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Hans Wolfgang Maier. Eduard Einsteins Arzt

Biographie erforscht von seiner Enkelin

Título: Hans Wolfgang Maier. Eduard Einsteins Arzt

Libro Especializado , 2023 , 120 Páginas

Autor:in: Beatrice Maier Anner (Autor)

Biografías
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Hans Wolfgang Maier wurde 1882 als jüngster von drei Söhnen von Gustav und Regina Maier-Friedlaender in Frankfurt geboren; 1892 zog die Familie in die Schweiz, vor allem, um den beruflichen Barrieren zu entkommen, die in Deutschland für Juden errichtet wurden, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten durften. Dort erklärte Gustav Maier das Judentum zum Familiengeheimnis und schloss sich mit seiner Familie der liberal-reformierten Zwingli-Kirche an; er zog sich aus dem Bankgeschäft zurück und wurde Schriftsteller, Ethiker und Pazifist.

Im Herbst 1895 war der 16-jährige Albert Einstein zu Gast bei Maier in Zürich, und Gustav verhalf diesem begabten jungen Mann zum Studium der Physik an der Eidgenössischen Fachhochschule ETH (siehe das Buch "Gustav Maier. Sponsor des jungen Albert Einstein", ebenfalls bei GRIN erschienen). So war Hans seit 1895 mit Albert Einstein bekannt; 38 Jahre später bekam Alberts Sohn Eduard, ein brillanter Medizinstudent, psychische Probleme und wurde Patient von Hans, welcher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Zürich, des "Burghölzlis", geworden war. Dieses Buch illustriert das Leben des Psychiaters Hans Wolfgang Maier und seiner Familie anhand von Dokumenten und Bildern aus einem privaten Archiv der Familie Maier.

Mehr Informationen über die Geschichte der Familien Maier, Meierhofer und Anner sind auf dieser Website zusammengetragen: https://www.themaierannerfiles.ch/

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 GOETHEPLATZ IN FRANKFURT AM MAIN

2 ERMATINGEN AM BODENSEE

3 HANS WOLFGANG BEGEGNET ALBERT EINSTEIN

4 ZUHAUSE IM BURGHÖLZLI

5 HW MAIER SCHÜTZT EDUARD EINSTEIN

6 KRISTALLNACHT

7 ABSCHIED

ANHANG 1. STAMMBAUM MAIER-FRIEDLAENDER

ANHANG 2. ALBUM VOM BURGHÖLZLI PERSONAL

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert das Leben und Wirken von Prof. Dr. med. Hans Wolfgang Maier, dem Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich ("Burghölzli") von 1927 bis 1941, unter besonderer Berücksichtigung der familiären Hintergründe sowie seiner Rolle als Unterstützer von Albert Einstein und Schützer dessen Sohnes Eduard Einstein während der nationalsozialistischen Bedrohung.

  • Wissenschaftlicher Beitrag zur Psychiatriegeschichte, insbesondere zu Suchttherapie und Kinderpsychiatrie
  • Aufarbeitung der jüdischen Familiengeschichte Maier-Friedlaender als Teil des europäischen Kulturerbes
  • Dokumentation der Unterstützung Albert Einsteins und seines Sohnes Eduard im Exil
  • Historische Aufarbeitung der "Affäre Maier" im Kontext antisemitischer Hetzkampagnen

Auszug aus dem Buch

CLEMENTINE MARX'S INTRIGE, UM IHREN NEFFEN RUDOLF MOOS, BANKLEHRLING BEI GUSTAV MAIER, NACH ULM ZURÜCK ZU LOCKEN.

Die Familien Koch, Einstein, Moos, Marx, Maier, und andere der israelitischen Gemeinde Ulm um 1870, waren auch ausserhalb der Synagoge befreundet, behielten meistens lebenslangen Kontakt und unterstützten sich gegenseitig in typischer jüdischer Familiensolidarität. So ist es kein Zufall, dass der junge Rudolf Moos (1866-1951), der Sohn von Heinrich Moos und seiner Frau, geborene Karoline Einstein, ab 1881 eine Banklehre bei Gustav Maier, Direktor der Deutschen Handelsgesellschaft Frankfurt absolvierte.

Die Autobiographie von Rudolf Moos wurde von seinem Sohn Rudolf Hugo Moos auf englisch herausgegeben21. Ab Seite 97 können wir lesen, wie es zur Banklehre in Frankfurt beim Ulmer Juden Gustav Maier kam: Im Sommer 1881 gab es ausführliche Familiendiskussionen darüber, was Rudolf Moos tun sollte, nachdem er seinen Militärdienst absolviert hatte. Dann gab es plötzlich eine neue Entwicklung. Der Leiter der Reichsbankfiliale in Ulm, Gustav Maier, wurde aus besseren Gründen nach Frankfurt versetzt. Das dortige große Börsenunternehmen, die Deutsche Handelsgesellschaft, war wegen der unangebrachten Spekulationen des Direktors in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Es wurde ein neuer Direktor gesucht und Gustav Maier wurde gebeten, die Stelle zu übernehmen und bot dem jungen Rudolf Moos an, ihn als seinen Lehrling mitzunehmen.

So wurde beschlossen, dass Rudolf Moos anfangs Oktober 1881 nach Frankfurt ziehen und seine kaufmännische Ausbildung als Banklehrling beginnen würde. Vater Moos reiste mit seinem Sohn nach Frankfurt und nahm ihn mit auf den Goetheplatz, wo die Deutsche Handelsgesellschaft ihr ziemlich pompöses Gebäude hatte. Die Bank selbst befand sich im ersten Stock und Direktor Maier wohnte im zweiten Stock. Sie wurden beide von Maier sehr herzlich empfangen. Er zeigte Vater Moos alle Büros, stellte ihm allen Mitarbeitern vor und wies stolz auf die vielen Abteilungen in der großen Firma hin. Er freute sich sichtlich, seinem Ulmer Kameraden zu zeigen, dass er gebeten worden war, ein sehr großes und prosperierendes Unternehmen zu führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 GOETHEPLATZ IN FRANKFURT AM MAIN: Beleuchtet die berufliche Neuorientierung von Gustav Maier in Frankfurt und die Gründung einer Familie, die Ausgangspunkt für die spätere Generation um Hans Wolfgang Maier ist.

2 ERMATINGEN AM BODENSEE: Zeichnet das Leben von Dagobert Friedlaender nach und beschreibt den Umzug der Familie aus Deutschland in die Schweiz als Schutzmassnahme gegen den Antisemitismus.

3 HANS WOLFGANG BEGEGNET ALBERT EINSTEIN: Dokumentiert die freundschaftliche und unterstützende Verbindung zwischen der Familie Maier und dem jungen Albert Einstein in Zürich.

4 ZUHAUSE IM BURGHÖLZLI: Beschreibt das familiäre und berufliche Umfeld von Hans Wolfgang Maier als Direktor der Zürcher Heil- und Pflegeanstalt in den Jahren seiner Tätigkeit.

5 HW MAIER SCHÜTZT EDUARD EINSTEIN: Analysiert die fachliche und menschliche Betreuung von Albert Einsteins erkranktem Sohn durch Hans Wolfgang Maier während der Zeit des Nationalsozialismus.

6 KRISTALLNACHT: Dokumentiert die dramatische Rettung von Max Friedlaender durch Hans Wolfgang Maier und thematisiert die Folgen des nationalsozialistischen Terrors für die Familie.

7 ABSCHIED: Schildert den Rücktritt von Hans Wolfgang Maier unter dem Druck antisemitischer Hetzkampagnen und würdigt sein Lebenswerk durch die Dokumentation der Abschiedsgeschenke seines Personals.

Schlüsselwörter

Hans Wolfgang Maier, Gustav Maier, Albert Einstein, Eduard Einstein, Psychiatrie, Burghölzli, Antisemitismus, Familiengeschichte, Ethische Kultur, Exil, Max Friedlaender, Nationalsozialismus, Widerstand, Biografie, Medizingeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Das Buch untersucht das Wirken des Psychiaters Prof. Dr. med. Hans Wolfgang Maier und bettet sein Leben in eine umfangreiche jüdische Familien- und Kulturgeschichte ein.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Die Psychiatriegeschichte, die Familiengeschichte der Maier-Friedlaenders, das Exil von Wissenschaftlern unter dem Nationalsozialismus sowie die Beziehung zu Albert Einstein.

Was ist das primäre Ziel der Publikation?

Die Autorin und Enkelin des Psychiaters zielt darauf ab, das Erbe ihres Grossvaters gegen die infamen Anfeindungen durch die Nazi-Bewegung zu verteidigen und seine Rolle als Humanist und Bewahrer wissenschaftlicher Ideale zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Dokumentation, die primär auf Privatarchiven, Korrespondenzen, Geburtsurkunden, Biografien und zeitgenössischen Zeugnissen basiert.

Was steht im inhaltlichen Zentrum des Hauptteils?

Der Hauptteil spannt den Bogen von den familiären Ursprüngen über Maiers berufliche Tätigkeit bis hin zur Unterstützung für die Familie Einstein und der tragischen "Affäre Maier".

Welche Schlagworte charakterisieren das Buch am besten?

Humanismus, familiäre Solidarität, psychiatrische Forschung, Rettung aus dem Exil und politische Hetze.

Welchen Einfluss hatte der Antisemitismus auf die Familie Maier?

Der aufkommende Antisemitismus wirkte als treibende Kraft für die Auswanderung in die Schweiz, zwang die Familie zur Tarnung ihrer jüdischen Wurzeln und führte schliesslich zur persönlichen Zerstörung des beruflichen Lebens von Hans Wolfgang Maier.

Wie verlief die Beziehung zwischen Hans Wolfgang Maier und Eduard Einstein?

Maier behandelte den psychisch erkrankten Sohn Albert Einsteins während der NS-Zeit und schützte ihn, indem er ihn in der Burghölzli-Klinik aufnahm und die Absichten der Nationalsozialisten vereitelte, durch Eduards Diagnose dessen Vater zu diskreditieren.

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Detalles

Título
Hans Wolfgang Maier. Eduard Einsteins Arzt
Subtítulo
Biographie erforscht von seiner Enkelin
Autor
Beatrice Maier Anner (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
120
No. de catálogo
V1379341
ISBN (Ebook)
9783346920430
ISBN (Libro)
9783346920447
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geschichte der Psychiatrie in Zürich Eduard Einstein Der Psychiater Hans Wolfgang Maier Albert Einstein Physik Gustav Maier Hans Wolfgang Maier Medizin Psychiatrie-Geschichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Beatrice Maier Anner (Autor), 2023, Hans Wolfgang Maier. Eduard Einsteins Arzt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1379341
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