Neben anderen Faktoren sind Lernstrategien im Rahmen selbstregulierten Lernens von großer Bedeutung für den Lernerfolg und eine wichtige Voraussetzung für Schule, Studium und Beruf, aber auch für das Lernen im Alltag. Dieses Review beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwieweit sich selbstreguliertes Lernen in Form der Nutzung unterschiedlicher Lernstrategien auf den Lernerfolg im Kontext schulischen und universitären Lernens auswirkt.
Dafür werden acht Studien analysiert und miteinander verglichen, die sich mit diesem Zusammenhang beschäftigen. Es kann ein relevanter Zusammenhang zwischen verschiedenen Lernstrategien und dem Lernerfolg dargestellt werden, wodurch sich Implikationen für unterschiedliche Bildungsbereiche, besonders für die Kontexte Schule und Universität ergeben.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Einleitung
- Theoretische Annäherung
- Selbstreguliertes Lernen
- Lernstrategien
- Lernerfolg
- Fragestellung
- Literaturrecherche
- Ergebnisse
- Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Review untersucht den Zusammenhang zwischen selbstreguliertem Lernen und Lernerfolg im Kontext schulischen und universitären Lernens.
- Analyse der Bedeutung von Lernstrategien im Rahmen des selbstregulierten Lernens
- Bewertung des Einflusses von selbstreguliertem Lernen auf den Lernerfolg
- Begutachtung der verschiedenen Komponenten des selbstregulierten Lernens, wie kognitiver, motivationaler und metakognitiver Aspekte
- Identifizierung von Implikationen für verschiedene Bildungsbereiche, insbesondere Schule und Universität
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Das Kapitel führt den Leser in die Thematik des selbstregulierten Lernens ein, erläutert seine Bedeutung für den Lernerfolg und stellt den Forschungsgegenstand und die Zielsetzung des Reviews dar.
- Theoretische Annäherung: Dieses Kapitel befasst sich mit grundlegenden Konzepten des selbstregulierten Lernens, Lernstrategien und Lernerfolgs. Es werden verschiedene theoretische Modelle und Forschungsansätze vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen diesen Faktoren beleuchten.
Schlüsselwörter
Selbstreguliertes Lernen, Lernstrategien, Lernerfolg, Motivation, metakognitives Wissen, Kompetenz, Bildung, Schule, Universität.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter selbstreguliertem Lernen?
Selbstreguliertes Lernen ist die Fähigkeit, den eigenen Lernprozess durch den Einsatz kognitiver, motivationaler und metakognitiver Strategien eigenständig zu steuern und zu überwachen.
Wie beeinflussen Lernstrategien den Lernerfolg?
Studien zeigen einen klaren Zusammenhang: Wer gezielt Strategien wie Organisation, Elaboration oder Selbstüberwachung einsetzt, erzielt in Schule und Universität bessere Leistungen.
Welche Rolle spielt die Motivation beim selbstregulierten Lernen?
Motivation ist der Motor des selbstregulierten Lernens. Sie bestimmt, ob und mit welcher Ausdauer Lernende bereit sind, anspruchsvolle Lernstrategien anzuwenden.
Was sind metakognitive Strategien?
Metakognitive Strategien beinhalten das Wissen über das eigene Denken, wie zum Beispiel die Planung von Lernschritten, die Überwachung des Verständnisses und die Bewertung des Ergebnisses.
Ist selbstreguliertes Lernen in der Schule oder Uni wichtiger?
Es ist in beiden Kontexten wichtig, wird aber an der Universität aufgrund der höheren Eigenverantwortung und geringeren Strukturierung oft zu einer zwingenden Voraussetzung für den Erfolg.
- Arbeit zitieren
- Louisa Sophie Herbst (Autor:in), 2019, Selbstreguliertes Lernen. Der Einfluss von Strategien selbstregulierten Lernens auf den Lernerfolg im Kontext schulischen und universitären Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376154