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Die Ermordung Caesars. Welche Motive und Gruppierungen gab es im Kreis der Verschwörer?

Titel: Die Ermordung Caesars. Welche Motive und Gruppierungen gab es im Kreis der Verschwörer?

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema der Ermordung Caesars im Jahr 44 v. Chr. durch seine angeblichen Freunde. Angesichts dieser Ausgangsthematik sowie der noch bestehenden Relevanz, ergibt sich daraus die Frage, welche unterschiedlichen Motive die Verschwörer dazu bewegt hat, die Ermordung von Caesar durchzusetzen und welche Gruppierungen dazu gehören.

Diesbezüglich wird zu Beginn der vorliegenden Hausarbeit der historische Kontext dargelegt. Dementsprechend wird in einem knappen Rahmen der Ablauf Attentats rekonstruiert. Anschließend wird auf die Quellenlage eingegangen, eine kurze Übersicht über den aktuellen Stand geschildert, sowie zuletzt die relevanten Quellen für Analyse vorgestellt. Diese kennzeichnen den Hauptgegenstand. Der eigentliche Kern der Hausarbeit bildet jedoch die anschließende Analyse der Motive anhand der vorgestellten Quellen. Die Motive sind gegliedert in Teilaspekten. Zu guter Letzt werden die Haupttäter näher betrachtet sowie die Gruppierungen. Anhand dieser soll ein Gesamtbild der Motive konzipiert werden.

Leseprobe


Inhaltsübersicht

1. Einleitung

2. Ermordung Caesars

2.1 Ablauf des Attentat

2.2 Quellenlage

3 Motive und Gruppierungen der Verschwörer

3.1 Hochmut

3.2 Streben nach der Königswürde

3.3 Vergöttlichung

3.4 Gruppierungen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe sowie die zentralen Beweggründe der Verschwörer, die im Jahr 44 v. Chr. das Attentat auf Gaius Julius Caesar verübten. Dabei wird kritisch analysiert, welche Motive – wie etwa der Vorwurf der Tyrannei oder persönlicher Ehrgeiz – tatsächlich zur Tat führten und inwiefern diese als Legitimation dienten.

  • Analyse des historischen Kontexts der Ermordung Caesars
  • Untersuchung der Beweggründe der Verschwörer (Hochmut, Königswürde, Vergöttlichung)
  • Auswertung antiker Quellen (u.a. Sueton, Cassius Dio, Plutarch, Appian)
  • Differenzierung der beteiligten Personengruppen und deren individuelle Interessen
  • Kritische Reflexion der "Notwehr"-Argumentation der Verschwörer

Auszug aus dem Buch

3.1 Hochmut

Als ein mögliches Erklärungsmodell könnte Caesars Verhalten sowie Ausdrucksweise gelten. Die Verschwörer erhofften sich dadurch Würde und Respekt zurückzuerlangen. Dieses Gefühl der Unzufriedenheit hat sich während der Wochen seiner Diktatur erheblich verstärkt, insbesondere durch einen entscheidenden Tag, welcher ihnen die Bestätigung gab. Die Senatoren veranlassten aus eigenem Trieb viele Maßnahmen zugunsten Caesar. Infolgedessen haben seine Anhänger dafür gesorgt, dass man sich einerseits weiter von der republikanischen Staatsform distanziert und anderseits wurde Caesars Alleinherrschaft gestärkt. Caesars Reaktion belief sich auf Abweisung und Schmähung, eine konträr erwartete Reaktion. Er lehnte nicht viel von dem, was angeboten worden ist, ab. Dieses Motiv der Arroganz und Hochmütigkeit bestätigt ebenfalls Cassius Dio.

„Caesar wagte nämlich nicht, alle Auszeichnungen abzulehnen aus Furcht für hochmütig zu gelten, und konnte sich wiederum nicht sicher fühlen, wenn er sie annahm; Denn ein Übermaß an Ehrungen und Lobesworten machen irgendwie selbst die bescheidensten Menschen eingebildet, besonders, wenn sie der Wahrheit entsprechend zu werden scheinen.“

Ein weiteres Argument, die diese Annahme stützt, beruft sich auf ein weiteres Geschehnis. Caesar weigerte sich von seinem Sitz zu erheben, als die Senatoren ihn empfangen hatten und weitere Ehren ihm übergaben. Diese Reaktion wurde als maßgeblich überheblich und provokant eingeschätzt von seinem Gegenüber. Caesar selbst rechtfertigte in seiner Umgebung seine Fehlreaktion auf andere Umstände, was jedoch kaum Glaubwürdigkeit erlangte. Im Gegenteil, dies machte ihn bei seinen Mitmenschen umso unbeliebter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Zäsur der Ermordung Caesars im Jahr 44 v. Chr. ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Motiven und Gruppierungen der Verschwörer.

2. Ermordung Caesars: Hier werden der historische Werdegang Caesars bis zum Diktator auf Lebenszeit, der konkrete Ablauf des Attentats sowie die für die Untersuchung herangezogenen historischen Quellenschriften beleuchtet.

3 Motive und Gruppierungen der Verschwörer: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Vorwürfe des Hochmuts, das Streben nach der Königswürde und die Vergöttlichung Caesars als Motive für das Attentat sowie die verschiedenen beteiligten Personengruppen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet die verschiedenen Motive – insbesondere den Hass und Neid der Verschwörer – als maßgebliche Triebfedern für die Tat.

Schlüsselwörter

Julius Caesar, Attentat, Verschwörung, Römische Republik, Diktator, Historische Quellen, Machtmissbrauch, Königswürde, Hochmut, Marcus Iunius Brutus, Gaius Cassius Longinus, Senat, Politische Motive, Antike, Tyrannenherrschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Analyse des Attentats auf Gaius Julius Caesar im Jahr 44 v. Chr. und untersucht die Hintergründe der Tat.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Schwerpunkte liegen auf der historischen Rekonstruktion des Mordes, der Auswertung antiker Autoren und der Identifikation psychologischer sowie politischer Motive der Verschwörer.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den konkreten Motiven, die die Verschwörer dazu bewegten, Caesar zu ermorden, und untersucht, welche Gruppierungen an dieser Verschwörung beteiligt waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und quellengestützte Analyse, bei der Aussagen antiker Historiker wie Sueton, Plutarch und Cassius Dio kritisch gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Vorwürfen wie Hochmut und Strebens nach der Königswürde sowie eine detaillierte Analyse der beteiligten Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Caesar, Verschwörung, Römische Republik, Politische Motive und Antike Quellen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des "Streben nach der Königswürde"?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass dieses Motiv häufig von den Verschwörern als Rechtfertigung oder Deckmantel für ihre Handlungen verwendet wurde, um den Mord als notwendigen Akt zur Rettung der res publica darzustellen.

Warum spielt der persönliche Hass der Verschwörer für die Analyse eine Rolle?

Die Untersuchung macht deutlich, dass neben den politischen Idealen individuelle Kränkungen und "bitterer Hass" – etwa bei Cassius – ein zentraler Ausgangspunkt und ein realistischerer Beweggrund für die Tat waren als die bloße Sorge um die Staatsform.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Ermordung Caesars. Welche Motive und Gruppierungen gab es im Kreis der Verschwörer?
Hochschule
Universität zu Köln  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
mittlere Geschichte
Note
3,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1378347
ISBN (PDF)
9783346915306
ISBN (Buch)
9783346915313
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte caesar motive verschwörung brutus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Die Ermordung Caesars. Welche Motive und Gruppierungen gab es im Kreis der Verschwörer?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378347
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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