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Die Methodik der Grounded Theory

Die Bearbeitung des Interviews V nach dem Kodierparadigma der Grounded Theory

Title: Die Methodik der Grounded Theory

Term Paper , 2009 , 12 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lena Kölblin (Author)

Social Work
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In der Literatur findet man verschiedene Ansätze zur Indentitätsbildung derer, die in der Sozialen Arbeit tätig sind. Nach Treptow gewinnt man Identität durch den Zuwachs an Verhaltenssicherheit, Gewohnheiten erlangt man wiederum durch regelmäßige, kompetente Teilhabe und sind nichts weiter als erlernte Handlungen. Dadurch gewinnt man Intentionalität und kann Handlungen inszenieren, die Veränderungen in der sozialen Umgebung bewirken können (vgl. Memo 9).

Doch wie sieht ein in der Praxis tätiger Sozialarbeiter seinen Weg zur Indentität? Wie hat er ihn bestritten, wo gab es Hindernisse und was war in seinen Augen förderlich? Theoretisch kann viel erläutert und definiert werden, wo jedoch sind die Vergleichspunkte und Ansätze im Praxisverbund? Exemplarisch wird hier nun versucht, einen Bezug zwischen Theorie und Praxis herzustellen, einerseits um der Praxis eine Chance in der wissenschaftlichen Debatte zu geben, andererseits um zu überprüfen, ob Theorie und Praxis kongruent sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Einleitung

1.1 Definitionen zur professionellen Identitätsbildung

Kapitel 2: Identitätsbildung durch individuelle Ressourcen

2.1 Biographie

2.2 Prozess

2.3 Subjektivität

Kapitel 3: Identitätsbildung als Arbeit

3.1 Fort- und Weiterbildung

3.2 Methodik und Reflexivität

Kapitel 4: Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Prozess der professionellen Identitätsbildung von Sozialarbeitern, indem sie theoretische Ansätze mit der praktischen Perspektive eines Experteninterviews verknüpft. Ziel ist es, den Bezug zwischen Theorie und Praxis zu analysieren und zu prüfen, inwiefern beide Ebenen kongruent sind.

  • Bedeutung der Biographie und persönlicher Ressourcen für die Berufswahl.
  • Verständnis der Identitätsbildung als lebenslanger Entwicklungsprozess.
  • Die Rolle der Fort- und Weiterbildung als Strategie zur Professionalisierung.
  • Methodische Reflexion und kollegiale Beratung als Werkzeuge zur Handlungssicherung.
  • Spannungsfeld zwischen privater Subjektivität und beruflichen Anforderungen.

Auszug aus dem Buch

Kapitel 2: Identitätsbildung durch individuelle Ressourcen

Frühkindliche Anerziehung von „Werten und Normen“ (Interview V, Z. 77)durch die Herkunftsfamilie haben daher für die Identitätsbildung im Interview V eine ausschlaggebenden Wirkung.

„Christlich“ (Interview V, Z. 17) steht allerdings auch für Nächstenliebe und gegenseitige Unterstützung, allgemein also für religiöse Werte, eventuell kommt sein Berufswunsch auch durch diese frühkindliche Internalisierung von christlichen Tugenden.

Weiter gibt der Interviewte an, dass sich seine Identität mit laufender Lebenserfahrung oder wie er es nennt „Berufserfahrung“ (Interview V, Z. 32) verändert hat. Identität ist folglich auch eine Summe der Lebenserfahrungen eines Individuums, welche je nach Biographie unterschiedlich von Statten geht und quasi von Geburt an beginnt. Identität scheint daher kein festes Gefüge zu sein, sie hat kein Ende und ist ein lebenslanger Begleiter.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der professionellen Identitätsbildung in der Sozialen Arbeit ein und stellt verschiedene theoretische Ansätze sowie die Zielsetzung der Arbeit dar.

Kapitel 2: Identitätsbildung durch individuelle Ressourcen: Dieses Kapitel untersucht, wie biographische Prägungen, individuelle Lernprozesse und die subjektive Haltung zur Identität als Sozialarbeiter beitragen.

Kapitel 3: Identitätsbildung als Arbeit: Hier wird Identitätsbildung als aktiver Prozess verstanden, der durch kontinuierliche Fortbildung und methodische Reflexion im professionellen Kontext gestaltet wird.

Kapitel 4: Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Identitätsbildung ein stetiger Entwicklungsprozess ist, wobei die Arbeit die bestehende Lücke zwischen theoretischen Modellen und der komplexen Praxis beleuchtet.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Soziale Arbeit, Biographie, Professionalisierung, Reflexivität, Fortbildung, Selbstkonzept, Handlungskompetenz, Theorie-Praxis-Relation, Sozialisation, Berufsidentität, Arbeitsfeld, Supervision, Grounded Theory.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Prozessen, die zur Entwicklung einer professionellen Identität von Sozialarbeitern führen, und wertet diese anhand eines Experteninterviews aus.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf biographischen Einflüssen, der Bedeutung von Fortbildung, dem Prozess der Selbstreflexion und der Abgrenzung zwischen beruflicher Rolle und privater Subjektivität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Abgleich zwischen theoretischen Identitätsmodellen und den tatsächlichen Praxiserfahrungen eines Sozialarbeiters, um deren Kongruenz zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit orientiert sich methodisch an der Grounded Theory und nutzt deren Kodierparadigma, um die Aussagen aus dem geführten Interview systematisch auszuwerten.

Was bildet den inhaltlichen Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Identität durch individuelle Ressourcen (Kapitel 2) und Identitätsbildung als kontinuierliche Arbeit durch Fortbildung und Reflexion (Kapitel 3).

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Identitätsbildung, Sozialarbeit, Biographie, Professionalisierung, Reflexivität und Theorie-Praxis-Transfer sind die zentralen Begriffe der Publikation.

Wie bewertet der Interviewte den Stellenwert von Kollegen?

Kollegen dienen laut Interview V als wichtige Vorbilder für die Entwicklung einer professionellen Grundhaltung und sind essenziell für kollegiale Beratung und gegenseitiges Feedback.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Theorie-Praxis-Relation?

Die Autorin stellt fest, dass die Theorie-Praxis-Relation in der Sozialen Arbeit eine spürbare „Schere“ aufweist und eine vollständige Kongruenz in der Realität kaum zu erreichen ist.

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Details

Title
Die Methodik der Grounded Theory
Subtitle
Die Bearbeitung des Interviews V nach dem Kodierparadigma der Grounded Theory
College
Protestant University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,3
Author
Lena Kölblin (Author)
Publication Year
2009
Pages
12
Catalog Number
V137684
ISBN (eBook)
9783640460731
ISBN (Book)
9783640460588
Language
German
Tags
Methodik Grounded Theory Bearbeitung Interviews Kodierparadigma Grounded Theory
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Kölblin (Author), 2009, Die Methodik der Grounded Theory, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137684
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