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Entwicklung und Konzepte von Reproduktionsarbeit, Verhütungsmethoden und Geschlechterrollen

Titel: Entwicklung und Konzepte von Reproduktionsarbeit, Verhütungsmethoden und Geschlechterrollen

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten

Autor:in: Eva Wollein (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit behandelt das Thema: „Sozialer Ausschluss in der Reproduktionsarbeit“. Zu Beginn wird der Begriff „Sozialer Ausschluss“ definiert und anschließend auf die Gemeinsamkeiten und den Unterschied zwischen Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit eingegangen, um beide Begrifflichkeiten zu konkretisieren. Daraufhin wird zunächst die Reproduktionsarbeit früher dargestellt, bevor auf die heutige Situation eingegangen wird. Dies ist in diverse Unterpunkte gegliedert. Anfangs werden aktuelle Verhütungsmethoden vorgestellt, woraufhin die Frage thematisiert wird, warum nicht mehr Verhütungsmittel für den Mann auf dem Markt zugelassen sind. Anschließend werden sowohl Schwangerschaft, Kindererziehung, Haushaltsarbeit und Berufstätigkeit als auch Kranken- und Altenpflege im Hinblick auf die Geschlechterunterschiede bezüglich des Sozialen Ausschlusses untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

1) Sozialer Ausschluss

2) Care-Arbeit vs. Reproduktionsarbeit

3) Reproduktionsarbeit früher

4) Reproduktionsarbeit heute

4.1) Verhütung

4.1.1) Aktuelle Verhütungsmethoden

4.1.2) Mögliche zukünftige Verhütungsmethoden für Männer

4.2) Schwangerschaft

4.3) Kindererziehung und Haushaltsarbeit

4.4) Berufstätigkeit

4.5) Alten- und Krankenpflege

III. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Frage, ob Frauen, insbesondere unter Berücksichtigung pandemiebedingter Faktoren, einseitig für die Reproduktionsarbeit verantwortlich gemacht werden und inwiefern dieser Umstand als eine Form des sozialen Ausschlusses gewertet werden kann.

  • Definition und Kontextualisierung von Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit
  • Historische Betrachtung der Geschlechterrollen in der Reproduktion
  • Analyse moderner Verhütungsmethoden und deren geschlechtsspezifische Verfügbarkeit
  • Untersuchung der Rollenverteilung in Schwangerschaft, Kindererziehung und Haushalt
  • Zusammenhang zwischen Reproduktionsverantwortung und Ausschluss aus der Erwerbstätigkeit
  • Geschlechtsspezifische Segregation in sozialen Pflegeberufen

Auszug aus dem Buch

4.1.2) Mögliche zukünftige Verhütungsmethoden für Männer

In Kapitel 4.1.1) wurde sehr deutlich, dass es weitaus mehr Verhütungsmethoden für die Frau, als für den Mann gibt. Zudem wird klar, dass diese Verhütungsmethoden wesentlich gravierendere Nebenwirkungen haben. Weder das Kondom noch die Vasektomie löst körperliche Beschwerden, wie Kopfschmerzen etc. aus. Im Gegensatz dazu können, wie im vorangegangenen Kapitel schon beschrieben, vor allem hormonelle Verhütungsmethoden die psychische Gesundheit beeinträchtigen und Erkrankungen wie Depressionen verstärken oder hervorrufen.

In den vergangenen Jahren wurden einige Verhütungsmittel, welche der Mann nutzen könnte, erforscht. Teilweise wurde diese Forschung allerdings schon wieder eingestellt. Untersucht wurde hier beispielsweise das Hormongel, welches der Mann täglich auf die Schulter oder die Brust auftragen muss. Das Problem hierbei ist jedoch, dass die Stelle der Haut, auf welche das Gel aufgetragen wird, nicht in direkten Kontakt mit anderen Menschen geraten darf, da sonst das in der Creme enthaltene Testosteron auf Dritte übertragen wird. Dieses Verhütungsmittel ist demnach aktuell noch nicht weit genug fortgeschritten und wird weiterhin erforscht.

Eine weitere Verhütungsmethode für den Mann, die noch nicht ausreichend erforscht wurde, ist das sogenannte Bimek Samenleiterventil. Dies wird in einem 30-minütigen ambulanten Eingriff in die Samenleiter des Hodensackes implantiert und kann von außen durch die Haut des Hodensackes vom Träger selbst geöffnet oder geschlossen werden. Ist das Ventil geschlossen, gelangen die Spermien nicht mehr in das Ejakulat. Diese Verhütungsmethode ist noch nicht erhältlich, da es dem Forschungsteam an großen Investoren fehlt. Es werden dringend Unterstützer gesucht, um klinische Studien und die weitere Produktentwicklung finanzieren zu können. (vgl. BetterBirthControl, 2020)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die durch die Corona-Krise verschärfte soziale Ungleichheit und leitet die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Reproduktionsarbeit und sozialem Ausschluss ab.

II. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen von Ausschlussmechanismen, differenziert zwischen Care- und Reproduktionsarbeit und untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede in den Bereichen Verhütung, Schwangerschaft, Kindererziehung, Beruf und Pflege.

III. Schluss: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen, identifiziert veraltete Rollenbilder als Ursache für Ausschlussmechanismen und betont die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels.

Schlüsselwörter

Sozialer Ausschluss, Reproduktionsarbeit, Care-Arbeit, Geschlechterrollen, Verhütung, Schwangerschaft, Kindererziehung, Haushaltsarbeit, Vereinbarkeit, Erwerbstätigkeit, Berufstätigkeit, soziale Gerechtigkeit, Rollenbilder, Pflegeberufe, Geschlechterungleichheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die ungleiche Verteilung der Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern und wie diese zu einem sozialen Ausschluss, insbesondere von Frauen in der Erwerbswelt, beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Bereiche Verhütung, Schwangerschaft, Kindererziehung, Haushaltsführung, Berufstätigkeit sowie die Alten- und Krankenpflege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob die Verantwortung für Reproduktionsarbeit als eine Form des sozialen Ausschlusses gegenüber Frauen verstanden werden kann und warum traditionelle Rollenbilder trotz egalitärer Ansätze fortbestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um bestehende sozialwissenschaftliche Studien und Konzepte zu den Themen Geschlechterrollen, Arbeitsteilung und sozialen Ausschluss auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in den Begriff „Sozialer Ausschluss“, eine Abgrenzung von Care- und Reproduktionsarbeit sowie eine detaillierte Untersuchung der Arbeitsteilung in modernen und historischen Kontexten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Sozialer Ausschluss, Reproduktionsarbeit, Care-Arbeit, Geschlechterrollen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Warum gibt es so wenige Verhütungsmethoden für Männer?

Die Arbeit zeigt, dass die Entwicklung kaum voranschreitet, da es an finanziellen Investitionen fehlt und das Interesse an der Forschung aufgrund unsicherer Wirtschaftlichkeit und gesellschaftlicher Rollenbilder gering ist.

Welche Rolle spielt die Gesellschaft bei der Rollenverteilung?

Die Gesellschaft fördert durch Erwartungen an Männlichkeit und Weiblichkeit sowie durch Mängel in der familienpolitischen Unterstützung die Re-Traditionalisierung der Arbeitsteilung kurz nach der Geburt eines Kindes.

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Details

Titel
Entwicklung und Konzepte von Reproduktionsarbeit, Verhütungsmethoden und Geschlechterrollen
Autor
Eva Wollein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1378914
ISBN (PDF)
9783346918963
ISBN (Buch)
9783346918970
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung konzepte reproduktionsarbeit verhütungsmethoden geschlechterrollen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Wollein (Autor:in), 2021, Entwicklung und Konzepte von Reproduktionsarbeit, Verhütungsmethoden und Geschlechterrollen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378914
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Leseprobe aus  20  Seiten
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