Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Psicología pedagógica

Identitätsbildung Jugendlicher im Zeitalter der Digitalisierung

Título: Identitätsbildung Jugendlicher im Zeitalter der Digitalisierung

Trabajo Escrito , 2022 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ergeben sich für den Einzelnen nahezu grenzenlose Möglichkeiten, den Identitätsbegriff subjektiv auszulegen – aus besagtem Bildnis entwickelten sich verschiedene Abbildungen, die nun eigenmächtig eine Identität identifizieren können. Gleichbedeutend damit entsteht ein breitgefächertes Potenzial möglicher Konflikte, mit denen sich der Heranwachsende fortan konfrontiert fühlen kann. Die Aufgabe der folgenden Arbeit ist es daher, anhand des theoretischen Fundaments der Identitätsbildung, jene angesprochenen Gefahren aufzuweisen und zu analysieren, um somit einen präventiven Mehrwert im Hinblick diverser Risiken und Störfaktoren gewährleisten zu können.

Ausgehend vom modifizierten Aphorismus Descartes soll anfänglich der zentrale Begriff der Identität erläutert werden und anschließend durch prägnante Theorien der Konstitution und Festigung diesen ergänzt werden. Weiterführend erfolgt ein Überblick des „Status quos“ grundlegender Entwicklungsmöglichkeiten in unserer digitalen Gegenwart. Auf Grundlage dieser Ausführung soll im Mittelpunkt der Arbeit der Fokus auf die existenzielle Frage nach der umfangreichen Relevanz einer Identität im Angesicht gesellschaftsgegenwärtigen Wachstums ergründet werden. Die Basis jenes Exkurses stellen dabei die theoretischen Anhaltspunkte im anfänglichen Teil der Arbeit dar, die auf das praktische Feld der Adoleszenz übertragen werden sollen. Im Abschluss des Textes soll durch eine resümierende Erschließung zentraler Untersuchungspunkte ein interdisziplinäres Bild der Identität gezeichnet werden, dass fortan einen umfangreichen Zugang zum Themenkomplex gewährleisten kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung – Zentrale Motive der Ausarbeitung

2. Der Komplex der Identität unter theoretischen Gesichtspunkten

2.1. Identifizierung der Identität – Allgemeine Begriffsbestimmung

2.2. „idem“ = derselbe in seiner Diversität – Theoretische Konzeptionen der Identität

2.2.1. E.H. Erikson – Konzept der Ich-Identität

2.2.2. Erving Goffman – Ich-Identität (Stigma - 1963)

2.2.3. James Marcia – Modell der Identitätsstatus

2.2.4. Henri Tajfel & John Turner – Theorie der sozialen Identität

3. Mediale Entwicklung – Entwicklung im medialen Zeitalter – Möglichkeiten & Risikobewertung

4. Die Herausforderung einer Identität in unserer digitalen Wirklichkeit

5. Abschließende Betrachtung der Ausarbeitung: Fazit – Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Herausforderungen der Identitätsbildung Heranwachsender im Kontext der zunehmenden Digitalisierung. Ziel ist es, auf Basis theoretischer sozialpsychologischer Identitätskonzepte zu analysieren, wie mediale Einflüsse und digitale Repräsentationen das Selbstbild und die soziale Interaktion junger Menschen prägen und welche Risiken sowie präventiven Handlungsfelder daraus resultieren.

  • Grundlagen der Identitätstheorie nach Erikson, Goffman, Marcia und Tajfel
  • Wechselwirkung zwischen individueller Persönlichkeitsentwicklung und digitaler Lebenswelt
  • Chancen und Risiken digitaler Kommunikations- und Identitätsräume
  • Einflussfaktoren von Peergroups und sozialen Medien auf die Selbstwahrnehmung
  • Strategien zur Bewältigung von Identitätskonflikten im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

2.2.1. E. H. Erikson – Konzept der Ich-Identität

Das Konstrukt des deutsch-amerikanischen Psychoanalytikers fußt auf einem phasenhaften Entwicklungsmodell, welches zentral motivatonale als auch psychosoziale Faktoren subsummiert (vgl. Erikson 1977). Erikson zufolge setzt sich die Identität aus den gleichzeitigen Beobachtungen der unmittelbaren Wahrnehmung der eigenen Kontinuität in der Zeit zusammen, als auch durch die interaktionale Erkenntnis, das Andere dieses Bewusstsein gleichermaßen erleben: „Der Begriff Identität drückt also insofern eine wechselseitige Beziehung aus, als er sowohl ein dauerndes inneres Sich-Selbst-Gleichsein wie ein dauerndes Teilhaben an bestimmten gruppenspezifischen Charakterzügen umfasst“ (ebd., S. 124). Im Zuge dieser zyklischen Entwicklung bringt das Subjekt durch die Bewältigung spezifischer Kernkonflikte eine unikale Ich-Identität hervor. Besonders in diesem Kontext hervorzuheben sei die Periode der Adoleszenz: Durch die Überwindung eines aufgewiesenen „psychosozialen Moratoriums“ findet der Heranwachsende Zuflucht in der Gesellschaft; in „eine(r) Nische, die fest umrissen und doch wie einzig für ihn gemacht ist“ (ebd. S. 138). Das gleichzeitige Auflösen der Spannungen zwischen dem Wunsch nach Identität und dem Gefühl der Identitätsdiffusion, bildet für den Einzelnen die Brücke, „zwischen dem, was er als Kind war, und dem, was er nunmehr im Begriff ist zu werden (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung – Zentrale Motive der Ausarbeitung: Das Kapitel führt in die Problematik einer Identitätsbildung in der Moderne ein und verdeutlicht die Notwendigkeit, angesichts digitaler Möglichkeiten die damit verbundenen Risiken zu analysieren.

2. Der Komplex der Identität unter theoretischen Gesichtspunkten: Hier werden zentrale theoretische Konzepte (Erikson, Goffman, Marcia, Tajfel) dargelegt, die als Fundament für das Verständnis von Identität als dynamischer Prozess dienen.

3. Mediale Entwicklung – Entwicklung im medialen Zeitalter – Möglichkeiten & Risikobewertung: Dieser Abschnitt beleuchtet Digitalisierung als gesellschaftlichen Fortschritt und diskutiert gleichzeitig die damit einhergehenden Gefahren, wie etwa die mediale Abhängigkeit oder Auswirkungen auf die Hirnentwicklung.

4. Die Herausforderung einer Identität in unserer digitalen Wirklichkeit: Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung der Theorie auf soziale Medien, wobei die Ambivalenz digitaler Persönlichkeiten und deren Einfluss auf die psychische Gesundheit untersucht wird.

5. Abschließende Betrachtung der Ausarbeitung: Fazit – Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Untersuchungspunkte zusammen und verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit den gegenwärtigen Herausforderungen der adoleszenten Identitätsentwicklung.

Schlüsselwörter

Identität, Identitätsbildung, Adoleszenz, Digitalisierung, Identitätstheorie, E. H. Erikson, James Marcia, Erving Goffman, soziale Identität, digitale Wirklichkeit, psychosoziales Moratorium, Identitätsdiffusion, mediale Entwicklung, Selbstdarstellung, Web-Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Identitätsbildung und deren Transformation unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung und medialen Vernetzung junger Menschen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Schwerpunkte sind die psychosoziale Entwicklung in der Adoleszenz, die Theorie der sozialen Identität sowie die Auswirkungen digitaler Medien auf das psychische Wohlbefinden und die Charakterbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Identitätskonflikte Heranwachsender im digitalen Raum zu schaffen und präventive Ansätze für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien aufzuzeigen.

Auf welche wissenschaftliche Methodik stützt sich die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse klassischer psychologischer und soziologischer Identitätstheorien, die mit aktuellen erziehungswissenschaftlichen und medienpsychologischen Erkenntnissen verknüpft werden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Identität durch etablierte Modelle und deren Übertragung auf das aktuelle digitale Umfeld, inklusive der kritischen Würdigung von Risiken wie „social media pressure“.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Identität, Adoleszenz, digitale Wirklichkeit, psychosoziales Moratorium und mediale Sozialisation.

Wie unterscheidet sich die Theorie Eriksons von der Goffmans?

Während Erikson den Fokus auf die phasenhafte interne Entwicklung und die Bewältigung von Kernkonflikten (Ich-Identität) legt, betrachtet Goffman Identität als performativen Akt im sozialen Raum nach einer Theatermetapher.

Welche Rolle spielen „Peers“ im betrachteten Kontext?

Peers dienen Jugendlichen als Orientierungspunkte; sie können einerseits eine stützende Funktion für die Identitätsfindung haben, andererseits durch Gruppenzwang oder hohe soziale Erwartungen den Identitätsbildungsprozess erschweren.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Identitätsbildung Jugendlicher im Zeitalter der Digitalisierung
Universidad
University of Hagen
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
16
No. de catálogo
V1376621
ISBN (PDF)
9783346913265
ISBN (Libro)
9783346913272
Idioma
Alemán
Etiqueta
Identität Digitalisierung Pädagogik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Identitätsbildung Jugendlicher im Zeitalter der Digitalisierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376621
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  16  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint