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Ulrich von Winterstetten und sein Lied "Komen ist der winter kalt". Interpretation und Textanalyse

KLDXXXVI,1

Titel: Ulrich von Winterstetten und sein Lied "Komen ist der winter kalt". Interpretation und Textanalyse

Seminararbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kathrin Stalujanis (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Seminararbeit wird das von Ulrich von Winterstetten verfasste Lied KLD XXXVI,1, Komen ist der winter kalt, in seinen verschiedenen Aspekten analysiert und betrachtet. Dabei wird zunächst auf den Entstehungs- und Überlieferungskontext sowie auf den Autor eingegangen. Nachfolgend wird der formale Aufbau analysiert und eine Interpretation des Inhalts vorgenommen, wobei besonders auf die Rolle der Frau im Lied und in der mittelalterlichen Hohen Minne generell geachtet wird, um ein besseres Verständnis des Liedes zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Entstehung, Überlieferung

2.2 Über den Autor

2.3 Formaler Aufbau

2.3.1 Form und Schema

2.3.2 Über den Refrain

2.3.3 Metrik

2.3.4 Tropen und Figuren

2.4 Interpretation und Textanalyse

2.4.1 Dialog im Minnesang

2.4.2 Die Rolle der Frau in der Hohen Minne

2.4.3 Die Frau in KDL XXXVI,1

3. Schlusswort

4. Literaturverzeichnis

4.1 Primärliteratur

4.2 Sekundärliteratur

4.3 Onlinequellen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert Ulrich von Winterstettens Lied "Komen ist der winter kalt" (KLD XXXVI,1) hinsichtlich seiner formalen Struktur und inhaltlichen Bedeutung, um die subversive Auseinandersetzung des Autors mit Gattungskonventionen des Minnesangs zu untersuchen.

  • Formale Analyse von Strophenbau, Reimschema und Metrik.
  • Untersuchung rhetorischer Mittel, insbesondere Ironie und Parodie.
  • Erforschung der Rolle der Frau und des Frauenbildes im Kontext des Minnesangs.
  • Vergleich der Gattungsmerkmale: Minneklage, Werbelied und Streitdialog.
  • Deutung der Pastourellen-Elemente als soziale Verortung des Werbers und der Frau.

Auszug aus dem Buch

2.4 Interpretation und Textanalyse

Betrachtet man das Lied KLD I,59,XXXVI als Ganzes, so lässt es sich als Minneklage beschreiben, die jedoch einen eigenen subversiven Umgang mit den mit der Gattung verbundenen Erwartungshaltungen hat. Unterteilt man das Lied in die verschiedenen Konzeptionen von Motiv, Struktur und Konzept, so lässt sich eindeutig mehr darüber sagen. Motivisch gesehen ist KLD I,59,XXXVI ein Winterlied, erkennbar an der in der ersten Strophe beschriebenen Winterlandschaft, auf deren genauere Bedeutung später eingegangen werden soll. Strukturell betrachtet lässt sich das Lied als einen retrospektiv referierten Dialog betrachten, was durch Strophe II und III deutlich wird, und konzeptionell betrachtet handelt es sich hierbei um eine Klage. Somit ist das Lied, das, wie im klassischen Minnesang üblich, aus dem Blickwinkel der am häufigsten eingesetzten Sprecherrolle, der Ich-Rolle des Liebenden, beschrieben wird, als Winterlied, Klage, als auch Werbe- und Streitdialog verstehen.

Um diese Behauptung zufriedenstellend aufschlüsseln zu können, ist es vonnöten, zuerst die einzelnen Strophen und ihre Inhalte zu betrachten, um im Anschluss den Gesamtzusammenhang erläutern zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Analyse ab, stellt den Primärtext sowie die Zielsetzung vor und gibt einen Ausblick auf die zentralen methodischen und inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine Untersuchung des Autors, eine detaillierte formale Analyse von Aufbau und Metrik sowie eine tiefgehende Interpretation der Dialogstruktur und der Frauenrolle im Lied.

3. Schlusswort: Das Schlusswort fasst die Besonderheiten des Werkes zusammen und betont die Vielschichtigkeit des Gedichtes sowie seine Ausnahmestellung im deutschen Minnesang.

4. Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Primär- und Sekundärquellen sowie Internetressourcen auf, die zur wissenschaftlichen Erarbeitung der Analyse herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Ulrich von Winterstetten, Komen ist der winter kalt, KLD XXXVI,1, Minnesang, Mittelhochdeutsche Liebeslieder, Codex Manesse, Kanzonenstrophe, Minneklage, Frauenbild, Ironie, Parodie, Streitdialog, Pastourelle, Metrik, Werben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit widmet sich der detaillierten Analyse des Liedes "Komen ist der winter kalt" von Ulrich von Winterstetten und untersucht dessen ungewöhnliche formale und inhaltliche Ausgestaltung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Struktur des Textes (insbesondere Kanzenstrophenbau), der Einsatz ironischer und rhetorischer Mittel sowie der kritische Umgang mit den Konventionen des klassischen Minnesangs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Vielschichtigkeit des Textes zu gewinnen und zu klären, inwiefern Ulrich von Winterstetten mit den Erwartungen an ein traditionelles Minnelied bricht.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt Methoden der literaturwissenschaftlichen Lyrikanalyse, inklusive formaler Metrik- und Reimschemata-Untersuchung sowie textkritischer Interpretation im Kontext gattungsspezifischer Vergleichsliteratur.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Überlieferung des Textes, beleuchtet den formalen Aufbau und bietet eine fundierte Interpretation des dialogischen Streitgesprächs zwischen dem lyrischen Ich und der Frau.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Minnesang, Subversion, Ironie, Streitdialog und die Gattungsbezeichnung der Kanzone charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Frau in diesem Lied von der klassischen "Hohen Minne"?

Während die Frau im klassischen Minnesang eine unerreichbare, verehrte Idealgestalt darstellt, wird sie in diesem Lied durch derbe Sprache und proaktive Ablehnung des Werbenden in eine Rolle gerückt, die dem traditionellen Ideal widerspricht.

Warum wird in der Arbeit eine Verbindung zur Pastourelle gezogen?

Aufgrund der spezifischen Dynamik zwischen dem beharrlichen Werber und der abweisenden Frau wird untersucht, ob das Lied als (durch den Autor abgewandelte) Pastourelle zu lesen ist, in der die Frau als soziales Gegenüber oder gar als Opfer auftritt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ulrich von Winterstetten und sein Lied "Komen ist der winter kalt". Interpretation und Textanalyse
Untertitel
KLDXXXVI,1
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz  (Germanistik)
Note
2,0
Autor
Kathrin Stalujanis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1378926
ISBN (PDF)
9783346917560
ISBN (Buch)
9783346917577
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ulrich von Winterstetten Gedicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathrin Stalujanis (Autor:in), 2020, Ulrich von Winterstetten und sein Lied "Komen ist der winter kalt". Interpretation und Textanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1378926
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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