Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Ingeniería - Ingeniería industrial

Die retrograde Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Título: Die retrograde Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Trabajo de Seminario , 2007 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Andreas Blum (Autor)

Ingeniería - Ingeniería industrial
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Eine Vielzahl von Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass aus unterschiedlichsten Inputgrößen über einen Produktionsprozess, das heißt durch Kombination und Umwandlung von Gütern, Outputs hergestellt werden. Während eines solchen Vorgangs kann es zur Lagerung von Produkten kommen. Die Lagerung betrifft gegebenenfalls den gesamten Produktionsprozess, das heißt auch unfertige und fertige Erzeugnisse. Spätestens beim Aufstellen des Jahresabschlusses stellt sich die Frage, ob und wenn ja in welchem Umfang unfertige und fertige Erzeugnisse bewertet werden dürfen, sollen oder müssen. Hierbei müssen die nach dem Handelsrecht zulässigen Bewertungsvorschriften und -methoden eingehalten bzw. angewendet werden. Eine dieser Methoden ist die so genannte retrograde Bewertung. So steht zum Beispiel im Geschäftsbericht 2001/02 der ThyssenKrupp AG, dass die Ermittlung der Bewertungsansätze für fertige und unfertige Erzeugnisse durch den retrograd vom Absatzmarkt ermittelten Nettoveräußerungserlöse erfolgt. Doch worum handelt es sich bei der retrograden Bewertung genau? Warum und in welcher Form wird diese Bewertungsmethode angewendet? Und welche Schwierigkeiten können im Zuge einer solchen Bewertung auftauchen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Die Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen

2.1 Definitionen

2.2 Allgemeine Bewertungsgrundsätze

2.3 Anschaffungs- und Herstellungskosten

2.4 Niederstwertprinzip

3. Retrograde Bewertung

3.1 Allgemeine Beschreibung

3.2 Beispiel

3.3 Probleme

4. Zusammenfassung und kritische Würdigung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die retrograde Bewertungsmethode im Kontext der handelsrechtlichen Bilanzierung unfertiger und fertiger Erzeugnisse detailliert darzustellen und kritisch zu hinterfragen, um eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.

  • Grundlagen der handelsrechtlichen Bewertung und Definitionen von Vorräten
  • Anwendung der Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß HGB
  • Methodik der retrograden Bewertung (Rückwärtskalkulation)
  • Praktisches Berechnungsbeispiel zur Veranschaulichung
  • Kritische Analyse von Problemen wie Gewinnausweis und Fertigungsgrad

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeines

In diesem Abschnitt wird allgemein beschrieben, worum es sich bei der retrograden Bewertungsmethode handelt und welche Anwendungsgebiete dabei in Frage kommen. Außerdem wird erklärt, aus welchen Gründen die retrograde Bewertung angewandt wird und wie der beizulegende Wert am Abschlussstichtag im Zuge dieser Bewertungsmethode berechnet wird.

Die retrograde Bewertungsmethode, auch Rückwärtskalkulation genannt, ist zwar gesetzlich nicht geregelt aber ein sowohl handels- als auch steuerrechtlich zulässiges Bewertungsverfahren. Retrograd bewerten heißt, dass die Bestimmung des Bilanzwertes durch Rückrechnung vom voraussichtlichen Verkaufspreis erfolgt. Die Methode folgt dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung. Dieser besagt, dass beim Verkauf der bewerteten Vermögensgegenstände nach dem Bilanzstichtag kein Verlust mehr gemacht werden soll. Deshalb wird die retrograde Methode auch als verlustfreie Bewertung bezeichnet.

Die Rückwärtskalkulation wird zum einen in Einzelhandels- und Handelsunternehmen zur Ermittlung der Anschaffungskosten angewendet. In diesen Geschäftszweigen ist es häufig nur unter verhältnismäßig hohem Aufwand möglich, die Höhe der Anschaffungskosten zu ermitteln, da "…sämtliche Waren schon beim Einkauf mit den Verkaufspreisen ausgezeichnet werden". Zum anderen ist die Bewertungsmethode für die Berechnung des bereits in Abschnitt 2.4 erwähnten niedrigeren beizulegenden Werts bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen zulässig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Erzeugnisbewertung ein, skizziert die Problemstellung und definiert die Zielsetzung der Arbeit unter Ausklammerung steuerlicher Aspekte.

2. Die Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen: Hier werden grundlegende Bilanzierungsbegriffe, Bewertungsgrundsätze nach § 252 HGB sowie die Ermittlung von Anschaffungs- und Herstellungskosten erläutert.

3. Retrograde Bewertung: Dieser Hauptteil beschreibt die Methode der Rückwärtskalkulation, illustriert diese an einem Rechenbeispiel und diskutiert methodische Herausforderungen und Probleme.

4. Zusammenfassung und kritische Würdigung: Das Abschlusskapitel resümiert die Anwendbarkeit der Methode und fasst die wesentlichen theoretischen und praktischen Erkenntnisse zusammen.

Schlüsselwörter

Retrograde Bewertung, Rückwärtskalkulation, Handelsgesetzbuch, HGB, Fertige Erzeugnisse, Unfertige Erzeugnisse, Niederstwertprinzip, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Jahresabschluss, Verlustfreie Bewertung, Vorräte, Bilanzierung, Bewertungsgrundsätze, Kalkulatorischer Gewinn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der retrograden Bewertungsmethode, einem Verfahren zur Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Rahmen des Jahresabschlusses nach Handelsrecht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften für Vorräte, die Ermittlung von Herstellungskosten sowie die spezifischen Probleme bei der Rückwärtskalkulation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die retrograde Methode anschaulich vorzustellen und eine Brücke zwischen der Theorie und den auftretenden Praxisfragen bei der Bewertung zu schlagen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der handelsrechtlichen Vorschriften und fachwissenschaftlichen Kommentierungen zur Bewertung von Umlaufvermögen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Bewertungsgrundsätze, die Erläuterung der retrograden Berechnungsschritte und eine kritische Auseinandersetzung mit auftretenden Anwendungsschwierigkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie retrograde Bewertung, verlustfreie Bewertung, Herstellungskosten und das Niederstwertprinzip geprägt.

Warum wird die retrograde Bewertung auch "verlustfreie Bewertung" genannt?

Da das Verfahren sicherstellen soll, dass beim Verkauf der Produkte nach dem Bilanzstichtag kein Verlust erzielt wird, indem alle anfallenden Kosten vom Verkaufspreis abgezogen werden.

Darf bei der retrograden Bewertung ein kalkulatorischer Gewinn abgezogen werden?

Nein, nach herrschender Literaturmeinung ist ein solcher Abschlag handelsrechtlich nicht zulässig, da dies eine unzulässige zusätzliche Verlustantizipation darstellen würde.

Welche Schwierigkeit ergibt sich bei unfertigen Erzeugnissen?

Da bei unfertigen Erzeugnissen noch weitere Produktionskosten anfallen, hängt die Genauigkeit der Bewertung stark vom Fertigstellungsgrad ab, was zu erhöhten Schätzunsicherheiten führt.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Die retrograde Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen
Universidad
University of Applied Sciences Neu-Ulm  (Fachbereich Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen)
Curso
Jahresabschluss
Calificación
1,3
Autor
Andreas Blum (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
15
No. de catálogo
V137868
ISBN (Ebook)
9783640464425
ISBN (Libro)
9783640461608
Idioma
Alemán
Etiqueta
retrograde Bewertung fertige Erzeugnisse unfertige Erzeugnisse Bestandsbewertung retrograd
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Blum (Autor), 2007, Die retrograde Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137868
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  15  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint