Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Politik - Methoden, Forschung

Erhöhung des Mindestlohns auf dem Arbeitsmarkt. Chancen und Risiken auf Basis des mikroökonomischen Arbeitsmarktmodells

Titel: Erhöhung des Mindestlohns auf dem Arbeitsmarkt. Chancen und Risiken auf Basis des mikroökonomischen Arbeitsmarktmodells

Essay , 2020 , 7 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Methoden, Forschung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Diskussion der Mindestlohn Erhöhung. Hierbei werden die Vor- und Nachteile im mikroökonomischen Arbeitsmarkt herausarbeitet.

Im Januar 2015 wurde erstmalig der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland eingeführt und ist seither nicht mehr wegzudenken. Der Mindestlohn ist ein festgelegtes Arbeitsentgelt, welches den Beschäftigten als Minimum für ihre Arbeitsleistung zusteht. Die Erhöhung des Mindestlohns steht oft zu Debatte und wird von vielen befürwortet, die Auswirkungen dessen werden jedoch selten berücksichtigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der mikroökonomische Arbeitsmarkt

3. Auswirkungen einer Mindestlohnerhöhung

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Auswirkungen einer Mindestlohnerhöhung auf den Arbeitsmarkt unter Anwendung mikroökonomischer Modelle, um sowohl die Chancen für Beschäftigte als auch die potenziellen Risiken für Unternehmen und Beschäftigungszahlen objektiv abzuwägen.

  • Grundlagen des mikroökonomischen Arbeitsmarktes
  • Mechanismen von Angebot und Nachfrage bei Arbeitskräften
  • Folgen von Mindestlöhnen oberhalb des Gleichgewichtslohns
  • Positive ökonomische Impulse durch Kaufkraftstärkung
  • Verhältnis zwischen Arbeitskosten und unternehmerischer Produktivität

Auszug aus dem Buch

Auswirkungen einer Mindestlohnerhöhung

Mehrarbeit und dementsprechend ein höheres Einkommen, gegen den Verlust von Freizeit abwägen. Ähnlich sieht dies bei den Unternehmen aus, wenn der Reallohn zu hoch ist wird weniger nachgefragt, wenn der Lohn sinkt fragen die Unternehmen mehr Arbeit nach. Hierbei spielt zudem das Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs eine wichtige Rolle, die Unternehmen müssen abwägen ob es sich lohnt einen weiteren Arbeiter einzustellen und schauen dann, was für ein Gewinn er erbringen würde. Bringt der Arbeiter dem Unternehmen weniger Erlös, als er dem Arbeiter an Lohn zahlen muss, lohnt es sich für das Unternehmen die Einstellung des Arbeiters nicht. Auf Grund dieser Feststellungen können nun die Auswirkungen der Einführung des Mindestlohns betrachtet werden.

In Abbildung 2 wird der Mindestlohn oberhalb des Gleichgewichtslohn eingeführt, dies verhält sich problematisch auf dem Arbeitsmarkt und es ergibt sich ein sogenannter Angebotsüberschuss. Die Nachfrage der Unternehmen ist dann relativ gering, denn der Preis für die Arbeit ist zu hoch, weshalb die Unternehmen sich die Arbeiter nicht leisten können. Auf der anderen Seite steigt das Angebot der Haushalte zu einem höheren Lohn an, denn zu einem höheren Lohn wird mehr Arbeit angeboten. Die Folge dessen ist eine steigende Arbeitslosigkeit, denn es wollen mehr Menschen arbeiten als es Stellen gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland ein und skizziert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dessen Auswirkungen.

2. Der mikroökonomische Arbeitsmarkt: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Arbeitsmarktes, insbesondere das Zusammenspiel von Angebot, Nachfrage und dem Konzept des Reallohns, erläutert.

3. Auswirkungen einer Mindestlohnerhöhung: Dieses Kapitel untersucht die ökonomischen Konsequenzen von Lohnuntergrenzen, wobei sowohl arbeitslose Effekte durch Angebotsüberschüsse als auch positive Effekte auf die Kaufkraft thematisiert werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Mindestlohnerhöhung unter bestimmten Bedingungen ökonomisch sinnvoll ist, solange sie das Marktgleichgewicht nicht destabilisiert.

Schlüsselwörter

Mindestlohn, Arbeitsmarkt, Mikroökonomie, Reallohn, Arbeitslosigkeit, Arbeitsangebot, Arbeitsnachfrage, Kaufkraft, Gleichgewichtslohn, Beschäftigung, Lohnerhöhung, Produktionskosten, Wirtschaftswachstum, Angebot und Nachfrage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Bewertung einer Mindestlohnerhöhung unter Rückgriff auf mikroökonomische Modelle des Arbeitsmarktes.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Mechanismen der Lohnbildung, die Auswirkungen von Mindestlöhnen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie die makroökonomische Bedeutung von Kaufkrafteffekten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile einer Mindestlohnerhöhung differenziert aufzuzeigen und zu ermitteln, unter welchen Umständen eine solche Erhöhung ökonomisch vertretbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die theoretische mikroökonomische Analyse des Arbeitsmarktes, insbesondere Modelle zu Angebot und Nachfrage, um die Auswirkungen von Preisen auf dem Arbeitsmarkt zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Arbeitslosigkeit bei einem Mindestlohn oberhalb des Gleichgewichts sowie die positiven Effekte durch gestiegene Konsumneigung bei niedrigen Einkommensgruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Relevante Begriffe sind insbesondere Mindestlohn, Arbeitslosigkeit, Reallohn, Marktwirtschaft und Arbeitsmarkteffekte.

Wie beeinflusst das "Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs" die Einstellung von Arbeitern?

Es fungiert als Entscheidungsgrundlage für Unternehmen; übersteigen die Lohnkosten den durch den zusätzlichen Arbeiter generierten Erlös, unterbleibt die Einstellung, um die Rentabilität zu wahren.

Warum ist die Höhe des Mindestlohns im Verhältnis zum Gleichgewichtslohn entscheidend?

Liegt der Mindestlohn deutlich über dem Gleichgewicht, entsteht ein Angebotsüberschuss an Arbeitskräften, der zu Arbeitslosigkeit führen kann; liegt er unter dem Gleichgewicht, verliert er seine Wirkung als schützende Instanz.

Welche Rolle spielt die Kaufkraft für die Gesamtwirtschaft in Bezug auf Mindestlöhne?

Eine Erhöhung der Mindestlöhne kann die Kaufkraft bei einkommensschwächeren Bevölkerungsteilen stärken, was wiederum die Konsumnachfrage ankurbelt und indirekt die wirtschaftliche Produktion stützen kann.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erhöhung des Mindestlohns auf dem Arbeitsmarkt. Chancen und Risiken auf Basis des mikroökonomischen Arbeitsmarktmodells
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Politikwissenschaften)
Veranstaltung
Einführung in die Politische Ökonomie
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
7
Katalognummer
V1376768
ISBN (PDF)
9783346914293
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politische Ökonomie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Erhöhung des Mindestlohns auf dem Arbeitsmarkt. Chancen und Risiken auf Basis des mikroökonomischen Arbeitsmarktmodells, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376768
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  7  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum