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Kompetenzerwerb im Rechtschreiben unter besonderer Berücksichtigung der alphabetischen Strategie

Fallbeispiel: Drei Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse eines Gymnasiums

Titel: Kompetenzerwerb im Rechtschreiben unter besonderer Berücksichtigung der alphabetischen Strategie

Hausarbeit , 2022 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Erwerb der Rechtschreibung oder auch der Schriftsprache ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil des schulischen Primarbereichs. Der Schriftspracherwerb umfasst die Aneignung von Lesen und Schreiben. Zudem wird der Schriftspracherwerb als Entwicklungs- und Lernprozess verstanden, der bereits im Vorschulalter beginnt. Dieses Forschungsprojekt behandelt die Thematik des Kompetenzerwerbs der Rechtschreibung unter speziellem Hinblick auf die alphabetische Strategie. Somit wird zuerst der Kompetenzerwerb der Rechtschreibung erläutert und bereits dort auf die unterschiedlichen Rechtschreibstrategien eingegangen. Anschließend wird genauer auf die alphabetische Strategie eingegangen, die im weiteren Verlauf auch immer wieder aufgegriffen wird. Folgend schließt sich ein Teil zur Rechtschreibförderung an, der die gewählten Methoden in der Intervention widerspiegeln soll. Danach folgt ein kurzer Einblick in die aktuelle Studienlage zum Thema Rechtschreibung und Rechtschreibförderung, der sich auf die Studie von Neubauer und Kirchner bezieht. Der nächste Punkt ist die Vorstellung der Arbeitshypothese und Fragestellung so wie die Erläuterung des Untersuchungsgegenstandes. Die Fördersituation mit Vorstellung der Fördergruppe und die Erhebung der Sprachdaten folgen anschließend. Anschließend wird auf die Diagnostik eingegangen und insbesondere die Hamburger Schreibprobe und die Förderdiagnostik sprachlicher Entwicklung im Schulalter aufgegriffen. Im Anschluss wird die Darstellung der Untersuchungsmethode, die Förderziele und Förderschritte beleuchtet. Diese werden zuerst tabellarisch dargestellt und anschließend umfänglich erläutert, damit die einzelnen Schritte der Förderung ersichtlich werden. Danach kommt es zur Interpretation und Diskussion der zuvor genannten Förderziele und -Schritte. Hier werden die Ergebnisse des FISA mit den Ergebnissen der Hamburger Schreibprobe verglichen und unter Berücksichtigung der einzelnen Interventionsschritte interpretiert. Zum Schluss knüpft das Fazit mit dem Aufgreifen der Ausgangsfragestellung und dem Bezug zur Hypothese an. In dem letzten Teil kommt es noch zu einem Ausblick, der für die Durchführung eines nächsten Forschungsprojektes dienlich ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kompetenzerwerb der Rechtschreibung

2.1 Alphabetische Strategie

2.2 Rechtschreibförderung

3. Studienlage

4. Arbeitshypothese und Fragestellung

5. Darstellung der Untersuchungsmethode

5.1 Untersuchungsgegenstand

5.2 Fördersituation

5.3 Fördergruppe

5.4 Erhebung der Sprachdaten

5.5 Diagnostik

5.5.1 FISA

5.5.2 Hamburger Schreibprobe

6. Förderziele und Förderschritte

7. Interpretation und Diskussion

8. Fazit

Zielsetzung & Forschungsfragen

Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, die Rechtschreibkenntnisse von drei Schülerinnen und Schülern der sechsten Klasse an einem Gymnasium durch eine gezielte Intervention messbar zu verbessern, wobei der Fokus insbesondere auf der Stärkung der alphabetischen Strategie liegt.

  • Analyse des Kompetenzerwerbs im Bereich der Rechtschreibung.
  • Untersuchung der Wirksamkeit gezielter Fördermaßnahmen nach neun Terminen.
  • Zentrale Rolle der alphabetischen Strategie und lautorientierter Schreibprozesse.
  • Vergleich von Ist-Zustand (FISA) und Post-Interventionsstand (Hamburger Schreibprobe).
  • Identifikation individueller Förderungsschwerpunkte bei mehrsprachigen Lernenden.

Auszug aus dem Buch

2.1 Alphabetische Strategie

Die alphabetische Strategie befasst sich mit der Fähigkeit, „den Lautstrom der Wörter aufzuschließen und mit Hilfe von Buchstaben bzw. Buchstabenkombinationen schriftlich festzuhalten“ (May, 2002, S.5). Somit wird die Analyse mittels der eigenen Sprache durchgeführt und wird auch „Verschriftlichung der eigenen Artikulation“ genannt. Daher handelt es sich um eine entscheidende Einsicht beim Schriftspracherwerb, da es sich um die Lautorientierung unserer Schriftsprache handelt. Auf Grund dessen spricht Scheerer Neumann auch von der Schlüsselfunktion des alphabetischen Zugangs, damit SuS wissen, dass jeder Lautwert durch ein Graphem präsentiert wird (Scheerer- Neumann, 1999).

Für Unsicherheiten der alphabetischen Strategie gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann es an unzureichenden Kenntnissen von Phonem- Graphem- Korrespondenzen liegen. Dies bedeutet, dass die Kinder Laute nicht den zugehörigen Buchstaben zuordnen können, oder dabei Schwierigkeiten aufzeigen.

Ein weiterer Aspekt können Problem bei der Synthese von Konsonantenclustern sein oder unzureichende oder falsche Segmentierungsstrategien. Zuletzt kann ein Grund auch die mangelnde Übung sein (Schwenke, 2008).

Zum einen müssen lautliche Strukturen und Buchstabenkenntnis als Voraussetzung vorliegen, damit diese Strategie erfolgreich angewendet werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Schriftspracherwerbs ein und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung des Forschungsprojekts.

2. Kompetenzerwerb der Rechtschreibung: Hier werden theoretische Grundlagen zu Rechtschreibstrategien gelegt und die Bedeutung der alphabetischen Strategie sowie allgemeine Fördermöglichkeiten erläutert.

3. Studienlage: Dieses Kapitel fasst bestehende Studien zur Rechtschreibförderung zusammen und hebt die Bedeutung früher, intensiver Interventionen hervor.

4. Arbeitshypothese und Fragestellung: Die Autoren formulieren hier das Ziel einer messbaren Leistungsverbesserung durch die konsequente Wiederholung und Festigung von Rechtschreibregeln.

5. Darstellung der Untersuchungsmethode: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert den Rahmen der Längsschnittstudie, die Probanden sowie die diagnostischen Verfahren wie FISA und Hamburger Schreibprobe.

6. Förderziele und Förderschritte: Hier werden die konkreten Maßnahmen der neun Förderstunden tabellarisch und inhaltlich dargestellt, nachdem das ursprüngliche Konzept angepasst wurde.

7. Interpretation und Diskussion: Die Ergebnisse der Untersuchung werden hier mit den diagnostischen Ausgangswerten verglichen, diskutiert und kritisch reflektiert.

8. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage teilweise durch eine subjektive Einschätzung der Fortschritte und gibt Empfehlungen für künftige Projekte dieser Art.

Schlüsselwörter

Rechtschreibung, Alphabetische Strategie, Schriftspracherwerb, Förderdiagnostik, Hamburger Schreibprobe, FISA, Rechtschreibförderung, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Längsschnittstudie, Sekundarstufe 1, Mehrsprachigkeit, Schreibprozesse, Lernstandsanalyse, Interventionsstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein Forschungsprojekt zur Rechtschreibförderung bei Sechstklässlern eines Gymnasiums, wobei insbesondere die Bedeutung der alphabetischen Strategie untersucht wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Erwerb von Rechtschreibkompetenzen, die Diagnose von Rechtschreibschwierigkeiten und die praktische Anwendung von Förderprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel besteht darin festzustellen, ob sich die Rechtschreibkenntnisse der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nach einer Intervention von neun Förderterminen messbar verbessern lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Längsschnittstudie, die standardisierte Erhebungsverfahren (FISA und Hamburger Schreibprobe) mit qualitativen Beobachtungen und Fördertrainings kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe zu Rechtschreibstrategien erläutert als auch die methodische Durchführung der einzelnen Förderstunden sowie die Auswertung der erzielten Testergebnisse beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Rechtschreibförderung, alphabetische Strategie, Förderdiagnostik, Schulalltag, Schriftspracherwerb und Leistungsanalyse.

Wie verhält sich die alphabetische Strategie zur orthographischen Strategie?

Die Studie zeigt auf, dass eine solide Beherrschung der alphabetischen Strategie eine wichtige Voraussetzung ist, um später erfolgreich orthographische Einheiten und komplexere Strategien anwenden zu können.

Welche Rolle spielt die Mehrsprachigkeit der Probanden?

Mehrsprachigkeit wird als relevanter Einflussfaktor betrachtet, wobei die Arbeit beleuchtet, inwiefern die Erstsprache oder die häusliche Sprachumgebung die deutsche Rechtschreibkompetenz beeinflussen kann.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Feedback der Schüler?

Die Schüler empfanden die Kleingruppenförderung als motivierend und hilfreich, kritisierten jedoch den begrenzten zeitlichen Umfang der Förderreihe als zu kurz.

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Details

Titel
Kompetenzerwerb im Rechtschreiben unter besonderer Berücksichtigung der alphabetischen Strategie
Untertitel
Fallbeispiel: Drei Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse eines Gymnasiums
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (School of Education)
Veranstaltung
Forschungsprojekt
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
26
Katalognummer
V1376795
ISBN (PDF)
9783346913111
ISBN (Buch)
9783346913128
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alphabetische Strategie, Kompetenzerwerb im Rechtschreiben, Hamburger Schreibprobe, FISA, Förderziele
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Kompetenzerwerb im Rechtschreiben unter besonderer Berücksichtigung der alphabetischen Strategie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376795
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Leseprobe aus  26  Seiten
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