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Core Competencies. Einordnung und Begrifflichkeit des Kernkompetenzansatzes

Titel: Core Competencies. Einordnung und Begrifflichkeit des Kernkompetenzansatzes

Hausarbeit , 2018 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anja Bahlinger (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Angesichts der wettbewerbsintensiven Marktsituation hat sich das Konzept der Kernkompetenzen als zentraler Bestandteil der Wettbewerbsstrategie eines Unternehmens abgezeichnet.

Einen hohen Stellenwert hat im strategischen Management das Streben, Wettbewerbsvorteile zu erzielen und vor allem diese auch zu halten. Strategische Entscheidungsprozesse zeichnen sich somit durch Zukunftsbezogenheit als auch ihr Ziel der Ausnutzung von Erfolgspotenzialen aus. Bevor Geschäfts- und Unternehmensstrategien entworfen werden, um sie im letzten Schritt zu implementieren, geht es erst einmal darum, die Unternehmenssituation zu analysieren. Dabei sollte man nicht nur die äußeren Einflüsse der jeweiligen Branche untersuchen, wie es der Ansatz des Market Based View besagt, sondern vor allem auch die inneren Potenziale, welche der Ressource Based View Ansatz als bedeutenden Wettbewerbserfolgsfaktor sieht.

Hier kommt vor allem der in der 90er Jahren von Hamel konzipierte Kernkompetenzansatz zum Tragen, welcher Kernkompetenzen als Ursprung von Wettbewerbserfolg sieht. Indem Ressourcen und Fähigkeiten geschickt gebündelt werden, können sie zu echten Werttreibern werden, da sie zum Kundennutzen beitragen sowie Zugang zu vielen Märkten eröffnen. Da sie ein Differenzierungspotenzial ermöglichen, ist es ratsam, sie bestmöglich im Unternehmen zu nutzen, pflegen und manifestieren.

Es wird nun der Frage nachgegangen, was genau diese Kernkompetenzen zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen ausmacht und wie man diese managen kann, damit diese auch weiterhin bestehen bleiben. Des Weiteren wird darauf eingegangen, ob sich der Kernkompetenzansatz in der Graduate School of Economics and Social Sciences (GESS) als öffentlicher Einrichtung sinnvoll wiederfindet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einordnung und Begrifflichkeit des Kernkompetenzansatzes

2.1 Ansätze zur Analyse des Unternehmensumfelds

2.1.1 Marktbasierter Ansatz (Market Based View)

2.1.2 Ressourcenbasierter Ansatz (Ressource Based View)

2.2 Kernkompetenzansatz als Erweiterung des Ressource Based View

2.2.1 Ressourcen und Kompetenzen als Basis für Kernkompetenzen

2.2.2 Kernkompetenzansatz und seine Merkmale

3. Aufgaben im Management von Kernkompetenzen

3.1 Identifikation

3.2 Nutzung, Pflege, Entwicklung und Transfer von Kernkompetenzen

4. Kernkompetenzmanagement der Graduate School of Economics and Social Sciences (GESS)

5. Kritische Würdigung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Kernkompetenzen als zentralen Bestandteil der Wettbewerbsstrategie eines Unternehmens. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen durch die bewusste Identifikation, Nutzung und kontinuierliche Entwicklung ihrer internen Potenziale dauerhafte Wettbewerbsvorteile sichern und sich wirksam von Konkurrenten abheben können.

  • Grundlagen des Kernkompetenzansatzes
  • Abgrenzung zwischen Ressourcen und Kompetenzen
  • Methodische Kriterien zur Identifikation von Kernkompetenzen (z.B. VRIO-Framework)
  • Management von Kernkompetenzen in Theorie und Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Ressourcen und Kompetenzen als Basis für Kernkompetenzen

Ressourcen stehen für die unternehmensspezifische Ausstattung eines Unternehmens. Es gibt sowohl tangible Ressourcen (z.B. Produktionsanlagen, IT-Systeme, Standorte oder finanzielle Ausstattungen), die sichtbar sind und physische Merkmale besitzen, als auch intangible Ressourcen (z.B. Patente, Markenrechte, Ausbildung, Erfahrung und Know-how) und organisationale Fähigkeiten (Firmenprozesse, Managementsysteme etc.). Diese unsichtbar und weisen keine materiellen Komponenten auf. Sie bewirken, dass das Unternehmen handlungsfähig ist, jedoch noch nicht zwingend differenzierungsfähig.

Als Kompetenzen werden die konkreten Fähigkeiten bezeichnet, die zur erfolgreichen und zielgerichteten Verwendung der bestehenden Ressourcen notwendig sind. Diese sollten sowohl reproduzierbar als auch geeignet dafür sein, unternehmensrelevante Probleme zu lösen. Sie allein sind jedoch noch keine wettbewerbssteigernden Kernkompetenzen. Sie finden in Unternehmensstruktur, -abläufen und -kultur Ausdruck.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Kernkompetenzen für die strategische Wettbewerbsfähigkeit und skizziert das Ziel der Arbeit, diese strategischen Ansätze zu beleuchten.

2. Einordnung und Begrifflichkeit des Kernkompetenzansatzes: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung zwischen dem markt- und ressourcenbasierten Ansatz sowie eine Definition der Kernkompetenzen als strategische Erweiterung.

3. Aufgaben im Management von Kernkompetenzen: Hier werden die prozessualen Schritte der Identifikation sowie der langfristigen Pflege und Entwicklung von Kernkompetenzen thematisiert.

4. Kernkompetenzmanagement der Graduate School of Economics and Social Sciences (GESS): Anhand eines Fallbeispiels wird die praktische Anwendung des Kernkompetenzansatzes im universitären Bereich untersucht.

5. Kritische Würdigung und Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kernkompetenzen dynamisch gemanagt werden müssen, um langfristig Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Schlüsselwörter

Kernkompetenzen, Wettbewerbsstrategie, Ressourcen, Kompetenzen, Strategisches Management, VRIO-Modell, Wettbewerbsvorteil, Markbasierter Ansatz, Ressourcenbasierter Ansatz, Identifikation, Strategische Planung, Unternehmenserfolg, Organisation, Differenzierung, Graduate School of Economics and Social Sciences

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem theoretischen Konzept der Kernkompetenzen und deren Bedeutung für die langfristige strategische Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung von Kernkompetenzen, die Unterscheidung zwischen Ressourcen und operativen Fähigkeiten sowie das strategische Management dieser Faktoren zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre internen Potenziale identifizieren, wirksam einsetzen und pflegen können, um sich dauerhaft von der Konkurrenz zu differenzieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener strategischer Managementtheorien sowie einer fallorientierten Anwendung auf die GESS (Graduate School of Economics and Social Sciences).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kernkompetenz-Ansätze, die Darstellung notwendiger Kriterien wie das VRIO-Modell und eine Analyse der konkreten Managementaufgaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteil, Ressourcen, VRIO-Modell und strategisches Management.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Ressourcen und Kompetenzen?

Ressourcen bilden die unternehmenseigene Ressourcenausstattung (physisch oder immateriell), während Kompetenzen die spezifischen Fähigkeiten beschreiben, diese Ressourcen zielgerichtet und reproduzierbar für Problemlösungen zu nutzen.

Warum wird die GESS als Fallbeispiel angeführt?

Die GESS dient dazu, die Übertragbarkeit des Kernkompetenzansatzes auf öffentliche Einrichtungen und den universitären Bildungsbetrieb zu prüfen und anhand von Kriterien wie Exzellenz und Interdisziplinarität zu validieren.

Was ist das Ergebnis der kritischen Würdigung im Fazit?

Das Fazit betont, dass Kernkompetenzen kein statisches Gut sind, sondern ein dynamisches Management (Identifikation, Pflege, Entwicklung) erfordern, um ihre strategische Relevanz über Zeit zu bewahren.

Was besagt das VRIO-Modell laut dieser Arbeit?

Das VRIO-Modell (Value, Rarity, Imitability, Organization) dient als Analyseraster, um festzustellen, ob eine Kompetenz wertvoll, selten, schwer zu imitieren und in die Organisation eingebettet ist.

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Details

Titel
Core Competencies. Einordnung und Begrifflichkeit des Kernkompetenzansatzes
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH Mannheim
Veranstaltung
Strategische Unternehmensführung
Note
1,7
Autor
Anja Bahlinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V1376390
ISBN (PDF)
9783346912220
ISBN (Buch)
9783346912237
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Core Competencies Kernkompetenzen Strategien Unternehmensführung Market Based View Ressource Based View Kernkompetenzmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Bahlinger (Autor:in), 2018, Core Competencies. Einordnung und Begrifflichkeit des Kernkompetenzansatzes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376390
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Leseprobe aus  16  Seiten
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