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Die Bedeutung der virtuellen Werbung im Rahmen der Markenführung

Titel: Die Bedeutung der virtuellen Werbung im Rahmen der Markenführung

Seminararbeit , 2009 , 25 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Johannes Himmer (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In unserer heutigen modernen Gesellschaft hat die Werbung bereits fast alle Bereiche der Lebenswirklichkeit durchdrungen. Globalisierung und technischer Fortschritt eröffnen Nutzern und Betreiben von Werbung ein riesiges wirtschaftliches Potential. Im Zeitalter der Digitalisierung bietet virtuelle Werbung im Rahmen der Markenführung neue ökonomische Möglichkeiten für eine Vielzahl von Marktakteuren. In dieser Arbeit werde ich die Möglichkeiten und Grenzen dieser neuen Werbeform aufzeigen. Deshalb gehe ich zunächst auf den Begriff und die Merkmale virtueller Werbung sowie die unterschiedlichen Erscheinungsformen ein. Um die Probleme, die virtuelle Werbung nach sich zieht, besser verstehen zu können, erläutere ich in einem nächsten Schritt den technischen Hintergrund und zeige die marktführenden Anbieter virtueller Werbung auf. Diese Problemstellungen, die sich durch den Einsatz virtueller Werbung und die am Werbemarkt teilnehmenden Marktakteure ergeben, veranschauliche ich anschließend anhand der Vor- und Nachteile virtueller Werbung. Abschließend zeige ich auf, wie der Gesetzgeber auf diese Probleme reagiert und wie die gesetzlichen Regelungen mit verbandsrechtlichen Bestimmungen korrelieren. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das neue rechtliche Konzept der virtuellen Werbung in dem Marktsegment, welches sich für die Platzierung solcher Werbeformate am besten eignet, der Sportberichterstattung, zu bewerten ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff und Merkmale virtueller Werbung

3. Systematik und Erscheinungsformen virtueller Werbung

4. Technischer Hintergrund

4.1. Uplinkverfahren

4.2. Downlinkverfahren

5. Internationale Anbieter und Produkte virtueller Werbung

5.1. Prinston Video Image (PVI)

5.2. Symah Vision

5.3. ORAD Hi-Tec Systems

5.4. SciDel

6. Chancen und Risiken digitaler Bildbearbeitung

6.1. Vorteile und Probleme virtueller Werbung im Spannungsfeld der Marktakteure

6.2. Wahrnehmung virtueller Werbung durch Rezipienten

6.3. Kritische Betrachtung virtueller Werbung aus medienethischer Sicht

7. Rechtliche Verankerungen

7.1. Rundfunkstaatsvertrag (RStV)

7.2. Die Haltung der European Broadcasting Union (EBU)

7.3. Das Fifa-Reglement

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomischen Möglichkeiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen virtueller Werbung als moderne Werbeform im Sportfernsehen und beleuchtet dabei kritisch die ethischen Implikationen der digitalen Bildmanipulation.

  • Definition und methodische Klassifizierung virtueller Werbetechniken.
  • Technische Grundlagen von Uplink- und Downlinkverfahren.
  • Marktanalyse internationaler Anbieter wie PVI, Symah Vision und ORAD.
  • Interessenkonflikte und Nutzenerwägungen beteiligter Marktakteure.
  • Rechtliche Regulierung durch den Rundfunkstaatsvertrag und internationale Verbände.

Auszug aus dem Buch

6.2. Wahrnehmung virtueller Werbung durch Rezipienten

Virtuelle Werbung fällt in die Kategorie der Push-Werbung. Darunter versteht man die Strategie, dass die Werbung dem Zuschauer „hineingedrückt“ bzw. „aufgedrückt“ wird. Der eigentliche Sinn der Push-Werbung ist der, dass der Zuschauer dieser, gegensätzlich zu klassischen Spotwerbung, nicht ausweichen kann. Man spricht deshalb auch von programmierter Push-Werbung, bei der dem Zuschauer nur die Option offen bleibt, diese zu akzeptieren oder aber auf die Übertragung des Sportereignisses und damit auf Werbung in jeglicher Form zu verzichten. Diese Situation ist eigentlich nicht neu, da der Zuschauer auch ohne den Einsatz virtueller Werbung durch reale Banden oder Trikotwerbung konfrontiert wird.

Virtuelle Werbung wird von den Rezipienten in unterschiedlicher Weise wahrgenommen. Die Erkennung von virtueller Werbung wird determiniert durch die eingesetzten Mittel. Die Verwendung von animierter Werbung, Werbung auf Flächen, auf denen erfahrungsgemäß keine Werbung platziert sein kann und eine technisch schlechte Umsetzung (Farbe, Einbindung in das Umfeld, Anpassung an den Schwenk der Kamera, etc.) lassen einen Einsatz virtueller Werbung schneller erkennen, als die Substitution bereits bestehender Werbeflächen durch virtuelle, statische Werbebotschaften. Rechtliche Restriktionen, die Akzeptanz der Rezipienten sowie die verfolgten kommunikationspolitischen Ziele bestimmen die Form der virtuellen Werbung. Die Meinung zur virtuellen Werbung ist dabei gespalten. Den Rezipienten, die sich positiv über virtuelle Werbung äußern, steht der Teil der Rezipienten gegenüber, die virtuelle Werbung als störend empfinden. Besonders technisch schlecht umgesetzte virtuelle Werbung, die die Wahrnehmung des redaktionellen Teils beeinträchtigt und somit zu einer Reizüberflutung führen kann, beeinflusst die Meinung über virtuelle Werbung negativ. Das kann dann der Fall sein, wenn virtuelle Werbung an Stellen eingefügt wird, an denen normalerweise keine reale Werbung vorgesehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der virtuellen Werbung im Zeitalter der Digitalisierung und Darstellung des methodischen Vorgehens sowie der zentralen Fragestellung.

2. Begriff und Merkmale virtueller Werbung: Definition der virtuellen Werbung als digitale Bildaufbereitung und Erläuterung ihrer konstitutiven Merkmale.

3. Systematik und Erscheinungsformen virtueller Werbung: Klassifizierung der verschiedenen Ausprägungen wie Substitution realer Flächen oder Schaffung neuer Werbeflächen.

4. Technischer Hintergrund: Technische Erläuterung der digitalen Bildbearbeitungsverfahren, unterteilt in Uplink- und Downlinkmethoden.

5. Internationale Anbieter und Produkte virtueller Werbung: Vorstellung marktführender Unternehmen und deren spezifischer Technologien sowie deren Marktbedeutung.

6. Chancen und Risiken digitaler Bildbearbeitung: Analyse der Interessenkonflikte zwischen Marktakteuren, Untersuchung der Wahrnehmung durch Rezipienten und ethische Reflexion.

7. Rechtliche Verankerungen: Darstellung der juristischen Lage durch den RStV, EBU-Richtlinien und FIFA-Regelungen.

8. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Entwicklung virtueller Werbung als etabliertes Instrument unter Berücksichtigung notwendiger Kontrollmechanismen.

Schlüsselwörter

Virtuelle Werbung, Sportfernsehen, Markenführung, Digitale Bildbearbeitung, Uplinkverfahren, Downlinkverfahren, Product Placement, Rundfunkstaatsvertrag, Medienethik, Werbeplatzierung, Zuschauerakzeptanz, Push-Werbung, Sportsponsoring, Bildschirmveränderung, Werbeeinnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung virtueller Werbung im Rahmen der Markenführung und analysiert, wie digitale Bildbearbeitungstechniken in Fernsehübertragungen – insbesondere bei Sportevents – eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen, die wirtschaftliche Vermarktung durch internationale Anbieter, die Akzeptanz beim Zuschauer sowie die rechtlichen und medienethischen Implikationen dieser Technologie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen virtueller Werbung aufzuzeigen und zu bewerten, ob das rechtliche Konzept in der Sportberichterstattung ausreicht, um den Zuschauer vor Manipulation zu schützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, Firmenberichten, Studien (wie dem Day-after-Recall-Test) sowie der Auswertung rechtlicher Bestimmungen wie dem Rundfunkstaatsvertrag basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, eine Marktübersicht, eine Analyse der Chancen und Risiken für Marktakteure sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Rechtslage.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind virtuelle Werbung, digitale Bildbearbeitung, Sportfernsehen, Markenführung, medienethische Problematik und rechtliche Rahmenbedingungen.

Welcher Unterschied besteht zwischen dem Uplink- und dem Downlinkverfahren?

Beim Uplinkverfahren findet die Bildbearbeitung bereits am Produktionsort des Events statt, beim Downlinkverfahren erfolgt die digitale Modifikation erst durch den jeweiligen TV-Sender nach Übertragung des unbearbeiteten Signals.

Warum kritisieren manche Interessengruppen den Einsatz virtueller Werbung?

Kritik entsteht vor allem durch Interessenkonflikte bei der Werberechtevergabe, die Sorge vor Glaubwürdigkeitsverlust bei Informationssendungen und die Befürchtung der Rezipienten, durch schlechte technische Umsetzungen in ihrer Wahrnehmung gestört zu werden.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der virtuellen Werbung im Rahmen der Markenführung
Hochschule
Universität Konstanz
Veranstaltung
Markenmanagement
Note
2,3
Autor
Johannes Himmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
25
Katalognummer
V137836
ISBN (eBook)
9783640464319
ISBN (Buch)
9783640461486
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung Werbung Rahmen Markenführung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Himmer (Autor:in), 2009, Die Bedeutung der virtuellen Werbung im Rahmen der Markenführung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137836
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Leseprobe aus  25  Seiten
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