Diese Ausarbeitung beleuchtet das Lesespiel Antolin genauer und konzentriert sich auf die Evidenz und Theoriefundierung.
Inhaltsverzeichnis
1 Steckbrief der Methode
2 Poster zur Evidenz
3 Evidenz- und Theoriefundierung
4 Reflektion Critical Friends und Accessability
5 Fazit
Zielsetzung und Themenfelder
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz der Leselern-App „Antolin“ als digitale Methode zur Leseförderung in Grundschulen. Dabei wird analysiert, inwieweit die Anwendung die Lesemotivation und das Textverständnis von Schülerinnen und Schülern stärken kann und welche didaktischen Faktoren bei der Implementierung im Unterricht berücksichtigt werden müssen.
- Wissenschaftliche Fundierung der Leseförderung durch digitale Medien
- Analyse der Nutzergruppen und Einsatzbereiche von Antolin
- Evaluation der Lesemotivation und des Textverständnisses
- Reflexion der technologischen Anwendung unter Aspekten der Accessibility
- Didaktische Möglichkeiten zur fächerübergreifenden Nutzung
Auszug aus dem Buch
4 Reflektion Critical Friends und Accessability
Die App Antolin wurde anhand der Accessability- Theory eingeordnet. Hierfür gibt es vier Bereiche, die Perception oder auch Wahrnehmung, Reception (Verständnis), Cognition, die sich auf die kognitiven Ressourcen bezieht und Emotion oder auch Motivation.
Zur Perception ist zu sagen, dass die App sowohl die Bereiche des Sehens und Hören abdeckt. Sehen wird durch das Lesen der Appinhalte abgedeckt und das Hören, wenn sich das Kind die Inhalte vorlesen lässt. Dies geschieht durch das Anklicken eines Lautsprechersymbols. Das Verständnis wird durch ein gutes Konzept vereinfacht. Zuerst muss ein Buch gelesen werden und im Anschluss erfolgt die Beantwortung von Quizfragen. Somit wird das Leseverständnis gefördert und abgefragt. Jedoch sollte die App durch Lehrkräfte eingeführt und vorgestellt werden. Des Weiteren kann die Schwierigkeit angepasst werden, da die App in verschiedene Klassenstufen eingeteilt ist. Ein weiterer Vorteil ist die individuelle Arbeitsgeschwindigkeit, da jedes Kind das gelesene Buch im eigenen Tempo bearbeiten kann. Als kognitive Ressourcen wird eine längere Aufmerksamkeitsspanne gefordert. Außerdem muss das Kind ein gewisses Maß an Textverständnis mitbringen. Nach dem Lesen wird in der App ein Quiz durchgeführt, welches in 20 Minuten zu bearbeiten ist. In dieser Zeit muss das Kind aufmerksam arbeiten, jedoch ist dies zeitlich zu erledigen. Eine große Anforderung an das Kind liegt darin, sich an die gelesenen Inhalte zu erinnern und ohne nachzulesen die Fragen zu beantworten. Der Bereich Emotion und Motivation kann in positive Emotionen und negative Emotionen eingeteilt werden. Als positive Emotionen kann die direkte Rückmeldung von richtigen Antworten genannt werden. Des Weiteren zeigt die App auf, wie viele Bücher die Kinder gelesen haben. Dies wirkt sich motivierend auf die Kinder aus. Bei einer bestimmten Anzahl von gelesenen Büchern erhalten die Kinder einen virtuellen Orden und erhalten dauerhaft Lob durch Gesten von dem Maskottchen der App, ein Rabe. Weiterführend, können die Ergebnisse übersichtlich nachgeschaut werden, wodurch die Kinder jederzeit einen Einblick in ihren Lernstand verschaffen können und auch Fortschritte ersichtlich sind. Ebenfalls ist ein sehr großer motivationaler Faktor die generelle Nutzung einer App.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Steckbrief der Methode: Vermittelt einen kompakten Überblick über die App Antolin, ihre Zielgruppen, Voraussetzungen und technischen Eckdaten.
2 Poster zur Evidenz: Präsentiert die Ergebnisse der NuBeAn-Studie in tabellarischer und grafischer Form zur Nutzung und Wirkung der Anwendung.
3 Evidenz- und Theoriefundierung: Bietet eine ausführliche wissenschaftliche Einordnung der Studienergebnisse zur Antolin-Nutzung in niedersächsischen Grundschulen.
4 Reflektion Critical Friends und Accessability: Analysiert die Anwendung des Programms unter theoretischen Gesichtspunkten der Wahrnehmung, des Verständnisses und der Motivation.
5 Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und bewertet den Nutzen sowie die Einsatzmöglichkeiten von Antolin im schulischen Alltag.
Schlüsselwörter
Antolin, Leseförderung, Grundschule, Lesemotivation, Textverständnis, digitale Medien, NuBeAn-Studie, Accessability, Lernapp, Medienpädagogik, Schüler, Unterricht, Lesekompetenz, Quizfragen, Leseverhalten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluierung der digitalen Lernanwendung „Antolin“ hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bei der Förderung der Lesekompetenz in Grundschulen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Nutzungshäufigkeit, der Steigerung der Lesemotivation, der Verbesserung des Textverständnisses sowie der didaktischen Einbettung digitaler Leseförderung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Nutzen von Antolin als Unterstützungstool für Lehrkräfte und als motivierendes Element für Schülerinnen und Schüler auf Basis empirischer Studien zu belegen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datenerhebung genutzt?
Die Autorin stützt sich primär auf die Daten der NuBeAn-Studie, die mittels Online-Fragebögen unter niedersächsischen Grundschullehrkräften erhoben wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der empirischen Daten, die theoretische Fundierung dieser Ergebnisse sowie eine reflektierte Analyse der App anhand von Accessability-Kriterien.
Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am treffendsten mit Begriffen wie Leseförderung, Antolin, Medienpädagogik, Lesemotivation und digitale Bildung charakterisieren.
Wie wirken sich die in der App integrierten Quizfragen auf die Kinder aus?
Sie dienen der spielerischen Überprüfung des Leseerfolgs, was in der Regel zu einer erhöhten Motivation führt, erfordert jedoch eine gewisse Aufmerksamkeitsleistung.
Worin liegt laut Autorin der größte Vorteil beim Einsatz von Antolin?
Der Hauptvorteil besteht in der individuellen Förderung der Lesemotivation durch Erfolgserlebnisse und der flexiblen Einsetzbarkeit der App auch außerhalb des reinen Deutschunterrichts.
Gibt es spezifische Barrieren für die Nutzung der App?
Ja, als Hindernisse werden beispielsweise der notwendige Zugang zu technischer Hardware und die Gefahr der Frustration bei sehr schwachen Lesern oder bei Überforderung durch Zeitdruck genannt.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Critical Friends und Accessability-Theory anhand der App Antolin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1376829