Unterrichtsbesuch zum Thema "Erarbeitung, Analyse und Verbesserung des (Hock-)Weitsprunges anhand von Übungen aus dem Sprung ABC, Stationenlernen, kooperativen Spielformen und Partnerbeobachtungen bzw. Korrekturbögen", wobei kleine Vorübungen zum Hock-Weitsprung im Vordergrund stehen.
Inhaltsverzeichnis der Unterrichtsreihe
1. Das ABC des Springens: Verbesserung und Analyse der Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit unter Einbezug von Stationenlernen und Ergebnisbögen
2. Der Absprung: Entwicklung und Verbesserung der Sprungkraft sowie der Anlauf-Absprung-Koordination durch Sprunglauf- und Steigsprungvariationen
3. Der Anlauf: Umsetzung des individuellen Schnelligkeitspotenzials in Weite, durch den Einsatz von Anlaufmarken und Partnerkorrekturen
4. Die Landung: Entwicklung und Verbesserung einer elastischen, möglichst raumgreifenden Landung unter besonderer Berücksichtigung von Korrekturbögen
5. Leistungssprünge: Verbesserung der Bestweiten durch Variation der Bewegungs- und Leistungsparameter Anlauflänge, Absprungzone sowie der Sprunganzahl bzw. -häufigkeit
6. Mannschafts-, Paar-, Mixed- und Einzelwettbewerbe: Schaffung von Chancengleichheit und Kooperation untereinander durch Festlegung eigener Wertungsmaßstäbe in verschiedenen (Spaß-)Wettbewerben
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das primäre Ziel dieser Unterrichtsstunde ist die spielerische Verbesserung der Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler beim Weitsprung. Durch den Einsatz eines Stationenlernens sollen individuelle Bewegungserfahrungen gesammelt, reflektiert und in einem abschließenden Gruppenwettbewerb praktisch angewendet werden.
- Analyse und Verbesserung grundlegender Sprungtechniken
- Einsatz von kooperativen Lernformen und Stationsarbeit
- Förderung der Selbstreflexion durch den Gebrauch von Ergebnisbögen
- Schulung der motorischen Fähigkeiten in Absprung, Flug und Landung
Auszug aus dem Buch
Das ABC des Springens: Verbesserung und Analyse der Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit unter Einbezug von Stationenlernen und Ergebnisbögen
Die SuS sollen ihre Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit beim Absprung, im Flug und bei der Landung verbessern, indem sie an verschiedenen Stationen unterschiedliche Sprungvarianten spielerisch entdecken und anwenden sowie anhand von Ergebnisbögen über ihre Effektivität diskutieren.
Im motorischen Bereich sollen die SuS beim Absprung die horizontale Bewegungsenergie in Richtung vorne-oben umsetzen, indem sie aktiv die Arme zum Schwungholen einsetzen. Zudem sollen sie durch eine verlängerte Flugphase eine (Ganz-)Körperspannung aufbauen, indem sie von einem erhöhten Kasten abspringen. Des Weiteren trainieren sie die Landung zu „stehen“, indem sie in abgegrenzte „Landezonen“ (Gymnastikringe) springen.
Im kognitiven Bereich sollen die SuS analysieren und entscheiden welches ihr Sprungbein ist, indem sie auch mit ihrem scheinbar „schwachen“ Fuß abspringen. Sie sollen ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern, indem sie ihre Bewegungserfahrungen im Unterrichtsgespräch verbalisieren und austauschen. Zudem sollen sie ermitteln, wo ihre derzeitigen Leistungsgrenzen liegen, indem die Anforderungen sukzessive erhöht werden.
Im sozial-affektiven Bereich sollen die SuS innerhalb ihrer Gruppe kooperieren und sich verständigen, indem sie die Gruppenarbeit selbst organisieren und eine „Taktik“ für den Schlusswettkampf entwickeln. Dabei sollen sie Bewegungsfreude in Auseinandersetzung mit neuen Aufgaben entwickeln und zeigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Das ABC des Springens: Verbesserung und Analyse der Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit unter Einbezug von Stationenlernen und Ergebnisbögen: Diese Einheit führt in die Grundlagen des Springens ein und nutzt Stationenlernen zur individuellen Technikschulung.
2. Der Absprung: Entwicklung und Verbesserung der Sprungkraft sowie der Anlauf-Absprung-Koordination durch Sprunglauf- und Steigsprungvariationen: Hier liegt der Fokus auf der Optimierung der Kraftentfaltung beim Absprung durch gezielte Übungsvariationen.
3. Der Anlauf: Umsetzung des individuellen Schnelligkeitspotenzials in Weite, durch den Einsatz von Anlaufmarken und Partnerkorrekturen: Dieses Kapitel widmet sich der effizienten Nutzung des Anlaufs zur Weitensteigerung.
4. Die Landung: Entwicklung und Verbesserung einer elastischen, möglichst raumgreifenden Landung unter besonderer Berücksichtigung von Korrekturbögen: Der Schwerpunkt liegt auf der gesundheitsbewussten und weitenorientierten Landungstechnik.
5. Leistungssprünge: Verbesserung der Bestweiten durch Variation der Bewegungs- und Leistungsparameter Anlauflänge, Absprungzone sowie der Sprunganzahl bzw. -häufigkeit: Hier werden die erlernten Techniken in einen leistungsorientierten Kontext übertragen.
6. Mannschafts-, Paar-, Mixed- und Einzelwettbewerbe: Schaffung von Chancengleichheit und Kooperation untereinander durch Festlegung eigener Wertungsmaßstäbe in verschiedenen (Spaß-)Wettbewerben: Die Reihe schließt mit kooperativen Wettkampfformen ab, die Motivation und sozialen Zusammenhalt fördern.
Schlüsselwörter
Weitsprung, Sportunterricht, Sprung-ABC, Koordination, Wahrnehmungsfähigkeit, Stationenlernen, Ergebnisbögen, Leichtathletik, Bewegungsanalyse, Sprungtechnik, Motorik, Kooperation, Selbstreflexion, Sprungkraft, Unterrichtsentwurf
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen schriftlichen Unterrichtsentwurf für eine Sportstunde zum Thema Weitsprung in einer 6. Klasse dar.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die leichtathletische Disziplin Weitsprung, die Förderung der koordinativen Fähigkeiten sowie die methodische Gestaltung von Sportunterricht mittels Stationenlernen.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das primäre Ziel ist die spielerische Verbesserung der Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit der SuS in den Phasen Absprung, Flug und Landung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden verschiedene sportpädagogische Methoden angewendet, insbesondere das Stationenlernen zur Differenzierung und die Reflexion mittels Ergebnisbögen zur Förderung der Eigenverantwortung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert die Unterrichtsphasen von der Begrüßung über das sportartspezifische Aufwärmen bis hin zur intensiven Erarbeitung an vier verschiedenen Stationen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Weitsprung, Koordination, Stationenlernen, Bewegungsanalyse und methodische Unterrichtsplanung charakterisiert.
Wie unterstützen die Ergebnisbögen das Lernziel?
Die Ergebnisbögen dienen als Werkzeug zur Selbstreflexion, damit die Schüler ihre eigenen Leistungsgrenzen erkennen und ihre Bewegungseffektivität kritisch hinterfragen können.
Warum wurde ein Stationenlernen gewählt?
Das Stationenlernen ermöglicht hohe Bewegungszeiten durch viele Wiederholungen und fördert gleichzeitig die eigenständige Organisation und Kooperation innerhalb der Schülergruppen.
Welche Bedeutung hat der Schlusswettkampf?
Der Schlusswettkampf dient der Motivationssteigerung und der Festigung der Bewegungsabläufe, wobei durch die Addition von Leistungen der kooperative Aspekt betont wird.
- Quote paper
- Wolfgang Holste (Author), 2006, (Hock-)Weitsprung. Übungen aus dem Sprung ABC, Stationenlernen, kooperative Spielformen und Partnerbeobachtungen bzw. Korrekturbögen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137891