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Tätertypologie bei Serienmördern

Titel: Tätertypologie bei Serienmördern

Hausarbeit , 2017 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit Serienmördern. Serienmörder und ihre Taten lösen schon immer Faszination bei Menschen aus. Sobald ein (Serien)mord bekannt wird, stürzt sich die Öffentlichkeit auf diese Tat. Somit besteht ein hoher Druck für die Polizei, den Täter schnellstmöglich ausfindig zu machen. Doch gibt es eine Tätertypologie nach der die Polizeivollbeamten suchen können? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich meine Ausarbeitung.
Zuerst werden Serienmörder von Massenmördern abgegrenzt. Danach werden allgemeine Informationen über einen Serienmörder erfassen. Teile über die Psyche, aber auch physische Aspekte. Ein weiterer Aspekt wird die Kindheit der Täter sein. Oftmals wird diese vor Gericht thematisiert und als ausschlaggebend für das Strafmaß bezeichnet. Des Weiteren werden auch Frauen als Serienmörderinnen vorgestellt. Sie haben im Vergleich zu Männern eine andere Herangehensweise und weisen somit andere Tätertypologien auf. Zuletzt werden noch verschiedene Typen von Serienmördern aufgezeigt, da die Vorgehensweisen Hinweise auf den Täter geben können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 UNTERSCHIED SERIENMÖRDER UND MASSENMÖRDER

3 ALLGEMEINES

4 KINDHEIT

5 FRAUEN ALS TÄTERINNEN

6 TYPEN VON SERIENMÖRDERN

7 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Tätertypologie bei Serienmorden, um Erkenntnisse für die polizeiliche Ermittlungsarbeit zu gewinnen, wobei insbesondere die Abgrenzung zu anderen Deliktsformen sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Tatausführung und Motivlage beleuchtet werden.

  • Abgrenzung von Serienmördern und Massenmördern
  • Allgemeine psychologische und soziale Merkmale von Serienmördern
  • Einfluss der Kindheit auf die Entwicklung krimineller Neigungen
  • Besonderheiten und abweichende Täterprofile bei Serienmörderinnen
  • Kategorisierung verschiedener Typen von Serienmördern nach ihren Motiven

Auszug aus dem Buch

3 Allgemeines

Laut Stephan Harbort gibt es nicht den typischen Serienmörder. Auf Grund dessen ist es sehr schwierig ihn nach eine begangenen Tat zu finden. Lediglich 2 von 10 Tätern kannten ihre Opfer zuvor.6

Viele haben ein grobes Opfer- Schema und morden dann dem entsprechen. (ältere Dame, kleiner Junge, junge Frau)7

Ein Großteil der Serienmörder lebt isoliert und kann somit seine Taten vor Freunden und Familie verbergen. Viele der Serienmörder haben nur einen sehr begrenzten Freundes und Familienkreis.8

Durch Vergleiche von Täterprofilen konnte herausgearbeitet werden, dass drei von vier Tätern männlich, im Alter zwischen 18 und 39 Jahren ist und ledig geschieden und kinderlos ist. Die Person ist meist unterdurchschnittlich oder durchschnittlich intelligent und zählt zu den Außenseitern der Gesellschaft.9 Oftmals sind die Personen vorbestraft und somit polizeilich bekannt. Fast alle haben eine Persönlichkeitsstörung oder weisen andere Auffälligkeiten auf. Sie sind emotional labil, verantwortungslos, egozentrisch und leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen. Depressivität, externale Kontrollüberzeugung und ein negatives Selbstbild stechen heraus.10

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet das öffentliche Interesse an Serienmorden und stellt die zentrale Frage nach einer hilfreichen Tätertypologie für die Polizeiarbeit.

2 UNTERSCHIED SERIENMÖRDER UND MASSENMÖRDER: In diesem Kapitel erfolgt die notwendige begriffliche Abgrenzung, insbesondere hinsichtlich der Örtlichkeit und des zeitlichen Abstands der Taten.

3 ALLGEMEINES: Es werden allgemeine Merkmale, soziale Profile und psychische Auffälligkeiten von Serienmördern dargestellt, um die Schwierigkeiten bei deren Identifizierung aufzuzeigen.

4 KINDHEIT: Dieses Kapitel untersucht biographische Faktoren wie Gewalt, Missbrauch oder instabile Familienverhältnisse, die zur Entwicklung einer solchen kriminellen Laufbahn beitragen können.

5 FRAUEN ALS TÄTERINNEN: Es wird analysiert, inwiefern sich Frauen als Täterinnen durch abweichende Motive, eine verdeckte Vorgehensweise und ein anderes soziales Umfeld von männlichen Tätern unterscheiden.

6 TYPEN VON SERIENMÖRDERN: Die Einteilung in unterschiedliche Täterkategorien wie Sexual-, Raub-, Beziehungs-, Gesinnungs- und Veranlagungsmörder verdeutlicht die jeweils spezifischen Motive.

7 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass es keinen universellen Tätertyp gibt und dass Serienmörder ihre Herangehensweisen stetig weiterentwickeln, was die Ermittlung erschwert.

Schlüsselwörter

Serienmord, Tätertypologie, Kriminologie, Mehrfachmörder, psychologische Profile, Impulsivität, Sozialverhalten, Kindheitsprägung, Geschlechterunterschiede, Motivforschung, Ermittlungsmethoden, Persönlichkeitsstörungen, soziale Isolation, Sexualmörder, Veranlagungsmörder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Tätertypologien bei Serienmorden und untersucht, welche Merkmale und Verhaltensmuster für die polizeiliche Fahndung relevant sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Abgrenzung gegenüber Massenmördern, die Rolle von Kindheitserfahrungen, geschlechtsspezifische Differenzen und die Kategorisierung verschiedener Tätertypen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob und wie eine systematische Tätertypisierung die Polizei dabei unterstützen kann, Serienmörder nach begangenen Taten effizienter zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Ausarbeitung basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung polizeilicher und kriminologischer Erkenntnisse zur Täterpsychologie und zum Täterverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte des Serienmordes, von der Definition über soziale Hintergründe und die Bedeutung der Kindheit bis hin zu einer differenzierten Einteilung der Täter in fünf Kategorien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Serienmord, Tätertypologie, Kriminologie, Motivstruktur und polizeiliches Profiling charakterisiert.

Worin liegen laut der Autorin/dem Autor die Hauptunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Serienmördern?

Frauen morden meist in ihrem sozialen Umfeld und versuchen, dies als natürlichen Tod zu tarnen, während Männer häufiger eigene Triebe befriedigen und durch ihre Taten Aufmerksamkeit erregen wollen.

Warum betont die Arbeit die Bedeutung der Kindheit?

Die Kindheit wird thematisiert, da prägende Ereignisse wie Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung oft als Motivauslöser oder zur Erklärung der psychischen Labilität der späteren Täter herangezogen werden.

Wie werden Serienmörder nach der hier verwendeten Typologie eingeteilt?

Die Arbeit unterteilt sie in Sexualmörder, Raubmörder, Beziehungsmörder, Gesinnungsmörder und Veranlagungsmörder, basierend auf ihren jeweiligen Tatmotiven.

Welche Herausforderung ergibt sich für die Polizei laut Fazit?

Da Serienmörder von ihren Vorgängern lernen und ihre Methoden stetig weiterentwickeln, muss die Polizei ihre Fahndungsansätze kontinuierlich an neue Verhaltensweisen und Motive anpassen.

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Details

Titel
Tätertypologie bei Serienmördern
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Gelsenkirchen
Veranstaltung
Kriminologie
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
9
Katalognummer
V1376796
ISBN (PDF)
9783346915870
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Serienmörder Massenmörder Tätertypologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Tätertypologie bei Serienmördern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376796
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Leseprobe aus  9  Seiten
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