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Schule und Familie als entscheidende Faktoren in der Lesemotivation und Leseförderung von Heranwachsenden

Title: Schule und Familie als entscheidende Faktoren in der Lesemotivation und Leseförderung von Heranwachsenden

Term Paper , 2022 , 28 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Semiha Silik (Author)

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Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, inwiefern Schule und Eltern eine Rolle in der Lesekompetenzentwicklung sowie Leseförderung von Schülerinnen und Schülern spielen. Die Arbeit stellt wichtige Methoden vor, die Lesekompetenz zu fördern und erläutert anhand einer dieser Methoden, exemplarisch an einem Literaturbeispiel, wie eine solche Förderung konkret aussehen kann.

Eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte stellt die Schriftsprache dar. Sie erlaubt uns, ähnlich wie das Sprechen, zu kommunizieren. Dabei liegt der Unterschied vor, dass die Schriftsprache, im Gegensatz zum Sprechen, Kommunikation auch ermöglicht, wenn ein Konversationspartner gerade nicht präsent ist. Das bedeutet, dass man Informationen schriftlich festhalten kann, welche dann zu einem späteren Zeitpunkt entnommen werden können. Diese Besonderheit erlaubt Zugang zu Informationen zu haben, die nicht nur im Jetzt präsent und/oder relevant sind, sondern auch vor Jahrzehnten ihre Gültigkeit hatten. Es bietet jedem, der über diese Fähigkeit verfügt, die Chance, einen Einblick in die Vergangenheit zu gewinnen, die Gegenwart zu erfahren, sowie die Zukunft zu formen.

Die Fähigkeit des verstehenden Lesens bietet Individuen Zugang zum kulturellen und sozialen Leben innerhalb einer Gesellschaft. Es ist als zentrales Kommunikationsmedium zu verstehen, welches den Austausch von Ideen, Eindrücken und Informationen erlaubt. Ähnlich wie dem Sprechen kann man das Lesen also neben der Kommunikation auch zum Wissenstransfer nutzen. Dass das Lesen so früh in der Lebensspanne eines Heranwachsenden vorgesehen ist, hat den Grund, dass die Fähigkeit des Lesens einen entscheidenden Einfluss auf lebenslanges Lernen hat. Lesen beschränkt sich somit nicht nur auf den Deutschunterricht, sondern ist eine wichtige Grundfähigkeit für alle Schulfächer, sowie wissenschaftliche Disziplinen, als auch alltägliche Themengebiete.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Von der Notwendigkeit des Lesens, der Lesekompetenz

2. Begriffsdefinition

2.1. Lesen

2.2. Lesekompetenz

3. Erwerb der Lesekompetenz – Eine Annäherung

4. Lesekompetenz und die damit verbundenen Schwierigkeiten

4.1. Diagnostische Schwierigkeiten

4.2. Schwierigkeiten beim Erwerb der Lesekompetenz

4.3. Schwierigkeiten bei der Förderung der Lesekompetenz

5. Lesefördermaßnahmen

5.1. Lesemotivation

5.2. Rolle der Familie im Bezug zur Lesemotivation und -kompetenz

5.3. Rolle der Schule im Bezug zur Lesemotivation und -kompetenz

5.4. Zwischenfazit und konkrete Fördermaßnahmen

6. Kooperation der Institution Schule und Familie für die Lesekompetenzförderung

6.1. Das Family Literacy Programm „LIFE - Lesen in Familie erleben“

7. Lektürebeispiel

7.1. Vorstellung der Lektüre

7.2. Lektürevermittlung anhand des Konzeptes des Vorlesegespräches

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Institutionen Schule und Familie bei der Entwicklung und Förderung der Lesemotivation sowie der Lesekompetenz von Heranwachsenden, wobei sie insbesondere die synergetischen Effekte einer kooperativen Zusammenarbeit beleuchtet.

  • Grundlagen und Definitionen von Lesen und Lesekompetenz
  • Diagnostische Hürden und Schwierigkeiten beim Leseerwerb
  • Einflussfaktoren wie Lesemotivation und elterliche Unterstützung
  • Bedeutung von Lehrkräften und Schule für die Leseumgebung
  • Praktische Implementierung durch das Family Literacy Programm „LIFE“

Auszug aus dem Buch

3. Erwerb der Lesekompetenz – Eine Annäherung

Der Erwerb der Lesekompetenz geht von dem Schriftspracherwerb aus. „Der Schriftspracherwerb lässt sich [wiederum] als Teil des Spracherwerbs betrachten.“ Das bedeutet, dass Schreiben und Lesen sich gegenseitig bedingen sowie beeinflussen. Gäbe es nichts Geschriebenes, so gäbe es auch das Lesen nicht. Oder könnte man nicht Lesen, so würde die Existenz von Geschriebenem auch nichts nützen. Daher erwirbt man durch den Erwerb der Schriftsprache die Lesekompetenz. Krämer et al. stellen das Entwicklungsmodell des Lese- und Schreiblernens von Valtin, wie folgt dar:

Der Schriftspracherwerb und der Lesekompetenzerwerb vollziehen sich stufenartig. Die erste Stufe beschreibt das „Als-ob“-Vorlesen, bei der Kinder die Handlung des Lesens nachahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Von der Notwendigkeit des Lesens, der Lesekompetenz: Dieses Kapitel erläutert die gesellschaftliche Relevanz der Schriftsprache als zentrales Kommunikationsmedium und Wissensspeicher.

2. Begriffsdefinition: Hier werden die Kernbegriffe des Lesens als aktiver Prozess und der Lesekompetenz als Fähigkeit des verstehenden Lesens voneinander abgegrenzt.

3. Erwerb der Lesekompetenz – Eine Annäherung: Es wird dargelegt, wie der Schriftspracherwerb stufenweise erfolgt und in welcher Wechselwirkung Schreiben und Lesen zueinander stehen.

4. Lesekompetenz und die damit verbundenen Schwierigkeiten: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen bei der Diagnose sowie die kognitiven und motivationalen Schwierigkeiten während des Leseerwerbs.

5. Lesefördermaßnahmen: Hier werden Strategien zur Steigerung der Lesemotivation sowie die Rollenverteilung und Kooperationsmöglichkeiten von Schule und Elternhaus analysiert.

6. Kooperation der Institution Schule und Familie für die Lesekompetenzförderung: Das Kapitel stellt das Family Literacy Programm „LIFE“ als praktisches Modell zur Verzahnung beider Lernorte vor.

7. Lektürebeispiel: Anhand des Kinderbuches „Du gehörst zu uns oder Jeder ist ein bisschen anders“ wird konkret aufgezeigt, wie Vorlesegespräche zur Leseförderung genutzt werden können.

8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Lesekompetenzförderung eine enge, professionelle Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus voraussetzt.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesemotivation, Schriftspracherwerb, Family Literacy, Leseförderung, Kooperation, Schule, Elternhaus, Vorlesegespräch, Diagnose, Leseerwerb, Bildungserfolg, familiäre Lernumgebung, Textverständnis, Lesestrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die für den Erwerb und die Förderung der Lesekompetenz und Lesemotivation bei Kindern entscheidend sind.

Welche Institutionen stehen dabei im Vordergrund?

Die zentralen Akteure sind das Elternhaus sowie die Schule, welche gemeinsam eine Leseumgebung schaffen sollen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kooperation zwischen Schule und Familie die Lesekompetenz von Heranwachsenden signifikant gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Veranschaulichung genutzt?

Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen mit einem praktischen Lektürebeispiel und der Vorstellung des „LIFE“-Programms.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Leseerwerbs, die Analyse von Schwierigkeiten sowie die Vorstellung konkreter Fördermaßnahmen.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Lesekompetenz, Lesemotivation, Schriftspracherwerb, Kooperation, Vorlesegespräch und Bildungserfolg.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Elternhauses von der der Schule im Leseerwerb?

Während die Schule ein systematisches, curriculares Lernen anbietet, findet das Lernen im familiären Umfeld meist spontaner und alltagsorientierter statt.

Welche Bedeutung hat das „LIFE“-Programm im Kontext dieser Arbeit?

„LIFE“ dient als praktisches Modellbeispiel dafür, wie Eltern und Kinder gemeinsam durch gezielte Veranstaltungen ihre Sprach- und Lesekompetenz verbessern können.

Warum sind Vorlesegespräche ein wirksames Förderinstrument?

Vorlesegespräche motivieren die Kinder dazu, sich intensiv mit einem Text zu beschäftigen und fördern durch gezielte Gesprächsimpulse das verstehende Lesen.

Welche Rolle spielt die Motivation für den Leseerwerb?

Die Motivation – unterteilt in intrinsische und extrinsische Formen – gilt als entscheidender Antriebsfaktor, um Hürden beim Leselernprozess erfolgreich zu überwinden.

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Details

Title
Schule und Familie als entscheidende Faktoren in der Lesemotivation und Leseförderung von Heranwachsenden
Grade
1.0
Author
Semiha Silik (Author)
Publication Year
2022
Pages
28
Catalog Number
V1378797
ISBN (PDF)
9783346922915
Language
German
Tags
Lesemotivation Lesekompetenz Lesekompetenzförderung Lesen Motivation Schule und Familie Entscheidende Institutionen in der Lesemotivation Institution Grundschule Lesen lernen Lesen lehren Lehramt Familie Lehrer Lererin Deutsch Lesediagnose Lesekompetenzerwerb Lesefördermaßnahmen Schwierigkeiten beim Lesen Family Literacy Programm LIFE Vorlesegespräch Lektürebeispiel
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Quote paper
Semiha Silik (Author), 2022, Schule und Familie als entscheidende Faktoren in der Lesemotivation und Leseförderung von Heranwachsenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378797
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