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Gaius Julius Caesar

„Die Iden des März“

Title: Gaius Julius Caesar

Term Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Franziska Haimann (Author)

World History - Early and Ancient History
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Gaius Julius Caesar war römischer Feldherr und Staatsmann; er lebte von 100 v. Chr. bis 44 v. Chr. Mein Interesse gilt dem Attentat auf Caesar am 15. März 44 v. Chr. Die Umstände des Attentats sind in der Forschung nicht eindeutig geklärt. In dieser Arbeit soll es weniger um die Umstände gehen als um die Frage: ’Warum musste der Plan, einen Tyrannenmord zu inszenieren, scheitern und wie hätte er vielleicht gelingen können?’ Um den Plan der Verschwörer und deren Beweggründe darzustellen, muss die vorherrschende Situation in Rom zur Zeit der Herrschaft von Caesar kurz erläutert werden. Es werden nur die Häupter der Verschwörung näher beleuchtet, da diese eine tragende Rolle inne hatten. Zudem wird ein Vergleich zwischen der Planung und der tatsächlichen Ausführung vorgenommen. Ferner wird verdeutlicht, warum der Plan, einen Tyrannenmord zu inszenieren, scheitern musste. Gleichzeitig werden mögliche Verbesserungsvorschläge gegeben. Am Ende dieser Arbeit werden die Auswirkungen der Tat darüber Aufschluss geben, warum die Verschwörer die Republik nicht wieder herstellen konnten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die politische Situation in Rom vor der Ermordung Caesars

2.1 Die Verschwörer und ihre Gründe

2.2 Der Plan der Verschwörer

2.3 Die Ermordung Caesars

2.4 Die Auswirkungen der Tat für die Verschwörer und Rom

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Attentat auf Gaius Julius Caesar am 15. März 44 v. Chr. mit dem zentralen Fokus auf die Gründe für das Scheitern des Plans der Verschwörer, die römische Republik durch einen Tyrannenmord wiederherzustellen.

  • Analyse der Beweggründe der führenden Verschwörer
  • Vergleich zwischen der ursprünglichen Planung und der tatsächlichen Durchführung des Attentats
  • Untersuchung der Rolle des Senats und der öffentlichen Reaktion auf den Mord
  • Bewertung der strategischen Fehler der Verschwörer im Umgang mit dem Machtvakuum

Auszug aus dem Buch

Die Ermordung Caesars

Was geschah wirklich an den Iden des März? Zunächst einmal traf Caesar nicht wie erwartet am Morgen des 15. März in der Curia des Pompeius ein, da er am Abend zuvor an einem Fest bei seinem Freund Lepidus teilgenommen hatte. Wahrscheinlich wird Caesar dort auch etwas Wein getrunken haben, sodass er am Morgen des nächsten Tages verhindert war. Die Verschwörer wollten ihren Plan jedoch nicht aufgeben und so schickten sie Decimus Brutus zu Caesars Haus um ihn abzuholen. Als Caesar mit Verspätung ankam, wurde Antonius wie geplant abgelenkt. Tillius Cimber sprach Caesar auf seinen verbannten Bruder an. Mit einer Handbewegung wehrte Caesar diesen jedoch ab. Daraufhin riss Cimber die Toga von Caesar herunter und Publius Servilius Casca stach als Erster auf den Tyrannen ein. Dieser versuchte sich zu wehren. Hier sind die Quellen nicht eindeutig, wie Caesar sich wehrte. Bei Sueton heißt es, er habe einen Schreibgriffel genommen, bei Plutarch ist die Rede von dem Dolch des Angreifers. Appian berichtete sogar, Caesar soll den Angreifer gepackt und hinter sich her geschleift haben.

Nun stachen auch die anderen Verschwörer auf ihn ein. Als Caesar sah, dass auch Marcus Brutus sich gegen ihn verschworen hatte, soll er sich nicht mehr gewehrt und seinem Schicksal ergeben haben. Vielleicht, weil Caesar viel von den politischen Fähigkeiten von Marcus Brutus hielt. So soll sich Caesar sicher gewesen sein, dass Marcus Brutus einmal ebenso viel Macht besitzen würde wie er selbst. „Sein Blut spritzte über das Standbild, es sah aus, als leite Pompeius selber die Rache an seinem Feinde, welcher, zu seinen Füßen hingesunken, aus vielen Wunden blutend, mit dem Tode rang.“ Am Ende des Kampfes lag Caesar von 23 Messerstichen durchbohrt in der Curia des Pompeius.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an den Umständen des Tyrannenmordes und erläutert die kritische Quellenlage sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.

2 Die politische Situation in Rom vor der Ermordung Caesars: Dieses Kapitel skizziert den historischen Kontext, die Machtstellung Caesars und die Hintergründe der Verschwörer sowie deren strategische Planung und die Durchführung des Attentats selbst.

3 Fazit: Das Fazit resümiert die strategischen Versäumnisse der Verschwörer und konstatiert, dass der Mord an Caesar letztlich den Weg für den Untergang der Republik und den Aufstieg des Kaisertums ebnete.

Schlüsselwörter

Gaius Julius Caesar, Iden des März, Tyrannenmord, Römische Republik, Verschwörer, Marcus Brutus, Gaius Cassius, Decimus Brutus, Markus Antonius, Octavian, Machtvakuum, Senat, Attentat, Bürgerkrieg, Prinzipat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Attentat auf Gaius Julius Caesar und beleuchtet insbesondere die Gründe, warum der Plan der Verschwörer, durch die Tat die Republik wiederherzustellen, scheiterte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die politische Lage im spätrömischen Rom, die Motivation der Attentäter, die Fehler bei der Durchführung des Plans und die Machtverhältnisse nach der Tat.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet: Warum musste der Plan, durch einen Tyrannenmord an Caesar die Republik zu retten, scheitern und welche Versäumnisse führten zu diesem Ergebnis?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Quellenanalyse antiker Schriften (u.a. Sueton, Plutarch, Appian), die kritisch hinterfragt werden, um das historische Ereignis einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Akteure der Verschwörung beleuchtet, die Planung des Attentats gegen die historische Ausgangslage abgewogen und die direkten sowie indirekten Folgen für Rom analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Tyrannenmord, Iden des März, Römische Republik, Verschwörung, Machtvakuum und die zentralen historischen Persönlichkeiten wie Caesar, Brutus und Octavian charakterisiert.

Wie reagierten die Verschwörer auf das Machtvakuum nach dem Mord?

Die Arbeit stellt fest, dass die Verschwörer keinen Notfallplan hatten, die Initiative verloren und es versäumten, den Senat sofort unter ihre Kontrolle zu bringen, was ihr Scheitern begünstigte.

Warum wird im Text die Verschonung von Antonius als Fehler gewertet?

Die Verschonung von Antonius wird als strategischer Fehler diskutiert, da er als "Erbe" der Monarchie verblieb und durch sein politisches Agieren nach dem Mord die Stimmung im Volk gegen die Verschwörer wenden konnte.

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Details

Title
Gaius Julius Caesar
Subtitle
„Die Iden des März“
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Altertumswissenschaften)
Course
Die späte römische Republik I
Grade
1,7
Author
Franziska Haimann (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V137663
ISBN (eBook)
9783640459117
ISBN (Book)
9783640458752
Language
German
Tags
Gaius Julius Caesar Iden März“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Haimann (Author), 2009, Gaius Julius Caesar, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137663
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