehmens und der Vorstellung moderner Methoden zur gezielten Steuerung und Reflexion von Kommunikationsprozessen.

5 FAZIT DER ARBEIT: Das Fazit fasst zusammen, dass Unternehmen komplexe Systeme sind, in denen eine ganzheitliche Kommunikation notwendig ist, um Widerstände abzubauen und den Wandel nachhaltig zu sichern.

Schlüsselwörter

Change Management, Kommunikation, Widerstand, Unternehmensorganisation, Systemtheorie, Reentry-Kommunikation, Psychologische Hindernisse, Organisationsstruktur, Eisberg-Modell, Drei-Zonen-Modell, Führung, Mitarbeiterbindung, Unternehmenskultur, Change-Prozess, Veränderungsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Kommunikation im Rahmen von Change-Management-Prozessen in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Verständnis von Change Management, die Analyse von Hindernissen (Widerständen) bei Veränderungen sowie die Anwendung systemischer Kommunikationsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Change Management und Kommunikation zu klären und darzulegen, wie Kommunikation dazu beitragen kann, Widerstände erfolgreich zu überwinden.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Anwendung systemtheoretischer Ansätze (z.B. von Niklas Luhmann) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Change Managements, die Untersuchung von psychologischen und organisationalen Hindernissen sowie die Darstellung von Methoden zur Gestaltung der Unternehmenskommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Change Management, Kommunikation, Widerstand, Systemtheorie, Organisationsstruktur und Reentry-Kommunikation.

Was ist mit dem „Eisberg-Modell“ in Bezug auf ein Unternehmen gemeint?

Das Modell verdeutlicht, dass nur ein kleiner Teil eines Unternehmens (harte Faktoren wie Strukturen) sichtbar ist, während der Großteil (weiche Faktoren wie Emotionen und Ängste) im Verborgenen wirkt und oft über den Erfolg von Wandel entscheidet.

Welche Bedeutung hat das „Dynamic Facilitation“-Format?

Es ist eine Moderationsmethode, die Eigendynamik in der Kommunikation zulässt, um unbewusstes, kollektives Wissen im Unternehmen sichtbar zu machen und kreative Lösungen für Widerstände zu finden.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik)
Note
1,0
Autor
Nina Junge (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
60
Katalognummer
V137601
ISBN (eBook)
9783640452217
ISBN (Buch)
9783640452392
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Change Management Möglichkeiten Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nina Junge (Autor:in), 2008, Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137601
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Leseprobe aus  60  Seiten
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